Editor’s Letter aus der Sonne //
Warum Kommentare mein Kryptonit sind.

08.06.2017 um 14.31 – Editor's Letter Kolumne Wir

Liebe Leser*innen,

manchmal fragen wir uns, wie viel Nähe zu euch gesund ist, welche Gedanken geteilt gehören und wo Privatsphäre unbedingt vonnöten ist. Seit sieben Jahren schon lassen wir euch an Vielem teilhaben, das zu unserem Leben gehört, in Worten und Bildern und nicht immer ist der Drahtseilakt zwischen Nahbarkeit und Seelenstriptease ein leichtes Spiel, es wird sogar stetig komplizierter. Anders würden wir es vermutlich gar nicht wollen, denn wo Herz drin steckt, übermannen Gefühle mitunter jede Professionalität. Man müsste nämlich eigentlich meinen, uns seit mittlerweile eine mächtige Elefantenhaut gewachsen. Weil wir aber ganz normale Menschen sind, funktioniert das Aneignen von Mutanten-Kräften nur sehr bedingt und wenn man so will, sind einige Kommentare für uns sowas wie grünes Kryptonit für Superman, mit dem einzigen Unterschied, dass wir keine Heldinnen sind und damit so gut wie ausgeliefert. Dieser Tage bleiben uns also nur ein paar wenige Möglichkeiten: Wir könnten zum Beispiel auf Durchzug schalten, oder Jane Wayne abschalten oder einfach sämtliche Gedankengänge freischalten. Zunächst war ersteres geplant, aber dann kam die Sonne. Und ein guter Freund, der schon zu Schulzeiten mein persönlicher Wolverine war. Er besitzt offenbar die Kraft, mich zu regenerieren und braucht dafür für gewöhnlich nicht mehr als strenge Worte.

Ich saß also da, am ersten von drei Tagen Mallorca, einer von uns wurde 30, die Stimmung war genau so warm wie das Wetter, nur meine nicht, die war mehr als mies. Mein Körper hatte mir kurz vor der Abreise den Stinkefinger gezeigt und mich zur Ruhe gezwungen, so sehr wie das erste und letzte Mal nach Lios Geburt. Ich wollte trotzdem mit, aber vor allem weg. Weil ich irgendwann selbst nicht mehr wusste, was richtig ist und was falsch, wo Kritik an dem, was wir mit Jane Wayne geschaffen haben berechtigt und wo sie bescheuert ist. Also habe ich von vorn angefangen und unsere Geschichte von Beginn an erzählt, den wachsamen Ohren des Wolverines, der zwischendurch sehr sauer wurde. Vor allem auf mich, weil ich dem kapitalistischen System unterliege, weil ich Chanel mag und nicht auf Geld scheiße. Wo die Nike sei, die vor Rage beim Reden spuckt, wenn sie über das Sozialsystem schimpft und über Leute lacht, die auf Festivals duschen, fragte er. Die sitzt vor dir, antwortete ich, jetzt selbst erhitzt und dennoch in vollem Bewusstsein darüber, dass diese Provokation beabsichtigt und vielleicht als einzige wirklich hilfreich sein würde. Denn plötzlich war da wieder ein Wille. Und eine Meinung. Es ist nämlich so:

Als wir 2010 Jane Wayne gründeten, waren wir noch grün hinter den Ohren, unbedarft und auch etwas unwissend. Wir wussten bloß, dass man einen Job haben muss, um die Miete zu zahlen, dass wir Mode mögen und das Schreiben, nicht aber, was hinter der Branche steckt, dass Kleidung grün sein kann und der Alltag Gift für die Welt. Dieses Bewusstsein schlich sich erst mit Mitte 20 auf unseren Radar, also änderten wir das Konzept. Weg von reiner Lobhudelei auf den schönen Schein, hin zu mehr Themen-Diversität. Wir wollten mehr sein als ein Abziehbild der Modemagazine, wir wollten eine Stimme haben, Feminismus wieder populär machen und über Literatur und über Liebe reden, über gesunde und gute Alternativen und das Leben. Das wollen wir bis heute. Dennoch haben wir uns dazu entschieden, Teil eines Systems zu bleiben, das uns nur überleben lässt, wenn zwei Ebenen miteinander vereint werden: Die Kommerzielle auf der einen und die Non-Profit auf der anderen. Heuchlerisch finden manche das – Kolumnen zu tippen, einen Fair Friday einzuführen und etliche lokale, kleine Labels zu unterstützen, um am Ende freudig Liaisons mit Marken wie Mercedes Benz einzugehen. In erster Instanz verstehe ich die Kritik, womöglich geht sie mir deshalb so nah. Aber diesen Text schreibe ich nicht, um mich dafür zu entschuldigen, sondern um mit aller Kraft für jede Entscheidung einzustehen, die wir getroffen haben und auch in Zukunft treffen. Abgesehen davon, dass dringend klar werden muss, dass ohne profitable Kooperationen weder Geld noch Zeit bliebe, um sich der guten Seite der Medaille anzunehmen und dass ich zudem die streitbare Position vertrete, dass Boykott weniger bringt als Veränderungen von innen heraus (H&M!), ist die Realität, die sich auf Jane Wayne widerspiegelt vor allem meine eigene, unsere Realität. Man kann sich als Leser*in entweder in ihr wiederfinden oder sie, ganz bestimmt auch zurecht, als abstoßend empfinden und ihr den Rücken kehren. Aber hier wird sie bleiben. Warum?

Ich lebe nicht rundum nachhaltig und deshalb ist auch Jane Wayne keine Fair-Alles-Plattform. Ich versuche bloß, vieles, ja sogar mehr denn je, richtig zu machen. Stück für Stück. In meinem Ermessen. Was genau ich mache, um nicht tatenlos dabei zuzusehen, wie die Menschheit in ihrem eigenen Müll ersäuft, tut an dieser Stelle nichts zur Sache. Viel wichtiger ist es gerade, ehrlich mit alldem umzugehen, was mich zu einem typischen Opfer der allgegenwärtigen Doppelmoral macht, getreu dem Motto Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein: Ich fuhr zum Beispiel lange Zeit ein richtig fettes Auto, einen Jeep, in den unser Kanu und auch Zelte passten, während Sarah noch heute von einem Hof und einer G-Klasse träumt, dessen Kofferraum vollgeladen sein soll mit Pflanzen für den eigenen Garten. Nach 18 Jahren Vegetarismus beiße ich mittlerweile etwa alle zwei Monate in einen Guacamole-Ziegenkäse-Burger, der größer ist als meine sowieso schon echt groß gewachsene Hand. Und manchmal, nachdem ich auf der Terrasse dabei zugesehen habe, wie wieder einmal jemand die Freifunk-Antenne neben unserem Solar-Panel neu ausgerichtet hat, zähle ich im Kopf zusammen, wie viel Miete ich spare, weil mir finanzielle Freiheiten wichtiger sind als Dielenböden und Flügeltüren, und lasse das übrig gebliebene Geld ganz anti-idealistisch bei Gucci auf dem Tresen liegen. Hin und wieder aber auch bei Mango. Mein ganzes Leben ist somit ein dilemmatischer Drahtseilakt. Zwischen menschlichem Makel, einem Gehirn, das es eigentlich besser weiß, guten Vorsätzen, regelmäßigen Aussetzern, Realismus und irrationaler Freude über Kleinigkeiten und modische Kinkerlitzchen, über Kooperationen mit Firmen, deren Produkte ich selbst konsumiere und über Unterstützer*innen, die auf den ersten Blick womöglich (wie von euch angeprangert) das Patriarchat befeuern, auf den zweiten aber ganz schön viel dagegen tun.

Die Kernfragen werden dabei immer bleiben: Bin ich lieber Teil der Veränderung, oder warte ich im Stillen auf Besserung? Mache ich mich lieber angreifbar, indem ich kleine Schritte in die nachhaltige Richtung mache oder sonne ich mich in einfacher Egalität, weil ohnehin niemand viel mehr von mir erwartet als Plattitüden und pinke Pumps? Jeweils letzteres natürlich. Aber wie dem auch sei, mit der Summe meines Handelns und Nicht-Handelns bin ich nicht besser oder schlechter als der Durchschnitt, der moralische Appelle in den allermeisten Fällen von einem Apple-Produkt aus ins Internet raus schickt, um sich trotz eklatanter selbstverschuldeter Gräuel an Natur und Mensch zumindest ein bisschen besser zu fühlen. Ich bin damit sozusagen der Stereotyp unserer Generation, die von Heilung träumt, aber das Gegenteil lebt. Fehlbar, gut im Verdrängen, ein Arschloch, wenn man so will. Aber eben ich. Ein Ich, das im besten Fall mit jedem Tag ein wenig genügsamer, gelassener und grüner wird, es aber längst noch nicht ist.

Wir durchlaufen also auch mit Jane Wayne (weil Jane Wayne nunmal eine persönliche Plattform ist) seit Jahren eine Entwicklung. Eine, die manch einem nicht radikal genug ist. Man sollte sich zwar nicht an anderen messen und dennoch frage ich mich dann: Macht ihr Lauten denn wirklich alles richtig? Nein, aber zumindest keine Werbung für das Falsche. Treffer versenkt. Strenge Radikalität widerstrebt mir trotz allem aus vielerlei Gründen auch weiterhin, ganz zu schweigen davon, dass sie uns nicht nur finanziell den Kopf kosten sondern auch den Budget-Hahn für Autorinnen und freie Texte zudrehen würde, so viel Ehrlichkeit muss sein. Jetzt könnte man natürlich sagen: Hört auf zu jammern und lasst Jane Wayne doch einfach sein! Keine kluge Lösung, wenn man mich fragt. Was wäre die Alternative? Realistisch und fernab jeglicher Aussteiger-Träume betrachtet, in einem anderen Hamsterrad mitmischen etwa, an dem dann zwar nicht ich selbst, aber andere drehen würden. Ich will gerade wirklich vieles, aber das ganz bestimmt nicht. Ich will vor allem weiterhin mit Agenturen und Menschen arbeiten, die ich schätze, mit Sarah an allererster Stelle, ich will mit ihr und euch und den großen Brands im Gepäck wachsen, mit Kunden in den Dialog treten, Köpfe von Führungskräften umkrempeln, kleine Labels und gute Projekte unterstützen können, weiter zuhören, eure persönlichen Nachrichten beantworten und über Themen schreiben, die mir am Herzen liegen. Vor allem aber will ich weiterhin auf eigenen Beinen stehen, jeden Tag das womöglich Einzige tun, was ich kann, nämlich tippen, ich will meinem Sohn trotz meiner womöglich naiven Berufswahl Sicherheit bieten, Träume erfüllen und weder auf meine Eltern noch auf irgendeinen Mann angewiesen sein. Das alles ermöglicht mir Jane Wayne. Das ermöglicht ihr uns und dafür ich bin euch zutiefst dankbar.

Gerade erreiche ich nichtsdestoweniger einen Punkt, an dem ich mich zwangsläufig fragen muss, bis zu welchem Grad ich mich dem Donnerwetter von einer Handvoll Fremden, die zwingend nur von Außen bewerten und beurteilen können, überhaupt aussetze, wenn ich selbst, vielleicht auch einzig wegen der Innenperspektive, weiß, dass der Weg, den wir gehen, für uns persönlich der richtige ist? Weil Jane Wayne ohne skeptische Stimmen aus der Vergangenheit heute längst nicht so leuchten würde. Weil es nunmal wichtig ist, dazuzulernen. Ich selbst musste im letzten Jahr vor allem eines lernen: Dass man es nicht allen recht machen kann. Aber dafür all jenen, die ein bisschen so ticken wie wir. Deshalb planen wir gerade einen mittelgroßen Relaunch (ihr merkt es sicher schon an unserem kleinen Sommerloch), der in gewisser Weise auch einen Neuanfang kennzeichnen soll. Unser Abenteuer soll schließlich so wunderbar weitergehen wie bisher und dabei nicht nur uns gefallen. Also her mit den Ideen, Anregungen und Verbesserungswünschen! Nur so viel wird schon verraten: Jane Wayne wird nicht mehr rosa, aber immer noch kunterbunt sein.

Puh, Wolverines, das war lang.
Eure Nike

Outfit Credits // 
1. Bild: Hose: 2nd Hand // Top: H&M // Tasche: Weekend Max Mara
2. Bild: Kleid: Lala Berlin

55 Kommentare

  1. Dodi

    ICH FINDE ALLES WAS IHR MACHT MENSCHLICH, RICHTIG UND TOLL! LASST EUCH NICHT VON DEN GANZEN MIESMACHERN SCHLECHTE LAUNE MACHEN!

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  2. Elina

    Nike, ich bewundere dich und euch so sehr! Ihr gebt mit jeden Tag so viel, das glaubt ihr nicht. YOU GO, GIRLS!

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  3. alexandra

    hallo nike – danke. das war wohl der beste eintrag, den ich von dir lesen durfte (natürlich absolut subjektiv gesehen). ich verstehe dich, kann mich mit deinen worten voll und ganz identifizieren und wünsche dir und euch ganz viel kraft und erfolg beim relaunch.

    nur das beste,
    eine langjährige leserin.

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  4. Sarah

    Ich hätte an eurer Stelle gar nicht auf die paar Meckertanten reagiert. Die gibt es doch immer. Umso mehr ehrt euch dieser Beitrag. Ihr seid und bleibt mein Lieblings-Blog.

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  5. Suzie

    Jeder muss sich in seinem Job rechtfertigen für das was er tut. Sei es die Verkäuferin, der Koch, die Steuerfachangestellte oder die Blogger. Auch da gibt es wütende Mails von Kunden. Auch Menschen am Telefon, die sehr persönlich werden, wenn man sie z.B. nicht zum Chef durchstellt oder tut, was sie für richtig halten. Ist auch manchmal ganz gut, um sein eigenes Tun immer wieder zu hinterfragen. Also ab & zu bei Freunden ausweinen und dann weiter den Weg gehen, den man für richtig hält.

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  6. Jana

    Ich liebes es, wie ihr alle es schafft, Gedachtes auf den Bildschirm zu bringen. Wie alles so durchdacht und trotzdem natürlich klingt. Ich glaube, solang ihr den Weg geht, der sich für euch richtig anfühlt, ist es der richtige. Hauptsache man bleibt ab und an mal stehen und justiert seine Richtung neu und schaut noch einmal auf die Vergangenheit und beurteilt, was man so getrieben hat.
    Es wird immer Leute geben, die grüner und vermeintlich besser leben. Und das ist gut so. Ich begreife euch vielmehr als Vermittler. Ihr führt Frauen und Männer, die sich vorher nie mit Nachhaltigkeit oder Feminismus auseinandergesetzt haben, an die Themen heran. Und die, die sich bereits damit beschäftigen, freuen sich über Verbündete. Und gerade in solch konfliktgeladenen Zeiten sind Vermittler wichtiger denn je. Extreme wird es immer gehen, wichtig ist, dass die Mitte bleibt.
    Liebe aus dem Pott,
    Jana

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  7. Lisa

    Es ist einfach nur zauberhaft, wie du es schaffst den Punkt so herrlich literarisch zu finden! Ich bin begeistert. Liebst, Lisa

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  8. juloxyy

    Ich finde gerade die Meckerlischen sollten mal verstehen was sie mit diesem „Schrei nach Perfektionismus“ anrichten. Es hält so viele Menschen davon ab einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu tun, oder auch über diesen kleinen Schritt mit anderen zu reden, weil man dann sofort als Heuchler dargestellt wird. Aber jeder Schritt ist doch gut und richtig – und noch schöner, wenn man darüber redet und vielleicht andere irgendwie inspiriert.
    Wie das richtige und wichtige Thema keine Einwegbecher zu nutzen – darf ich jetzt nicht darüber reden, nur weil ich gleichzeitig auch schonmal Erdbeeren in einer Plastikschale gekauft habe in letzter Zeit?

    Ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: macht bitte so weiter und redet darüber. Ihr inspiriert, regt zum umdenken an und macht so die Welt ein Stückchen besser.

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  9. anne

    hey

    fände es schön, wenn das Thema „fair fashion“ stärker in die Alltagsberichterstattung integriert ist, z .B. nicht nur den „Quotenfreitag“, sondern auch sonst stärker mitgedacht wird.

    fände es auch schön, wenn Versuche von H&M und Co fair fashion zu produzieren im Kontext hergestellt werden, z.B. wie viel Prozent der Klamotten sind tatsächlich fair fashion und wird das auch von allen als fair fashion angesehen.

    und transparentere darstellung davon, wofür ihr bezahlt wurdet siehe dariadaria.com

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  10. Viki

    Ich bin euch so unglaublich dankbar für „this is jane wayne“ und, dass ihr eure Gedanken, Meinungen, Ideen, Wünsche und Träume mit uns teilt. Macht bitte weiter so und ich freue mich auf weitere großartige Texte, auch auf die „großen“ Kooperationen, weil ich mir sicher bin, dass ihr diese nicht wahllos annehmt, und besonders auf den Relaunch. <3

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  11. Svenja

    Hallo Ihr Lieben,
    ich habe hier noch nie einen Kommentar geschrieben, aber das muss einfach mal gesagt werden.. Ich lese wirklich viele Blogs, aber Jane Wayne ist mit Abstand der authentischste, vielseitigste und in meinen Augen ehrlichste Blog! Ihr habt schon so viel erreicht und lasst Euch bitte von diesen ganzen Neidern nicht ärgern und vorallem nicht den Spaß an der Arbeit nehmen. Bleibt so toll wie bisher. Ich bleibe auf jeden Fall eine treue Leserin und freue mich jeden Tag über die Artikel und Inspirationen.
    Liebste Grüße,Svenja

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  12. Maren

    Ach, jetzt könnte ich lautstark meckern, was ihr denn hier bitteschön ändern wollt, ist die zartrosa Welt doch genau so, wie sie ist, genau das, was ich hier finden möchte. Bis auf Beautythemen, die interessieren mich nicht, darum schaue ich sie mir nicht an.

    Und letzten Endes beschreibt das die Lage doch ganz gut: Ich werde kein Stückchen meckern, denn genau deshalb, weil ihr macht, was ihr möchtet und womit ihr euch wohlfühlt, ist das hier ein so schöner Ort. Und wenn’s nicht mehr komplett gefällt, müssen Veränderungen her. Die mir schon irgendwie passen werden, vielleicht sogar ungeahnt besser als jetzt, und wenn nicht, dann wem anders vielleicht viel besser. Als Leserin kann ich völlig frei entscheiden, welche Inhalte von euch ich mir ansehe und welche nicht. Ob es an mir und meinem Befinden kratzt, wenn ich mich nicht mit all euren Beiträgen identifizieren kann und nur die Hälfte eurer Meinungen teile – oder ob ich nicht vielleicht gerade das spannend finde. Und ob ich eines Tages vielleicht doch wissen möchte, was so Beautysachen können. Von daher macht ihr alles haargenau richtig, wenn ihr eurem eigenen Riecher und der Kritik, die auch solche ist und nicht nur Gemecker, folgt.

    Alles Liebe,
    Maren

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  13. Julie

    JAJAJA! DANKE!
    1. Du bist KEIN Arschloch!!!!!!!!! Ich finde dich super, weil du einfach ein normaler Mensch bist und ich dich, Sarah und all die anderen wunderbaren Schreiberlinge auf eurem Blog bewundere
    2. Durch euren Blog zeigst Du, bzw. Ihr, dass es Ideale gibt, die man verfolgen kann, aber nach eigenem Ermessen und Können. Durch euren Blog fühle ich mich normal und beruhigt, da ihr mir zeigt, dass man keine glattgestrichene Posterplakatprodukidealfrau sein muss. Durch euren Blog und eure ehrlichen Artikel sehe ich, dass auch erfolgreiche Menschen Selbstzweifel haben, Liebeskummer, Familienprobleme, Lust auf Neues und gleichzeitig Angst davor. Durch euren Blog bin ich in meiner Meinung bestätigt, dass man zwar stets versuchen sollte gesund und bewusst mit der Umwelt umzugehen, aber dass das keine Askese von materiellem Besitz oder dem Genuss von Lieblingsmarken bedeutet, sondern ein bewussterer Umgang mit seinem Konsum.
    3. Liebe Nike, denke trotz der negativen Kritik, stets an das was du bisher erreicht hast, an all die positiven Rückmeldungen und dass du eine tolle Frau bist und für mich ein Vorbild (weil: siehe oben + du eine tolle Mama bist, soweit ich das dank Blogeinträgen und Bilder sagen darf)
    4. Verbesserung: Ich finde es bereits toll wie euer Blog ist, manchmal aber schade, dass ich mir die teuren tollen Kleider nicht leisten kann. Mich würde wahnsinnig interessieren wie ihr euch finanziert (also welche Ein- und Ausnahmen ihr habt). Natürlich nicht in jedes Detail, aber einfach weil ich dieses Berufsfeld interessant finde und die Leute leider zu wenig über Geld sprechen, wobei ich das persönlich wichtig finde, da man sonst nur von Zahlen fantasiert und sich was wahrscheinlich völlig falsches zusammenspinnt. So auch z.B. ob ihr euch alle Produkte kauft, die ihr auch anhabt auf euren Fotos, oder ob die auch gesponsert/geliehen sind. Wie sich der Blog finanziert.

    Danke für deine Ehrlichkeit. Am liebsten würde ich dich umarmen dafür, deshalb: Fühl dich gedrückt, die restlichen Janes auch und viel Erfolg beim Re-Launch!

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  14. Mixa

    Macht weiter so und lasst euch nicht verunsichern!
    „Das erste Problem einer wirksamen Konsumkritik liegt nicht darin, dass sie es mit mangelndem Bewusstsein zu tun hätte. Falls doch, dann bräuchte es „nur“ Aufklärung. Das Problem ist eher, dass Hochkonsumkulturen auf einer Art kollektiven Akt der Verdrängung beruhen, auf der schlichten Tatsache, dass das Lustprinzip in der Regel das Realitätsprinzip aussticht. “ http://www.zeit.de/kultur/2017-06/konsum-verhalten-deutschland-konsumgesellschaft-industrie/seite-1

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  15. Cora

    Ganz viel Liebe für diesen Beitrag! Ich persönlich finde,dass du/ihr diese Gratwanderung wirklich sensationell bewältigt und eigentlich sollte doch den meisten Leuten klar sein,dass Kooperationen eben dazugehören,da auch ihr nicht nur von Luft und Liebe leben könnt.
    Außerdem steht doch jedem frei,einen Beitrag nicht zu lesen,wenn man mit dem Thema nichts anfangen kann. Ich lese auch nicht alles,weil mich manche Dinge eben nur bedingt interessieren und noch dazu schadet es ja auch nicht,Dinge aus der Perspektive anderer zu betrachten. Euer Fair Friday Beitrag ist für mich fast immer eine Bereicherung (auch wenn ich Dinge vielleicht anders behandle),weil es mir zeigt,wie ihr das Thema angeht,welche Möglichkeiten es noch gibt,was man selbst noch ändern könnte oder eventuell auch einfach,wie man es selbst nicht machen möchte.
    Lange Rede,kurzer Sinn: Jane Wayne ist ganz fantastisch,weil ihr Janes eben so so authentisch seid und bestimmt nicht nur ich mir wünsche,euch alle mal auf einen Kaffee einzuladen und ganz fest zu drücken! 😉 <3

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  16. T.

    Ehrlich gesagt: Jane Wayne ist vielleicht der alternativste, veganste, un-establishment-mäßigste Blog, den ich lese. Das zeigt doch, dass ihr thematisch weit genug in der Mitte seid, um nicht nur die idealistischen Weltverbeserer-Typen anzusprechen, die eh schon alles richtig machen, sondern auch Leserinnen, die konservativer sind, als ihr. Ich finde das ist ein größerer Verdienst, als wenn ihr super extrem wärt, aber kaum noch einer euch lesen würde.

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  17. Ina

    Liebe Nike, ihr seid der einzige Blog, der es seit Jahren immer auf meine Leseliste schafft und das obwohl ich mich in diesen Jahren vom H&M, Zara und Mango-konsumierenden Girlie zur wie ich immer gerne sage „semi-esotherischen Yoga-Nachhaltigkeits-Tante“ entwickelt habe. Ich bin jetzt 30 und hinterfrage deutlich mehr, als ich es mit 24 gemacht habe. Das gleiche macht ihr aber auch! Und nur weil ihr nicht ausschließlich Kooperationen mit 100% nachhaltigen und fairen Labels eingeht, mag ich euch nicht ein Stückchen weniger! Ihr bleibt die, zu denen ich aufschaue, denn eigentlich macht ihr genau das, wovon ich immer träume – nur traue ich mich noch nicht, aus der Wiege der Sicherheit als Festangestellte in einem langweiligen Job auszubrechen. Gerade stehe ich an einem Punkt, wo ich mir denke: Scheiß auf Sicherheit, scheiß auf deinen Job und mach das, was du machen willst. Vielleicht mache ich das auch einfach mal und genau in solchen Phasen des Mutsammelns braucht es so Leute wie dich, Sarah, Scalamari und euer ganzes Team. Eure Ehrlichkeit, euer Lachen auf den Fotos und euren Style. Ich liebe dein Brain Blah, ich liebe deine Meinungen (teile sie aber nicht immer) und ich liebe euren Blog, in den ihr so viel Herzblut für uns Leserinnen reinsteckt! Also macht bitte weiter so und lasst euch von der Negativität manch einer Leserin nicht unterkriegen! Genug gesagt, ihr seid toll!!!

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  18. Berenike

    Danke! Danke für diesen wunderbaren ehrlichen Text! Danke, dass ihr so lange euch selbst treu geblieben seid! Danke dafür, dass ihr so authentisch seid – auch beim Welt retten mit Chanel-Tasche – und mir damit jeden Tag ein paar oder auch mehr kostbare, nicht missen wollende Minuten des online-Schmökerns schenkt! Gerade weil ihr seid, wie ihr seid, kann ich mich so gut mit dem meisten identifizieren, was ihr schreibt, tragt, publiziert … Macht weiter so! Ich freue mich auf den Relaunch und all eure tollen neuen kreativen inspirierenden ästhetischen liebenswerten nachdenklichen wütenden modischen … Beiträge <3

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  19. maja

    Ein wirklich guter Text, Danke.
    Da ich wohl zu den Meckertanten gehöre: „Weil Jane Wayne ohne skeptische Stimmen aus der Vergangenheit heute längst nicht so leuchten würde“, genau darauf haben sich meine letzen kritischen Kommentar bezogen, als ich meinte „Die Geister die ihr rieft“. Bei der Mercedes Werbung fiel mir die Kritik an der Kritik negativ auf, ich kann es zwar verstehen, dass man es irgendwann müde ist, aber schlußendlich haben eben solche kritischen Stimmen diesen Blog mitgeformt. (Unabhängig vom Werbepartner, war Kritk hier immer willkommen, oder nicht?)

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  20. Anne Büscher

    Bin von Deinem so authentischen Artikel wieder einmal vollkommen beeindruckt!
    Dein Block gehört zur Tageslektüre meines Rentnerdaseins. Wenn meine 14jährige Enkelin bei mir ist, schauen wir auch schon mal gemeinsam janewayne und reden darüber. Auch diesen Artikel werde ich ihr auf jeden Fall zum Lesen geben. Denn sich infrage stellen gehört m.E. zum Leben und bringt einen persönlich weiter.
    Ihr seid einfach toll, Glückwunsch zu Eurer Arbeit, macht weiter so!!!

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  21. Maria

    Ich mag Euer Blog total! Wäre super blöd, wenn ich meiner morgendlichen Routine „hat Nike vielleicht wieder brain blah rausgelassen“ nicht mehr nachkommen könnte. Liebe Grüße!

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  22. Klara

    you beautiful women! ihr haltet mich schon mein komplettes Studium immer wieder vom Lernen ab, gebt mir Tagtraum Input und zeigt das sich ein kleinwenig Materialismus auch mit dem nachhaltigen Leben verknüpfen lässt. Châpeau!
    Macht weiter so, und zwar genauso. Ich gucke mir auch gerne weiterhin Guccitäschchen an und schicke die Fairfriday Artikel an meine vegane Mitbewohnerin weiter, nachdem ich sie selber verschlungen hab. Mit euch lässt es sich gut durch seine Zwanziger leben! Seid lieb gegrüßt aus einer Hängematte in der Abendsonne <3

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  23. Laura

    Sehr schöner und ehrlicher und vor allem überfälliger Text (vor allem für euch wahrscheinlich)
    Dennoch: Da hier so oft von „diese Kooperation ermöglicht uns, den Blog so weiter zu gestalten wie jetzt“ die Rede ist, ihr habt so viel tolle Kooperationspartner, die sicher gut zahlen. Aber Mercedes Benz – hui, damit habt ihr euch mal gesund gestoßen und das muss auch jeden klar sein, da geht es nicht mehr um die Miete, da geht es um horrende Summen, fern ab von gut und böse – So wie immer in der Werbung halt. Wer frei von Sünde ist und so ein Angebot ablehnen würde, werfe den ersten Stein, dennoch es ist Auto Werbung. 🙁 Halleluja, ein wenig wehmütig werd ich dabei schon, denn ich merke mal wieder: jeder ist käuflich.

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    1. Franzi

      Achje, vielleicht gefällt ihnen halt auch einfach das Produkt? Genau wie es sich mit der Gucci-Tasche verhält, nur eben ne Nummer größer. Warum dann nein sagen? Ich habe mir im Januar auch einen Mercedes gegönnt, einfach weil er mir Spaß macht und zu meiner derzeitigen Lebenssituation passt. Mich hat diese Koop daher nicht überrascht, sondern ich dachte mir: Schau an, da hat noch jemand in meiner peer group den gleichen Geschmack (selbstredend unter der Annahme, dass nur Produkte beworben werden, die den Janes selbst gefallen…).

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  24. Anna

    Mensch, manchmal muss man halt auch Dinge machen (in eurem Fall Kooperationen eingehen) um danach zu merken, dass diese nicht mehr oder nicht so (!) ins Business- und Lebenskonzept passt. Das macht ihr wunderbar und immer wieder, wie man doch auch durch TinyJane sehen konnte. Wer euch beide als unreflektiert darstellt, hat Jane Wayne noch nicht lange genug gelesen, denn ihr rudert doch immer wieder von in der Vergangenheit getroffenen Aussagen oder ähnlichem zurück und das bedeutet für mich wahren Mut.

    Ich für meinen Teil bin zwar Mode interessiert, aber deshalb komme ich nicht tagtäglich auf diese Seite. Ich finde auch die Bilder schön, die immer mit so viel Liebe zusammengebastelt sind, aber auch das lockt mich nicht. Es sind eure Texte und Wörter, zu egal welchem Thema, die jeden Tag ein bisschen bunter, ein bisschen fantasievoller machen und nicht selten auch Mut bringen. Ich kann beispielsweise gar nicht zählen wie oft ich bereits den Basilikumtext gelesen habe. Wer Jane Wayne wiederum nur auf Grund der Kooperation beurteilt, ist meiner Meinung nach gar nicht Kritik-berechtigt.

    Ich bin da außerdem persönlich auch ganz bei euch, dass Veränderung oftmals auch von innen (und halb-außen in eurem Fall) kommen kann. Vielleicht wäre es eine Idee, wenn ihr den H&M Fall, der ja bereits öfter angesprochen wurde, mal näher erläutert? Vielleicht schnürt das den Kritikschwall zu? Wahrscheinlich nicht, aber interessant wäre es alle Male und inspirierend noch dazu. Unsere Welt braucht radikale Veränderungen um in der Form wie sie heute besteht weiterzuleben. Außer Frage! Und ich finde es ist nicht abzustreiten, dass sich unsere Gesellschaft gerade in einem Umbruch befindet in dem vieles klar, vieles besser, aber halt leider auch vieles noch einmal in die ganz falsche Richtung stürmt. Bei wirklich großen Veränderungen, ist das aber immer so. Sich darin zurechtzufinden und seine eigenen Paradigmen anzupassen ist schwierig und bedarf andauernder Adjustierung. Wie gesagt, das macht ihr spitzenklasse und dabei lasst ihr uns auch noch daran teilhaben. Lasst euch nicht unterkriegen, ihr habt es definitiv schwieriger, weil ihr es öffentlich macht. Zumindest mein Lebensstil kollidiert auch immer wieder mit meinen Idealvorstellungen und deshalb kann ich die Ambivalenz sehr gut nachvollziehen.

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  25. Anne

    ich gehöre auch ab und an zu den „lauten“, oft aber auch nur im stillen ohne es zu äußern. denn: mir liegts auf der zunge, dann tipp ich einen kommentar, nörgelnd und schnaubend, dann lösch ich ihn wieder und denk mir: ach, ich bin ja auch nicht besser, wozu motzen … dann denk ich nocheinmal drüber nach und komme zu dem entschluss: eigentlich macht ihr es genau richtig, ihr bleibt ihr selbst, ihr entwickelt euch weiter, aber nicht mit aller gewalt, sondern so, dass ihr euch wohl fühlt damit. halt ganz natürlich, menschlich und unaufgesetzt, und das macht euch ja so unique in der bloggerwelt. man fühlt, wir ihr oft im zwiespalt steckt und das schon macht euch nahbar und selbstreflektiert. und darum gehts doch: nicht ALLES richtig zu machen (schön wärs, wie geht das??) sondern das was man macht zu hinterfragen, asche aufs haupt, aus dem ein oder anderen zu lernen und auch mal zu dingen zu stehen, die einem nicht so ganz verwerflich vorkommen, weil: wir sind ja nicht hier um alles richtig zu machen, sondern um sein ganz eigenes leben zu leben und ihr auch um dem kind ein weg zu zeigen, wie mans machen kann, ohne sich zu verbiegen und aber trotzdem einen gesundern platz in unserer gesellschaft zu finden. um dann aufzustehen um sich ab und zu umzusetzen, weil man von woanders die sicht doch besser findet. dinge ändern sich halt, wir auch und solange ihr so bleibt wir ihr seid, nämlich weiterentwickelnd macht ihr alles verdammt richtig. ich mag euren blog und finde ihn sehr wertvoll. punkt 🙂 (sorry für die kleinschreibung, heut abend hatte ich irgendwie keine list auf versalien)

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    1. Lena

      Hey, genau dabei ertappe ich mich auch oft! Tippen und löschen aber trotzdem im Kopf total dabei sein… weil ihr mitreißt. Auch ich lasse mal ein kritisches Wörtchen verlauten, mal mehr mal weniger, mittlerweile wohl weniger – denn man verändert sich, Sichtweisen verändern sich. Genau wie bei Euch und bei jedem anderen Menschen und das ist super so. Oben schrieb jemand, ob ihr nicht dieses oder ob ihr nicht jenes machen könntet. Holt Euch Anregungen, aber folgt nicht den Ruf der Leser*inne, folgt Eurem Herzen und macht genau so weiter, wie ihr es aktuell macht. Nur weil man gerne x oder y hier mehr lesen würde, mögt ihr ja nicht auch gerne drüber schreiben. Und das ist okay so und wichtig, denn so erweitert man doch seinen Horizont viel mehr oder? Horizont erweitern und Blogs passen oft nicht zusammen. Hier aber sehr wohl. Yeah!

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  26. Jules

    Liebe Liebe Janes,
    vielleicht ist es leicht zu sagen und naiv, aber ich finde ihr solltet das alles hier weitermachen, ohne auf böse Stimmen im Hintergrund zu hören. Kritik kann hilfreich, klug und berechtigt sein, aber in eurem Fall können Kritiker doch nur oberflächlich das, was sie sehen, beurteilen, und das ist wenig klug und hilfreich, sondern verwirrend und blockierend.
    Solche teils ungerechtfertigte Kritik regt immer die, die es trifft, zum Nachdenken an. Dabei ist das Reflektieren der eigenen Arbeit keineswegs schlecht, aber wenn dies dazu führt, dass die eigene Arbeit ständig in Frage gestellt wird, führt Nachdenken über ein vermeintliches Problem lediglich zu Kopfschmerzen.
    Für mich seid ihr kluge, mutige und überaus sympathisch wirkende junge Frauen. Ihr selbst entwickelt euch weiter, die Zeit bleibt nicht stehen, also verändern sich logischerweise auch die Themen, über die ihr schreibt. Letztlich ist die Auswahl der Themen immer noch eure Entscheidung, wir als Leser können Anregungen geben, aber es ist euer Blog und eure eigene Entscheidung.
    Das, was ihr hier habt entstehen lassen, ist toll; und ich persönlich fände es unheimlich traurig, wenn ihr das, was ihr macht und erreicht, ohne Herzblut verfolgen würdet. Solange ihr das, was ihr tut, mit Leidenschaft und Herz verfolgt, wird es auch von denen, die es erreichen soll, wahrgenommen und wertgeschätzt.
    Bitte belasst ThisIsJaneWayne so mutig und inspirierend , bitte überrascht mich weiterhin mit Neuentdeckungen, Themen und Trends wie bisher, und bitte, lasst euch einen Scheiß beeindrucken von dem Gelaber von Leuten, die nix zu sagen haben.
    Liebe aus MG, Jules

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  27. Leonie

    Oh mein Gott!!! Mein absoluter Lieblingstext bisher und sehr versöhnend mit vielleicht ab und zu gehegten Zweifeln, die ihr, wie ihr schreibt, verstehen könnt. Ganz viele liebe Grüße und positive Gedanken schicke ich euch. Ich wünsche euch alles alles Liebe.

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  28. sara

    Liebes thisisjanewayne team,
    ich lese euch jetzt schon einige jahre,
    mal regelmäßig und mal weniger. auch ich stimme nicht immer mit eurem geschmack, euren meinungen und ansichten überein aber das hat nichts damit zu tun wie ich euch finde. ganz im gegenteil, ich setze mich gerne mit anderen ansichten aus, es interessiert mich wie andere menschen an problematiken, themen wie mode oder gedanken heran gehen! klar, manchmal denke ich „hui, also das kleidungsstück ist aber scheußlich, das würde ich nie anziehen“ ja, muss ich ja auch nicht! trotzdem sehe ich es mir an euch gerne an! gleiches gilt für meinungen, manchmal denk ich mir “ na DAS seh ich jetzt aber völlig anders!“ ja, kann ich auch! und trotzdem schätze ich eure ganz eigene meinung, eure ansichten die zum nachdenken anregen. – und ihr seid dabei auch noch so herrlich authentisch, liebenswert und menschlich. offensichtlich geht es nicht nur mir so: obwohl ich euch nicht persönlich kenne, fühle ich mich euch so nah und das ist ein großes kompliment, denn andere blogger können dieses gefühl nicht erzeugen.
    kritik ist grundsätzlich gut – wenn sie konstruktiv und empathisch geäußert wird. auch mich als leserin erschreckt es manchmal, was für bösartige und stichige kommentare abgegeben werden.. wie muss es dann erst euch beim lesen ergehen..?!
    macht bitte unbedingt weiter – egal in welche richtung, ob ihr euch weiterentwickelt oder nicht. ihr seid große klasse!

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  29. Nathalie

    Ein großes Lob und ganz viel zustimmendes Nicken beim Lesen deines Textes. Genau diese Mischung macht Jane Wayne für mich aus. Manche Kategorien sprechen mich weniger an – andere gehen dafür direkt ins Herz. Eine wundervolle Wundertüte, die mich immer wieder überrascht- mit Sinn, Verstand, Designgespür und Humor. Ich bin gespannt auf eure anstehende Veränderung – und bewahrt euch ein stückweit die Unbeschwertheit der ersten Stunden – euer Erfolg fing mit dem richtigen Gespür und dem Mut diesem zu folgen an.

    Liebe Grüße

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  30. pi

    you go girl!
    ich glaub, ihr macht das genau richtig, auch wenn das nicht immer der leichteste weg ist: an konstruktiver kritik wachsen (weils ja, wie du schon sagst, nur zwickt, wenn man selbst weiß, dass was dran ist und dass man es eigentlich besser machen möchte), aber immer bei sich selbst bleiben und sich nicht aus dem flow bringen lassen.
    man kann es NIE allen recht machen, darum muss man ja immer schauen, dass man selbst zu dem stehen kann, was man tut. nur, wenn man bei sich selbst ist, kann man über sich hinauswachsen und die welt ein bisschen besser und schoener machen.
    und kritik ist ja immer auch projektion, weil wir doch alle zerissen sind zwischen self-indulgent schwelgen im schoenen schein und echter selbst- und weltverbesserung. das laute aufschreien ist quasi ein signal, dass ihr den nerv trefft ;D.
    dadurch, dass ihr den konflikt zwischen nach-mir-die-sinnflucht-hedonismus und tiefergehender glück- und sinnsuche hier so nachvollziehbar portraitiert, erreicht ihr meiner meinung nach oft mehr als menschen, die sich als perfekte nachhaltigkeitskrieger darstellen und dadurch a) kaum noch identifikationspotential bieten und b) einem ein schlechtes gewissen machen. moralkeulenschwingen führt eher dazu, dass menschen sich abwenden oder sogar reaktanzen zeigen (bringt also das gegenteil der intendierten weltverbesserung).
    mich habt ihr jedenfalls schon in vielen aspekten genau bei meinen popkultur-geprägten interessen und stilempfinden abgeholt, zum nachdenken gebracht, interesse für tiefergehende themen geweckt und dafür gesorgt, dass ich (mit euch oder durch euch) über mich selbst hinauswachse, und das macht ihr mit ner ziemlich großen zielgruppe. also CHAPEAU und weiter so =*
    wünsche euch nur das beste.
    rooting for you, always.
    (auch wenn ich euch gern mal pi-esacke ;D)

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  31. e.

    Viel Kritik zeigt, dass sich Menschen mit einem Thema auseinandersetzen und vielleicht ist es gerade das: Oft haltet ihr den Lesern einen Spiegel mit eurem Verhalten vor Augen. Hier mit Feuereifer Nachhaltigkeit propagieren und da überteuerte Plastikschlappen und Mercedes anpreisen. Im Kleinen meckern wir von unseren Iphones mit Starbucks Kaffee in der Rechten darüber. Ja, und besonders Mercedes stößt vielen von uns bitter auf. Es wird nie jemand schaffen, dass ich mir diese Automarke kaufe, geschweige denn dass ich die Marke positiv in meinem Kopf verankere. Schon gar nicht, wenn man regelmäßig liest, wieviele Tausend Euro Blogger bekommen, wenn sie nur mal in einem Text eine Marke erwähnen (siehe hier wieder Gucci). Aber wie du sagst, wir sind alle reif genug zu begreifen, dass da viel Geld hintersteckt und ihr habt als Freiberufler ordentlich Kosten zu tragen und müsst sogar ein bisschen mehr verdienen, als „Normalsterbliche“, denn gerade in dieser Branche kann es schnell wieder vorbei sein mit dem Blogger Hype. Macht einfach weiter so. Aber Kritik müsst ihr euch weiter gefallen lassen von Lesern und Leserinnen, die sich einfach manchmal als -harsch gesagt- dumm verkauft fühlen, wenn man ihnen wieder mit der „hab ich selbst zusammengespart“ Nummer kommt oder die den zickigen, patzigen Ton hinter einer mit Herzen versehenen Antwort nicht verstehen ;-).

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  32. Lilli

    Ich reihe mich mal zustimmend bei all den anderen Komplimenten ein und habe folgende Anregungen:
    – auch wenn ihr eure Kinder nicht vermarkten wollt, würde mcih interessieren wie ihr das unter einen Hut bekommt. Seit ich ein Kind habe, fühle ich mich manchmal in die 50er Jahre zurück katapultiert. Ich finde es in der heutigen Zeit schier unmöglich Familie und Job zu vereinen – immer noch. Leider!
    – die fair-friday Kolumne ist tatsächlich die einzige, die mir nicht gefällt. Zu oft wird hier der Zeigefinger erhoben (den Artikel mit dem „Tiere kann man nicht leichzeitig lieben und essen“ fand ich persönlich fast schon dreist – hab mich aber brav auf meine Fingerchen gesetzt). Ich kenne mich bei der Thematik wirklich gut aus, habe in diese Richtung studiert und promoviere derzeit zum Thema und leider gewinnt man bei der Autorin den Eindruck, dass sie sich zwar in ihrer Freizeit ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, aber im Prinzip keine Ahnung von den wirklichen Produktionsbedingungen (z.B in der Landwirtschaft) hat sondern sich eben mal irgend eine Doku angesehen hat und seit dem meint, sie wüsste Bescheid. Wirkt ein bisschen wie auf den Nachhaltigkeit-ist-grade-so-hip-Zug aufgesprungen. Sorry für die deutliche Kritik, aber ich lese mir das mittlerweile nicht mal mehr durch. Könnte man da nicht jemanden auftreiben, der tatsächlich schon in der Branche gearbeitet hat und wirklich weiß wie der Hase läuft?
    – mehr von Scalamari <3 und von euch natürlich auch.
    -Lasst euch nicht ärgern, die Mehrheit der Kommentare hier zeigt deutlich, dass ihr alles richtig macht!

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    1. Lena

      Liebe Lilli,
      danke dir, du sprichst mir aus dem Herzen. Ich arbeite selbst beruflich im Naturschutz und werde regelmäßig richtiggehend wütend bei den Fair Friday Kolumnen. Ich habe das Gefühl, dass oft nur Phrasen gedroschen werden ohne tatsächliche Zusammenhänge zu verstehen. Einige Zeit habe ich sie nicht mehr gelesen, erst heute wieder zum ersten Mal. Und hätte am liebsten einen gepfefferten Kommentar geschrieben, was ich sonst nie tue, habe es aber dann doch gelassen, da ich immer das Gefühl habe, mit dieser Meinung alleine da zu stehen oder vielleicht selbst zu kritisch bin. Von daher freut es mich, dass es noch andere hier gibt, die mit einem anderen Hintergrundwissen an Julias Artikel herangegen und dies nicht für bare Münze nehmen.
      Liebe Grüße

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    2. H.

      So, geht es mir auch. Gute Idee Nachhaltigkeit einzubauen- aber echtes Fach- und Hintergrund wissen wären toll. Um Leute zu ködern gut. Aber oft so unwissend dass ich es auch nicht mehr lesen mag. Obwohl mich das Thema und seine Vermittlung sehr interessiert (komme aus der agrarwissenschaft/umweltbildung). Nike, toller Text. Toller Blog. Mein liebster!

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      1. Lilli

        Oh ihr zwei, das freut mich jetzt aber sehr, dass ich nicht alleine mit meiner Meinung da stehe! Ich dachte schon, ich hätte es vielleicht etwas zu drastisch formuliert.
        Es ist eben auch ein sehr komplexes Thema, das man sich nicht mal so eben und nebenbei aneignen und vor allem durchschauen kann. Deshalb wäre es wirklich schön, hier jemanden mit Fachwissen ins Boot zu holen 🙂

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        1. Maxi

          Das würde mich jetzt aber brennend interessieren, was ihr dazu sagen würdet!!! Vielleicht doch mal ein Kommentar verfassen? Muss ja nicht gepfeffert sein 😉

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  33. Christina

    Ihr seid ganz, ganz, ganz großartig + ehrlich + authentisch!!! Ich lese euren blog schon seit ein paar Jahren und bin jeden Tag aufs Neue begeistert. Man merkt in jedem Artikel, dass ihr euer Herzblut hinein steckt. Ihr seid echte Vorbilder 🙂 Bitte bleibt so!
    Wegen der Mercedes-Kooperation: Man kann es doch auch anders herum sehen, nämlich so, dass sich einer der großen Konzerne endlich ernsthafter mit den Themen Nachhaltigkeit und Fairness beschäftigt und deshalb Kooperationen mit denen (mit euch) eingeht, die es damit schon lange ehrlich meinen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und einen Konzern mit viel Geld für Nachhaltigkeit (und Feminismus?) gewinnen zu können, wäre doch nicht schlecht.

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  34. Maike

    oooooooooooh, um mich den vorhergegangenen Kommentatorinnen anzuschließen, ich finde diesen Blog in seiner Vielfalt und seinen Widersprüchen großartig. Klaro, gefällt mir nicht immer alles, manches finde ich fragwürdig und hätte ich vielleicht anders angegangen, anders formuliert oder wie auch immer, aber der Blog veranlasst unter anderem ja auch genau darüber nachzudenken und sich zu positionieren, das ist schon mal ein riesengroßes Geschenk. Mir wird im Gegensatz zu den meisten anderen Blogs nicht nur vorgeführt, was ich alles konsumieren könnte, sondern auch was es mit sich brächte, es nicht zu tun, mal zu verzichten oder doch der Freude an Materie nachzugeben. Ihr beleuchtet die unterschiedlichsten Facetten von Mode und auch das politische Potential von Kleidung und Konsum. Jedes kreative Schaffen muss sich mit dem Tun und Lassen auseinandersetzen, denn Produzieren setzt den Verbrauch von Kräften, Ressourcen und Energien voraus und es mag nachhaltiger sein nicht zu verbrauchen. Nichts zu tun wäre besser? Aber wir sind doch schaffende Wesen. Wie traurig ist eine Welt, in der man nichts verbraucht und auch nichts verschwendet. In der Konsequenz dürfte man keine Kinder in die Welt setzen, weil ja sowieso alles scheisse ist und zuviel Sauerstoff verbraucht. Wie blöd ist das denn? Widerspruch produziert Gedanken und ist gut. Wir sollten alle den Widerspruch noch viel mehr feiern. Und Euch. Ganz viel Liebe!

    Antworten
  35. Hanna

    Hui. Man könnte ja auch einen Punkt vorher ansetzen und sich fragen, warum Menschen denn so gerne andere Menschen belehren möchten? Ob sie nun alles „perfekt“ machen oder nicht. Und wer sagt denn überhaupt, was perfekt ist, was richtig und was falsch? Warum fühlen sich Menschen über andere Menschen erhaben und dürfen somit urteilen? Na ja, aus Angst denke ich. Feste Regeln geben ja auch verdammt viel Sicherheit und dass man die Natur schützen und für Menschenrechte einstehen soll, kann ja jeder easy nachvollziehen. Nur glaube ich, dass man nicht an Gras ziehen kann, damit es schneller wächst. Danke, dass ihr eure Entwicklung teilt und rosa Leichtigkeit versprüht und rechtfertigen, gar entschuldigen muss sich niemand für irgendwas. Wie genervt und sehr schnell frustriert man sich doch manchmal fühlt, von Menschen, die fast alles perfekt machen und wie unfassbar cool diese Menschen eigentlich sind, denn sie können ja nichts dafür, dass man sich dadurch etwas kleiner fühlt.
    In diesem Sinne: We all just walk each other home <3

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  36. Sabina

    Irgendwie ist das alles zwiespältig. Blogs waren in der Anfangszeit überwiegend wirklich unabhängige Projekte, die gerade deswegen spannend waren, weil sie spannender, schneller und eben auch nicht mit dem durch Werbung gesteuerten Mainstream der Print-Medien mitliefen.
    Inzwischen sind Blogs überwiegend eine Dauerwerbesendung geworden, mit dem Unterschied, dass oftmals erst nach dem Anlesen zu erkennen ist, ach Shit, dass ist die Kampagne, die ja auch schon auf dem Navhbarblog lief, Reklame verpackt in oberflächlich getarntes Privates, denn Blogger sind ja irgendwie doch immer noch den Konsumenten näher als irgendwelche Models in Zeitungen. Dem ist natürlich inzwischen nicht mehr so.
    Daher haben Blogs und viele Insta-Accounts inzwischen für mich ihren Reiz verloren. Zu vieles sieht zu gleich aus. Gleicher Schleifen-Trench, gleiche Wohnungsdeko, glei he Kooperationen und alles natürlich trackable anklickbar.

    Ihr habt euch für diesen Weg entschieden und wollt Geld verdienen. Alles gut. Aber es gibt bei euch immer noch lesenswerte Artikel. Die dann auch Spaß machen. Oder auch mal zum Nachdenken anregen.
    Von daher: man kann es nie allen Recht machen, nehmt Kritik nicht zu persönlich und genießt das
    Leben.
    Sorry für die Rechtschreibung, sitze am Flughafen, muss schnell gehen, muss auch Geld verdienen;-)!

    Antworten
  37. jana

    genau so und nicht anders. jeder muss für sich seinen richtigen (mittel-)weg finden und man kann nicht alles richtig machen. jeden tag und auch in jedem job unterstützt man irgendein system. da kann man sich schwer von befreien. ich mag euch.

    Antworten
  38. simone

    Wenn man sich dazu entschieden hat, auf diese Art Geld zu verdienen, muss man sich nun mal Kritik gefallen lassen, so ist das. Leider. Nun steht ihr in der Öffentlichkeit und müsst / wollt / könnt euch rechtfertigen, oder eben nicht. Aber wie dumm wäre ein Blog ohne Kritik, sondern ausschliesslich mit Zustimmung, sprich voller blinder hinterherlaufender Schafe? Das würde euren Werbepartnern sicher besser gefallen, aber reflektierte LeserInnen sind doch viel schöner, oder?
    Was mich einzigst stört ist oft der erhobene Zeigefinger im Unterton bei den Kolumnen von Nike, nach dem Motto „Ihr könnt es halt anders machen oder denken, aber dann ist es halt scheisse“, garniert mit pseudofreundlichen Herzchen, obwohl sie lieber eine Schimpftirade ablassen würde. Man hat manchmal den Eindruck, dass sich einige Blogger damit als etwas Besseres darstellen und dem Leser/Leserin zeigen wollen, wo es langgeht.
    Bitte lieber Blogger, Influencer und Co. – hört auf, uns LeserInnen als unwissend und etwas dumm zu verkaufen.
    Das ist alles.

    Antworten
  39. Anna

    Liebe Nike, ich bin ein wenig hin- und hergerissen: ein Teil von mir schreit gerade laut Juhu zu deinem Artikel und möchte dir in vielen Punkten zustimmen und sich gleich noch mit Ritterrüstung vor euch werfen. Vor allem um euch vor Menschen zu schützen die um des Meckern willens meckern und sich gerne auch hineinsteigern sodass der Inhalt schwindet und Hass übrig bleibt. Solche Menschen lieben das Internet wie wir alle wissen und man möchte euch vor ihnen schützen und ein Hauch Egoismus ist dann auch gleich dabei denn man fragt sich ja doch wie (lang) ihr so etwas aushalten könnt und möchte nun wirklich nicht dass ihr verschwindet; schon gar nicht wegen solcher Deppen!

    Das ist der hingerissene Part von mir Der Hergerissene fragt sich aber auch ob nicht an mancher Stelle Kritik nett gemeint ist. Denn ihr wirkt nun mal sehr nahbar, für blinden Hass von Idioten, aber auch für Menschen die eure Arbeit schätzen und euch irgendwann zu kennen glauben. Bei diesen kann ich mir vorstellen dass sie ehrlich irritiert sind über eine Kooperation mit XY oder dies oder jenes zu lesen und denken euch das mitteilen zu müssen; ähnlich wie man einer Freundin sagt dass ihr senfgelb nun wirklich nicht steht. Na klar macht dabei der Ton die Musik aber zu einem gewissen Grad ist das doch auch lieb (oder zumindest so gemeint), oder?

    Ach was weiß denn ich schon? ☺️ Also ich persönlich schätze die Vielfalt bei This is Jane Wayne, sicher gibt es Artikel wo ich den Kopf schüttele weil ich meilenweit von der Meinung der Autorin entfernt bin oder sehe ein Kleidungsstück bei dem ich mich frage wer das bitte freiwillig tragen würd. Aber dann gibt es diese Artikel die einfach gute Laune machen, jene die inspirieren oder jene die einen zum grübeln bringen über das Leben mit allen Freu(n)den, Ärgernissen und Entscheidungen die man so anhäuft und bin froh dass es euch gibt. In den ersten beiden Fällen ist der Artikel dann zumeist schnell vergessen und in den anderen Fällen habe ich mir vorgenommen es euch einfach mal wissen zu lassen. Denn man hockt hier vor seinem Laptop liest Beiträge für die sich jemand Mühe gegeben hat, den einen findet Hans besser als Franz und umgekehrt, also muss doch Zeit für ein Dankeschön sein.
    Daher Danke!

    P.S.: Mein kleiner Cousin hat mich gerade informiert dass es Raumschiffe gibt die grünes Kryptonit umwandeln und damit wirkungslos werden lassen

    Antworten
  40. J

    Liebe Nike,
    ich mag den Blog so, wie er ist, sehr, sehr gern! Tatsächlich ist es der einzige Blog, den ich regelmäßig „konsumiere“.
    Leider lässt das Studentenleben teure Klamotten via mytheresa.com etc. nicht zu.
    Daher würde ich mich irre freuen, wenn ich neben den teuren Kleidungsstücken, eventuell auch immer ein kostengünstiges Äquivalent in den Outfitposts finden könnte! Denn eure Outfits finde ich immer super und inspirierend, bloß mangelt es mir oft an günstigeren Alternativen. Ja, das Studentenlotterleben..

    Ansonsten – alles tutti, ich lese den Blog ja nicht umsonst seit Jahren!
    Danke für eure Offenheit und eure Beiträge, auf das „neue“ thisisjanewayne bin ich sehr gespannt!
    Liebste Grüße

    Antworten
  41. nadine

    Bleibt wie Ihr seid! Ich zumindest kann mich total mit Euch identifizieren. Und danke für diesen tollen Text…

    nadine

    Antworten
  42. sina

    Ich mag deine Ehrlichkeit & deine Offenheit! Genau das macht es so echt & lebendig. Ich find TIJW originell und den Content mehrheitlich super – für alle was dabei 🙂

    PS: ich wäre auch für comments liken 😉

    Antworten
    1. Flo

      Natuerlich kann man es nicht allen Recht machen, muss man ja auch wahrlich nicht (siehe Anfrage oben doch den Fair Friday bitte von einem promovierten Landwirtschaftler schreiben zu lassen hihi). Wenn ich irgendwo staenkere, dann heisst das auch noch lange nicht, dass ihr es mir nicht Recht macht, sondern schlichtweg, dass zu dem Artikel oder Content meine Skepsis kundtun moechte. Solange das alles in hoeflichen/freundlichen Bahnen verlaeuft, ist das meiner Meinung nach ja auch voellig normal / Teil eines offenen Diskurs. Wenn ich irgendwo schreibe, dass ich die Chanel Kooperation auf unterschiedlichsten Leveln persoenlich ziemlich furchtbar finde, dann ist das ja auch kein persoenlicher Angriff auf euch, sondern schlichtweg ganz normale Kritik. Ich gehe immer davon aus, dass es voellig klar ist, dass ich selbst alles andere als fehlerfrei bin. Es ist halt sehr schwierig mit Blogs, denn natuerlich macht sich nur der Schreiber, nicht der Leser nackig 😉

      Was ich nicht verstehen kann sind Leser, die so verbittert klingen, dass man sich wirklich fragt, warum sie ueberhaupt TIJW lesen oder komplett unqualifizierte, persoenlich angreifende Einzeiler absetzen (siehe Nachfrage auf Julias letztem Beitrag warum sie „so verbittert“ sei – geht’s noch?). Da tut es mir auch echt Leid fuer euch. Offene Diskussion, kritische Stimmen etc sind fuer mich hingegen genauso wichtig wie ein <3 unterm Artikel und machen TIJW auch ein bisschen aus – ist doch toll dass ihr reflektierte Leser/innen habt die euch richtig gut finden und euch auch mal sagen wenn ihnen irgendetwas quer vorkommt (im richtigen Ton halt bitte) 🙂

      Antworten
      1. Lilli

        Darf ich erfragen, woher du meinem Kommentar genau entnimmst, dass ich mri wünsche die Fair Friday Kolumne würde von einem promovierten Agrarwissenschaftler geführt werden?
        Weißt du, es ist nun mal so: Wenn man auf einem Blog schreibt und Leute zu einem bestimmten Thema informieren möchte, dann sollte man halt eine gewisse Ahnung vom Thema haben. Zusammenhänge und so… dafür muss man nicht promoviert sein, aber ein klitzekleines bisschen fundiertes Wissen würde ich mir doch wünschen (hihi).

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