Tipps & Tricks // 10 Dinge, die ich am Anfang wirklich brauchte

Es ist ungefähr genau ein Jahr her, da startete ich so allmählich mit meiner Baby-Vorbereitung: In der 32. Woche. Während alle anderen um mich herum nur mit dem Kopf schüttelteten, dass ich so unvorbereitet an die ganze Sache ran gehen würde, war ich die Ruhe selbst. „Was braucht man schon für so einen kleinen Drops?“ sagte ich mir immerzu. Und ich sollte recht behalten: Ich besaß nie eine Wickeltasche (eine Pampers und Feuchttücher passen auch in jede Clutch) und vermisse sie auch heute nicht, ich brauchte keine üppige Auswahl an Babykleidung und auch keinen Extra Eimer für Windeln.

Stattdessen habe ich ein wirklich gutes Babyphone unterschätzt, die Marsupi-Trage und tatsächlich ein Activity-Center, das alles anderes als schön, aber unendlich viel Entspannung in unseren Alltag gebracht hat. Et voilà, eine kleine Liste von Dingen, die ich im ersten Jahr wirklich gebraucht habe. Und die darf super gern ergänzt werden!

  • Kinderwagen

Na klar, das ist keine Überraschung! Und trotzdem gibt es ganz viele Eltern, die ihren Minis lieber in der Trage tragen, statt auf den Kinderwagen zu setzen. Kann ich total verstehen, gerade wenn man ohne Balast auch durch die engsten Gassen und zu allen Bahnhöfen gelangen will. ABER: Ich habe meinen Bugaboo tatsächlich furchtbar gern ausgeführt: Weil die eigene Bewegung freier ist und man auch noch drei, vier andere Sachen transportieren kann. Ich hatte das große Glück, den Bugaboo Buffalo geschenkt zu bekommen und kann ihn absolut weiterempfehlen. Die Off-Road-Variante meistert jedes Kopfsteinpflaster, jede Landpartie und fährt wie auf Wolken. Kein Schnäppchen, aber eine gut angelegte Investition, die sich hervorragend weiterverkaufen lässt.

  • Marsupi-Trage

Apropos Trage: Mein Tipp ist die Marsupi-Trage mit super festem Klettverschluss. Lässt sich in jede Tasche stopfen, stört nicht und zwickt auch nicht und war ab Minute 1 unser liebster Begleiter. Gerade wenn die 3 Monatskoliken losgehen und die Kleinen krampfen, hilft kaum etwas anderes besser als ab in die Trage und raus an die frische Luft. Verstaut die kleinen Beine am Anfang in der Trage statt sie baumeln zu lassen, dann fühlen sie sich rundum geborgen und wohl.

  • Stokke Wiege

Ich wollte Wilma nie in meinem eigenen Bett schlafen lassen, weil meine Angst zu groß war, dass irgendwas passieren könnte. Und so entschied ich mich für die Wiege von Stokke. Klaro, es gibt hübscheres und verspielteres, aber wohl kaum etwas praktischeres. Die zarten Textilien an der Seite sorgen für beste Zirkulation der Luft, die muckelige Geräumigkeit geben Schutz. Stand direkt neben unserem Bett und kann von Herzen weiter empfohlen werden.

  • Eine Handvoll Bodies, Selana, Mütze & Anzug, Söckchen & Fiebermesser

DM it ist! Die Hausmarke Alana mauserte sich zu einem meiner liebsten Brands, gerade wenn es um Wolle-Seide-Bodies (Größe 50/56) geht. Die großartigen Stücke von Selana haben uns über den kompletten Winter gerettet und muckelig warm gehalten (Größe 62 wurde gekauft, damit Wilma die teuren Stücke auch lange tragen kann!) und den Walk Overall von Disana habe ich Second Hand ergattert und einfach immer drüber gezogen, wenn es vor die Türe ging. Was außerdem nicht fehlen durfte?

– Die Goldies, die für Trage-Minis super großartig sind, weil sie so weich sind und Platz zum Atmen garantieren

– Die Spucktücher von aden + anais sind einfach die besten: Kuschelweich, riesig groß und noch immer im Einsatz.

– Selana: Schlüttli, Salopette & Mützchen

– Bei DM gibt’s alles vom Fieberthermometer über die Nagelschere. Vorbeischauen lohnt sich, nicht zuletzt wegen der Bodies.

– Ein wahres Schätzchen für kalte Tage: Der Classic Overall von Macarons. Super weiche Merinowolle trifft auf und gemütliche Baumwolle im Inneren. Organic selbstverständlich und sogar Temperatur-regulierend.

  • Kindersitz

Für unterwegs: Der Testsieger Kiddys.

  • Philips Avent

Das unterschätzteste Gerät: Das Philips Avent mit integrierter Spieluhr, Farbspiel und Talk-Funktion. Egal ob wir auf dem Balkon sitzen oder in der Küche weilen, das Babyphone ist ausnahmslos immer in Betrieb.

  • Babybjörn Wippe

Spätestens ab dem vierten Monat ist Schluss mit ruhig liegen bleiben – und genau hier kommt Babybjörn Wippe ins Spiel. Wilma konnte so perfekt sehen, was um sie rum passiert. Und ich hatte endlich wieder Ruhe beim duschen!

  • Schnullerkette

Die gehäkelten Ketten waren am Anfang am allerbesten, weil sie in der Trage nicht störten.

  • Activity Center

Meine Mutter gab mir das Activity-Center meiner jüngsten Schwester mit – und ich habe es gehasst. Weil es so häßlich war. Allerdings gab es für Wilma kaum etwas Schöneres.

  • Wickelkommode

Wir haben es ganz einfach gemacht: Alte Kommode umgerüstet und mit der Stokke Wickelauflage kombiniert. Fertig aus!

7 Kommentare

  1. Berta

    Also diese Liste wäre nicht meine… ein babyphone haben wir bei beiden Kindern nicht gebraucht…Schnuller wollten beide nicht… in einer Wiege hätten meine Kinder nie geschlafen (ausschließlich bei uns) und auch der Wagen wurde verpönt (fand ich aber praktisch zum Einkaufen).
    Die Trage war im Dauereinsatz, allerdings schwöre ich auf manduca, weil meine beiden von Reißen eines Klettverschlusses immer sofort wach waren… ich glaube solche Listen sind so individuell wie Familien und Kinder….

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  2. Meike

    Liebe Sarah,
    zu ca. 80 Prozent stimmt Deine Erstausstattung mit unserer überein. Was ich allerdings beim nächsten Kind von Anfang an anschaffen würde ist ein TripTrap mit Babyschale. Unsere Tochter Hannah nörgelte beim Abendessen immer rum, wenn sie in ihrer Wippe saß und nicht auf Augenhöhe. Das ging dann immer solange bis einer sie auf den Schoß genommen hat. Wir haben tatsächlich mit der Anschaffung des TripTraps gewartet bis sie ein halbes Jahr alt war (vielmehr mussten wir solange warten, weil der Stuhl ein Geschenk zur Taufe war). Ab dann ging vieles leichter, neben Brei essen, konnten vor allem wir wieder in aller Ruhe und ohne Kind auf dem Arm essen.
    Liebe Grüße
    Meike

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  3. Katja

    Wir haben auch vorher viel zu viel gekauft. Was wir nicht brauchten: Windeleimer, Flaschensterilisator, Babyphone (so unterschiedlich sind die Erfahrungen). Eine Wickeltasche hatte ich auch nie und habe sie auch nie vermisst. Kinderwagen und Trage waren Gold wert. Ebenso waren Wickelbodys am Anfang für uns unverzichtbar. Und bei allen Anschaffungen rund ums Stillen würde ich das nächste Mal auch erst mal warten, ob es mit dem Stillen überhaupt klappt.

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  4. Rike

    Ich empfehle noch das Reisebettchen in Zeltform von nomads. Perfekt für unterwegs, am Strand oder auch als Höhle später. Die Isomatte nutzen wir immer noch & das Zelt ist optisch (und gewichtsmäßig) ein Lichtblick im Reisebettensegment …

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  5. Marie

    Eine Empfehlung für einen Autositz, der 450 Euro kostet und den man doch nur ein Jahr nutzt? Testsieger hin oder her, mit einer Dezimalstelle Unterschied hinter dem Komma bekommt man schon viel günstigere Modelle. Mit Kinderwagen, Wiege und neuestem Babyphone-Modell etc. sind hier die Empfehlungen für Erstanschaffungen ziemlich kostspielig, finde ich. An sich würde ich die Liste glaub ich auch so unterschreiben – nur eben mit mehr gebrauchten Sachen… Vielleicht vorher doch noch nicht so viel kaufen, Freunde um Leihgaben bitten und dann kucken, was für einen passt und kaufen? Ich habe z.B. früher alle Eltern, deren Kinder ein Jahr lang im Elternzimmer geschlafen haben, für verrückt erklärt. Unsere Tochter ist jetzt zwei, ihr Bett steht immer noch neben unserem. Es gibt dafür weder einen ideologischen (Familienbett), noch pragmatischen (schläft größtenteils durch) Grund. Ich kann es nicht erklären, mein Freund will es auch so… Von daher haben wir auch heute noch kein Babyphone… Vielleicht ist das keine Erstausstattungsliste, sondern eine was-gut-bei-uns-funktioniert-hat-Liste. right? *marie*

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