Schlagwort-Archiv: Julia Korbik

Ausstellung // Orlan – „This is my body, this is my software“

14.08.2017 um 10.00 – Feminismus Kunst

Die französische Künstlerin Orlan greift zu drastischen Maßnamen, um den gesellschaftlichen Umgang mit weiblichen Körpern zu thematisieren: Ihr eigener Körper wird zum Rohmaterial.

Ein bisschen sieht die Orlan aus wie eine fleischgewordene Cruella de Vil – die Künstlerin und die Disney-Bösewichtin teilen das auffällige schwarz-weiße Haar. Doch von Orlans Frisur wandert der Blick schnell zu ihrem Gesicht, zu den zwei Beulen an ihren Schläfen, über den Augenbrauen. Die hat Orlan sich als Teil einer Performance einpflanzen lassen, es handelt sich um Silikonimplantate. Denn im Zentrum von Orlans Kunst steht der eigene Körper, den sie mit Hilfe plastischer Chirurgie verändert. Carnal Art (deutsch: körperliche oder fleischliche Kunst) nennt sie das und schreibt in ihrem Carnal Art Manifesto:

“Carnal Art is self-portraiture in the classical sense, but realised through the possibility of technology. It swings between defiguration and refiguration. Its inscription in the flesh is a function of our age. The body has become a ‘modified ready-made’, no longer seen as the ideal it once represented […] As distinct from ‘Body Art’, Carnal Art does not conceive of pain as redemptive or as a source of purification. Carnal Art is not interested in the plastic-surgery result, but in the process of surgery, the spectacle and discourse of the modified body which has become the place of a public debate.” weiterlesen

Lektüre für unsichere Zeiten // Laurie Pennys
neues Buch „Bitch Doctrine“.

07.08.2017 um 9.00 – Buch


Die britische Journalistin und Feministin Laurie Penny hat diese ganz besondere Art zu schreiben: präzise, wütend und dann doch immer wieder überraschend poetisch. Eine wahre Poetik der Wut die bewirkt, dass man fast jeden von Pennys Sätzen unterstreichen und mit Ausrufezeichen versehen möchte. Das ist auch in ihrem neuen Buch Bitch Doctrine: Essays for dissenting adults nicht anders. Es versammelt Essays und Artikel, die Penny in den letzten Monaten und Jahren geschrieben hat: Texte über Donald Trump, Abtreibung, Gewalt, political correctness, Geschlecht, Utopien und Liebe. In ihrer Einleitung macht Penny klar: „There is a sense of urgency to the writings collected here. Urgency is appropriate. We are trying to change the world for the better in the middle of stacking crises, and this is no time to go on the defensive, no time to capitulate, to accept a diluted definition of freedom.”
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Wie Donald Trump mit Blut und Brustmilch Frauen diskreditiert

Männer? Diese schrecklichen, haarigen Biester!“ heißt es im Film Manche mögen’s heiß von 1959. Der Witz an der Szene ist natürlich, dass dieser Satz von Jack Lemmon geäußert wird, der sich in seiner Rolle zusammen mit Tony Curtis als Frauen verkleidet – Daphne und Josephine – in eine Damenkapelle eingeschlichen hat. Die Ärzte sampelten dieses Zitat dann Jahrzehnte später in ihrem Hit Männer sind Schweine: Genüsslich zählen sie auf, warum Männer igitt und pfui sind und meinen das Ganze natürlich nicht so richtig ernst. Was sich nicht allein an dem Songtext zeigt („Männer sind Ratten/sie wollen alles begatten“), sondern auch an der Tatsache, dass hier Männer über Männer singen.

Würden stattdessen Frauen in so einer Art und Weise über Männer singen, wäre das vermutlich weniger komisch. Ebenso, wenn Männer so über Frauen sängen. Nun ist Donald Trump kein Sänger – darüber, wie igitt und pfui manche Frauen sind, hat er trotzdem eine Menge zu sagen. weiterlesen

Kolumne //
„Fashion is a feminist issue.“

05.07.2017 um 15.13 – Feminismus Kolumne Mode

Ganz ehrlich: Lange Zeit habe ich mir überhaupt keine Gedanken über Mode gemacht. Klar, ich interessiere mich für Mode – mir ist nicht egal, was ich anziehe. Oder vielleicht doch? Anders ist es zumindest nicht zu erklären, dass ich jahrelang kaufte, was ich wollte, ohne auch nur mal kurz darüber nachzudenken, wo meine Klamotten eigentlich herkommen.

Selber Klamotten aussuchen und kaufen zu können, war für mich eine Befreiung. Nicht, weil meine bösen Eltern meiner Schwester und mir keine schönen Klamotten kaufen wollten. Sondern weil ich eben eine typische Teenagerin war, immer mit einem Auge darauf, was meine Freundinnen trugen und was auf dem Schulhof angesagt war – und meine Eltern sich erfrischenderweise weigerten, das Spiel „Aber alle tragen das doch jetzt!“ mitzuspielen. Sie warteten erstmal ab, ob ich die absolut lebensnotwendige Hose auch nach drei Wochen noch so unentbehrlich fand. Wenn ja, wurde das Ding auch mal gekauft. Wenn nicht, dann eben nicht. Eine an sich sehr gesunde elterliche Erziehungsmaßnahme, die ich als klamottengeile Teenagerin aber klarerweise nicht zu schätzen wusste. Als ich dann endlich (Taschen-) Geld sowie die elterliche Erlaubnis hatte, meine Klamotten künftig selber aussuchen und kaufen zu dürfen, kaufte ich – und habe damit gefühlt nie aufgehört. weiterlesen

Hurra, hurra, die Ehe ist für alle da!

30.06.2017 um 10.13 – Feminismus Gesellschaft

Wer hätte gedacht, dass die sogenannte ‚Ehe für alle‘ in Deutschland mal Dank eines Interviews mit der Zeitschrift Brigitte eingeführt würde. Angela Merkel war zu einem kleinen Plausch ins Berliner Gorki-Theater gekommen, locker-flockig, unkompliziert. Der Abend endete dann aber überraschend mit einer umständlichen Erklärung der Kanzlerin, in Sachen gleichgeschlechtlicher Ehe würde sie die Diskussion „mehr in die Situation führen, dass es eher in Richtung einer Gewissensentscheidung ist“.

Und schwuppdiwupp war sie dahin, die jahrelange Blockadehaltung der CDU. Indem Merkel die Entscheidung über die ‚Ehe für alle‘ zur Gewissensentscheidung erklärte, machte sie endlich den Weg frei für eine Abstimmung im Bundestag. weiterlesen

Manspreader sitzen gern breitbeinig
– damit ist in Madrid jetzt Schluss

Madrid geht gegen das sogenannte ‚Manspreading‘ vor – und wie zu erwarten ist die Empörung groß.

Eine Nachricht, die um die Welt ging: In Madrid wurde zack, mal so eben, das sogenannte ‚Manspreading‘ in öffentlichen Verkehrsmitteln ‚verboten‘. So lautete zumindest die Schlagzeile. Richtig verboten hat Madrid nämlich nichts, sondern lediglich eine Aufforderung zur Verhaltensänderung installiert: In Bussen und Bahnen informiert nun ein Schild darüber, dass für jeden Fahrgast nur ein Sitz vorgesehen ist. Theoretisch könnte sich dieses Schild natürlich ebenso an Frauen richten – aber wer im öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, weiß: Manspreading ist, wie der Name sagt, tatsächlich ein männliches Problem. Beziehungsweise eher ein von Männern verursachtes Problem. weiterlesen

Wonder Woman // Gegen Sexismus ist selbst eine Superheldin machtlos

20.06.2017 um 10.29 – Feminismus Film

Die Erwartungen an Wonder Woman waren hoch: Ein Film über eine Superheldin und dann auch noch gedreht von einer Frau? Verrückt aber wahr: Diese Kombination funktioniert richtig gut!

Ehrlich gesagt: Ich hatte Angst, mir diesen Film anzuschauen. Ich hatte mich zu lange auf ihn gefreut, die Erwartungen waren turmhoch. „Und wenn der jetzt mies ist?“, dachte ich noch, als ich mich im Kinosessel niederließ. Schließlich sollte Wonder Woman beweisen, dass die Menschen sehr wohl über 90 Minuten lang eine Superheldin als Hauptperson auf der Leinwand sehen wollen und dass sie das wollen, obwohl eine Frau – Patty Jenkins – hinter der Kamera stand. Außerdem sollte Wonder Woman irgendwie feministisch, unterhaltsam und klug sein und dem sogenannten cinematic universe von DC Comics zu einem Comeback verhelfen. Sonst noch was? weiterlesen

Frauen in Führungspositionen – wer will denn schon eine Quotenfrau sein?

14.06.2017 um 16.37 – Gesellschaft Kolumne Leben


Geht es um Frauen in Führungspositionen und die Frauenquote, kommt ganz schnell das Argument: Aber es gibt doch auch furchtbare Führungsfrauen! Das stimmt – greift aber zu kurz. Ein paar Überlegungen.

Immer mal wieder ploppt sie auf: die Diskussion um Frauen in Führungspositionen und damit verbunden die Diskussion um die Frauenquote. „Bist du etwa für die Quote?“, werde ich oft gefragt und stets klingt es so, als sei das etwas grundsätzlich Verwerfliches. Etwas, das man per se nicht gut finden darf, weil es nach Bevorzugung klingt, nach Privileg. „Ja“, antworte ich auf die Frage, „ich bin für die Frauenquote. Weil sich ohne sie einfach nie etwas ändern wird.“ Nicht selten zieht mein Gegenüber daraufhin die Augenbrauen zusammen: „Aber… Wer will denn schon Quotenfrau sein?“

Die Antwort darauf lautet natürlich: Niemand. Das liegt auch daran, dass einige der Quotenfrauen nicht unbedingt als Vorbild für andere Frauen mit Führungsambitionen taugen. Das weiß ich aus anekdotischen Berichten von Freund*innen und Bekannten, aber ebenso aus eigener Erfahrung. Schon oft habe ich erlebt, dass Frauen in Führungspositionen es nicht unbedingt besser machen als ihre männlichen Kollegen. Sie haben nicht automatisch mehr Verständnis für die Anliegen der weiblichen Angestellten und sie fördern auch nicht automatisch den Aufstieg anderer Frauen. weiterlesen

Buch-Tipp // „The Second Sex“ – Warum Simone de Beauvoirs Klassiker moderner und wichtiger ist, als viele denken.

03.05.2017 um 10.02 – box2 Buch Feminismus Mode

Ein paar Wochen erst ist es her, dass das knallgelbe The Second Sex-Shirt aus der KDG x Jane Wayne-Kollektion in meinem Schrank gelandet ist und schon verbinde ich wunderbare Erlebnisse mit diesem Kleidungsstück. Zum Beispiel dieses: Beim Besuch in meiner geliebten Heimatstadt Herne stand ich mit meiner Mama im Buchladen unseres Vertrauens und suchte nach Geschenken für Freund*innen und Bekannte. Ich empfahl meiner Mama diverse Bücher, holte sie aus dem Regal und präsentierte sie. Als meine Mama ein paar Regale weiterging, sprach mich plötzlich eine Frau von der Seite an: „Bedienen Sie?“. Nach einem kurzen Moment der Verständnislosigkeit dämmerte es mir: Sie hielt mich für eine Mitarbeiterin! Das lag nicht nur an dem Dialog mit meiner Mama („Hier, das ist wirklich super!“), sondern auch an besagtem knallgelben T-Shirt, auf dem nun mal fett ein Buch prangt.

„Niemand ist den Frauen gegenüber arroganter, aggressiver oder verächtlicher als ein in seiner Männlichkeit verunsicherter Mann.“ (Das andere Geschlecht) weiterlesen

Marine Le Pen & Frauke Petry – Rassistinnen, aber keine Feministinnen

20.04.2017 um 11.18 – box1 Feminismus Gesellschaft

Marine Le Pen ist Feministin – zumindest gibt sie sich so. Aber Obacht: Nur, weil Feminismus draufsteht, ist noch lange kein Feminismus drin.

Letztens unterhielt ich mich mit einer französischen Freundin über das mehr oder weniger beängstigende Spektakel, das uns dieses Wochenende droht: die französischen Präsidentschaftswahlen. Durch einen überraschenden Endspurt des Radikallinken Jean-Luc Mélenchon ist das Ergebnis des ersten Wahlgangs noch ergebnisoffener als vor ein paar Wochen – ich rechne aber trotzdem mit dem Schlimmsten. Und das bedeutet in diesem Fall eine starke Marine Le Pen. „Immerhin“, sagte meine Freundin und zwinkerte, „ist Marine eine große Feministin!“ Zumindest behauptet die Front National-Politikerin das von sich selbst. Ein Sieg Marine Le Pens, ein Sieg für die Frauenrechte? Mitnichten. weiterlesen

Buch-Tipp //
‚Why I am not a Feminist‘ von Jessa Crispin

05.04.2017 um 10.51 – box1 Buch Feminismus

Zu individualistisch, zu wenig radikal: In ihrem Buch Why I Am Not a Feminist rechnet die amerikanische Autorin Jessa Crsipin mit dem Mainstream-Feminismus ab – und liefert jede Menge Denkanstöße.

Viele Menschen haben ein Problem mit Feminismus: Sie denken an das als „unpraktisch“ empfundene Gendern der Sprache, an längst überholte Forderungen und keifende Frauen. Die Autorin Jessa Crispin, Gründerin des bekannten amerikanischen Blogs Bookslut, hat ein ganz anderes Problem mit Feminismus: dass er seine eigentliche Mission verraten hat und zu einem Lifestyle geworden ist. „Somewhere along the way toward female liberation, it was decided that the most effective method was for feminism to become universal“, schreibt Crispin in ihrer Polemik Why I Am Not a Feminist: A Feminist Manifesto. Allerdings habe man dabei vergessen, dass „for something to be universally accepted, it must become as banal, as non-threatening and ineffective as possible.” weiterlesen

Thinx „Period Underwear“ – ein feministisches Unternehmen, das frauenfeindlich agiert?

29.03.2017 um 11.38 – Feminismus

Unterhosen, die Menstruationsblut einfach aufsaugen: Das ist die Idee hinter Thinx – ein Unternehmen, das auf feministische Botschaften und empowernde Haltung setzt. Jetzt stellt sich heraus, dass die Arbeitsverhältnisse bei Thinx alles andere als frauenfreundlich sind.

Das Ganze klingt wie ein modernes Märchen: Junge Frau hat eine bahnbrechende Idee, junge Frau gründet ihr eigenes Unternehmen, junge Frau verbessert mit der bahnbrechenden Idee das Leben von Mädchen und Frauen weltweit. So in etwa lautet die Geschichte von Thinx, dem US-Unternehmen, das sogenannte „period underwear“ herstellt – also saugfeste Unterwäsche, die Tampons und Binden überflüssig machen soll. Gegründet wurde es 2015 von Miki Agrawal, die seitdem als feministisches Vorbild gilt. Agrawal verbreitet ihre empowernden Botschaften auf Konferenzen und in Interviews: Die Menstruation ist nichts, wofür man sich schämen muss! Neben Unterhosen stellt Thinx mittlerweile auch Bio-Tampons und wiederverwendbare Tampon-Einführhilfen her und hat eine Partnerschaft mit dem ugandischen Unternehmen Afripads etabliert: Dieses produziert wiederverwendbare Binden und verteilt sie an die dortigen Mädchen und Frauen. So weit, so inspirierend.

Doch offenbar ist Thinx nicht ganz das feministische Traumunternehmen, als welches Agrawal es darstellt. Ja, Thinx will das Leben von Mädchen und Frauen weltweit verbessern – das der eigenen (überwiegend weiblichen) Angestellten aber eher nicht. In den letzten Tagen sind mehrere Thinx-Angestellte an die Öffentlichkeit gegangen: Sie berichten von einem vergifteten Arbeitsumfeld und einer Chefin, die ihren Teil dazu beiträgt. Eine Angestellte erinnert sich: „Es war wirklich wie in einer Missbrauchs-Beziehung. Und ich benutze diesen Vergleich nicht leichtfertig… (…) Jeden Morgen aufzuwachen und nicht zu wissen, wie du an diesem Tag behandelt werden wirst, das ist wirklich ziemlich schrecklich.“ weiterlesen

„Meiner ist so groß“
Schon wieder bin ich belästigt worden und habe nichts gesagt

21.03.2017 um 10.07 – Allgemein

Mal wieder ist es passiert. Und mal wieder stelle ich mir Fragen.

Letzte Woche stand ich abends mit zwei männlichen Freunden an einer Berliner U-Bahn-Station. Die Jungs verabschiedeten sich und stiegen in ihre Bahn, ich wartete auf meine. Stöpsel im Ohr, Musik auf den Ohren, nur noch zwei Minuten Warten. Dann schob sich ein Mann in mein Blickfeld. Er stand direkt vor mir und redete auf mich ein. Musik sei Dank verstand ich kein Wort, wollte aber nicht unhöflich sein – vielleicht hatte der Mann ja eine Frage – und nahm die Stöpsel aus den Ohren. Der Mann sprach und ich verstand ihn nicht. „Bitte?“, sagte ich und diesmal war seine Antwort klar verständlich: „Ich will dich ficken.“ Und: „Meiner ist so groß“, untermalt von entsprechenden Handbewegungen.

In diesem Augenblick hatte ich keine Angst, ich fühlte mich nicht eingeschüchtert – in Rufnähe warteten mehrere Leute ebenfalls auf die U-Bahn. Aber ich war unglaublich wütend. Erst auf den Mann, der seltsam weggetreten und teilnahmslos wirkte (Drogen? Alkohol?). Dann auf mich, weil ich einfach nichts sagte, meine Stöpsel zurück ins Ohr stopfte und stur vor mich hinstarrte, bis die Bahn kam. In der Bahn schickte ich eine Nachricht an meine Schwester, schilderte ihr, was geschehen war. Ihre Empörung konnte ich förmlich durchs Handy spüren. Und ich? Ich war nicht empört. Nur irgendwie… leer. weiterlesen

Am 8. März ist Weltfrauentag – Es geht nicht um Sonderrechte, sondern um Menschenrechte

07.03.2017 um 8.00 – Event Events Feminismus

Foto: @theskatekitchen

Alle Jahre wieder… kommt der Weltfrauentag. Und mit ihm die stets gleichen Missverständnisse.

Letztes Jahr habe ich zum Weltfrauentag Pralinen bekommen. Von Lindt, gute Qualität. Dazu noch eine Rose, weil, Rose geht ja immer. Facebook gratulierte mir: „Alles Gute zum Weltfrauentag, Julia!“. Eine Bekannte berichtete mir, in der politischen Einrichtung, für die sie arbeitet, hätte man den weiblichen Angestellten zum Weltfrauentag Make-up geschenkt. All das wirft die Frage auf: Wann genau ist der Weltfrauentag eigentlich zu einer Mischung aus Valentinstag („Schenk ihr Pralinen!“) und Muttertag („Sag Mama mal wieder, wie toll sie ist!“) mutiert? weiterlesen

Oscars 2017 // Die 10 politischsten Momente

27.02.2017 um 10.46 – Events Gesellschaft

Glanz, Glamour und goldene Statuen: Das sind die Oscars! Zum 89. Mal wurden die Auszeichnungen in Los Angeles verliehen – und boten neben schicken Outfits auch politische Augenblicke. Ach, die Oscars! Ein Event, bei dem es um Filme geht, um den Zauber des Kinos. Und auch wenn die Oscars so tun, als seien sie keine politische Veranstaltung, sind sie es natürlich doch. 2017 gilt das gefühlt noch mehr als sonst, schließlich sitzt im Weißen Haus Donald Trump – er selbst ein Produkt der Entertainment-Branche. So hochpolitisch wie erwartet waren die 89. Oscars zwar nicht, ein paar Highlights gab es aber doch: weiterlesen