TINY TALKS // Mit Maren & Dorina und ihrem Baby „mara mea“

01.11.2016 Allgemein, Mode

Am Anfang der Schwangerschaft behauptete ich noch felsenfest, komplett auf Umstandsmode verzichten zu können, bloß als irgendwann der Bauch jeden noch so weiten Pulli ausleiern wollte, da kam ich auf den Trichter, dass Kleidung für werdende Mommys vielleicht doch von Vorteil sein können. Angefangen bei der Jeanshose mit hohem Bund über Kleider, die trotz Murmel an allen Seiten auf der gleichen Länge enden und sich nicht vorn hochziehen bis hin zu Sweatern, die den Bauch perfekt einkuscheln, aber eben nicht spannen noch verzogen sitzen.

Es macht eben doch Sinn, dann und wann seinen Blick für Labels zu öffnen, die sich genau dieser Zeit in unserem Leben widmen. Und genau solch ein Label ist mara mea, das Baby von Maren und Dorina aus Berlin. Zwar sind die Beiden selbst noch gar keine Mamis, für uns haben sie unseren Tiny Talks-Fragebogen trotzdem beantwortet und ihr aktuelles Lookbook gleich mitgeschickt.

Inspiration für die mara mea Kollektionen, holen sich die Zwei übrigens auf ihren Reisen in ferne Länder. Ein Herzprojekt, das auf klare, funktionale Schnittführung und grafische Details aus Europa in Kombination mit folkloren Prints und Stickereien aus aller Welt setzt, um es in unseren Kosmos zu holen und zu beweisen, dass Design sehr wohl mit Funktion einher gehen kann.

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1. Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind Maren und Dorina. Zusammen haben wir vor gut einem Jahr mara mea gegründet. Wir hatten eine klare Vorstellung, wie Wickeltaschen, Umstandsmode und Accessoires für die heutige Frau und Mutter aussehen sollten: tägliche multifunktionale Begleiter mit hohem Designanspruch für vor, während und nach der Schwangerschaft und Wickelzeit! Für uns ist die Mutter nicht nur Mutter, sondern in erster Linie Frau. Für diese Bedürfnisse entwickeln wir zeitlose und trotzdem trendige Produkte, welche auch über die Schwangerschaft und Stillzeit hinaus echte Lieblingstücke sind. 

2. Wie heißt euer „Baby“?

Unser gemeinsames „Baby“ heißt mara mea

3. Was hat euch dieses etwas andere Baby beigebracht?

Eine ganze Menge! Sich jeden Tag neuen Herausforderungen zu stellen. Über sich hinaus zu wachsen, zu lernen, zu verzweifeln und in der nächsten Minute darüber lachen zu können. Sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Und vor allem, dass man all das investierte Herzblut und die Liebe von seinem Baby zurück bekommt, umso älter es wird. 

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4. Wie arbeitet ihr?

Unsere Ideen entstehen in unserem kleinen kreativen Chaos in Berlin-Friedrichshain. Meistens arbeiten wir mit offener Tür, um das Straßenleben mitzubekommen. Vor einem Jahr saßen wir noch mit Rechner in diversen Cafés oder bis nachts zu Hause auf dem Sofa. Heute genießen wir die Zeit im Büro und den einigermaßen normalen Feierabend.

5. Warum sind Eltern Helden?

Eltern sind Helden, weil sie 24/7 immer für einen da sind – egal wie alt man ist. Weil sie einem die Welt zu Füßen legen und helfen auf eigenen Beinen zu stehen. Weil ihre Energie- und Liebesreserven für die eigenen Kinder unerschöpflich sind.

6. Was hat sich verändert, seitdem ihr mara mea gegründet habt?

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Auf einmal dreht sich die ganze Welt nur noch um mara mea. Man setzt andere Prioritäten und steckt gemeinsam all seine Energie in sein „Baby“ um es gesund, groß und stark zu machen. Das verbindet und so passiert es schon mal (oder des Öfteren), dass die erste Nachricht am Morgen nicht an die beste Freundin geht, sondern an die Geschäftspartnerin aka Partnerin in Crime. Zwischendrin muss man sich selbst ermahnen und schauen, dass Freude und Familie nicht zu kurz kommen. Aber wir werden immer besser und letztlich sind wir ja immer noch die Gleichen, nur mit ein bisschen weniger Zeit.

7. Haltet ihr euch an eine klare Rollenverteilung?

Jeder von uns hat zwar seine Hauptaufgabenbereiche, aber man steckt doch immer irgendwie überall gleichzeitig drin. Mal mehr, mal weniger. Wir unterstützen uns gegenseitig, fangen einander gegenseitig auf, teilen und wachsen zusammen. Wir halten uns den Rücken frei und stehen immer auf der gleichen Seite. Wir sind ein Team, bei dem Pflichten wie auch Freiheiten für jeden Gleichermaßen gelten.

8. Kind und Karriere – ein Mythos?

Auch wenn wir selbst noch keine eigenen Kinder haben, sind wir täglich von so vielen tollen, bewundernswerten Mamas und Frauen umgeben, die Kind und Karriere vorbildlich unter einen Hut bekommen. Keiner sagt, dass es leicht ist, aber was wir bisher lernen durften ist – endlose Liebe entsteht wenn man als Frau und Mama mit sich und seinen Aufgaben glücklich ist. Wenn man dann noch den Willen, einen langen Atem und etwas Geduld hat, laufen Kind und Karriere ganz von alleine Hand in Hand!

9. Wie unterstützt ihr euch im Freundeskreis und in der Familie?

Wir beide sind gesegnet mit unheimlich unterstützenden Familien und einem verständnisvollen Freundeskreis. Auch wenn wir im letzten Jahr nicht auf allen Hochzeiten tanzen konnten, sind wir für Freunde und Familie immer da. Und dann springt einer von beidem im Büro ein und hält dem andern den Rücken frei. Das ist ein sehr sehr wertvolles Geschenk!

11. Wie würdet ihr euch selbst als „Mamis“ von mara mea beschreiben?

Als chaotisch und bossy. Mit grenzenloser Liebe für das eigene Baby.

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12. Lebt ihr in einer kinderfreundlichen Gesellschaft?

So und so. Wir glauben, dass man sich die kinderfreundliche Gesellschaft bzw. Umgebung teilweise selbst schaffen kann. Und mara mea soll definitiv Teil dessen sein! Wir wollen Frauen und Müttern den Alltag erleichtern und in jeder Lebenslage unterstützen. Als täglicher Begleiter verwandelt sich unsere Wickeltasche z.B. im Handumdrehen von Kinderwagentasche zum Rucksack, Shopper oder Schultertasche und zurück. Mompreneurs erfreuen sich am integrierten Laptopfach. Unsere Kleider und Blusen eignen sich prima zum Stillen und bieten eine tolle Passform bei idealem Tragekomfort – egal ob vor, während oder nach der Schwangerschaft.

13. Wir halten ja immer daran fest, dass man sich nach der Schwangerschaft nicht verkleiden muss, um auch Mama zu sein, sondern man kann ruhig auch seine feinen Schätze weiter ausführen. Wie seht ihr das?

Wie gesagt, wir sehen Mamis nicht nur als Mütter, sondern in erster Linie immer als Frauen. Stimmt, ab Tag x begleitet die meisten Frauen irgendwann täglich ein kleines, bezauberndes Wesen und alles scheint anders. Im Grunde genommen ist man aber doch immer noch die Gleiche. Wieso also den Stil verändern? Das es jetzt auch praktische, aber moderne Umstands- und Stillmode, praktische Wickeltaschen und Mama-Baby-Accessoires gibt, brauchen wir euch nicht zu erzählen.

16. Und zuletzt: Warum sollte man Kinder bekommen?

Weil Kinder unser Herz zum Lachen und Tanzen bringen (…und vielleicht weil man dann offiziell auch wieder mit Lego und Barbies spielen ‚darf’ hihi ). So oder so. Für uns sind Kinder das größte Glück auf Erden! 

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