Schnappschüsse aus Paris & ein Wochenend-Trip-Tipp!

– 25.02.2013 um 14.01 – Allgemein Event Kultur Kunst Travel Wir



Ich hab‘ mein Herz verloren, und zwar an Paris. Nicht an den Eifelturm, das pompöse Zentrum oder elegante Französinnen. Sondern an den Stadtteil Belleville. Und die Gegend rund um das Hotel Mama Shelter.

Als ich mit meiner guten Freundin und Büro-Nachbarin Teresa (ArtSchoolVets!) am Samstagmorgen in den Flieger stieg, hatte ich nicht einmal eine Ahnung, wieso. So ein Wochenende im Bett kam mir tatsächlicher attraktiver vor als zwei weitere Tage weit weg von daheim zu sein. Luxusprobleme, meckerte ich mit mir selbst, um mich am Ende doch auf das Abenteuer „eXperYence“ einzulassen, das sich das Team hinter Peugeot ausgedacht hatte. Was dahinter steckte, erfuhren wir quasi erst als es so weit war.
Beim Dinner mit internationaler Presse und acht Gängen. Ich weiß nicht genau, was ich da aß, aber es war vegetarisch und lecker, dann wurde ziemlich viel geredet, denn es ging es um Design, neue Zielgruppen und „fashionable cars“. Weil ich so gut wie ausschließlich U Bahn und Fahrrad fahre, war ich dankbar, überhaupt eingeladen worden zu sein und versuchte den Rest des Abends, nicht allzu viel vom Dessert-Wein zu verkosten. Hat Gott sei Dank geklappt, denn sonst hätte ich vielleicht all die wunderbaren Eindrücke am nächsten Tag verpasst:

Was tut man also, wenn man nur wenige Stunden Freizeit in einer der schönsten Städte der Welt zur Verfügung hat? Einfach rausgehen. Typische Sehenswürdigkeiten auslassen. Mit offenen Augen durch die Straßen spazieren und im besten Fall im Bezirk Belleville landen, dem, wenn man so will,  französischen Pendant zu Kreuzberg.


Solltet ihr irgendwann einmal nicht wissen, was ihr mit eurer Zeit anfangen sollt, kratzt euer Geld zusammen und fliegt nach Paris. Unser ultimativer Hotel-Tipp: Das Mama Shelter im 20. Bezirk. Weit weg vom beliebten Zentrum, aber:

„Mama Shelter Paris is located in the 20th arrondissment at 109 rue de Bagnolet 75020 Paris, France. OK, it’s not the centre of the City, but it’s definitely the most diverse, surprising and interesting area and that’s why we love it.“

Seit gestern stimmen wir dieser Selbstaussage voll und ganz zu. Einfach raus aus dem Hotel, rechts entlang und immer weiter geradeaus gehen. Es gibt massenhaft Streetart, verwinkelte Straßen, kleine Läden und interessante Menschen zu entdecken, wirklich. Und spätestens, wenn man sich plötzlich vor einem Isabel Marant Flagship Store wieder findet, weiß man, dass die Gegend bei den Cool Kids von Paris irgendwie beliebt sein muss (Gut, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber ganz wirklich und von Herzen: Hier ist es schön! Fahrt dort hin und genießt das Fremdsein, das Entdecken und planlos umher irren).




Beim Dinner dann noch eine schöne Überraschung: Mademoiselle Robot, mit der Sarah und ich zusammen für MCM arbeiten und die mittlerweile eigentlich in London lebt, war auch da – samt Traum-Tasche von Charlotte Olympia:


Tattoo-Zwillinge mit Anna Frost:



Das beste Frühstück im Hotel Shelter, mit obligatorischer Eames-Stuhl-Ausstattung und Schwimmreifen als Deko:

Dann: Belleville!












Die Sonne hab‘ ich am Ende sogar auch noch wiedergefunden:

Danke, liebes Peugeot-Team! 

(Instagram: nikejane)

12 Kommentare

  1. maja

    Warst Du das erste Mal in Paris? (wäre nicht so schlimm, der Text klingt so aufgeregt)
    Schöne Bilder, aber dennoch so typisch Paris, sowohl Schönheit als auch Überraschung liegen hinter jeder Ecke, einfach loslaufen, egal welcher Stadtteil (und welche Stadt)!!!

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  2. Judith

    Da hast du dir wirklich eines der schönsten Viertel ausgesucht – vor allem die Grenze zwischen 11 und 20 Arrondissement. Beim nächsten Mal schau dir das Ende des 18. hinter Sacre Coeur an – das wird dir ebenfalls gefallen :)

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  3. Svenja

    Belleville ist wirklich cool. Ich bin ein bisschen neidisch, dass du Laetitia kennst. :) Ihr Blog war eines der ersten die ich gelesen habe. Ich liebe ihren Stil und bewundere sie dafür, dass sie Mutter aber nicht „muttimäßig“ ist.

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  4. Isabelle

    Da hast Du einfach mal alles richtig gemacht, würde ich sagen! Entspannt und unverkrampft durch Straßen flanieren und kleine Schätze entdecken, grandios!

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