Kategorie-Archiv: Leben

Warum mein Kleiderschrank mich manchmal unglücklich macht + Detox-Tipps

16.06.2016 um 13.44 – Leben Mode Wir

kleiderschrank detox this is jane wayne Ich habe keinen Kleiderschrank, ich habe ein Gäste-WC. Einen begehbaren Toiletten-Schrank sozusagen, in dem alles außer Kleidung horten, raussuchen und wieder reinhängen, strengstens verboten ist. Dieser Ort ist so etwas wie ein Geheim-Ort, ein schwarzes gigantisches Loch, das Socken frisst, Refugium für meditative Outfit-Auswahl-Minuten und Austragungsort diverser Nervenzusammenbrüche ob des anhaltenden Chaos. Ich möchte das nicht mehr. Ich möchte meinen Gästen wieder nach Baumwollblüten riechende Duftstäbchen präsentieren, Häkel-Hüte für Papierrollen bei Oma klauen und exquisite Seife aufstellen, die mir für meine eigenen Hände zu schade ist. Ich möchte wieder einen Kleiderschrank haben. Einen einzigen, mittelgroßen, mehr nicht. Und ich möchte, dass all mein modisches Hab und Gut dort hinein passt, ohne Quetschen und Stopfen und Verlieren und Vergessen. Vor lauter T-Shirt-Stapel-Bäume habe ich den Wald schon seit Monaten nicht mehr gesehen und wenn es so weiter geht, droht mir womöglich die völlige Erblindung.

Ich ersaufe ja schon jetzt in meinem erste Welt Problem und klinge zuweilen wie eine dieser von den Medien propagierten Toastbrot-Frauen, deren Vakuum im Kopf zu nichts als wahnsinnig-verzweifeltem Kicher-Gejammere im Angesicht der kleidsamen Überforderung führt. Nur, dass ich nicht kichere, sondern fluche: Ich habe nichts zum anziehen. Jedenfalls nichts, was ich jetzt gerade wirklich anziehen will. Dabei hängen die Stangen voll. Das Problem liegt also nicht im Kleiderschrank, sondern in meiner Unzufriedenheit. Und in meinem Überfluss. weiterlesen

Gedanken zu Orlando //
Weil Liebe Liebe ist.

16.06.2016 um 9.00 – Feminismus Gesellschaft Leben

pray for orlando love is love
Ein paar Gedanken, vier Tage nach dem Attentat.

Vier Tage ist das Attentat mittlerweile her. Ach, was heißt hier Attentat. Das klingt noch viel zu harmlos. In Wirklichkeit reden wir nicht von einem Attentat, sondern vom größten Hass-Verbrechen an der LGBT-Gemeinde seit dem Zweiten Weltkrieg. 53 Menschen sind verletzt, davon viele schwer. 49 sind tot. Umgebracht innerhalb weniger Stunden von einem, der in blindem Hass auf jene schoss, die er als anders, als bedrohlich empfand.

Vier Tage nach diesem Verbrechen kommen immer neue Details ans Licht. Über die Opfer. Über den Täter. Vor allem über den Täter: Omar Mateen, 29 Jahre alt, US-Amerikaner mit afghanischen Wurzeln. Er soll einen Treueschwur auf den sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) geleistet haben, diese international operierende Mordmaschinerie. Mateen, so ist der aktuelle Stand, scheint sich alleine, im stillen Kämmerlein radikalisiert zu haben. Er brauchte kein IS-Ausbildungscamp, er brauchte nur das Internet. In amerikanischen Medien wird spekuliert, Mateen sei selbst homosexuell gewesen: ein radikaler Islamist, der mit seiner eigenen Sexualität nicht klar kam. Wissen werden wir es wahrscheinlich nie – Mateen ist der 50. Tote bei dem Massaker im Pulse, erschossen von der Polizei. weiterlesen

Welcome to Tokyo / Teil 1

welcome

Nachdem wir uns letztes Jahr so dermaßen in Tokyo verschossen hatten, war es für uns eine leichte Entscheidung dieses Jahr wieder nach Japan zu reisen. Es wird sicherlich nicht unsere letzte Reise in die japanische Hauptstadt gewesen sein.

Zwei Besuche machen uns sicherlich nicht zu Tokyoexperten, aber dennoch mehren sich die Fragen nach Tips aus unseren direkten Umfeld, weshalb wir uns entschieden haben diesen Guide zu machen.

Da wir bestimmt erst gefühlt 10% von Tokyo gesehen haben und nicht überall in der 35 Millionen Metropole gewesen sind, wird sich der Guide auf ein paar ausgewählte Bezirke beschränken und nicht ganz Tokyo abdecken. Man sollte ohnehin auch unabhängig der von uns genanten Adressen selbst auf Entdeckungsreise gehen.

So, nun viel Spaß mit dem ersten Teil unseres Guides, der sich Rund ums Essen und Trinken drehen wird.
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Brain Blah //
Warum es stark ist, schwach zu sein.

14.06.2016 um 12.30 – Leben Wir

brain blah thisisjanewayne nike van dintherEs ist mir egal, ob mir eine männliche Schulter Trost schenkt, eine weibliche, irgendwas dazwischen oder ob ich selbst eine große Kanne Tee für den stärksten meiner Jungsfreunde brühe. Jeder braucht irgendwann einmal jemanden, der Händchen hält und zuhört und Schlaues sagt. Ich frage mich bloß, weshalb wir so selten danach fragen.

Die meisten von uns schreien lieber das Kopfkissen an als sich vor den Augen anderer einen Moment lang zu verlieren. Wir schlucken Trauer lieber runter und füttern verfressene Magengeschwüre als anderen mit unseren Gedanken auf die Nerven zu gehen, man will ja niemanden belasten. Das Wetteifern um Mitgefühl hört offenbar genau dort auf, wo ein mittelstressiger Job nichtig wird und echte Traurigkeit anfängt. Womöglich, weil es in einer maroden Welt schick geworden ist, innerlich wie äußerlich heile zu sein, beinhart und optimistisch und unkaputtbar. weiterlesen

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ALLTAGSHELFER // Pflegetipps, Innovation & Design
– mit der Samsung AddWash

13.06.2016 um 8.10 – Berlin Leben Technik

Samsung AddWash

Es ist ungefähr sieben Jahre her, da verbrachte ich meinen Winter im schönen australischen Sommer: Zum Studieren und Leben, zum Herumreisen und Verrücktsein, zum Fallschirmspringen und Menschen kennen lernen. Ich hatte nicht viel in meinem Gepäck: Ein paar Basics, das Nötigste eben – und ich verbrachte in ihnen die großartigste Reise meines Lebens, bis ich am Ende dieser Zeit nur noch eine Handvoll von ihnen besaß. Von Perth nach Cairns, von Brisbane übers Outback nach Melbourne bis nach Sydney – in den usseligsten Hostels weit und breit mit den tollsten Menschen aus der ganzen Welt. Aus dem Koffer leben bedeutet, sich auf weniges zu beschränken, einzupacken und weiter zu ziehen, auszupacken und weiter zu genießen. Auch wenn es uns in dieser Zeit eigentlich gar nicht interessieren sollte, war eine Sache omnipräsent: Wo finden wir den nächsten Waschsalon – und was von unseren Begleitern wird sich dieses Mal verabschieden. Australische Waschmaschinen boten uns bloß drei Programme: Kalt, Warm oder heiß – und fraßen für ihr Leben gern liebgewonnene Reisebuddys. Und so lernte ich in dieser Zeit, dass Waschmaschinen mehr sind als bloß Reinigungshelfer: Immerhin vertrauen wir ihnen unsere stofflichen Träume an. Was Mama schon immer wusste, wurde mir mit einem Schlag klar: Wer Mode liebt und schätzt, der braucht auch eine Waschmaschine, der er vertrauen kann.

Warum ich euch das alles heute in epischer Breite erzähle? Weil Waschen selbstverständlich einen immer höheren Stellenwert in meinem Leben einnimmt: Seit Wilma da ist, wird deutlich mehr gewaschen als zuvor – und das Thema Alltagssuperhero bekommt einen ganz anderen Stellenwert in meinem Leben. Kein Wunder also, dass Samsung jetzt auf uns zukam und uns mit ihrer allerneuesten Waschmaschinentechnologie ziemlich überzeugte: AddWash heißt das Zauberwörtchen – und das ermöglicht uns zum allerersten Mal, die Maschine auch nach dem Anschalten noch zu befüllen, weil wir die Hälfte der schmutzigen Teilchen mal wieder auf dem Weg verloren haben. Eine Innovation, so einfach so großartig – und trotzdem bislang tatsächlich nicht auf dem Markt. Zeit also, euch die wunderbare AddWash mit ihren Funktionen mal genauer vorzustellen, euch on top noch ein paar nützliche Waschtipps zu verraten und eine Handvoll Schönes rund um das oft viel zu argwöhnisch betrachtete Thema im Haushalt mitzugeben.  weiterlesen

Kolumne //
Carrie Bradshaw in Bullerbü.

09.06.2016 um 0.19 – Leben Wir

brain blah thisisjanewayne wie wollen wir leben

Meine Freunde bezeichnen mich liebend gern als pedantischen Interieur-Hammel, ständig muss alles aufgeräumt und umgeräumt werden, Unordnung macht mich unausgeglichen und traurig. Seit ein paar Tagen verläuft allerdings eine hölzerne Eisenbahnstrecke aus rund 95 Elementen quer durch das gesamte Wohnzimmer und eine güldene Saint-Laurent-Sandale, bis hin zur Küche, wo eine rote Lokomotive im Minuten-Takt halt macht, um immer wieder neue Trauben einzuladen. Irgendetwas ist also ganz offensichtlich anders als zuvor. Meine Wohnung jedenfalls mausert sich in großen Schritten zur Villa Kunterbunt, inklusive formschöner Wachsmalstift-Gemälde an den Wänden, einem Indianer-Tipi neben dem Sofa und Duplo-Stein-Bergen am Schlafzimmer-Horizont. Macht aber nichts. Und gestern erst, ich saß zwischen drei Kindern auf dem Boden einer Veranda im Grünen, eines naschte Erdbeeren und wischte sich die Finger an meinem Lieblingskleid sauber, die beiden anderen bauten einen Turm aus gesammelten Steinen, da übermannte mich zum ersten Mal seit Wochen so etwas wie geistige Tiefenentspannung gepaart mit schönster Gleichgültigkeit, noch nicht einmal die siebzehn Holzsplitter in meinem Fuß raubten mir mein neues Rentner-Lächeln. Zur Erklärung: Lios Kita hat sich in die Ferien verabschiedet, ich sitze also ganz tief drin im 24/7-Mama-Boot. Eine, man mag es kaum glauben, komplett neue Erfahrung für mich. weiterlesen

Ears on // Der Anti-Slut-Shaming-Podcast von CORINNE FISHER & KRYSTYNA HUTCHINSON

18.05.2016 um 15.51 – Feminismus Kultur Leben

sorry about last night podcast

Corinne Fisher (30) und Krystyna Hutchinson (27) sind Freundinnen, die gern über Sex reden und Witze machen. Mittlerweile hören ihnen Menschen aus der ganzen Welt dabei zu. Ihr gemeinsamer Podcast „Sorry about last night“ ist während der vergangenen zwei Jahre zu einer Art Comedy-Show gewachsen, die den Untertitel „Anti Slut Shaming“ trägt und derzeit knapp 14.000 Facebook Fans verzeichnet. Anti-Slut-Shaming deshalb, weil Frauen, die über Intimes und Genitalien reden, noch immer kritisch, oder eher: schlampig beäugt werden. Dass sich überhaupt jemand für das interessieren würde, was die beiden New Yorker Schauspielerinnen über Brüste, Blasen, die Liebe und all jene Dinge, die irgendwie dazu gehören, zu erzählen hatten und noch immer haben, kam demnach überraschend. Auch, weil der Erfolg nicht geplant war. Corinnes große Liebe ließ sie sitzen, danach folgten Eiscreme und jede Menge heilende Gespräche mit Krystyna – bis sich irgendwann das Mikrofon dazu gesellte und mit ihm hunderte Fragen und Themen von Seiten der Zuhörer_innen, die manchmal absurd, aber noch häufiger ziemlich ernst ausfallen.

Es geht zum Beispiel darum, was Pornos mit uns und unseren Erwartungen anstellen. Um die Hassliebe zur eigenen Vagina. Es geht um Vergewaltigung. Um das sexuelle Verhalten von Frauen und um Sexismus. Aber auch um Männer, der Podcast ist für alle da. Es geht um das Führen gesunder Beziehungen. Oder das Beenden beschissener. Um den Körperkrieg, den wir mit anderen und gegen uns selbst führen. Um Behinderungen. Um Abtreibung. Und um Gedanken, die sich sonst nur sehr selten jemand auszusprechen wagt. Corinne und Krystyna hören bei all dem zwar niemals auf, Witze zu machen, ihre Ratschläge sind aber alles andere als lustig: „(…) was wir sagen, ist echt und ernst gemeint. Wir überlegen so, wir wir es für beste Freunde tun würden. Und es ist eine Technik, humorvoll über richtig wichtige Dinge zu reden. Ein bisschen so wie früher, wenn du Medizin nehmen musstest und deine Mutter sie in deinem Eis versteckt hat (Quelle: NEON).“ weiterlesen

Kolumne //
Warum ich daten doof finde.

02.05.2016 um 13.45 – Leben

girls talk thisisjanewayne

Um gleich mit der Wahrheit in den Hausflur zu fallen: Dates bereiten mir in etwa so viel Freude wie Kartoffeln schälen und im Grunde ists ja auch kaum etwas anderes. Man muss eben ein bisschen rumpopeln, um irgendwann zum Genuss zu gelangen. Manch eine Langzeitsbeziehungsfreundin sieht das Ganze durchaus positiver als ich, fast schon romantisch-verklärt: als Singlefrau lebe man schließlich im unerschöpflichen Schlaraffenland der Leckerbissen, ganz so, als würde hinter jeder zweiten Ecke ein knuspriges Männer-Croissant nur darauf warten, endlich angeknabbert zu werden. Das ist vielleicht sogar fast wahr. Hätte der Ofen des Lebens das männliche Auslage-Sortiment nicht hier und da ein wenig zu heiß gebacken. Oder sogar zu kurz. Nach dem ersten Bissen bleibt dann nichts als eine einzige halbgare Schweinerei übrig, obwohl das Antlitz gerade doch noch so makellos gülden erschien. Verschwendete Liebesmüh nennt man solche Fälle und Momente, in denen man seinen Kopf am liebsten schon nach den ersten drei W-Fragen und vor dem Hauptgericht feste auf den in Kerzenschein getränkten Dinner-Tisch knallen will. Als Alternative zum polnischen Abgang, in der Hoffnung rasch ohnmächtig und von starken Sanitätern vor der fortlaufenden Katastrophe gerettet zu werden.

Ich bleibe meist einfach sitzen, schon allein deshalb, weil ich seit jeher Sklavin meiner antrainierten Höflichkeit bin. Jedenfalls habe ich dann irgendwann den Salat und noch dazu das Stück Bratkartoffel auf meinem Sofa sitzen. weiterlesen

Waiting for the Sun//
Dinge, die wir auch bei Regen noch tun können.

27.04.2016 um 13.59 – Leben

auf den sommer warten thisisjanewayne

Übers Wetter redet man bloß, wenn man sonst nicht mehr viel zu sagen hat, ich weiß. Außer, die Trauer ist so überragend  groß, dass man zwangsläufig ein Stück von seinem Kummer abgeben muss, um überhaupt noch ohne größere psychische Schäden durch den Tag zu kommen. Also: SCHEIßE VERDAMMT, WAS IST DA LOS? SCHNEE? HAGEL? ECHT JETZT, FRÜHLING? ICH MAG NCHT MEEEEHR.

Danke, jetzt gehts auch eigentlich schon wieder. Man soll ja sowieso nach vorn schauen, statt nach oben in die grauschwarze Himmel-Tristesse, stets die Krische auf dem Misthaufen ausfindig machen, Limo aus sauren Zitronen quetschen und das Beste aus allem machen. Ist gebongt. Deshalb kommen hier ein paar Ideen für das Überbrücken des verwirrten Winters. Auf dass er bald Platz für die Sonne machen, aber zumindest Früchte tragen möge: weiterlesen

GIRLS TALK // #BREASTPEACE –
Warum will niemand mehr Brüste haben?

14.04.2016 um 14.35 – Gesellschaft Leben Wir

breast peaceMit 14 waren meine Erbsen und ich kurz davor, einen Push Up bei New Yorker zu klauen, um aus dem flunderflachen Vorbau einen üppigen Busen-Balkon zusammen zu quetschen. Man wollte ja nichts weiter als erwachsen und endlich im geschlechtsreifen Alter sein, da gehörte ein anständiger Vorbau zumindest in dieser pubertär-naiven Vorstellung fest mit zum Entwicklungs-Prozess dazu. Als es irgendwann von selbst und womöglich auch durch die Pille zur Mops-Explosion kam, steckte ich die Dinger fortan in knatschenge Spaghetti-Träger-Tops, um sie wie zwei vergoldete Trophäen über den Pausenhof zu schleppen. Zehn Jahre und ein Baby später ist so gut wie nichts mehr übrig vom prallen Haut-Apfel Glück, ganz zur Freude der Modebranche, die ohnehin nur Augen für A-Körbchen hat.

Genau wie etliche gut bestückte Frauen weltweit, die im Angesicht all der flachbusigen Models in Existenzkrisen verfallen, einschnürende Sport-BHS in XS überziehen und mit Buckel durch den Sommer laufen, damit das Dekolleté möglichst dezent ausfällt. weiterlesen

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Brain Blah // Reminder: Lasst uns das Body Shaming doch endlich verbannen.

12.04.2016 um 16.46 – box1 Gesellschaft Leben

stop body shamingFür die weit verbreitete Praxis des Body Shamings dienen vor allem die sozialen Medien immer wieder als Spielwiese chronisch gelangweilter, pöbelnder Weltverbesserer, die der Meinung sind, zu jeder Tages- und Nachtzeit über das Körpergefühl, das Essverhalten und den Schönheits-Grad sämtlicher sich im World Wide Web tummelnder Frauenkörper richten zu dürfen. Zuletzt wurde das Plus Size-Model Iskra Lawrence Zielscheibe widerwärtiger Kobolde, die natürlich lieber anonyme Beleidigungen, statt handfeste Argumente für ihre Aversionen gegenüber wohlig-wunderschöner Rundungen anbrachten und noch immer bringen. Da wurde zum Beispiel die Fast-Food-Keule ausgepackt und noch dazu freche Unterstellungen, die jegliche Selbstliebe aufgrund oder trotz kleiner Abweichungen von der dürren Modemagazine-Norm zur eindeutigen Lebenslüge abstempelten.

Wann außerdem endlich dieses überflüssige „Plus Size“ Labeling aufhört, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt geschrieben, es ist ja beinahe so, als käme die Welt nicht mehr ohne die eigentlich der Zoologie vorbehaltene Arten-Bestimmung aus. Wie falsch das und vieles andere ist, weiß immerhin der denkende Teil der Bevölkerung dieses Planeten. Sollte man jedenfalls meinen. Dem ist aber natürlich nicht so – ein Umstand, der uns alle gerade im Angesicht des nahenden Sommers zum gezielten Griff an die eigene Nase motivieren sollte. weiterlesen