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	<title>Serien-Tipp Archive - Jane Wayne News</title>
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	<lastBuildDate>Tue, 22 Dec 2020 10:57:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die 40+ besten Serien &#8211; empfohlen von: Euch! (Ongoing)</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/23/die-40-besten-serien-empfohlen-von-euch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieser Artikel erschien erstmals im April und wird ab sofort weitergeführt, bzw. geupdatet. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war, als wir damals, ich muss etwa elf Jahre alt gewesen sein, endlich einen Farbfernseher bekamen. Einen mit Satellitenschüssel. Meine Mutter hielt bis dato nicht viel von diesem bunten, schnellen Medium, dachte, wir würden am<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/12/23/die-40-besten-serien-empfohlen-von-euch/">weiterlesen…</a></p>
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<p>Dieser Artikel erschien erstmals im April und wird ab sofort weitergeführt, bzw. geupdatet. </p>



<p>Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war, als wir damals, ich muss etwa elf Jahre alt gewesen sein, endlich einen Farbfernseher bekamen. Einen mit Satellitenschüssel. Meine Mutter hielt bis dato nicht viel von diesem bunten, schnellen Medium, dachte, wir würden am Ende vielleicht verblöden, weshalb wir jahrelang eine Antenne auszogen und an einem Knopf drehen mussten, um exakt zwei schwarzweiß-Programme zu empfangen. Irgendwann aber knickte sie ein und beugte sich der Neugier; vielleicht war sogar Prinzessin Fantaghiro Schuld daran. Jedenfalls sollte es mir Jahre später sehr ähnlich gehen. Was habe ich mit mir gehadert, als nach dem Studium plötzlich eine Flimmerkiste in unsere WG einzog. Sonntags immer Tatort. Und als ich mir schließlich selbst einen Fernseher kaufte, einen mit Internet. Um endlich auch in all diesen Serien ersaufen zu können.</p>
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		<title>Die Lieblings-Serien der JW Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Carevic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2020 08:31:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Serien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir euch in der vergangenen bereits unsere liebsten Filme vorgestellt haben, widmen wir uns in dieser Serie unseren Lieblingsserien. Wie immer freuen wir uns, wenn ihr auch eure Tipps in den Kommentaren mit uns teilt. Happy Serien-Marathon!&#160;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/04/03/die-lieblings-serien-der-jw-redaktion/">Die Lieblings-Serien der JW Redaktion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem wir euch in der vergangenen bereits unsere <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/03/25/filmtipps-die-liebsten-filme-der-jw-redaktion/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="liebsten Filme (öffnet in neuem Tab)">liebsten Filme</a> vorgestellt haben, widmen wir uns in dieser Serie unseren Lieblingsserien. Wie immer freuen wir uns, wenn ihr auch eure Tipps in den Kommentaren mit uns teilt. Happy Serien-Marathon!&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/04/03/die-lieblings-serien-der-jw-redaktion/">Die Lieblings-Serien der JW Redaktion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Happy Halloween &#8211; Das sind die neuen gruseligen Filme und Serien bei Netflix</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vogue Community]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Film-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Horror-Saison fängt bei Netflix in diesem Jahr schon jetzt an. Unter dem Motto “Netflix and Chills” (zu Deutsch: “Netflix und Gänsehaut”) stellte der Streaming-Dienst pünktlich zum Freitag, den 13., eine Sammlung von Filmen und Serien zum Gruseln und Fürchten vor, die bis zum gestrigen Halloween-Fest nach und nach veröffentlicht wurden. Fündig dürften hierbei viele ZuschauerInnen werden, denn von<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/11/01/happy-halloween-das-sind-die-neuen-gruseligen-filme-und-serien-bei-netflix/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Horror-Saison fängt bei <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2018/11/13/ein-interview-ueber-die-gescheiterte-liebe-mit-sophia-hembeck-oder-i-still-have-your-netflix-account/" target="_blank" rel="noopener">Netflix</a> in diesem Jahr schon jetzt an. Unter dem Motto “Netflix and Chills” (zu Deutsch: “Netflix und Gänsehaut”) stellte der Streaming-Dienst pünktlich zum Freitag, den 13., eine Sammlung von Filmen und Serien zum Gruseln und Fürchten vor, die bis zum gestrigen Halloween-Fest nach und nach veröffentlicht wurden. Fündig dürften hierbei viele ZuschauerInnen werden, denn von schaurig-schöner Stimmung bis hin zu blutigem Horror ist alles dabei.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/11/01/happy-halloween-das-sind-die-neuen-gruseligen-filme-und-serien-bei-netflix/">Happy Halloween &#8211; Das sind die neuen gruseligen Filme und Serien bei Netflix</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>DRUCK &#8211; wir sind süchtig nach einer Jugendserie, von der sich andere Formate viel abschauen können</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/01/18/go-druck-warum-sich-viele-formate-etwas-von-der-jugendserie-abschauen-koennen-und-sollten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabienne Sand]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2019 14:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schloss Einstein, Clueless, The Tribe und O.C.California &#8211; früher war es sicherlich umgekehrt und die Zeit, die Jugendliche vor dem Fernseher verbrachten, überwog gegenüber jener an Laptop und PC. Erinnert ihr euch noch? Die eigene Mattscheibe vor dem neuen Sofa im Jugendzimmer &#8211; ein wahr gewordener Teenietraum, den heute vermutlich kaum jemanden mehr juckt. Was<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/01/18/go-druck-warum-sich-viele-formate-etwas-von-der-jugendserie-abschauen-koennen-und-sollten/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1"><em>Schloss Einstein, Clueless, The Tribe und O.C.California</em> &#8211; früher war es sicherlich umgekehrt und die Zeit, die Jugendliche vor dem Fernseher verbrachten, überwog gegenüber jener an Laptop und PC. Erinnert ihr euch noch? Die eigene Mattscheibe vor dem neuen Sofa im Jugendzimmer &#8211; ein wahr gewordener Teenietraum, den heute vermutlich kaum jemanden mehr juckt. Was ja eigentlich zu begrüßen ist, weil das Meiste mit Sinn und Verstand, wenn überhaupt, längst auf unterschiedlichen Plattformen gestreamt werden kann. Und hier gelangen wir auch schon zum neuesten Coup der deutschen Medienlandschaft, die außer &#8222;Dark&#8220;, &#8222;Babylon Berlin&#8220;, &#8222;4 Blocks&#8220; und vielleicht &#8222;Der Tatortreiniger&#8220; ja nun wirklich nicht allzu viel zu bieten hat. Oder besser: Hatte. Denn das ZDF, bzw. die Macher*innen der <em>Pfefferkörner</em> haben im vergangenen Jahr eine Webserie geschaffen, die nicht nur mit allen Wassern gewaschen ist, sondern auch einen ersten Schritt in Richtung einer inklusiveren und ehrlicheren Fernsehwelt macht. Moment mal &#8211; diese Teenieserie? Ja, ganz richtig. Wir sind vielleicht ein bisschen spät dran mit dieser Einsicht, aber auf gar keinen Fall zu alt für </span><span class="s1"><a href="https://www.zdf.de/serien/druck"><i>DRUCK</i></a>  &#8211; das möglicherweise beste (zumindest körperlich gewaltlose) Format des Jahres 2018. Und 2019! Inzwischen sind wir nämlich schon in der Mitte der zweiten Staffel angelangt, die sich kostenlos über Youtube und ZDF Neo abrufen lässt. Also nochmal: Erwachsene müssen draußen bleiben? Nee. Ganz im Gegenteil, ihr dürft mir gern glauben.</span></p>
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		<title>Serie // „Chilling adventures of Sabrina“ &#8211; Die Hexe, eines der feministischsten Symbole unserer Zeit</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/29/serie-chilling-adventures-of-sabrina-die-hexe-eines-der-feministischsten-symbole-unserer-zeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 10:05:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Chilling Adventures of Sabrina]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hexe, sie ist eines der feministischen Symbole unserer Zeit: Sie steht für Autonomie und selbstbewusste Weiblichkeit, für rebellisches Außenseitertum und Schwesternschaft. Hexen sind magisch, im wahrsten Sinne des Wortes, und ist Magie nicht genau das, was im Kampf gegen das Patriarchat gebraucht wird? Sängerin Lana del Rey beispielsweise nahm letztes Jahr an einer Art<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/29/serie-chilling-adventures-of-sabrina-die-hexe-eines-der-feministischsten-symbole-unserer-zeit/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Die Hexe, sie ist eines der feministischen Symbole unserer Zeit: Sie steht für Autonomie und selbstbewusste Weiblichkeit, für rebellisches Außenseitertum und Schwesternschaft. Hexen sind magisch, im wahrsten Sinne des Wortes, und ist Magie nicht genau das, was im Kampf gegen das Patriarchat gebraucht wird? Sängerin Lana del Rey beispielsweise <a href="https://www.billboard.com/articles/news/7874103/lana-del-rey-witchcraft-trump"><span class="s2">nahm letztes Jahr an einer Art Massen-Ritual teil</span></a>, um US-Präsident Donald Trump zu verhexen beziehungsweise ihn mit magischen Mitteln loszuwerden (der Erfolg lässt noch auf sich warten). Auch Sabrina Spellman kämpft gegen das Patriarchat: Sie gründet in ihrer Schule einen Club nur für Mädchen, verflucht eine Reihe von Football-Spielern, die ihre Freundin Susie mobben und befindet sich im Dauerkampf mit dem rückständigen Schulrektor. Sabrina sei eine „woke witch“, <a href="https://variety.com/2018/tv/news/chilling-adventures-of-sabrina-woke-witc-premiere-1202987527/"><span class="s2">so Kiernan Shipka</span></a>, Hauptdarstellerin in <i>Chilling Adventures of Sabrina</i>, dem Netflix-Reboot der erfolgreichen 90er Serie <i>Sabrina – total verhext</i>, basierend auf einem Comic aus dem Hause Archie.</span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>-Achtung, Spoiler-Gefahr!-</strong></p>
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		<title>Serien-Tipp // Zarah – Wilde Jahre</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/30/serien-tipp-zarah-wilde-jahre/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Oct 2017 09:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Zarah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die feministische ZDF-Journalismus-Serie Zarah – Wilde Jahre wurde abgesetzt. Zu blöd, so schlecht war die nämlich gar nicht. Ein Plädoyer. Ich muss gestehen: Als das ZDF vor ein paar Wochen eine neue Serie ankündigte, angesiedelt in den 1970ern und mit einer feministischen Journalistin als Hauptperson, interessierte mich das Ganze überhaupt nicht. Das lag nicht am<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/30/serien-tipp-zarah-wilde-jahre/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/30/serien-tipp-zarah-wilde-jahre/">Serien-Tipp // Zarah – Wilde Jahre</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p3"><span class="s1"><i>Die feministische ZDF-Journalismus-Serie </i>Zarah – Wilde Jahre<i> wurde abgesetzt. Zu blöd, so schlecht war die nämlich gar nicht. Ein Plädoyer. </i></span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Ich muss gestehen: Als das ZDF vor ein paar Wochen eine neue Serie ankündigte, angesiedelt in den 1970ern und mit einer feministischen Journalistin als Hauptperson, interessierte mich das Ganze überhaupt nicht. Das lag nicht am Thema, sondern an meinen Vorurteilen: Wie gut kann schon eine feministische Serie sein, die im ZDF läuft? Das ist doch sowieso immer die gleiche, irgendwie typisch deutsche Serien-Optik: Piefigkeit trifft pädagogischen Unterton trifft gewollt aber nicht gekonnt. Ich gab der Serie also keine Chance und schon nach wenigen Folgen setzte das ZDF <a href="https://www.zdf.de/serien/zarah-wilde-jahre"><span class="s2"><i>Zarah – Wilde Jahre</i></span></a> wieder ab. Vielleicht ist es meine masochistische Ader, aber urplötzlich überkam mich das Bedürfnis, die Serie nun doch auf jeden Fall noch zu gucken. Dank Mediathek kein Problem. Und siehe da: Ich war überraschenderweise sehr angetan von dem, was ich sah.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Emanzen tragen Samt</b></span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Nein, <i>Zarah</i> ist kein deutsches <i>Mad Men</i>, dafür ist es dann doch zu – deutsch. Aber es ist unterhaltsam und man muss nicht befürchten, dass die Kamera jeden Moment auf Guido Knopp schwenkt, der warm lächelnd den historischen Kontext erklärt. <i>Zarah</i> startet im Jahr 1973: Zarah Wolf (Claudia Eisinger), erfolgreiche Buchautorin (<i>Die ungehorsame Frau</i>) und bekannte Feministin kehrt nach einem mehrjährigen Aufenthalt in London nach Hamburg zurück. Dort hat Verleger Frederik Olsen (Uwe Preuss) sie zur stellvertretenden Chefredakteurin des Magazins <i>Relevant</i> berufen. Chefredakteur Hans-Peter Kerckow (Torben Liebrecht) passt das gar nicht, und auch den anderen Männern in der Redaktion ist Frau (nicht Fräulein!) Wolf schlicht zu viel – zu selbstbewusst, zu feministisch, zu weiblich. Konflikte sind also vorprogrammiert, zumal <i>Relevant</i> gerne auf Brüste setzt, um für seine Inhalte zu werben. Zarah will den Laden ordentlich umkrempeln und muss dabei zu jeder Menge Tricks greifen, um den schon allein durch ihre Anwesenheit beleidigten Redakteuren ihr Können zu beweisen. Unterstützung erhält sie dabei vor allem von Jenny (Svenja Jung), verwöhnte Tochter Olsens, die gerade ihr Studium in Paris abgebrochen und ein Volontariat bei <i>Relevant</i> angefangen hat. </span></p>

<p class="p3"><span class="s1">In der ersten Folge marschiert Zarah im mitternachtsblauen Samt-Einteiler durch eine Redaktion voller Männerköpfe, unter denen getuschelt wird „Wusste ja nicht, dass Emanzen Samt tragen.“ Sehr schnell merkt Zarah, dass sie eher eine Art Feigenblatt ist und Verleger Olsen fortschrittlicher tut, als er eigentlich ist: Die Neueinstellung soll zeigen, dass <i>Relevant </i>ein modernes Magazin ist – inhaltlich soll sich aber nichts ändern. Doch Zarah gibt nicht auf. Sie begleitet Frauen, die mit einem Bus zur Abtreibung nach Amsterdam fahren. Sie interviewt eine Frau, die ihren Mann umgebracht hat – nachdem der sie jahrelang misshandelt hat. Sie entlarvt einen Richter als Belästiger und Sexisten. Sie spricht mit einer berühmten Schauspielerin über deren gewalttätigen Vater. </span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Zarah Superfrau</b></span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Das alles ist mit dem angemessenen Ernst und Mitgefühl erzählt, auch wenn die Serie manchmal nicht so richtig zu wissen scheint, was genau dieser ominöse Feminismus eigentlich sein soll. Nur so ist zu erklären, dass die Frauen aus Zarahs Frauenforum völlig ironiefrei Dinge von sich geben wie: „Deine Vagina ist ein magischer Ort. Wie eine Tropfsteinhöhle, nur aus Fleisch.“ Und natürlich sind sie gegen Zarahs Job bei der <i>Relevant</i>, schließlich handelt es sich dabei um ein Macho-Blatt, Zarah „verkauft“ sich. Es wäre schön gewesen, mehr über Zarahs feministischen Werdegang zu erfahren: Warum wurde sie zur Feministin? Wann und warum hat sie angefangen, sich im Frauenforum zu engagieren? Was treibt sie an?</span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Manchmal scheint die Serie Selbstbewusstsein mit Komplexität zu verwechseln: Zarah hat immer einen frechen Spruch auf den Lippen, weiß sich immer wortgewandt mit ihren Kollegen auseinanderzusetzen, schafft immer das, was sie sich vornimmt. Zarah Superfrau. Erst als ihre Mutter an Krebs stirbt – was Superjournalistin Zarah allerdings trotz zahlreicher Hinweise bis kurz vor Ende nicht merkt – bröckelt die Fassade. Aber bevor man wirklich Einblicke in das Seelenleben der Zarah Wolf bekommt, ist die Serie nach sechs Folgen leider schon zu Ende. Das ist schade, weil so vieles offen bleibt: Die Beziehung zwischen Zarah und Jenny hat doch gerade erst begonnen! Wird Zarah öffentlich dazu stehen, dass sie lesbisch und in die Tochter ihres Verlegers verliebt ist? Was passiert mit Zarahs früherer Freundin Jutta, die Mitglied der RAF und unberechenbar geworden ist? Und kriegen die Männer in der Redaktion ihr Leben wieder auf die Kette?</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><b>Am Reißbrett entworfene Männer-Typen</b></span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Im Prinzip geht es in <i>Zarah </i>nämlich genauso viel um Männer wie um Frauen. Chefredakteur Kerckow hat seinen 13-jährigen Sohn an die Leukämie verloren, seitdem geht seine Ehe den Bach runter. Kulturchef Georg Hartwig (Ole Puppe) ist ein intellektueller Macho, wie er im Buche steht, hat zahlreiche Affären und wurde von seiner Frau rausgeschmissen. Politikchef Wolfgang Schaffelgerber (Jörn Henschel) hat Minderwertigkeitskomplexe und Grafiker Tom Balkow (Leon Ullrich) gibt sich zwar gerne anti-emanzipatorisch, zeichnet aber unter weiblichem Pseudonym feministische Cartoons. Am Anfang wirken all diese Männer wie Karikaturen, wie am Reißbrett entworfene Männer-Typen. Doch nach und nach dürfen sie zeigen, dass sie viel mehr sind als das.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><i>Zarah</i> ist nicht perfekt und manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Serie tatsächlich auf die Strahlkraft ihrer Hauptperson vertraut statt auf spektakuläre Ereignisse (RAF! Tod der Mutter! Unbekannter Vater!). Trotzdem: <i>Zarah</i> ist eine sehenswerte Serie, die viele Dinge richtig macht, liebevoll inszeniert ist (ein Interview mit Kostümdesignerin Petra Kilian gibt es <a href="http://femtastics.com/short-stories/kostuemdesignerin-petra-kilian-kleidet-film-und-fernsehen-ein/"><span class="s2">hier</span></a>) und dabei nur manchmal in die Klischee-Falle tappt. Ehrlich, diese Serie verdient eine Chance! Ich zumindest ärgere mich über meine eigenen Vorurteile und gelobe in Zukunft Besserung: Statt rumzumaulen werde ich einfach mal einschalten. Versprochen.</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><i>Bis Ende November können die sechs Folgen der Serie noch in der ZDF-Mediathek angeschaut werden. </i></span></p>
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		<title>Die Serie The Handmaid’s Tale ist verstörend – und unheimlich gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2017 06:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Margaret Atwood]]></category>
		<category><![CDATA[The Handmaid's Tale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ehrlich gesagt: Ich hatte Angst, mir diese Serie anzugucken. Weil das Buch, auf dem die Serie basiert, zu meinen Lieblingsbüchern gehört und darin jedes Wort, jeder Satz perfekt ist. Weil es Anfang der 1990er bereits eine Verfilmung von The Handmaid’s Tale gab und ich die ziemlich misslungen fand. Aber nachdem die Hulu-Serie mit Elisabeth Moss<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/18/die-serie-the-handmaids-tale-ist-verstoerend-und-unheimlich-gut/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/18/die-serie-the-handmaids-tale-ist-verstoerend-und-unheimlich-gut/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-160735" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/05/the-handmaids-tale-serie-tipp-.jpg" alt="" width="800" height="730" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/the-handmaids-tale-serie-tipp-.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/the-handmaids-tale-serie-tipp--150x137.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/the-handmaids-tale-serie-tipp--513x468.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/the-handmaids-tale-serie-tipp--768x701.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/the-handmaids-tale-serie-tipp--624x569.jpg 624w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Ehrlich gesagt: Ich hatte Angst, mir diese Serie anzugucken. Weil das Buch, auf dem die Serie basiert, zu meinen Lieblingsbüchern gehört und darin jedes Wort, jeder Satz perfekt ist. Weil es Anfang der 1990er bereits eine Verfilmung von <i>The Handmaid’s Tale</i> gab und ich die ziemlich misslungen fand. Aber nachdem die Hulu-Serie mit Elisabeth Moss (Peggy aus <i>Mad Men</i>) in der Hauptrolle monatelang angeteasert wurde, konnte ich nicht widerstehen. Ich schaltete ein – und bin froh darüber.</p>
<p class="p3"><span class="s1">Denn <i>The Handmaid’s Tale</i> ist so mit das Beste, was die übergroße Serienlandschaft gerade zu bieten hat. Das liegt vor allem an der Dringlichkeit und Aktualität, die die Serie vermittelt, daran, dass sie die Frage nach dem „Was wäre, wenn…?“ so eindrücklich und schonungslos beantwortet. Die Geschichte selbst spielt in der nahen Zukunft, in der Republik Gilead: Durch nukleare Katastrophen ist ein Großteil der US-Bürger*innen unfruchtbar geworden, die Geburtenrate sinkt dramatisch. Es kommt zu einem Staatsstreich durch die christlich-fundamentalistische Gruppe <i>Sons of Jacob</i>, die den Präsidenten sowie den gesamten Kongress ermordet, die Verfassung außer Kraft setzt und die Republik Gilead auf dem Territorium der ehemaligen USA errichtet. In atemberaubendem Tempo wandeln die <i>Sons of Jacb </i>das Land in eine christliche Militär-Diktatur um, in der Frauen keine Rechte haben. Die neuen Gesellschaftsstrukturen orientieren sich an Stellen aus dem Alten Testament und weisen allen Menschen bestimmte Rollen zu. Die herrschende Klasse hält sich sogenannte <i>Handmaids</i>: fruchtbare Frauen, die den jeweiligen Haushalten – bestehend aus einem Commander und dessen Frau – zugewiesen werden, um ihnen Kinder zu gebären.</span><span id="more-160732"></span></p>

<p class="p3"><strong><span class="s1">Bedrückender Alltag</span></strong></p>
<p class="p3"><span class="s1">Offred, aus deren Perspektive <i>The Handmaid’s Tale</i> erzählt wird, ist eine dieser Gebärmaschinen und muss regelmäßig an einer pseudo-religiösen Zeremonie teilnehmen, während der sie mit dem Commander schlafen muss – de facto sexualisierte Gewalt, von ganz oben abgesegnet. Offred, die Commander Fred dient (daher ihr Name: Of-Fred), hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, ist keine Rebellin. Doch manchmal, da denkt sie an Zeiten, als alles noch anders war. Als sie einen anderen Namen hatte, eine kleine Tochter, einen Ehemann, einen Job: ein normales Leben. Als Frauen noch lesen und arbeiten durften, joggen gingen und mit ihren Freundinnen Kaffee tranken. Diese Erinnerungen sind Offreds einzige Fluchten aus ihrem bedrückenden Alltag. Das, und die sarkastische Stimme in Offreds Kopf, mit der sie gedanklich ihre Umgebung analysiert. </span></p>
<p class="p3"><span class="s1">Margaret Atwood, die ihr Buch <i>The Handmaid’s Tale</i> Mitte der 1980er veröffentlichte, beschreibt die Welt von Gilead mit klaren, ausdrucksstarken Worten. Vieles wird nur angedeutet, vieles bleibt vage. Gerade deshalb entwickelt das Buch nach und nach eine Sogwirkung, der man sich als Leser*in kaum entziehen kann. Wenige Sätze reichen Atwood, um grundlegende Aussagen über das Setting und die Protagonistin zu machen: „A chair, a table, a lamp. Above, on the white ceiling, a relief ornament in the shape of a wreath, and in the center of it a blank space, plastered over, like the place in a face where the eye has been taken out. There must have been a chandelier, once. They’ve removed anything you could tie a rope to.”</span></p>
<p class="p3"><strong><span class="s1">Trügerisch harmonische Atmosphäre</span></strong></p>
<p class="p3"><span class="s1">Bruce Miller schafft es in seiner Serie für den US-Streamingdienst Hulu, Atwoods Sprache in verstörende, klaustrophobische Bilder zu übersetzen. Gilead ist in weiches Licht getaucht, was eine trügerisch harmonische Atmosphäre schafft, nahezu pittoresk. Alles wirkt irgendwie verwaschen, schläfrig. Doch dann sind da die Handmaids in ihren blutroten Uniformen, das schwarz gekleidete Militär an jeder Ecke, die weißen Säcke, die man gehängten Verräter*innen (zum Beispiel Doktor*innen, Andersgläubigen oder Homosexuellen) über den Kopf gestülpt hat. Rechte, die einmal erkämpft wurden, das macht <i>The Handmaid’s Tale</i> ganz deutlich, können genauso schnell wieder außer Kraft gesetzt werden. Die Rückblenden sind deshalb oft besonders brutal – weil sie zeigen, was war und was jetzt ist. Weil sie zeigen, wie schnell es gehen kann. Aber nicht nur der Blick in die Vergangenheit, unsere Gegenwart, ist schwer erträglich, auch die Darstellungen von Offreds Leben in Gilead sind es. Aus diesem dystopischen Albtraum gibt es kein Entrinnen und bei der ein oder anderen Szene wurde mir richtig übel. Nicht, weil diese Szenen auf Gewalt setzen oder auf Schockmomente, sondern weil sie sich so realistisch anfühlen. So, als könnte es wirklich so sein.</span></p>
<p class="p3"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-160736" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/05/8zuzqf-HC.jpg" alt="" width="853" height="480" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/8zuzqf-HC.jpg 853w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/8zuzqf-HC-150x84.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/8zuzqf-HC-513x289.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/8zuzqf-HC-768x432.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/8zuzqf-HC-800x450.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/8zuzqf-HC-624x351.jpg 624w" sizes="(max-width: 853px) 100vw, 853px" /></p>
<p class="p3"><span class="s1">Der Dreh zu <i>The Handmaid’s Tale</i> hatte schon längst begonnen, als Donald Trump im November 2016 zum US-Präsidenten gewählt wurde. Die Serie hat sich ihre Aktualität also nicht unbedingt ausgesucht es ging ihr sicher nicht darum, einen Kommentar zur trumpschen Politik zu liefern. Doch genau das tut sie. Wer sieht, wie Offred und die anderen Frauen erst das Recht verlieren, ein eigenes Konto zu führen, dann das Recht, arbeiten zu gehen und schließlich jegliches Recht am eigenen Körper, der kann nicht umhin, Parallelen zu der Art von Politik zu ziehen, wie sie die US-Regierung gerade durchzieht: Der latente und offene Sexismus, mit dem Trump und seine Kollegen Frauen begegnen, die Einschnitte in die Gesundheitsvorsorge von Frauen, ein in vielen Staaten erneut drohendes Abtreibungsverbot. Eine der Szenen aus <i>The Handmaid’s Tale</i> könnte geradewegs von einem der vielen <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/01/25/womens-march-on-washington/" target="_blank"><i>Women’s Marches</i></a> im Januar 2017 stammen, auf denen weltweit Menschen gegen Trump demonstrierten. In der Serie wird die Demonstration brutal niedergeschlagen, Offred – damals noch June – und ihre Freundin Moira fliehen vor den Schüssen.</span></p>
<p class="p3"><strong><span class="s1">Veränderter Kontext, gleiche Bedeutung</span></strong></p>
<p class="p3"><span class="s1">Ja, <i>The Handmaid’s Tale</i> macht Angst und sie macht mich als Zuschauerin fertig. So richtig. Denn die dort dargestellte Gesellschaft befindet sich nicht in der fernen Zukunft, ist nichts völlig Ausgedachtes. Atwood beschreibt nichts, was nicht so oder so ähnlich in der Menschheitsgeschichte bereits passiert ist. All diese Geschehnisse hat sie gesammelt und in eine Erzählung eingebunden – der Kontext mag sich geändert haben, die Bedeutung aber nicht. In einem Essay für die <i>New York Times</i> <a href="https://www.nytimes.com/2017/03/10/books/review/margaret-atwood-handmaids-tale-age-of-trump.html?_r=1"><span class="s4">macht Atwood klar</span></a>, dass sie sich an vielen Orten Inspiration für ihr Buch geholt hat, unter anderem bei einem Aufenthalt im damals noch geteilten Berlin. Atwood sagt, besonders wichtig seien für sie Augenzeugenberichte gewesen, und schlägt den Bogen zwischen Offreds fiktiver und der realen Situation: „In the wake of the recent American election, fears and anxieties proliferate. Basic civil liberties are seen as endangered, along with many of the rights for women won over the past decades, and indeed the past centuries. In this divisive climate, in which hate for many groups seems on the rise and scorn for democratic institutions is being expressed by extremists of all stripes, it is a certainty that someone, somewhere — many, I would guess — are writing down what is happening as they themselves are experiencing it. Or they will remember, and record later, if they can.”</span></p>
<p class="p3"><span class="s1"><i>The Handmaid’s Tale</i> zeigt somit auch, welche Macht Erinnerungen haben können, das simple Festhalten dessen, was geschieht. Es geht darum, die Dinge nicht als selbstverständlich hinzunehmen, gerade, wenn es um Menschenrechte geht. Das alles macht aus <i>The Handmaid’s Tale</i> eine wichtige Serie – aber eben auch eine, die nicht leicht anzuschauen ist. </span></p>
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		<title>3 Serien, die provozieren //  Girlboss, Dear White People &#038; 13 Reasons Why</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 07:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[#girlboss]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Dear White People]]></category>
		<category><![CDATA[13 Reasons Why]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich behaupte immer, es sei die reinste Wonne in einem Dachgeschoss zu wohnen. Weil man so nah am Wetter lebe und auch an der Sonne. Heute muss ich meine Meinung allerdings entschieden revidieren, denn wenn überhaupt keine Sonne da ist und man stattdessen bloß mit einem stundenlangen Sirenen-lauten Regenprasseln auf den schrägen Fenstergläsern Vorlieb nehmen<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/04/3-serien-tipps-fuer-den-missratenen-mai-girlboss-dear-white-people-13-reasons-why/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/04/3-serien-tipps-fuer-den-missratenen-mai-girlboss-dear-white-people-13-reasons-why/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-159995" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/05/3-serien-tipp.jpg" alt="" width="614" height="656" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/3-serien-tipp.jpg 614w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/3-serien-tipp-150x160.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/05/3-serien-tipp-480x513.jpg 480w" sizes="(max-width: 614px) 100vw, 614px" /></a></p>
<p>Ich behaupte immer, es sei die reinste Wonne in einem Dachgeschoss zu wohnen. Weil man so nah am Wetter lebe und auch an der Sonne. Heute muss ich meine Meinung allerdings entschieden revidieren, denn wenn überhaupt keine Sonne da ist und man stattdessen bloß mit einem stundenlangen Sirenen-lauten Regenprasseln auf den schrägen Fenstergläsern Vorlieb nehmen muss, obwohl doch eigentlich Frühling sein sollte, dann ist das keine Wonne, sondern scheiße. Um es etwas rosiger zu formulieren: Serien-Wetter im Mai, und überhaupt, Vorfreude ist schließlich die schönste aller Freuden. Das Warten auf wärmere Tage lässt sich derzeit immerhin mit einer Handvoll sehnlichst erwarteter Serien füllen. Und zwar mit solchen, die auf absurde Art und Weise reingehen wie Butter, dabei aber mächtig provokant/verstörend/nervig sind:<span id="more-159983"></span></p>
<h2>Girlboss</h2>
<p>Was habe ich mich damals auf die Erscheinung von Sophia Amorusos Autobiographie &#8222;Girlboss&#8220; gefreut, in dem sie erklärt, wie sie es vor gar nicht allzu langer Zeit schaffte, einen einfachen eBay-Shop in ein Millionen-Imperium namens Nasty Gal zu verwandeln. Klingt ja erst einmal atemberaubend. Ist auch, bloß war was Buch so amerikanisch-salopp daher geschrieben, dass ich es kaum bis zum Ende schaffte. Nun ist aber die zu großen Teilen auf dieser wahren Begebenheit basierende Serie GIRLBOSS mit Brittany Robertson in der Hauptrolle angelaufen. Ein bisschen wie ein Unfall ist das. Man erträgt zuweilen kaum, was man sieht und hört, kann aber beim besten Willen nicht wegschauen. Vielleicht ist gerade das auch irgendwie das Gelungene und Authentische an der Serie. Sophia kommt in dieser ersten Staffel nicht sonderlich gut weg, ist die größte Nervensäge des Jahrhunderts, frech und vor allem geil auf Geld und Macht. Und dann wieder ganz zerbrechlich. Ein Mädchen auf der Suche, wenn man will. Aber vor allem ziemlich stark. So ganz die Wahrheit erzählen wollten die Producer (bis jetzt)  jedoch nicht: Das vermeintliche Nasty Gal-Wunderland hat nämlich ein paar Leichen im Keller zu verzeichnen: Feminismus und Frauenrechte etwa werden im Unternehmen eher klein geschrieben, noch 2015 gab es mächtig Stress weil vier schwangere Mitarbeiterinnen widerrechtlich gekündigt wurden. 2016 dann verließ Sophia Amoruso das sinkende Schiff, das inzwischen Insolvenz anmelden musste und aufgekauft wurde.</p>

<h2>Dear White People</h2>
<p>Mit der Satire-Serie <em>Dear White People </em>habe ich mich erst vor Kurzem verschwestert, aktueller Status Quo: Folge 4. Angefangen hat diese Liaison mit dem traurigen Beitrag eines rassistischen Arschlochs, das, wie der Musikexpress <a href="https://www.musikexpress.de/dear-white-people-netflix-bekommt-gerade-einen-shitstorm-von-rassisten-751253/" target="_blank">berichtete</a>, lauthals vermutet, diese kleine US-amerikanische Serie würde einen &#8222;Genozid an der weißen Rasse bewerben&#8220;. Der dazugehörige Tweet wurde tausendfach geteilt, der aufgeklärte Bürger zeigt sich schließlich gern ekelerregend besorgt. Welcome to Vollpfosten-Land. In Wahrheit will &#8222;Dear White People&#8220; nämlich mit viel Hirn, Charme und satirischem Fingerspitzengefühl für mehr Toleranz und Aufklärung sorgen, im besten Fall sogar für einen Dialog, der über Netflix hinaus geht. Das gelingt anhand von Alltagsbeispielen ganz gut: Black Facing etwa scheint noch immer kein No-Go zu sein, wenn es um das perfekte Kostüm geht.</p>

<h2>13 Reasons Why</h2>
<p>An <em>13 Reasons Why</em> (dt. Tote Mädchen lügen nicht) scheiden sich die Geister. Die auf dem gleichnamigen Bestseller basierende Serie wird zu gleichen Teilen gelobt und gescholten, obgleich sie durchweg als verstörend gilt. &#8222;Du hast keine Ahnung, was es heißt, ein Mädchen zu sein&#8220; &#8211; um diesen Leitsatz dreht sich im Grunde alles und nichts. Es geht um sexuelle Belästigung, Vergewaltigung, Liebe, Eifersucht und Freundschaft. An einer High School. Der Wahnsinn des Alltags mündet gleich zu Beginn im Selbstmord der Schülerin Hannah Baker, deren Geschichte nun von hinten aufgerollt wird: Auf sieben Kassetten erklärt sie in 13 Abschnitten, warum sie sich das Leben genommen hat. Und vor allem: Wer Schuld daran ist. Ich empfehle <a href="http://www.amazedmag.de/13-reasons-why-hannah-baker-du-bist-ein-arschloch/" target="_blank">Amelies Artikel</a> zur Serie.</p>

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		<title>Watch it // Vier Serien-Tipps für Regentage</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/22/watch-it/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 09:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Fleabag]]></category>
		<category><![CDATA[Black MIrror]]></category>
		<category><![CDATA[Good Girls Revolt. Insecure]]></category>
		<category><![CDATA[Serien-Tipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage sind kurz, draußen wird es kälter: Zeit, es sich mit ein paar Serien im Bett oder auf dem Sofa gemütlich zu machen. Hier sind drei Tipps für gute Unterhaltung.  Gefühlt wöchentlich fluten neue Serien in unser Leben und stets stellt sich die Frage: Was davon lohnt sich denn jetzt wirklich? Und weil es<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/22/watch-it/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/22/watch-it/">Watch it // &lt;br/&gt;Vier Serien-Tipps für Regentage</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2016/11/22/watch-it/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-149527" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2016/11/4-serien-tipps-herbst-2016.jpg" alt="4 serien tipps herbst 2016" width="1224" height="1162" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/4-serien-tipps-herbst-2016.jpg 1224w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/4-serien-tipps-herbst-2016-150x142.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/4-serien-tipps-herbst-2016-513x487.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/4-serien-tipps-herbst-2016-800x759.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2016/11/4-serien-tipps-herbst-2016-624x592.jpg 624w" sizes="(max-width: 1224px) 100vw, 1224px" /></a></p>
<p><i>Die Tage sind kurz, draußen wird es kälter: Zeit, es sich mit ein paar Serien im Bett oder auf dem Sofa gemütlich zu machen. Hier sind drei Tipps für gute Unterhaltung. </i></p>
<p>Gefühlt wöchentlich fluten neue Serien in unser Leben und stets stellt sich die Frage: Was davon lohnt sich denn jetzt wirklich? Und weil es immer (naja, meistens) gut ist, was empfohlen zu bekommen: Diese drei frischen Serien sind den Klick auf „Play“ wert.<span id="more-149523"></span></p>
<p><b><i>Insecure</i></b><br />

<p>Issa ist unzufrieden mit ihrer Beziehung, ihrem Job, ihrem Leben generell. Sie weiß nicht so recht, was sie eigentlich will. Als einzige afroamerikanische Mitarbeiterin in einer bemüht hippen Nonprofit-Oganisation in Los Angeles muss sie die naiv-dummen Fragen ihrer weißen Kolleg*innen über sich ergehen lassen, um dann zu Hause auf ihren arbeitslosen Freund zu treffen, der auch noch ihren 29. Geburtstag vergessen hat. So richtig blüht Issa nur auf, wenn sie vor dem Spiegel Raps übt (eine originelle Abwandlung der typischen „Voice-overs“, in denen Protagonist*innen ihr Innenleben erklären). Bei Issas bester Freundin Molly scheint alles perfekt zu laufen: Sie ist erfolgreiche Anwältin, wird von Schwarzen wie Weißen „geliebt“ und sieht super aus. Das Problem: Molly sucht den Mann für’s Leben – und findet ihn einfach nicht. Sind ihre Ansprüche zu hoch? Ist sie zu „schwierig“? <i>Insecure</i> dreht sich um das Gefühl, dass genug eben nie genug ist – egal wie wir sind, es könnte immer noch besser sein. Es geht auch um die Erwartungen an schwarze Frauen am Arbeitsplatz, das ständige Sich-Anpassen-Müssen. <i>Insecure</i> erzählt von diesen Kämpfen humorvoll und originell. Kein Wunder: Hinter der Serie steckt Issa Rae, bekannt aus der Web-Serie <i>The Misadventures</i> of <i>Awkward Black Girl</i>. Sie spielt in <i>Insecure</i> die Hauptfigur Issa und hat die Serie zusammen mit dem ehemaligen <i>The Nightly Show</i>-Moderator Larry Wilmore gestaltet. Gerade wurde eine zweite Staffel von <i>Insecure </i>bestätigt.</p>
<p><b><i>Good Girls Revolt</i></b><br />

<p>Ein bisschen fühlt es sich an, als sei <i>Mad Men</i> zurück. Die gleichen schicken Klamotten, 60s-Vibes und glühenden Zigaretten. Der gleiche Sexismus. <i>Good Girls Revolt</i> spielt aber nicht in einer Werbeagentur, sondern in der Redaktion des amerikanischen Magazins <i>News of the Week</i>. Hier werden weibliche „Rechercheurinnen“ mit männlichen „Reportern“ gepaart. In vielen Fällen bedeutet das: Die Frauen recherchieren, führen Interviews und schreiben das Ganze für die Reporter zusammen – die schauen nochmal kurz drüber, setzen ihren Namen unter den Artikel und lassen es so drucken. Doch dann reicht es den Frauen: Sie schließen sich zusammen und verklagen ihren Arbeitgeber. <i>Good Girls Revolt</i> ist auch deshalb spannend, weil die Serie auf einem wahren Fall basiert: 1970 klagten 46 weibliche Angestellte des amerikanischen Magazins <i>Newsweek</i> wegen Diskriminierung bei der Einstellung und Beförderung. Andere Frauen in anderen Medien folgten diesem Beispiel. Weil ein einziger Rechtsprozess natürlich nicht Futter für eine ganze Serie bietet, widmet <i>Good Girls Revolt</i> den verschiedenen Protagonistinnen viel Zeit. Die sind ganz unterschiedlich, genauso wie ihre Kämpfe um Emanzipation. Die Serie basiert übrigens auf dem sehr lesenswerten Buch <i>The Good Girls Revolt: How the women of Newsweek sued their bosses and changed the workplace</i> von Lynn Povich.</p>
<p><b><i>Fleabag</i></b>
<p><i>Fleabag</i> ist auf den ersten Blick wahnsinnig witzig: Die namenlose Protagonistin (d.h. eigentlich heißt sie Fleabag, wird aber von niemandem in der Serie je mit Namen angesprochen) masturbiert mit Laptop im Bett zu einer Obama-Rede – ihr daneben liegender Freund ist empört. Sie geht mit ihrer Schwester zu einem feministischen Vortrag – und ist dann so sehr damit beschäftigt, sich zu fragen, ob sie eigentlich eine gute Feministin ist, dass sie gar nicht richtig zuhört. Sie flirtet im Bus mit einem gutaussehenden Mann – der aber riesige Vorderzähne hat, wie sein strahlendes Lächeln enthüllt. Als Zuschauer*in ist man ganz nah dran an Fleabag: Sie durchbricht die sogenannte „vierte Wand“ zum Publikum, kommentiert das Geschehen sarkastisch, manchmal verzieht sie nur ihr Gesicht. Das ist komisch und unterhaltsam. Am Anfang zumindest, denn nach und nach stellt sich heraus: Fleabag ist überhaupt nicht glücklich. Ihre Mutter ist seit einigen Jahren tot, vor kurzem ist Fleabags beste Freundin gestorben, mit der sie ein kleines Café in London betrieb. Fleabags Familie ist kompliziert – der Vater kann mit dem Tod seiner Frau nicht umgehen, die Schwester ist verklemmt und dauergestresst. Das Café wirft nicht genug ab, einen festen Freund hat Fleabag auch nicht mehr. Sie ist allein. <i>Fleabag</i> scheint zunächst eine dieser typischen Serien über Thirtysomethings auf Sinnsuche zu sein: Wer bin ich, was will ich? <i>Fleabag</i> ist aber so viel mehr: Es geht um den Versuch, den Verlust eines geliebten Menschen zu verarbeiten, um Scham, um Scheitern. Phoebe Waller-Bridge, die die Serie entwickelt hat und auch die Hauptrolle spielt, verfügt über eine präzise Beobachtungsgabe: <i>Fleabag</i> lebt von feinen Nuancen, von Blicken, von dem, was nicht gesagt wird.</p>
<p><strong>Und noch ein kleiner Tipp von Nike Jane: </strong></p>
<p><strong>Black Mirror </strong><br />

<p>Jede Episode steht für sich allein und eine andere spezifische Angst vor der Zukunft, die irgendwo in uns schlummert. Black Mirror zeigt, wie die Welt werden könnte, wenn wir nicht aufhören, unser Leben immer weiter in die Hände von Überwachung, Social Media und Technik zu legen: „Wenn Technik eine Droge ist – und es fühlt sich wie eine Droge an – was genau sind dann die Nebenwirkungen? Dieser Bereich – zwischen Vergnügen und Unbehagen – ist der Schauplatz meiner neuen Dramaserie <i>Black Mirror</i>. Der <i>schwarze Spiegel</i> im Titel ist der, den man an jeder Wand, auf jedem Tisch, in jeder Handfläche findet: der kalte, glänzende Bildschirm eines Fernsehers, eines Computerbildschirms, eines Smartphones.“ (Guardian) Ab sofort bei Netflix.</p>
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