Meine aktuelle Outfit-Inspiration: 70s Italian Grandpa

09.11.2020 Mode, Shopping

Irgendwann habe ich damit aufgehört, meinen Kleidungsstil in Schubladen zu stecken, was anfangs gar nicht mal so einfach war, wie es zunächst klang. Schuld daran waren diverse Modemagazine, Filme, Sendungen und Unterhaltungen, die ich in meinen jungen Teenie-Jahren konsumierte und dabei lernte, dass man als „cooles Skatergirl“ weite Jeanshosen mit Kettenanhängern und schwarz-weiß gestreifte Armstulpen zu tragen hat, während verspielte Kleider und Sandaletten jenen Mädchen, die Freitagabende in der Jugenddisco verbrachten und sich dabei verbotenerweise bereits mit 15 Jahren an einem Smirnoff Ice festhielten, vorbehalten waren. In den folgenden Jahren quetschte ich mich vorsichtig in jede noch so kleine Nische, schwor mit 19 auf Lederröcke und Nietenjacken, bloß um sie wenige Jahre später durch einen leuchtend grünen Anzug zu ersetzen. Ich wollte Punk, Rock, elegant, spießig und unbedacht zugleich sein und verzweifelte mal wieder, als ich bemerkte, dass sich mein Modegeschmack nicht immer so zurechtrücken ließ, wie ich es gerne hätte. 

Natürlich, Tendenzen gab es stets, bloß waren sie eben nie so homogen, dass sie sich mit einem Label hätten abspeisen lassen. Heute weiß ich, dass ich diese ohnehin gar nicht brauche, wäre ja auch viel zu langweilig, immerhin soll es doch primär Spaß machen, dieses Anziehen und uns nicht in Grübeleien stürzen. Seither kleide ich mich also stets nach meinen Launen, bin mal mehr Wednesday Adams, mal mehr 80s Power Dressing und neuerdings: 70s Italian Granda.

Zumindest in meiner verqueren, klischeebehafteten Vorstellung besteht dieser Charakter nämlich aus weit geschnittenen Stoffhosen und Blazern, halb aufgeknöpften Hemden, steifen Kragen, Halsketten sowie mehr oder minder klassischen Loafern oder Schnürschuhen — gepaart mit ein wenig Miami Vice der 80er Jahre und Sonny Bono. So gesehen zuletzt übrigens auch bei Stil-Inspirationen à la Maria Bernard, Sylvie Mus, Fanny Ekstrand und Maya Soul Paustian. Meine ganz eigene Interpretation gibts nach dem Scrollen, natürlich gepaart mit einer ordentlichen Playlist voller „Amore“.

 
 
 
 
 
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Eine Playlist zur musikalischen Einstimmung: 

Blazer: Frankie Shop, Hose: amsøe & Samsøe (alt), Hemd: 3.1. Philipp Lim (alt), Sonnenbrille: Alexa Chung x Sunglass Hut (alt)

Hose und Blazer: The Frankie Shop, Hemd: Filippa K, Haarschleife: Henriette von Gruenberg

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier –

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