Dürfen wir vorstellen? Erde, Salz & Glut – Das neue Kochbuch von Krautkopf

11.06.2021 box3, Rezept, Cooking

Wer mich kennt und meine heimlichen Leidenschaften hier auf Jane Wayne ganz genau verfolgt, weiß längst, dass mich Susann und Yannic, das Team und Pärchen hinter dem Food-Blog Krautkopf, bereits seit vielen Jahren virtuell begleiten, dass sie große Sehnsüchte mit ihrem Siedlerhaus in mir weckten und dass ihre Rezepte mittlerweile zu meinen liebsten überhaupt gehören. Egal ob ihre vegane Bolognese auf Linsenbasis, ihr gefüllter Wirsing oder ihre Blumenkohlkreationen in Risotto-Form oder knusprig Gebacken aus dem Ofen: Die fabelhaften Ideen von den Beiden schmecken immer grandios und ganz bald habe ich ihre bisherige Rezeptesammlung auch wirklich einmal komplett durchprobiert.

Genau aus diesem Grund konnte ich es auch kaum erwarten, ihr neues, so lange angekündigtes, zweites Werk endlich zu ergattern. Und endlich hat die Warterei ein Ende, denn seit dieser Woche halte ich ihr frisch gedrucktes Kochbuch in meinen Händen – und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil: Selten fand ich ein Kochbuch so zeitgeistig, so persönlich und so ehrlich wie Erde, Salz & Glut.

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Und noch seltener verschlang ich eine Rezeptesammlung mit persönlichen Texten von Seite eins an bis zum Schluss. Dabei ist ihr zweites Kochbuch nicht bloß einfach eine Fortsetzung des geliebten, ersten Bandes „Vegetarisch kochen und genießen„, es versteht sich als komplett neuer, radikal lokaler und saisonaler Anspruch, die Natur vor unserer Nase auf eine sehr bewusste Art und Weise wertzuschätzen und zu entdecken. Und genau mit diesem Ansatz bleiben sich Susann und Yannic bei all den Neuerungen gleichzeitig treu: Mit ganz viel Feingefühl und Zeitgeist gestalteten sie nicht nur eine Rezeptesammlung mit wunderschönen Bildern, simplen und trotzdem grandiosen Rezepten und persönlichen Worten, sie laden uns mit ihrem zweiten Kochbuch auch direkt in ihre eigene Küche ein und animieren uns wie von selbst, ihre nachhaltige Welt ein Stück weit zu adaptieren.

Und wisst ihr was? Nachgekocht habe ich bereits auch schon: Und zwar die Kartoffeltaler von Seite 19 – in abgewandelter Form dank Wildkräuteröl, laktosefreiem Topfen und Kürbiskernen, statt echten Wildkräutern (die es selbst in Berlin leider bisher schwer zu finden sind), statt Sonnenblumenkernen (die ich schlicht und ergreifend nicht daheim hatte) und statt Schmand (der durch die laktosefreie Topfenvariante für den Partner ersetzt wurde). Und genau die schmeckten sogar meiner schnöggeligen Tochter. Und das will was heißen!

Als nächstes auf der Liste? Gedünstetes Gemüse im Spitzkohlmäntelchen, gegrillter Rhabarber oder Sellerie aus dem Ofen mit Mais in verschiedenen Variationen. Und das ist erst der Anfang, das verspreche ich euch. 

 

 
 
 
 
 
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Links seht ihr den Kartoffeltaler aus dem Rezept. Da kann meine improversierte Version doch ganz gut mithalten, oder?

Während sich Vegetarisch kochen und genießenvor allem Gewürzen aus anderen Ländern widmete und als Ergebnis kulinarischer Reisen vermischt mit lokalen Helden angesehen werden kann, nehmen Susann und Yannic uns in „Erde, Salz & Glut also ganz selbstverständlich auf einen neuen Ausflug mit: Und zwar zu sich nach Hause, in die Natur und zu längst vergessenen heimischen Juwelen, die wir viel zu lange gar nicht mehr wahrgenommen haben. Sie experimentieren mit dem, was die Natur zu bieten hat: Mit Früchten, Blüten, Samen, Blättern und Wurzeln, die allesamt irgendwie vor unserer Nase, wir müssen sie bloß wieder wahrnehmen. 

Wer die Berliner Gastro-Szene in den vergangenen Jahren genauer unter die Lupe genommen hat, für den oder die mag dieser lokale, regionale und fast schon raue Food-Trend keinesfalls neu sein, bloß zeigen Susann und Yannic, dass die Zurückbesinnung zu ursprünglichem eben auch ganz ohne Fleisch und Fisch funktionieren kann und damit gehen sie einen konsequenteren Schritt weiter, der nicht nur ziemlich viel Spaß macht, sondern ganz nebenbei auch unseren Horizont erweitert: Dank verschiedenster Wildkräutermischungen, einst verschmähten Gemüsesorten neuer Sichtweisen und verrückt schöner Herangehensweisen.

Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, noch mehr euer köstlich klingenden und aussehenden (!) Rezepte nachzumachen und abzuändern und dabei ganz viel Neues auszuprobieren und Frisches zu wagen.

 

 
 
 
 
 
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Es ist so schön geworden, ihr Herzen!

 

 
 
 
 
 
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