The world needs #MoreRomance //
Warum wir mehr Romantiker*innen brauchen

21.09.2017 Leben, Mode

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Vor etwa zwei Wochen saß ich auf einer Bühne, um während eines Panel Talks über das Thema #MoreRomance im WorldWideWeb zu sinnieren. Über mehr gegenseitiges Liebhaben im Internet, darüber, wie es sich anfühlt, echten Trollen zu begegnen und wie wir selbst dafür sorgen können, die gigantische digitale Welt zu einem freundlicheren Ort zu machen. Im letzten Podcast haben wir bereits einen kleinen Einblick in das Gesagte gegeben, heute wollen wir das Hirn, nein, Moment, vielmehr das Gefühl, aber erneut ankurbeln. Romantik, das ist ja Literatur! Und Kunst! Und Musik! Aber, wenn man mich fragt, auch eine ziemlich gute Einstellung, so ganz grundsätzlich, gegenüber dem Leben. Ich bin der Kälte der Welt dieser Tage einfach überdrüssig. Der Vernunft und der Rationalität. Ich will, und jetzt rollt bloß nicht die Augen, mehr Liebe. Jedenfalls wenn Liebe auch Akzeptanz bedeutet.

 „The world needs more romance“ findet das Label mint&berry und reicht den gesamte Erlös der Kampagnen-zugehörigen Merch Kollektion (Nachschub trudelt bald im Onlineshop ein) geradewegs an die Organisation DIGITALE HELDEN weiter. Auch die Herbst/Winter Kollektion steht unter dem selben Stern. Aber dazu später mehr. Jetzt sind wir erstmal dran.

 


 

Shirt #MoreRomance

Romantiker*innen haben es dieser Tage nicht leicht. Es kommt ja immer irgendwer ums Eck, um die Keule der Rationalität zu schwingen. Denk doch mal an später. Wo siehst du dich in 5 Jahren. Häng dein Herz nicht an Menschen. Das braucht doch kein Mensch. Und der Businessplan? Wenn das mal nicht schief geht. Schlaf doch besser nochmal drüber. Wie aber soll man gut einschlafen können, wenn das Träumen nahezu verboten ist. Zwar spricht ständig eine halbe Generation von Freiheit und dem Aussteigen und einer besseren Welt, so richtig mitmachen wollen aber nur die wenigsten. Noch nicht einmal im alltäglichen Miteinander. Neulich erst, in einem Café mit lilafarbenen Wänden und silbernem Stuck (ich hätte es also besser wissen müssen), steckten zwei junge Damen ihre Köpfe zusammen, um überhaupt nicht heimlich über die kniehohen Stiefel der Tischnachbarin zu schimpfen. Da fiel es mir wieder ein: Empathie scheint furchtbar out zu sein. In hingegen ist, wer immer was zu quasseln hat, am besten über Dritte. So ist das in unserer Branche der Scheinfreundschaften übrigens auch. Nach echter Loyalität kann man hier schonmal ein paar volle Jahre suchen. Solche Erlebnisse sind harmloser Natur, aber deshalb nicht minder nervig. Auf Durchzug schalten hilft auch nicht mehr, bei mir nicht, ich bin ständig wütend. Über fehlendes Einfühlungsvermögen ganz besonders, und zwar eben nicht nur im anonymen Internet, sondern sogar von Angesicht zu Angesicht.

So wie vorgestern, als eine alte Dame im camelfarbenen Trenchcoat innerhalb von drei Minuten gefühlt achtundverzig Mal genervt mit der Zunge schnallzte, voller Panik im Blick. Weil mein dreijähriger Sohn sich in der Ubahn neben sie gesetzt hatte und aus dem Fenster heraus Ausschau nach Weichen, aber eben auch ein trockenes Brötchen in den Händen hielt. Da wurde ich selbst zum Arschgesicht und erschrak bei der Einsicht, dass ich gerade eine fast 100-Jährige zur Schnecke gemacht hatte. Ich erzähle das eigentlich nur aus einem einzigen Grund: Nämlich weil mir schwant, dass wir es möglicherweise, aus ganz unterschiedlichen Gründen, trotz guter Vorsätze nicht immer schaffen werden, vor Optimismus und Unerschütterlichkeit zu strotzen. Wir müssen auch nicht immer stark sein. Aber wir können uns viel häufiger als gedacht für andere einsetzen. In der Bahn zum Beispiel, da stand der Herr gegenüber mit einem Mal auf und bestand darauf, mit Nörgel-Oma den Platz zu tauschen. De-Eskalation. Ich war so dankbar und für die kommenden sechs Stationen vollkommen selig. Es gibt sie eben doch noch: Die Guten, die voller Hoffnung sind. Und die auch mal die eigene Komfortzone verlassen, um es anderen gemütlicher zu machen.

Und natürlich auch die, die an die wahre Liebe glauben. Ich möchte, seit ich weiß, dass ich bald heiraten werden, neuerdings wirklich heiraten. Ja bist du denn plötzlich vollkommen irre? Warum? Für die Unterlagen? Die Steuer? 2017! braucht das Jawort doch niemand mehr! Weil ich keine Lust mehr habe, von fetten Feten und darüber zu reden, wie sicher ich mir diesmal bin, antworte ich nun nur noch kurz und knapp: Weil ich eine bekennende Romantikerin bin. Das hilft meistens, weil dann meist eine Debatte über die Definition des heutigen Verständnisses von Romantik folgt. Dabei gibt es die gar nicht. 

Romantiker*innen sind für mich zum Beispiel Menschen, die an Artikel 1 des Grundgesetzes glauben. Alle, die Fremden und Nachbarn einen guten Morgen wünschen. Die ihren Deliveroo-Booten ein paar Treppenstufen entgegen kommen. Denen egal ist, was andere tragen. 

Die es mögen,dass die Menschen verschieden sind. Die lächeln, wenn sie einen Raum betreten. Leute, die sich trauen, zu lieben. Und zu scheitern. Und zu träumen. Die glauben, dass es nicht schlimmer, sondern besser wird. Die lieber naiv bleiben als in Worst Case Szenarien zu ersaufen. Die aufstehen, um anderen aus der Patsche zu helfen. Die laut werden, wenn sie auf Ungerechtigkeit treffen. Romantiker*innen haben, ganz grob gesagt, die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Deshalb brauchen wir mehr von ihnen. Von euch!

Pullover #MoreRomance

Es muss außerdem wieder mehr um echte Sehnsucht und Glück und das Miteinander gehen, statt um Kohle, Erfolg und das Gewinnen. Wer reich ist, das wissen wir, kann doch zugleich furchtbar arm und einsam sein. Kein teurer Esstisch wird jemals etwas nutzen, wenn niemand daran sitzen mag. Was wir längst wissen, muss jetzt nur noch Wahrheit werden. Wie oft habe ich uns schon darüber sprechen hören, dass wir (alle) gut daran täten, uns weniger vom Leben abzulenken oder gar es zu verschenken, für Prestige, zu große Wohnungen und allerlei Klimbim. Nicht, dass all das schlecht wäre, immer und grundsätzlich, aber vergessen wir nicht allzu oft, uns zu fragen, was uns selbst glücklich macht? „Das macht man so“ ist wohl das Gegenteil von Romantik. Deshalb plädiere ich für mehr „Ich möchte das so!“, allen Erwartungen und Regeln zum Trotz. 

Schal #MoreRomance

Bluse & Hose

Und noch etwas: Romantiker*innen finden Kleinigkeiten ganz groß! Aber auch die vergessen wir viel zu oft. Ehrlich gemeinte Komplimente etwa, Anerkennung, eine Aufmerksamkeit für den Gastgeber oder die Gastgeberin, ein waschechter Schulterklopfer, selbstgepresste Blumen, Briefe, ein Kaffee am Bett, eine Nachricht aus der Ferne, ein „Ich bin da!“. Da sein können wir übrigens auch für all jene, die wir (noch) gar nicht kennen. In kleinen Momenten oder großen Demos. Eben ganz so, wie es euch gefällt, hätte Shakespeare gesagt. Und wir sagen jetzt noch ganz romantisch danke. Und zwar euch. Zusammen mit den Initiatoren dieser wunderbaren Kampagne, mint&berry, die wir nur allzu gern unterstützen:

Ihr könnt #moreromance ab sofort (bis zum 08.10.)nämlich auch mit einem eigenen Instagram Bild in die Welt hinaus tragen, @mintandberry taggen sowie #actromantic #moreromance als Hashtags setzen und, tadaa, Preise gewinnen.
Alle Infos findet ihr auch hier oder gleich dort: 

Gewinnen kann man eine Reise für 2 ins 4 Sterne Hotel Kakslauttanen Artic Resort in Inari, Finnland!

– 3 Nächte  für zwei Personen vom 25.01. – 28.01.2018
– Die Gewinner werden mit dem Shuttle vom Flughafen in Finnland abgeholt und wieder hingebracht, Flüge sind inklusive, für Frühstück und abendliches 3 Gänge Menü ist gesorgt!
– Die Gewinner erhalten zusätzlich einen mint&berry Look im Wert von 300 Euro
– Das Tolle: Während dieser Zeit kann man die Polarlichter beobachten. 
– Der Gewinner/die Gewinnerin wird über Insta Direct Message informiert
– Daumen sind gedrückt!

Hier entlang geht es zur gesamten Romance Kollektion ❤️

 

– In freundlicher Zusammenarbeit mit Mint&Berry –

 

10 Kommentare

  1. Carmen

    DU heiratest???????? Sorry, aber *kreisch* (!!!!) Ich freue mich so verdammt ehrlich und von ganzem Herzen. Ich finde das wunder wunderschön!!!!! <3

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  2. Jen

    Deine Definition von Romantiker*innen ist so, so schön und ehrlich wahr. Davon braucht die Welt sehr viel mehr, und ich bin froh, nicht allein so zu sein. Wie oft gucken mich Leute komisch an, nur weil ich *einfach nur so* hilfsbereit oder aufrichtig freundlich zu jemandem war, den ich nicht kenne. Das lässt mich manchmal echt zweifeln, ob nicht doch die meisten völlig bekloppt geworden sind. Gerade vor Sonntag. Und ich habe Angst. Dein Artikel hat diese Angst ein bisschen geschmählert. Danke dafür!

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  3. Jule

    Ich motze mal wieder. Schöner Text, ABER: „Es muss außerdem wieder mehr um echte Sehnsucht und Glück und das Miteinander gehen, statt um Kohle, Erfolg und das Gewinnen.“ Und das IN EINEM ADVERTORIAL. Zu Deusch, Werbung. Da geht es um Kohle. Selbst wenn Mint&Berry den Erlös spendet, macht Mint&Berry mit dieser Kampagne Kohle, weil diese Kampagne dazu führt, dass Mint&Berry von Eurer Zielgruppe positiver wahrgenommen wird und so die Chancen steigen, dass man auch andere Dinge bei Mint&Berry kauft, die nichts mit „Romance“ zu tun haben.
    Offensichtlich falle ich aus Eurer Zielgruppe mittlerweile raus, weil mir diese Art von Kampagnen mittlerweile völlig auf den Senkel gehen. Andererseits passe ich auch nicht in Euren „Equality“-Sweater. Vielleicht hätte mir das zu denken geben sollen. 😉 Mit diesem schön bitchy Kommentar verabschiede ich mich dann auch als Leserin – es war eigentlich ganz schön.

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    1. Nike Jane Artikelautor

      Liebe Jule,
      wir haben zwar keinen „Equality Sweater“ gemacht, aber vermutlich meinst du den Streifenpullover oder das Stiefmütterchen? Es tut uns leid, dass nur bis L produziert werden konnte und dass diese Größe für dich leider nicht passend war. Wir verstehen, dass sich das blöd anfühlen muss. Und auch deinen Unmut wegen solcher Kampagnen. Wir scheinen dennoch leider nicht zusammenzupassen, denn wir sind furchtbar dankbar darüber, dass die Modebranche sich immerhin mit kleinen Schritten zu wandeln scheint. Dankbar über die Möglichkeit, gute Ideen unterstützen zu können. Dass wir, wie du ganz bestimmt auch, Geld verdienen müssen und wollen, ist ja nun längs kein Geheimnis mehr. Dass es so geht, mit Inhalt, ist umso schöner. Ich frage mich aufrichtig, was sich Leserinnen wie du von uns wünschen: Einen Anti-Konsum-Blog? Den können wir niemandem bieten und das Schreiben eines solchen käme uns ehrlich gesagt auch reichlich heuchlerisch vor und. Wir sind ja selbst nicht so, nicht Alles-verweigernd und perfekt. Aber haben gern Teil an Entwicklungen zum Guten hin. Mach es gut, Jule. Schade, dass du gehst, aber es ist ganz bestimmt richtig, denn das Lesen und Betrachten eines Mediums wie des Unseren scheint dich sauer zu machen. Und kann in diesem speziellen Fall nicht gesund sein.

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      1. Jule

        Liebe Nike,
        ich bin die Jule, die (mal wieder) über Euer Advertorial gemeckert und Euch (mal wieder)den völligen Ausverkauf vorgeworfen hat. Eigentlich wollte ich Euch nicht mehr lesen, Deine Antwort habe ich dennoch mitbekommen. Huch! 
        Das, was in meiner, nennen wir es mal „Kritik“, nicht so deutlich herausgekommen zu sein scheint: Dass Blogs Geld verdienen müssen, ist mir klar. Dass Modeblogs eben das mit dem Bewerben von Mode tun, auch. Wenn es mir darum gehen würde, Konsum zu verweigern, würde ich mich wohl kaum seit Jahren auf Eurer Seite rumtreiben.
        Es sollte demnach keine Kritik am Geldverdienen an sich sein, sondern daran, dass es meiner Meinung nach nicht zusammengeht, in einem Satz „weniger Kohle“ zu propagieren, im daneben stehenden Bild aber einen Schal für 17,95 Euro anzupreisen. Das ist der Gegensatz, an dem ich mich gestoßen habe. Das eine negiert einfach das andere. Es entsteht der Eindruck, dass es Euch entweder nicht ganz so ernst mit „weniger Kohle“ ist – oder aber mit der beworbenen Klamotte.
        Zu dem „Equality“-Sweater, der gar keiner war: Ähnliches Problem. Man kann (auch wieder nur meiner Meinung nach) nicht „Gleichheit“ auf eine Jeansjacke sticken, diese dann in Größen XS-L produzieren und für 130 Euro anbieten. Gleichheit für wen? Für Leute, die Kleidergröße 34-44 tragen und es sich leisten können, 130 Euro für eine Jeansjacke auszugeben?
        Ähnlich die #IMFREEDOM-Kampagne mit Esprit: Freiheit für wen??? Für die Frau, die die beworbenen Ballerinas kauft und damit durch eines der reichsten Länder der Welt walzt?
        Menschen, die mit solchen Begriffen wie Gleichheit, Freiheit und Liebe (na gut, Romantik) um sich schmeißen, um Klamotten zu verkaufen, müssen sich leider der Frage stellen: Euer Ernst? Geht es nicht eine Nummer kleiner? Kann man nicht einfach mal schreiben: „Ich finde diese Klamotte gut“, ohne jeglichen ideologischen Unter- oder Überbau? Oder die Art und Weise, wie man eine Kampagne umsetzt, vor der Veröffentlichung auf eventuelle Widersprüche abklopfen?
        Und ja ich gebe, es zu: Da spricht jetzt bestimmt eine ganze Menge verletze Fanliebe heraus. Ich fand Euch immer gut und habe Euren Blog sehr lange Zeit gelesen. Nicht wegen der Klamotten (wie wir schon festgestellt haben, haben die mir sowieso noch nie gepasst , Plussize und so).
        Sondern weil Ihr meiner Meinung nach, von den ganzen deutschen Modeblogs dem Manrepeller-Motto „where an interest in fashion doesn’t minimize one’s intellect“ am nächsten gekommen seid. Weil ich nicht so hochglanzpoliert seid wie Journelles und nicht so dämlich wie die tausend anderen.
        Vielleicht kommt daher meine Enttäuschung: ich fühle mich von Euch als Leserin, die ein Hirn hat und es ab und an mal auch benutzt, nicht mehr ernst genommen. Und das finde ich schade.

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    2. Susi

      Boa meine Fresse. Da steht ja auch nicht, dass alle jetzt aufhören sollten zu Arbeiten und sich nur noch gegenseitig Zöpfe flechten sollen. Da steht dass der Fokus sich verlagern sollte. Es ist so mies eine Seite wie diese runter zu machen, nur weil sie mit Advertorials Geld verdient. Das Wort ist doch nicht weniger wert, nur weil kreative und innovative Menschen Geld dafür bekommen.

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  4. Julia Petersen

    Toller Artikel! Ich finde den Schal wirklich schön, leider ist er aber ausverkauft. Wisst ihr vielleicht, ob es einen Restock geben wird? Liebste Grüße!

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  5. Anne

    „Romantiker*innen haben, ganz grob gesagt, die Hoffnung noch nicht aufgegeben.“
    Ich habe noch nicht aufgegeben und werde das auch nie nie niemals tun.. Das Leben ist so schön und man kann soviel dafür tun, damit es so bleibt! <3
    Ich hab euch so gern und das immer und immer mehr.. <3

    Liebst, Anne 🙂
    http://www.einfachanne.wordpress.com

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  6. Marie

    Auch ich sehe solche Kampagnen kritisch ebenso wie ich die zahlreichen feminism empowerment statements auf Klamotten weder sehr stilvoll oder sinnstiftend finde.
    Romantik finde ich auch nicht ganz passend weil man meiner Meinung nach (ich ) auch aus ganz rationalen Gründen nett und respektvoll miteinander umzugehen hat. Ich bin einfach 100% davon überzeugt und das nicht rein vong Gefühl her.

    + ich fühle mich von solchen Kampagnen eher auf den Arm als ernstgenommen.

    + was meint „wieder mehr Romantik “ , wann war denn das Streben nach Erfolg , Prestige und Anerkennung mal gänzlich nicht Motor im allgemeinen miteinander? Selbst der Hippie-Generation sind doch nicht weniger Vorstände, Zahnärzte und Staranwälte entsprungen.

    Was ich aber mag ist das anregen von Diskussionen wie diesen in welcher ich tatsächlich die Ansicht der Autorin ebenso nachvollziehen kann wie die der genervten Leserin und die dennoch nicht in Unfreundlichkeiten ausgeartet ist.

    Ich bleibe also

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