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	<title>Body Positive Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Anuschka Rees über ihr Buch „Beyond Beautiful &#8211; Wie wir trotz Schönheitswahn zufrieden und selbstbewusst leben können&#8220;</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/07/24/interview-anuschka-rees-ueber-ihr-buch-beyond-beautiful-wie-wir-trotz-schoenheitswahn-zufrieden-und-selbstbewusst-leben-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beauty]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie dachte, sie schafft es noch trocken zum Interview – doch als Anuschka Rees ihr Fahrrad vor dem Café parkt, ist sie klatschnass. Wolkenbruch, irgendwo zwischen Charlottenburg und Schöneberg. Ihrer guten Laune tut das keinen Abbruch, im Gegenteil: Anuschka ringt nur kurz ihre Haare aus, lacht, bestellt ein Wasser und ist bereit für das Gespräch<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/07/24/interview-anuschka-rees-ueber-ihr-buch-beyond-beautiful-wie-wir-trotz-schoenheitswahn-zufrieden-und-selbstbewusst-leben-koennen/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Sie dachte, sie schafft es noch trocken zum Interview – doch als <a href="https://www.instagram.com/anuschkarees/"><span class="s2">Anuschka Rees</span></a> ihr Fahrrad vor dem Café parkt, ist sie klatschnass. Wolkenbruch, irgendwo zwischen Charlottenburg und Schöneberg. Ihrer guten Laune tut das keinen Abbruch, im Gegenteil: Anuschka ringt nur kurz ihre Haare aus, lacht, bestellt ein Wasser und ist bereit für das Gespräch über ihr neues Buch <a href="http://www.dumont-buchverlag.de/buch/rees-beyond-beautiful-9783832199524/"><span class="s2"><i>Beyond Beautiful</i></span></a>. Der Untertitel lautet <i>Wie wir trotz Schönheitswahn zufrieden und selbstbewusst leben können</i> und genau darum geht es Anuschka: Was können Frauen konkret tun, um sich wohler in ihrer Haut zu fühlen? Wie geht man mit den so allgegenwärtigen Schönheitsidealen und -normen um? Im liebevoll gestalteten Buch finden sich konkrete Tipps und Handlungsanleitungen sowie Zitate aus Interviews mit ganz unterschiedlichen Frauen über Schönheit und Körperbild. Anuschka hat Sozialpsychologie an der London School of Economics studiert, heute lebt und schreibt sie in Berlin. Wie schon ihr Bestseller <a href="https://anuschkarees.com/curatedcloset"><span class="s2"><i>Das Kleiderschrank-Projekt</i></span></a> erschien <i>Beyond Beautiful</i> zunächst auf Englisch – was der Tatsache geschuldet ist, dass Anuschka – die als Teenager mit ihren Eltern für ein paar Jahre nach England zog – das Schreiben auf Englisch vertrauter ist. Genauso vertraut, das zeigt sich im Interview, wie das Thema Schönheitswahn. </span></p>
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		<title>Ich habe mir einen T(r)ick eingefangen, oder: Wie wir ständig versuchen, unsere Orangenhaut zu verstecken.</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/29/ich-habe-mir-einen-trick-eingefangen-oder-wie-wir-staendig-versuchen-unsere-orangenhaut-zu-verstecken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 12:15:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorgestern war ich ein früher Vogel und schwer damit beschäftigt, meinem spätsommerlichen Toastbrot-Hirn bei Kaffee und überbackenem Croissant ein paar Ideen zu entlocken, als ich plötzlich den nahezu hypnotischen Blick bemerkte, der von rechts zu mir rüber geschlichen kam, sich auf meinem Oberschenkel ausbreitete und dort einfach hocken blieb. Ich schaute dann zum Kopf herüber,<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/08/29/ich-habe-mir-einen-trick-eingefangen-oder-wie-wir-staendig-versuchen-unsere-orangenhaut-zu-verstecken/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vorgestern war ich ein früher Vogel und schwer damit beschäftigt, meinem spätsommerlichen Toastbrot-Hirn bei Kaffee und überbackenem Croissant ein paar Ideen zu entlocken, als ich plötzlich den nahezu hypnotischen Blick bemerkte, der von rechts zu mir rüber geschlichen kam, sich auf meinem Oberschenkel ausbreitete und dort einfach hocken blieb. Ich schaute dann zum Kopf herüber, der am Blick noch mit dran hing, aber er bemerkte mich überhaupt nicht. Die Augen der Dame klebten einzig an meinem Bein, ganz so als hätte mir ein Wabenkrötenmännchen im spektakulären Begattungs-Looping ein paar Eier unter die Haut gepresst. In Wahrheit waren da aber nur Beulen. Solche, wie sie beinahe alle Frauen mit Bindegewebe an und in sich tragen, irgendwo, sogar am Po. &#8222;Orangenhaut&#8220; sagen die Leute auch fälschlicherweise dazu, ich meine nämlich: Es ist einfach Haut! Ohne Frucht obendrauf, die ja unweigerlich impliziert, es handle sich hierbei um Extrawurst-Stellen, um besondere Mängel, die hervorgehoben gehören. Dabei sind all diese Dellen und Kreusel und Krater einerseits doch gängig wie wackelnde Oberarme und andererseits Teil unseres größten und wunderbaren Organs der sinnlichen Wahrnehmung. Unsere Haut trägt soziale Bindungen, macht Liebe spürbar und Berührung erst so herrlich kribbelnd, ganz gleich welche Form oder Farbe sie hat. Und trotzdem werden wir nicht müde, sie zu verfluchen. Weil wir immer meinen: Sieht scheiße aus. Alles, was nicht glatt und platt wie ein Crepe ist, meine ich. Das nennt man auch: Brain Wash. Ist doch komisch, dass wir uns so sehr für etwas schämen, was am Ende sowieso fast alle haben. </p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 1rem;">Und so kam es wahrscheinlich auch, dass die Dame neben mir kurz nicht glauben konnte, was sie da sah. Ich wich nämlich ausnahmsweise nicht zurück, ich legte keinen Jutebeutel und auch kein Sweatshirt über meine kleine Hügellandschaft und entschlug auch nicht die Beine, um vorteilhafteren Antlitzes meinen Kaffee aufzuschlürfen. Ich lächelte nur stur. Vor allem, weil ich in meinem Gegenüber mit einem Mal all meine eigenen Unsicherheiten aus der Vergangenheit wiederentdeckte. Und diese bescheuerten Eitelkeiten, die niemandem irgendetwas bringen, außer eben: Unbehagen. Zweifel. Und Einschränkungen. Gott, was habe ich lange an all den Tricks gefeilt, die die meisten von uns nur allzu gut kennen, kackegal in welchem Körper wir stecken. Hände hoch, wer es auch nicht erträgt, beide Beine beim Sitzen auf einer Gartenbank parallel zueinander wie einen Kuchenteig auf die Holz-Latten sinken zu lassen und stattdessen wie automatisch ein wenig auf den Zehenspitzen stehen bleibt oder gar an den vorderen Rand der Sitzfläche rückt, um ausnahmsweise die Vorteile der Schwerkraft zu genießen. Trug ich kurze Hosen, klemmte ich bis vor ein par Jahren außerdem des Öfteren meine Beinwurst weg. Auf dass sie nicht rücklings irgendwo herum baumeln möge. </span></p>
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		<title>&#8222;Du bist ein widerliches, frauenverachtendes Drecksblatt&#8220; &#8211; über Body Bashing und Diäten-Wahnsinn in Magazinen</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/06/17/du-bist-ein-widerliches-frauenverachtendes-drecksblatt-ueber-body-bashing-und-diaeten-wahnsinn/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jun 2019 14:42:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nils Pickert ist Chefredakteur des Pinkstinks Magazins. 2017 formulierte er einen offenen Brief an das Inside Magazin, der seither keinen Furz an Relevanz eingebüßt hat, ganz im Gegenteil, den folgenden Auszug möchte man auch in diesem Jahr nicht wenigen Magazinen als penetrante Leuchtreklame in die Redaktionsräume nageln, auf dass die MacherInnen endlich zur Besinnung kommen<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/06/17/du-bist-ein-widerliches-frauenverachtendes-drecksblatt-ueber-body-bashing-und-diaeten-wahnsinn/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nils Pickert ist Chefredakteur des Pinkstinks Magazins. 2017 formulierte er <a href="https://pinkstinks.de/beulenpest-und-schenkelschande/?utm_campaign=nl_Trending&amp;utm_source=nl_Trending&amp;utm_medium=email" target="_blank" rel="noopener">einen offenen Brief</a> an das <em>Inside Magazin</em>, der seither keinen Furz an Relevanz eingebüßt hat, ganz im Gegenteil, den folgenden Auszug möchte man auch in diesem Jahr nicht wenigen Magazinen als penetrante Leuchtreklame in die Redaktionsräume nageln, auf dass die MacherInnen endlich zur Besinnung kommen mögen: <strong>«Du bist ein widerliches, frauenverachtendes Drecksblatt, in dem eine rein weibliche Redaktion eimerweise Häme, Mist und Body Shaming über Geschlechtsgenossinnen auskübelt (Hurra, Frauensolidarität!).»</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wir schrieben während der vergangenen Jahre immer wieder über die toxische Mischung aus frauenverachtenden Aufmachern in altbewährter Dellen-Drama-und-Wabbel-Wellen-Manier und dem omnipräsenten Diätenwahnsinn, mit der unterschiedlichste Zeitschriften und deren Online-Ableger sich mehr oder weniger erfolgreich durch das Sommerloch Klick-baiten, alle Jahre wieder. Gebracht hat der Gegenwind, der mittlerweile auch Instagram flutet, bisher jedoch gar nichts. Es funktioniert ja: Die Leute kaufen und klicken weiterhin was das Zeug hält. Es wäre allerdings vermessen, die Schuld nun hochnäsig der Konsumentin zuzuschieben. Im Fall von Inside &amp; Konsortien plädiere zwar auch ich für den totalen Boykott, weil es mir ohnehin ein Rätsel ist, weshalb KäuferInnen Scheißblättern wie diesen überhaupt einen Cent in den Rachen schieben, aber vor der Diät-Falle ist tatsächlich kaum ein Magazin gefeit, auch nicht die weniger stumpfsinnigen. Denn am Ende zählen wieder nur: Abverkäufe. Der Irrsinn kommt deshalb gratis mit, egal ob in der Brigritte, der Vogue, der Harper&#8217;s Bazaar oder der Grazia. Immerhin: Auch die gutgemeinten Texte über Selbstliebe und Body Accceptance mehren sich &#8211; doch verkommen sie zwischen Crash-Diäten, dem Glorifizieren von extremem Ernährungsplänen und Celebrity-Entschlackungs-Tricks zwangsläufig zur reinsten Polemik. Zu einem nahezu lächerlichen Versuch einer Entschuldigung, die obendrein das eigene Image poliert. Ganz so, als könne man das Befeuern von Zweifeln und Komplexen mit ein paar netten Worten ungeschehen machen. So einfach ist es aber nicht. Weil das Verhältnis zu unseren eigenen Körpern es eben auch nicht ist. </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>6 Lingerie-Labels, die zeigen, dass alle Frauen(körper) schön sind</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/03/6-lingerie-labels-die-zeigen-dass-alle-frauenkoerper-schoen-sind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabienne Sand]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 14:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwäsche]]></category>
		<category><![CDATA[Lingerie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Victoria Secret Roast wurde in den Kommentaren heiß diskutiert, mal beweihräuchert, mal zerrissen. Für mich erschloss sich im selben Moment eine neue, unerwartete Komplexität des Themas. Denn auch meine eigene Rezeption von Körperbildern, Marketingmaterialien und Schönheitsidealen wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Inwieweit spielt etwa die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper bei genannter Bewertung eine<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/03/6-lingerie-labels-die-zeigen-dass-alle-frauenkoerper-schoen-sind/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Der <a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/11/16/victorias-secret-vom-fall-der-schillernden-engel/">Victoria Secret Roast</a> wurde in den Kommentaren heiß diskutiert, mal beweihräuchert, mal zerrissen. Für mich erschloss sich im selben Moment eine neue, unerwartete Komplexität des Themas. Denn auch meine eigene Rezeption von Körperbildern, Marketingmaterialien und Schönheitsidealen wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Inwieweit spielt etwa die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper bei genannter Bewertung eine Rolle? </span><span class="s1">Welche Körper finde ich schön und attraktiv? Mit wem kann und will ich mich identifizieren und wie möchte ich Unterwäsche kaufen?</span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/12/03/6-lingerie-labels-die-zeigen-dass-alle-frauenkoerper-schoen-sind/">6 Lingerie-Labels, die zeigen, dass alle Frauen(körper) schön sind</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Heroine of the day // Jameela Jamils ‘I Weigh’ Instagram Kampagne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 10:17:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[#iweigh]]></category>
		<category><![CDATA[Instagram]]></category>
		<category><![CDATA[Body Positive]]></category>
		<category><![CDATA[Bodyshaming]]></category>
		<category><![CDATA[Jameela Jamils]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang dieses Jahres reichte es Jameela Jamil. Endgültig. Seit Jahren hatte sie mitbekommen, wie Menschen ihren Körper bewerteten, kritisierten, diskutierten. Als Jamil 2013 als erste Frau überhaupt die beliebte britische Radiosendung Radio 1 Chart Show moderierte, interessierten viele Medien sich nicht für die außergewöhnlich guten Quoten, sondern vor allem dafür, dass Jamil ordentlich an Gewicht<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/06/20/heroine-of-the-day-jameela-jamils-i-weigh-instagram-kampagne/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Anfang dieses Jahres reichte es Jameela Jamil. Endgültig. Seit Jahren hatte sie mitbekommen, wie Menschen ihren Körper bewerteten, kritisierten, diskutierten. Als Jamil 2013 als erste Frau überhaupt die beliebte britische Radiosendung Radio 1 Chart Show moderierte, interessierten viele Medien sich nicht für die außergewöhnlich guten Quoten, sondern vor allem dafür, dass Jamil ordentlich an Gewicht zugelegt hatte. Jamil konnte es nicht fassen: „Ich bin Radiomoderatorin – mein Aussehen sollte komplett irrelevant sein.“ Später, als sie verschiedene Auszeichnungen für ihre Show gewann, fanden sich keine Designer*innen, die Jamil, die damals Größe 40 trug, für Galas und Preisverleihungen einkleiden wollten. Also kaufte Jamil sich eben selbst ein Kleid und schritt darin hocherhobenen Hauptes über den roten Teppich.</span></p>
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		<title>Girls Talk // Lasst uns mal über Zebras reden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2018 10:59:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[box1]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Blah]]></category>
		<category><![CDATA[Body Positive]]></category>
		<category><![CDATA[Girls Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Dehnungsstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheitsideale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hätte eigentlich arbeiten müssen, vorgestern Abend, was ich aber nicht wollte, also suchte ich nach einer Ausrede, oder besser: Ablenkung. Weil die Fenster schon geputzt waren, das Hirn zum Lesen nicht mehr ausreichte und mir auch keine andere Beschäftigung wirklich sinnig erschien, fand ich plötzlich Gefallen an dem Gedanken, endlich wieder Sport zu treiben,<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/06/06/girls-talk-lasst-uns-mal-ueber-zebras-reden/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte eigentlich arbeiten müssen, vorgestern Abend, was ich aber nicht wollte, also suchte ich nach einer Ausrede, oder besser: Ablenkung. Weil die Fenster schon geputzt waren, das Hirn zum Lesen nicht mehr ausreichte und mir auch keine andere Beschäftigung wirklich sinnig erschien, fand ich plötzlich Gefallen an dem Gedanken, endlich wieder Sport zu treiben, um außerdem biegsam wie eine Brezel zu werden. Nichtmal mehr einen Radschlag kriege ich mittlerweile nämlich noch hin. Das weiß ich, seit ich mir neulich beide Oberschenkel-Bänder gleichzeitig gezerrt habe, bei diesem kurzen Versuch, meinem Sohn zu imponieren, der es herrlich findet, wenn Leute falsch herum auf Wiesen stehen oder Räder schlagen. Jedenfalls machte ich am Ende trotzdem keinen Sport. Aber ich sah mir Sport an! Auf einer Yogamatte sitzend, vor mir ein Laptop und auf diesem Laptop ein Youtube Video, das mich fertig machte. Sah kinderleicht aus, alles. 15 Wiederholungen? Ein Scherz! Dachte ich, bis ich nach zwei halben Liegestützen die Kontrolle über meinen Körper verlor und mit einem großen Platscher auf dem voll gefutterten Bauch landete. Ich blieb liegen, lange. Verschwitzt und verärgert.</p>
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		<title>Liebe Modebranche // Ein Brief über Chrisitan Siriano, Body Image und die Verantwortung der Modebranche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Linda Luna]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 13:47:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diversität]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Siriano]]></category>
		<category><![CDATA[EckhausLatta]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbild]]></category>
		<category><![CDATA[Brief]]></category>
		<category><![CDATA[Modebranche]]></category>
		<category><![CDATA[nyfw]]></category>
		<category><![CDATA[Body Positive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Modebranche, ich habe mir heute morgen zum dritten Mal die Christian Siriano Show der NYFW angeschaut und ich weiß nicht, ob ich Freudentränen vergießen soll oder in meinen Pullikragen beißen will. Warum? Das versuche ich Ihnen jetzt zu erläutern. Christian Siriano und Eckhaus Latta schickten nicht nur Frauen jeder Hautfarbe, sondern auch jeglicher Konfektionsgröße<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/02/14/liebe-modebranche-ein-brief-ueber-chrisitan-siriano-body-image-und-die-verantwortung-der-modebranche/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align: justify;"><span style="color: #333399;"><strong>Liebe Modebranche,</strong></span></h1>
<p style="text-align: justify;">ich habe mir heute morgen zum dritten Mal die <a href="http://www.christiansiriano.com/" target="_blank" rel="noopener">Christian Siriano</a> Show der NYFW angeschaut und ich weiß nicht, ob ich Freudentränen vergießen soll oder in meinen Pullikragen beißen will. Warum? Das versuche ich Ihnen jetzt zu erläutern.</p>
<p style="text-align: justify;">Christian Siriano und <a href="http://eckhauslatta.com/collections/" target="_blank" rel="noopener">Eckhaus Latta </a>schickten nicht nur Frauen jeder Hautfarbe, sondern auch jeglicher Konfektionsgröße über den Laufsteg, sie setzten ein Zeichen, das überall bejubelt wurde. Und tatsächlich, auch als ich die Insta-Stories der Schauen zum ersten Mal sah, hätte ich glatt ein (im Rahmen meiner Fähigkeiten) verkorkstes Rad schlagen können. Ich stimmte sogar Begeisterungschöre an, weil ich mir schon lange mehr Diversität auf dem Catwalk wünschte, endlich bekam und schon unzählige Male über Modelgrößen und den ganzen Einheitsbrei diskutierte. Auch ich habe den Hashtag #selflove, die Body-Positive-Bewegung, den Film Embrace gefeiert und wurde nicht müde, alle Aktionen zu teilen. Aber, und jetzt kommt das Aber: Ich muss als Realistin eben auch feststellen, dass es sich bei zuvor genannten Designern nahezu um Ausnahmen handelt. Zwei besonders hervorzuhebende Beispiele von insgesamt offiziell 78 gezeigten Präsentationen der New Yorker Modebranche. Schade.</p>
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		<title>Kolumne // &#8222;Body Positivity&#8220; kann mich heute mal!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabienne Sand]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2017 13:58:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Body Positive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin nicht dünn. Diese Erkenntnis ist weder für mich, noch für all jene, die mich kennen, eine Neue. Ich war nämlich noch nie dünn. Vielleicht zu Grundschulzeiten noch, so ganz objektiv betrachtet, aber unter Freundinnen war ich schon immer die mit der größten Kleidergröße und somit nunmal auch die mit der größten Panik vor<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/23/kolumne-body-positivity-kann-mich-heute-mal/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Ich bin nicht dünn. Diese Erkenntnis ist weder für mich, noch für all jene, die mich kennen, eine Neue. Ich war nämlich noch nie dünn. Vielleicht zu Grundschulzeiten noch, so ganz objektiv betrachtet, aber unter Freundinnen war ich schon immer die mit der größten Kleidergröße und somit nunmal auch die mit der größten Panik vor dem nahenden Freibadsommer. Klarmotten teilen? War nicht drin. Die anderen trugen meinen Schrankinhalt zwar freudig vergnügt als fesche Oversize-Kluft, ich hingegen blieb leer aus. Denn ich habe ja nicht reingepasst, in die Kleider, Hosen und Pullover meiner Freundinnen. Und heute? Herrscht immer noch ein gewaltiger Druck, aber auf eine andere Art und Weise. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Vielleicht ist sogar noch ein bisschen mehr Druck hinzu gekommen, ich weiß es nicht. Heute etwa sehe ich mich damit konfrontiert, meinen Körper, genau so wie er ist, nicht nur akzeptieren, sondern gänzlich schön, ja nahezu rattenscharf finden zu müssen. &#8222;Body positive&#8220; zu denken, weil das ja mittlerweile hip ist, zumindest lese ich davon. Permanent. Gut so, sollte man meinen. Auf das neue Selbstbewusstsein! Aber ganz ehrlich? Das schaffe ich nicht. Beim besten Willen nicht. Dafür stehe ich viel zu oft viel zu lange vor dem Spiegel, um beim Betrachten meiner kräftigen Oberschenkel in heller Verzweiflung zusammenzubrechen. „Heute Abend gibt es Rohkost, Fabi, mit ein bisschen Hummus vielleicht,“ denke ich dann.</span></p>
<p class="p1"> </p>
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		<title>Body Positivity Track //  Miss Eaves &#8211; Thunder Thighs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 09:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Track des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[Body Positive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hatte ich mir geschworen, weniger von Body Positivity zu schwafeln und stattdessen für eine Art Body Neutralism einzustehen. Vielleicht ist es aber noch ein bisschen zu früh für diese radikale Form der Akzeptanz durch Ignoranz (oder wie auch immer man ein gut gemeintes Desinteresse an den Körperformen dieser Welt nennen mag). Wir wären ja<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/09/body-positivity-track-miss-eaves-thunder-thighs/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/09/body-positivity-track-miss-eaves-thunder-thighs/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-161891" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/06/maxresdefault.jpg" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/maxresdefault.jpg 1280w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/maxresdefault-150x84.jpg 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/maxresdefault-513x289.jpg 513w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/maxresdefault-768x432.jpg 768w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/maxresdefault-800x450.jpg 800w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/06/maxresdefault-624x351.jpg 624w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></a>Eigentlich hatte ich mir geschworen, weniger von Body Positivity zu schwafeln und stattdessen für eine Art <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/05/17/brain-blah-es-ist-sommer-lasst-die-rollen-frei/" target="_blank">Body Neutralism</a> einzustehen. Vielleicht ist es aber noch ein bisschen zu früh für diese radikale Form der Akzeptanz durch Ignoranz (oder wie auch immer man ein gut gemeintes Desinteresse an den Körperformen dieser Welt nennen mag). Wir wären ja quasi längst am Ziel angelangt, wenn Bäuchlein und Beine überhaupt keinen Redestoff mehr bieten würden, wenn Formen, Farben und Äußerlichkeiten endlich kein öffentliches Thema mehr wären. In Wahrheit ist der Weg hin zur selbstverständlichen Diversität aber noch ein sehr langer und Body Shaming pünktlich zum Sommer präsenter denn je. Ein wunderbares Beispiel für die Abstinenz von Respekt gegenüber der Vielfalt des menschlichen Körpers lieferte dieser Tage etwa das Klatsch-Magazin &#8222;Inside&#8220;, das mit dem Titeln &#8222;Die Dellen-Queens! Stars im Cellulite-Stress&#8220; lockte. Diese traurige, klickgeile Frechheit bedarf zwar keines weiteren Kommentars, ein bisschen Gegenwind kann aber trotzdem nicht schaden.</p>
<p>Rapperin <a href="https://www.facebook.com/Misseavesraps/?ref=br_rs" target="_blank">Miss Eaves</a> kommt uns da mit ihrem neuen Track &#8222;Thunder Tighs&#8220; gerade also durchaus gelegen. Ihr Sommer-Mantra lautet nämlich: “Thick thighs, sundress, I’m looking good”!<span id="more-161888"></span></p>

<p>Eaves ist übrigens außerdem für das Instagram Projekt <a href="https://www.instagram.com/theeverybodyproject/" target="_blank">The Every Body Project</a> verantwortlich:</p>
<h2><span style="color: #db128b;">&#8222;I am not sure if young girls are about that body positive life, but it is so important from a young age they see a variety of bodies being celebrated and people living happy and genuine lives.&#8220;</span></h2>
<p>Das komplette Interview findet ihr bei <a href="http://themuse.jezebel.com/presenting-the-feel-good-video-of-the-summer-miss-eave-1795814641" target="_blank">Jezebel</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/06/09/body-positivity-track-miss-eaves-thunder-thighs/">Body Positivity Track // &lt;br/&gt; Miss Eaves &#8211; Thunder Thighs</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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