Zahnspange mit 30?
Ein ewiges Hin und Her.

24.09.2018 Beauty, Kolumne

Ich trug meine Zahnspange ungefähr von 14 bis 17. Vielleicht aber auch ein bisschen kürzer und ganz und gar nicht sonderlich regelmäßig, weil mir die Klammer immer irgendwie lästig war, nachts aus meinem Mund plumste und mir irgendwann vor anderen schlicht und ergreifend peinlich wurde. Ich hatte nicht nur einen ordentlichen Überbiss, der familiär bedingt durchaus äußerst markant ist, im Vergleich zur Größe meines Kopfes, steckten da auch ziemlich große Wrigley’s im Mund, die krumm und schief ihr Dasein fristeten. Zumindest sah ich das so, ebenso wie meine Kieferorthopädin. Ach, und meine ältere Schwester, die mich im Kindesalter gerne als Bugs Bunny bezeichnete, um mich zu ärgern. Nun, ihr kennt das vielleicht mit der Geschwisterliebe. Schon klar, das alles klingt nach einer fürchterlich schlimmen und prägenden Zeit, aber keine Sorge, so fürchterlich war sie gar nicht. Denn zumindest war sie nicht so einschränkend wie heute – gute 15 Jahre später. Damals, da trugen wir schließlich alle unsere Hauer zur Schau und freuten uns über bunte Gummibänder auf den Zähnen und kicherten darüber im Kollektiv.

 

Mit 17 war meine Zahnkorrektur also schließlich abgeschlossen, meine Zähne reihten sich ganz wunderbar aneinander und ich war glücklicher denn je. Bloß dauerte dieser Zustand keine drei Jahre an. Es ist nicht so, als würde in meinem Mund Kraut und Rüben herrschen wie damals. Nein, so schlimm ist es nicht. Und trotzdem fällt mir auf jedem zähnezeigenden Foto und bei jedem Blick in den Spiegel diese neugewonnene Fehlstellung in der Front auf, die mich mittlerweile sogar dazu bringt, vermehrt mit geschlossenem Mund zu lächeln, statt meinem Naturell entsprechend lauthals und mit weit geöffnetem Mund alle Emotionen herauszulassen. Makel sind schön und wichtig, sagt die eine Seite meiner Hirnhälfte, während die andere stark mit dem Kopf schüttelt und erwidert: „Aber nicht dieser hier.“ Und es ist wirklich so: Ich habe Freundinnen, die haben so grandios schöne, ungleiche und alles andere als gerade stehende Zähne, dass ich liebend gern mit ihnen tauschen würde, während ich meine Ideal-Abweichung so blöd finde, dass es wirklich immer absurder wird: 

Comme des Garçons A/W88 via Another Mag.


SS1998 Alberta Ferretti für Vogue Italia

So sitze ich beispielsweise im Garderobenraum der KiTa und plaudere mit einer Handvoll metergroßer Menschen über die Zahnfee, übers Zähneputzen und über Milchzähne. Darüber, wie wichtig es, dass wir gut Acht geben auf unsere Beißerchen. Ihr wisst schon. Und während wir so vor uns hinplänkeln, spricht T. irgendwann von schiefen Zähnen – und weil ich mir offensichtlich so sehr einen auf meine leichte Fehlstellung eingefangen habe, beziehe ich ihren Kommentar gleich auf mich und schwafle von meiner halben Zahngeschichte als Rechtfertigungsversuch, warum es in meinem Mund so aussieht, wie es aussieht. Erst im Nachhinein fiel mir auf, dass komplett verwirrte Gesichter mich anschauten und ich offensichtlich etwas auf mich bezog, dass gar nicht an mich gerichtet war. Himmelherrgott, ist das wirklich passiert? Ich schäme mich – für meine Vorbildfunktion und darüber, dass diese Lappalie so festsitzt

Aber dann mach doch was, wenn es dich so sehr stört. Tatsächlich wäre das natürlich die einfachste und naheliegendste Aktion, bloß bin ich wirklich bereit, mich jetzt mit 30 noch mal einer Zahnkorrektur hinzugeben? Immerhin handelt es sich hier nur um eine optische Geschichte, keineswegs um eine Notwendigkeit.

Außerdem: Will ich wirklich jetzt noch ein gutes Jahr lang mit fester Zahnspange herumlaufen – mit fast 31? Ich könnte die Lingualtechnik ausprobieren, also auf eine feste, innenliegende Spange bauen, bloß kenne ich in meinem Umkreis tatsächlich niemanden, der mir von seinen Erfahrungen berichten könnte. Von den neuen Invisalign halte ich persönlich leider gar nichts: Tagtäglich mit einer transparenten Schiene herumlaufen? Nein, dann ziehe ich die Nummer mit der festen, sichtbaren Zahnspange doch lieber vor.

Warum auch nicht? Aussehen wie einst mit 16, das wär doch was, non? Tatsächlich schüttelte ich stets feste mit dem Kopf, wenn Nike Jane mit der Zahnspangenidee um die Ecke kam – einfach, weil die Vorbilder fehlten und das Bild in meinem Kopf nicht funktionierte.

Aber wie das so ist mit dem Beispiel vom roten Auto, sehe ich mittlerweile immer häufiger ganz großartige Ladies mit Metal von dem Zahnschmelz. Der Gedanke jedenfalls ist gepflanzt. Stellt sich mir bloß die Frage, ob ich es wirklich durchziehe oder doch einfach mit meinen Zähne lebe und meinem weiter verschwindenden Schneidezahn bald einfach lächelnd Lebewohl sage, weil er lieber mit seinem nebenstehenden Freund kuschelt, statt sich zu zeigen und in Reih und Glied zu stehen.

Das Heilsamste an der ganzen Geschichte ist und bleibt aber wohl, das eigene Problem zu benennen. Nicht, um hier Fishing for Compliments zu betreiben, noch um blankes Unverständnis einzuheimsen, sondern um endlich „reinen Tisch“ mit sich zu machen, das eigene Wehwechen zu benennen – und schon ist alles ein klein wenig besser. Zumindest bei mir. Mal sehen, wie lange es anhält. Mit dem eigenen Frust im Mund kann es jedenfalls nicht länger so weitergehen. Dafür ist mir meine Zeit auch viel zu schade. Also: Aktiv werden oder nicht, das ist hier die Frage.

First World Problem olé. 

Collage: Wood Wood Kampagne 2018

19 Kommentare

  1. Melanie

    Sarah, ich kann dich so gut verstehen und finde es richtig stark, das du dieses Thema hier ansprichst!
    Ich habe mit ähnlichen Unsicherheiten und Zweifeln zu kämpfen und kenne dieses Auf-sich-beziehen bei Kommentaren zum Thema Zahnspangen, gerade Zähne und nicht unbekümmert lachen…Meine FreundInnen und mein Freund sagen alles in meinem Mund sitzt gut so wie es ist, aber ich kann einfach nicht aufhören, neidisch die geraden Zahnreihen meiner Mitmenschen zu begutachten und mir sehnlichst einen ähnlichen Zustand herbeizuwünschen, auch weil gerade das aus dem Bauch heraus lachen ohne sich die Hand vor den Mund zu halten so viel Lebensqualität ausmacht und schöne Zähne iwie auch für eine erfolgreiche, gebildete Erscheinung stehen, obwohl das natürlich eine krasse Schönheitsnorm ist, die es generell vielleicht zu hinterfragen gilt. Aber ich für mich persönlich habe ich jetzt entschieden meiner Unzufriedenheit die Stirn zu bieten und ganz schnell nach dem Studium (ist ja leider auch eine finanzelle Entscheidung) noch mal zum Kieferorthopäden zu gehen. Klar ist Zahnspange tragen mit Ende 20/Anfang 30 auch nicht „die Norm“, aber was muss, das muss ist jetzt meine Devise. Ich bin gespannt, wie du dich entscheidest und danke noch mal, dass du deine Gedanken hier geteilt hast <3

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  2. Sveni

    Ich hatte letztes Jahr eine für ca 9 Monate. War nervig und das ganze Essen im Metall und so… aber jetzt bin ich super happy damit. Also: Machen!

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  3. maikescha

    Do it! Es nervt tierisch (da gibt es kein Beschönigen), aber hinterher ist es das alles wert. Ich habe Mitte 20 zwei Jahre Invisalign getragen und bin so froh über das neue Lebensgefühl: offen, spontan und herzhaft Lachen gab es davor einfach viele Jahre lang nicht. Du wirst es sicher nicht bereuen, egal für welche Variante du dich entscheidest.

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  4. Cloudy Zakrocki

    Herz, ich hatte damals wegen meiner Kiefer-OP mit 23-25 noch eine dicke, fette, silberne Zahnspange. Das war in dem Alter auch nicht geil, wahrscheinlich sogar noch ungeiler als in unserem Alter jetzt, weil man damals immer noch dachte mit Ende 20 ist man alt und das Leben hört auf. Jedenfalls: Ich bin dankbar, dass ich es gemacht habe. Jetzt sind die Zähne kerzengerade. Schmerzhaft ist die Prozedur allerdings dennoch, da muss man hier nicht um den heißen Brei rumreden. Es nervt, es bleiben Essensreste hängen, es tut weh, wenn die Spange nachgezogen wird, etc. – aber: Wenn du dauerhaft gerade Zähne haben willst, dann lohnt es sich vielleicht doch, die Augen zuzukneifen und es durchzuziehen. Falls du nochmal jemanden aus unserem engeren Bekanntenkreis suchst zwecks Erfahrungen mit Invisalign, dann gib Bescheid, sie kann dir alles darüber verraten und ist im Nachhinein auch mega happy.

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  5. Anna

    Liebe Sarah,

    ich habe mit 25/26 noch einmal für eineinhalb Jahre eine feste Zahnspange getragen.
    Mich hat es optisch am Anfang ziemlich genervt und hatte dann auch den ein oder anderen emotionalen Hänger.
    Mein Umfeld fand es entweder nicht schlimm / nicht so auffällig (Frauen), ziemlich süß (Männer) oder echt cool (Kinder / Jugendliche). Auch wenn das natürlich eigentlich egal sein sollte.
    Eine Freundin trägt nun selbst noch einmal eine feste Spange, weil sie das bei mir nicht nur nicht schlimm, sondern auch ziemlich lässig und mutig fand und jetzt ihre eigene Zahnfehlstellung nach jahrelangem Überlegen korrigieren lässt.
    Nach ca. 2 Monaten hatte ich mich aber auch so daran gewöhnt, dass ich es selbst nicht mehr schlimm fand. Und das, obwohl ich als Lehrerin jeden Tag ziemlich viel angeguckt werde.

    Im Nachhinein bin ich super stolz, dass ich das gemacht habe und grinse mein Spiegelbild so gerne an wie davor lange nicht. Auch jetzt, 2 Jahre zahnspangenlos, freue ich mich jeden Tag über meine Zähne! Es ist es wert!

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  6. Sara

    Ich bin jetzt 28, hatte meine Invisalign Behandlung mit 22, während des Studiums. Ich gestehe: tagsüber getragen habe ich die durchsichtigen Schienen nur, wenn ich zuhause war und mich keiner zu Gesicht bekam – aber: Das allnächtliche Tragen hat absolut ausgereicht und ich hatte nach einem Jahr wunderbar gerade Beißerchen. Dass ich die Schiene nur nachts getragen hab, habe ich dem Kieferorthopäden natürlich verschwiegen, hihi..
    Mach es, es lohnt sich! Liebe Grüße <3

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  7. Suzie

    Meine Freundin ist Kieferorthopädin und erzählt mir oft, wie junge Mädchen zu ihr kommen, mit einem einzigartigen Gebiss. Und diese wollen dann die genormte Reihe, wie hundert andere auch. Ohne sich ihrer Einzigartigkeit bewusst zu sein. Was wäre Vanessa Paradies oder Lindsey Wixon ohne ihre Zahnlücke?
    Ist sicher eine Frage, wie schlimm die Fehlstellung wirklich ist. Und immer wieder, von welchen Faktoren man sein Selbstbewusstsein abhängig macht.

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  8. Clara

    Huhu, ich hatte in Teenagerzeiten eine Zahnspange in der Lingualtechnik und war im Nachhinein sehr zufrieden damit. Die nervigen Dinge sind vermutlich ähnlich wie bei einer außenliegenden Zahnspange und ansonsten war ich damals sehr froh, eine innenliegende Zehnspange zu haben, weil man die ja doch einige Jahre trägt und man sich damit mögen muss. Das einzige Problem könnte die Kostenübernahme bei der Krankenkasse sein, weil die Lingualtechnik zumindest damals vor 10 Jahren etwas teurer war als die außenliegende Variante. Bei mir wurden die Kosten dann tatsächlich übernommen, aber da solltest du dich evtl. mal bei deiner Krankenkasse informieren. Allerdings muss man sich eben dessen bewusst sein, dass so eine Zahnspangengeschichte relativ langwierig ist und es gerade am Anfang und wenn die Drähte nachgezogen werden, schon ganz schön wehtun kann.
    Ich persönlich finde so eine Zahnlücke vorne aber auch sehr charmant und nicht unbedingt einen Grund, das ganze Prozedere über sich ergehen lassen zu müssen. Liebe Grüße!

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  9. Mila

    Wenn es keine medizinische Indikation gibt, sondern lediglich ein „kosmetisches Problem“ ist, übernimmt die Kasse die Kosten für die Spange nicht. Selbst zahlen ist ein verdammt teurer Spaß. Unsere Große hat gerade eine bekommen (zum Glück als medizinisch notwendig eingestuft) Kostenpunkt: 3800 Euro. Knickknack.

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  10. Jule

    Als jemand der gerade mit dicken Gesicht und verdrahteten Zähnen nach der Kieferumstellungs OP (Bimax) hier sitzt und mit 33 seit anderthalb Jahren eine feste Spange trägt, sage ich Do it !
    Mir hat der schiefstand meiner Zähne unheimlich aufs Gemüt geschlagen. Jetzt warte ich sehnsüchtig darauf, dass mir der Mund wieder geöffnet wird und ich die Früchte der Schmerzen endlich genießen kann.

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  11. Alexandra B.

    Hi. Bin fast 32 und trage seit 10 Monaten ne feste Zahnspange. In zwei Monaten kommt sie schon raus. Ich habe viele viele Jahre damit gehadert, ob ich mir das antun soll. Wäre auch nicht notwendig gewesen, aber mich haben meine Zahnfehlstellungen einfach gestört. Und jetzt, auch wenn es oft unangenehm war, würde ich es jederzeit wieder machen. Ich lache jetzt, obwohl ich die Spange noch trage, schön viel lieber. Von außen hab ich nur positive Kommentare und Bewunderung bekommen, dass ich das so durchziehe. Also los, nicht mehr lange nachdenken und ab zum Kieferorthopäden. Was ist schon ein Jahr, gegen den Rest deines Lebens. 🙂

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  12. Lena

    Liebe Sarah, ich habe mich vor allem in deinem Absatz über die Rechtfertigung wieder gefunden – so ging es mir nämlich lange auch. Ich habe mich Anfang des Jahres mit 27 für eine Zahnspange entscheiden, eine extra für Erwachsene mit der Durschnittstragedauer von 6 Monaten. Bei mir dauerte es 5.5 und ich hatte wirklich eine ordentliche Feststellung. Ich bereue es keinen Tag. Das Aussehen fand ich nicht so schlimm, man gewöhnt sich dran und einigen fällt es nicht mal auf. Die paar Monate gingen auch rum wie nix. Ich denke im Endeffekt muss jeder selber entscheiden womit man sich selber am tollsten fühlt – du siehst so wie du bist uf jeden fall klasse aus

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  13. Lise

    Ich hatte eine innenliegende Zahnspange mit Anfang 20, und fand es super. Am Anfang ist es etwas nervig, weil die Zunge etwas gereizt sein kann von der Reibung, aber das ging dann schnell vorbei. Würde ich auf jeden Fall an Deiner Stelle auch in Betracht ziehen!

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  14. janine

    Liebe Sarah, ich stand vor dem gleichen thema mit 27. es hat mich immer gestört, wenn ich in den spiegel guckte und mein lächeln sah. es war einfach nicht natürlich, weil ich immer versucht meine zähne so wenig wie möglich zu zeigen. ich hatte einen überbiss, weil ich ziemlich lange daumenlutscherin war und selbst eine kfo-behandlung als kind abgebrochen wurde. aber irgendwann dachte ich jetzt oder nie. na klar die ersten tag mit fester zahnspange waren strange und ein bisschen unsicher. aber je länger ich sie trug, umso stolzer wurde ich. ganz ehrlich. ich war stolz, dass ich mich traute und einen scheiß darauf gab, was andere leute vllt denken mochten. ich habe super viel positiven zuspruch bekommen, und frage mich mittlerweile sowieso, was man schlechtes gegen eine zahnspange sagen könnte. ich fand das war mit das beste was ich gemacht habe. nicht nur wegen des ergebnisses, das ist toll, aber es hat mich auch selbstbewusster gemacht und gezeigt, dass sich wieder mal viel im kopf abspielte, viel mehr als eigentlich notwendig. ich würde es jederzeit wieder machen!

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  15. lenta

    Ich hatte von 27-30 eine Feste Spange. Gekostet hat mich das ganze ca 7000€! Immer wieder ist der Draht gerissen oder ein Bracket abgebrochen. Ich würde es nicht mehr machen. Heute noch (4Jahre später) trage ich 1x/Woche nachts eine Schiene. Ich empfehle einen Behandlungsplan aufstellen zu lassen. Wenn das Ergebnis schnell erreicht werden, sich zB mit Retainer dauerhaft halten kann und sich preislich in Grenzen hält – machen!

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  16. Anna

    Liebe Sarah,
    genauso ging es mir (30) bis vor einem Jahr auch. Meine oberen Frontzähne standen schief, was mich selbst unheimlich gestört und mir die Lust auf Lächeln verdorben hat. Ich habe mich dann nach langem Überlegen für eine Behandlung mit Clear Aligern (- selbes Prinzip wie Invisalign -) entschieden, die letztlich nur ca. 6 Monate gedauert hat (und auch wesentlich kostengünstiger als Invisalign war). Alles in allem hat es sich aus meiner Sicht absolut gelohnt (ich hoffe, dass der feste Retainer, den ich seitdem trage, die Zähne auch schön an ihrem neuen Platz hält). Es war zwar manchmal nervig, da man die Schiene beim Essen raus nehmen muss und ich zumindest dann, wenn ich mit Leuten gegessen habe, die nichts davon wussten, immer versucht habe, die Schiene möglichst „unauffällig“ raus zu nehmen. Und klar, gerade am Anfang war mir die Schiene auch ein wenig peinlich, vor allem, weil ich kurz nach Beginn der Behandlung in einem neuen Job mit viel Kunden-/Mandantenkontakt angefangen habe. Witzigerweise haben aber die ganze Zeit über weder meine Kollegen noch diejenigen meiner Freunde, denen ich nichts davon erzählt hatte, etwas bemerkt (und waren alle viel zu höflich, etwas zu erwähnen ;)). Und die Freunde, die von der Schiene wussten, fanden es cool und haben wesentlich weniger Aufhebens darum gemacht, wie ich befürchtet hatte.

    Wieso kommt Invisalign für dich nicht in Frage? Wenn für dich die Sichtbarkeit der Zahnspange eine Rolle spielt, wäre Invisalign doch in jedem Fall der Vorzug gegenüber herkömmlichen Brackets zu geben, oder nicht?!
    Liebe Grüße

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  17. Melissa

    Hallo,

    mich hat meine Frontzahn-Stellung auch schon immer gestört- bis ich mich Anfang des Jahres mit 29 für eine Behandlung Invisalign Go entschieden habe. Perfekt für rein ästhetische Korrekturen und dauert auch nur ca. 3-4 Monate (!!!). Ein Klacks und die Schienen sind kein Vergleich zu Brackets.

    Antworten
  18. Luise

    Mein Eckzahn wird mit den Jahren immer schiefer und es stört mich langsam sehr. Die Frage, ob man im Erwachsenenalter noch einige Jahre mit Zahnspange durchs Leben möchte, ist jedoch nicht so einfach zu beantworten. Ich finde es toll, wie offen du mit deinem „verschwindenden“ Schneidezahn umgehst. Das macht das Thema ästhetische Zahnmedizin etwas weniger ernst.

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