Short News // Zum Tod von Karl Lagerfeld, eine Erinnerung an die Europawahl & die neue Sommerkollektion von aeyde

20.02.2019 Allgemein

Unsere News der Woche: Mit Aufregern, inspirierenden Bildern, mit schönen Dingen und natürlich Skurrilem sowie Verrücktem der vergangenen Woche – wie immer kurz und knackig für euch serviert:

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier. –

Zum Tod von Karl Lagerfeld

Auch wenn die Nachricht gestern Nachmittag irgendwie wenig überraschend durch das Netz getragen wurde, ließ sie uns doch erst einmal irritiert zurück: Karl Lagerfeld starb gestern im Alter von 85 Jahren in Paris, nachdem er einen Tag zuvor ins Krankenhaus kam, wie französische Medien berichten. Bereits im Januar muss es dem wohl bekanntesten Designer der Gegenwart gesundheitlich schlecht gegangen sein, ließ er sich zum ersten Mal nicht selbst beim Finale der Chanel Show nicht über den Catwalk blicken.

Bereits Mitte der Fünfzigerjahre arbeitete der Hamburger Karl Lagerfeld für die großen Couture-Häuser wie Balmain, Chloé oder Fendi und war entscheidend für den Erfolg der Häuser verantwortlich. 1983 übernahm er schließlich die kreative Leitung bei Chanel und unterzeichnete einen Vertrag auf Lebzeichen, der ihm sämtliche Freiheiten einräumte. Ein wegweisender Wechsel für das Modehaus, das Jahre zuvor noch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten steckte.

Karl Lagerfeld war aus vielerlei Hinsicht der berühmteste, bekannteste und für sein Schaffen der wohl geschätzteste Designer der gegenwärtigen Modewelt, wurde für seine Kreationen gefeiert, für viele seiner Aussagen scharf kritisiert. Denn das soll hier nicht unerwähnt bleiben: Lagerfeld war bis zu seinem Tod ein Mann, der polarisierte, immer wieder mit Sexismusvorfürfen und diskriminierenden Aussagen in Verbindung gebracht wurde und manches ganz und gar nicht so sah, wie sein Gegenüber. Er kritisierte die #MeToo Debatte scharf, sprach sich immer wieder gegen übergewichtige Menschen aus und verurteilte nicht zuletzt die deutsche Einwanderungspolitik und die Grenzöffnung 2015 scharf.

Mehr erfahrt ihr bei Business of Fashion.

 

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Und wer übernimmt jetzt die kreative Leitung bei Chanel?

Die Frage mag unangemessen klingen, dürfte aber für das Modegeschäft nicht ganz unwichtig sein. Ob Karl selbst seine Nachefolge bei Chanel und bei Fendi mitbestimmt hat? Ganz gewiss! Ob Phoebe Philo die zweite Coco Chanel wird? Davon gehen wir hier ganz heimlich aus. Ein schweres Erbe wird die Nachfolge wohl aber ganz gewiss.

Wir halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

 

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Check your new Identity. Be part of the European Family

Am 26. Mai findet die Europawahl 2019 statt und damit wir dieses wichtige Ereignis auch nicht vergessen und obendrein noch ein bisschen Europa-Liebe in die Welt hinaustragen, könnt ihr auch ab sofort auf Bilderbucheuropa.love euren eigenen EU Ausweis basteln und die Botschaft in die Welt rufen. Ich hab‘ schon einen. Ihr auch?

EIN LEBEN OHNE GRENZEN. 
EINE FREEDOM ZU VERSCHENKEN. 
EINE FREIHEIT, NICHT ZU DENKEN.

Love Stories launcht „Grand Amour“

Dass Love Stories schöne Unterwäsche-Kreationen auf den Markt bringt, wissen wir längst, dass sie bislang aber ausschließlich für kleinere Busen gemacht waren auch. Nun aber widmet sich das junge Amsterdamer Label aber endlich den größeren Boobies und kredenzt uns die „Grand Amour“ Kollektion, die BH bis Größe 80 E/F anbietet und im typischen Love Stories Design daher kommt. 

Ab sofort online!

Unbasic mit Levi’s 

Schon klar, Basics brauchen wir nun wirklich alle in unserem Kleiderschrank (oder nicht?) – bloß klebt ein Ruf ganz hartnäckig an den schlichten Stücken: Sie sind langweilig. Pah, dachte sich der Denim-Profi Levis nun und beweist genau das Gegenteil in ihrer aktuellen „Unbasic“ Kampagne für den Frühling 2019. 

Denn in dieser Saison wartet Levi’s mit allem auf, was bekannt und frisch zugleich ist. Bereits bekannte Icons wurden so verändert und erweitert und mit etwas Neuem spielen, ohne dass es aus dem vertrauten Kontext genommen wird.

„Starting a revolution“ – ein Business-Buch für eine radikal andere Arbeitswelt braucht eure Unterstützung

Den getrampelten Weg verlassen und sich etwas völlig Neuem zuwenden, ein Geschäftmodell kreieren, hinter dem wir voll und ganz stehen können, eines, das ethisch und moralisch zu vertreten ist – bloß welches? Die Berliner Gründerinnen Lisa Jaspers (Folkdays) und Naomi Ryland liefern die Inspiration für eure Frage, denn für ihr Hands-on-Business-Buch „Starting a Revolution haben Lisa und Naomi mit einigen der progressivsten Gründerinnen weltweit gesprochen.

Was alle Unternehmensgestalterinnen vereint: Ihre Unternehmen und die darin verwirklichten visionären Ansätze schaffen eine neue Arbeitswelt und bieten wirkliche Alternativen zu den dominierenden Modellen von Unternehmertum und Arbeitsnormen. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen wollen die Autorinnen nun andere Gründer*innen inspirieren und daran mitwirken, die Arbeitswelt gehörig auf den Kopf zu stellen. 

Denn was unter der Vielzahl an Business-Büchern auf dem Markt bis heute fehlt, sind radikal neu gedachte Alternativen. Wirkliche Vorbilder, solche, die sich nicht innerhalb des Systems bewegen, sondern ein neues denken, suchte man dort bislang vergebens. Doch es gibt sie. Und in „Starting a Revolution“ könnt ihr die Geschichten dazu nachlesen. 

Um das Buchprojekt jetzt noch zu realisieren, starten die Autorinnen ab heute eine vierwöchige Crowdfunding-Kampagne auf Startnext und rufen zur Unterstützung auf. Das Buch wird nach erfolgreicher Finanzierungsphase im Sommer als Taschenbuch erhältlich sein.

 

Buchtipp //
Sag dem Abenteuer, ich komme!

Eine Frau. Ein Motorrad. Eine Welt. Oder auch: Deine Welt. Dein Job. Deine Freunde. Dein Leben, so wie du es kennst. Stell dir vor, du lässt all das hinter dir und fährst mit dem Motorrad einfach los. Achtzehn Monate, fünfzig Länder, sechs Kontinente und neunzigtausend Kilometer Abenteuer. Genau das hat Lea Rieck getan und erzählt uns jetzt von ihren einzigartigen Erfahrungen. Es geht um Mut, ums alleine sein, ums Fallen und Wiederaufstehen, um den Glauben an sich selbst und um Entschlossenheit.

Von einer, die auszog – die aber nicht das Fürchten lernte, sondern auf ihrem eigenen steinigen Weg Abenteuer, Freundschaft und die Liebe fand.

Der Moment, der alles verändert, kann jederzeit kommen. Bei Lea Rieck ist es ein ganz normaler Montagmorgen im Büro, als sie sieht, wie eine Kollegin eine Zimmerpflanze mit Evian-Wasser gießt. Sie kündigt ihren Job, verlässt ihre Komfortzone und macht sich auf eine Reise um die Welt. Nur ihr Motorrad und sie, ganz allein. Aber was tut man, wenn vor dem Fenster ein Militärputsch stattfindet, die neue Bekanntschaft sich als russischer Scharfschütze entpuppt oder man sich die Augen in einer Hochwüste verbrennt? Seine Lektionen lernen und weitermachen. Die Reise führt sie vorbei an 8000 Meter hohen Bergen in Pakistan, durch Tempel und Paläste in Indien, an die sicheren Ufer von Australien, in die trockenste Wüste der Welt in Chile und Bolivien – und am Ende wieder zurück nach Deutschland. Atemlos lässt sie sich von ihrer Intuition und ihren Instinkten leiten, erlebt Hoch- und Tiefpunkte des Alleinreisens, beginnt die Welt mit neuen Augen zu sehen und entdeckt das Leben in seinen unterschiedlichen Facetten und Formen. Unser Tipp: Sag dem Abenteuer, ich komme.

 

In Beziehung.

Was haben Schuhe und Objekte gemeinsam? So einiges, wie Camper in seiner neuesten Spring/Summer Kampagne beweist:

Ab morgen online!
Aeyde für den Sommer 2019

Und noch mehr Schuhe – und die kommen diesmal von unserem allerliebsten Label Aeyde. Für den Sommer 2019 wird es besonders delikat: Wir freuen uns schon ganz besonders über die Pumps mit eckiger Silhouetten, Mules in Fake Snake Skin Optik und flache Riemchenschlappen.

Ab morgen online. Huiuiui!

3 Kommentare

    1. Yvonne

      Ich verstehe die Kritik natürlich irgendwo, aber empfinde sie an der Stelle als unangebracht. Man muss gerade im Moment stolzer Europäer sein dürfen! Die politische Lage erfordert das und es hat erstmal nichts primär mit der kolonialen Vergangenheit zu tun. Irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen und darf solche Aktionen jetzt nicht zerreden. Diese übermäßige Pseudo-Political-Correctness führt in diesem Fall zu gar nichts. Es geht bei diesem Statement nicht darum, Vergangenheit oder die Flüchtlingsproblematik zu unterschlagen. Da wird einem echt mal wieder das Wort im Munde umgedreht. Ich fühle mich erinnert an diverse Diskussionen zu Veganismus, fairen Labels, Bio oder Klimaschutz usw, bei denen lieber das Haar in der Suppe gesucht wird und gar nichts gemacht wird, als erste richtige Schritte zu gehen. Es gibt eben nicht nur ohne Zweifel Richtig und Falsch, Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Die eigentliche Aussage der Kampagne damit als hinfällig darzustellen, ärgert mich.

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