Geschmackssache: Hut tragen – machen oder sein lassen?

hut Geschmackssache: Hut tragen   machen oder sein lassen?

Ich trage sehr gerne Hut. Dieser dort oben gehörte einst meinem Großvater, was neben praktischen Gründen (Hut statt Regenschirm und Frisur) natürlich eine weitere Begründung für meine Hut-Liebe sein könnte. Normalerweise wage ich mich aber nur sehr selten mit Kopfbedeckungen fernab der altbewährten Mütze aus dem Haus. Denn selbst wenn wirklich überhaupt niemand guckt, hat man das Gefühl, jeder würde gucken. Wegen des Fremdkörpers auf dem Haupt und generell ist so ein Hut ja nicht gerade unauffällig. Hut ist außerdem nicht gleich Hut, zum Beispiel stehen mir weder diese kleinen Hüte, noch Schlapphüte. Wenn, dann muss es bei mir die mittlere Größe sein, mit ein bisschen versteckter Cowboy-Attitüde inklusive (ein Trend-Thema, das mich höchstwahrscheinlich trotzdem nicht in vollem Ausmaß um den Finger wickeln wird).

Weil mich während der Arbeit tagtäglich junge Herren umgeben, die auf ihre eigenen Hüte schwören, fragte ich mich gestern also, wieso ich um alles in der Welt nicht einfach mache, wonach mir der Sinn steht. Deshalb sehe ich heute so aus wie ich aussehe – mit Hut auf dem Kopf. Und was sagt ihr nun dazu?

hut 2 Geschmackssache: Hut tragen   machen oder sein lassen?

 

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33 Kommentare

  1. Michaela Thedens via Facebook

    für mich: lassen. ich find das immer so gewollt originell. mütze gegen kopfabfrierung ist sinnvoll, hut dagegen hat keinen weiteren sinn außer “guckt mal alle, ich hab nen hut auf!”

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  2. Helen

    Na, also, das ist doch ganz toll! Ich fühle mich mit Hut immer verkleidet, aber du bist quasi eins mit dem Hut! Vielleicht muss man ja erst SEINEN Hut finden! Du hast ihn auf jeden Fall!

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  3. maike

    ich stimme Michaela zu.
    pete doherty ist der einzige mensch auf der welt, dem ich die sache mit dem hut abkaufe.

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  4. miriam

    sieht sehr toll aus, nicht nur an pete doherty sondern auch an nike!
    (und ich komm immer noch nicht drauf klar wie schnell deine haare wachsen!!)

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  5. Mila

    für mich nicht, bei anderen sieht’s zuweilen super aus. Mich nervt so ein Ding auf dem Kopf, schon ne Mütze trage ich nur bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt.

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  6. maxi

    grundsätzlich kritisch, da akute gefahr megaober”affig” auzusehen, weil und kenzopulli, funky haremshosen und neon new balances im schrank gelassen wurden und das modell meiner meinung nach die perfekte form hat, sieht es aber tatsächlich ganz phantastisch aus. props out to opi.

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  7. Heiko (@olschok)

    Hello! Hut geht (fast) immer, also wenn man zumindest ein “Hutgesicht” hat (was Du hast).
    Kommt natürlich auch immer auf die Form an – man sollte es selbst ausprobieren und sich wohl fühlen.

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  8. Lisa Matthias

    oha, für die kundera assoziation kann ich nach der großvater-geschichte jetzt aber wirklich nichts. ich finde mit hut muss man sich, anders als mit mütze, die street credibility erst verdienen, wenn ich also energiereserven habe greife ich auch schonmal zum hut. rein optisch steht dir das erbstück auf jeden fall gut finde ich.

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