Schlagwort-Archiv: Hermes

Mode und Investment –
Wie passt das zusammen?

26.10.2016 um 8.01 – Mode Shopping

Investment Pieces

Es kommt vor, dass wir die verrücktesten Gründe auftischen, um unsere kostspieligen Errungenschaften vor uns selbst zu rechtfertigen, um uns vor dem schlechten Gewissen zu bewahren oder aus Selbstschutz-Gründen, damit wir in der kommenden Woche nicht gleich wieder losziehen, wenn das Portemonnaie ausnahmsweise locker sitzt. Das können Belohnungen aller Art sein oder Geschenke zu verschiedensten Anlässen, die wir nur uns selbst machen – ganz selten, dafür aber ausgewählt. Wer Mode von Herzen wertschätzt, der weiß an dieser Stelle vielleicht, wovon ich spreche – und der gebraucht auch zu gern das (Un)Wort Investition. Ja, es wird oft geschmunzelt, wenn wir unsere hochpreisigen Einkäufe als Investition betiteln, schaue ich mir allerdings meine ausgewählten „Investitionen“ aus der Vergangenheit an, dann weiß ich sehr wohl, dass mich der Großteil von ihnen ein Leben lang begleiten werden: Weil sie für mich, ganz unabhängig vom Preis, einen wahnsinnigen Wert haben, an Meilensteine erinnern (Stichwort Belohnung!) oder ich felsenfest behaupte, dass sich ihre Anschaffung auszahlen wird und ich mit meiner eigenen Einschätzung und eventuell der des Marktes, Goldrichtig liege.

Wenn wir in unserem modischen Kosmos also von einer Investitionen sprechen (die Wirtschaftswissenschaftler werden das anders sehen), dann meinen wir nicht selten Designer-Stücke, deren Wert (in erster Linie für uns selbst) hoffentlich niemals schwindet, sondern stabil bleibt oder sich im besten Fall sogar erhöht. Eine kleine Glücksformel steckt am Ende zwar in jedem Kauf, ein Schnellcheck kann trotzdem nicht schaden – und genau dafür haben wir uns heute Vestiaire Collective, die Designer-Plattform für Vintage- und „Second Hand“-Stücke mit ins Boot geholt, um euch zu zeigen, welche Investment-Pieces sich, rein wirtschaftlich betrachtet, in der Vergangenheit wirklich gelohnt haben. weiterlesen

Paris Fashion Week // Livestream: Hermès Defilee A/W 2016

07.03.2016 um 11.00 – Mode

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Ach Hermès, du ewiger Lieblingsarchitekt unserer liebsten Luftschlösschen, du. Einmal im Besitz einer Constanze sein, ein Seidencarré ins Haar flechten oder sich tagtäglich in Normaden-inspirierte Looks werfen – und weiter träumen. Heute um 16.30 zum Beispiel: Dann könnt ihr euch das Hermès Defilee unter der kreativen Leitung von Nadège Vanhée-Cybulski nämlich gemeinsam mit uns hier auf Jane Wayne ansehen. Nach Christophe Lemaire hält die ehemalige The Row-Designerin und Design-Direktorin von Céline seit gut einem Jahr das kreative Zepter in der Hand und knüpfte im Hause Hermès an Lemaires großartiges Verständnis von Mode an: Hochwertige Designklassiker ohne trutschigen Beigeschmack zu kreieren. Was uns in der Saison Herbst/Winter 2016 erwarten wird? Das sehen wir um 16.30 Uhr hier: weiterlesen

#VCFashionTour – 4 Ikonen auf Reisen
gewinnt den Koffer im Wert von 10.000€

25.01.2016 um 3.30 – Mode

vestiaire collective fashion tourWährend der gerade bestens überstandenen Modewoche klang mein Weckton hin und wieder wie ein aufgeregter Freudenschrei, mehr als ein Mal stand ich jedenfalls binnen weniger Sekunden kerzengerade neben dem Bett, und: vor einem Koffer, der nicht nur schmackhaft und durchaus nach einem Hauch Luxus aussah, sondern selbigen im Wert von rund 10.000€ tatsächlich verschlungen hatte und immer noch hat. Da wird mir ganz schwindelig. Vollgepackt mit vier Ikonen der Modegeschichte, die nicht nur mein eigenes Herz schneller schlagen lassen als Coco Chanel einst das Frauenbild revolutionierte, befindet sich diese Sabber des Giers-erzeugende Bagage gerade im Rahmen der von Vestiaire Collective initiierten #VCFashionTour auf großer Reise quer durch die wichtigsten Fashion Week Destinationen des Erdballs, um irgendwann vielleicht bei einer unserer Leserinnen sesshaft zu werden. Aber dazu später mehr.

Berlin, du Perle, sowas hast du sicher selten gesehen, genau wie ich. Meine Mission, die ihr bereits via Instagram verfolgen konntet, hätte demnach kaum schöner (anzusehen) sein können: Es galt nämlich mithilfe des eigenen Kleiderschranks zu beweisen, dass Klassiker niemals ausgedient haben, dass sie ganz gewiss das Gegenteil von öde und vor allem immer und überall tragbar sind. Blogger-Kolleginnen wie Patricia Mainfiled, Caroline Vreeland oder Lucy Williams werden es mir während der anstehenden Modewochen in Stockholm, Kopenhagen, New York, London und Mailand gleichtun, um nicht nur besagte Ikonen, sondern außerdem den Stil ihrer jeweiligen Heimat in die Welt heraus zu tragen – ein und dasselbe Stück Stoff kann an unterschiedlichen Körpern und Köpfen nämlicher unterschiedlicher aussehen als man womöglich annehmen würde, ich bin also selbst ein bisschen gespannt, welche Art von Outfit-Kreationen wir ab sofort und peu à peu unter dem Hashtag #VCFashionTour bestaunen dürfen. Enden wird die Reise des Koffers schließlich in der Heimat von Vestiaire Collective, nämlich Paris. weiterlesen

Investment-Kauf // Das Hermès Carré
(& Alternativen)

16.03.2015 um 9.57 – Accessoire box1 Mode Trend

hermes carreEin Carré ist im Grunde nichts anderes als ein Quadrat, in modischen Kreisen vornehmlich eines aus Seide. Man könnte also auch schlicht und einfach „Tuch“ dazu sagen, aber das klänge selbstverständlich nicht annähernd so mondän und très parisienne. Schließlich war es ja auch das französische Luxuslabel Hermès, das dem kleinen Stück Stoff während der 60er Jahre unter anderem mithilfe von Jacky Kennedy zu enormer Popularität verhalf und auch die 70er Jahre standen ganz im Zeichen des bunt bedruckten Accessoires. Es sollte uns also kaum verwundern, dass Streetstyle-Starlets rund um den Globus derzeit kaum mehr ohne ihre (teuren) Begleiter das Haus verlassen. Manchmal auch mit mehreren gleichzeitig, die Entscheidung fällt bei mittlerweile weit über 1000 Motiven zuweilen schwer, eines ist nunmal schöner als das andere, daran lässt sich nicht rütteln. 

Ende März feiere ich Geburtstag, weshalb ich mich also kürzlich fragte, ob es womöglich an der Zeit wäre, sich ebenfalls einen solchen Klassiker ins Geschenkpapier zu wünschen. Ist ja schließlich eine „Investition“, sagt man. Auf der anderen Seite warten selbstverständlich unzählige Alternativen auf uns. Während ich mir demnach noch Gedanken über das Für und Wider eines echten Hermès-Tuchs machen muss, könnte man ja trotzdem schonmal kurz Maison Carré-Luft schnuppern und nach einer Handvoll Alternativen suchen: weiterlesen

OUTFIT //
Zurück zur Schlaghose und Hermès Vintage

07.01.2015 um 8.45 – Janes Outfit Wir

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Ich hatte euch schon vorgewarnt: 2015 könnte ebenso wild wie spießig werden – letzteres ist jetzt sogar schon früher eingetroffen als vermutet. Nach den Glitzerschlappen am Montag folgt heute nämlich ein bisschen Flausch und Nostalgie. Und das kam so: Als ich über Weihnachten in die Heimat reiste und nochmal Kind zu sein (oder zumindest Teenager, inklusive pubertärer Anfälle im Badezimmer, weil irgendeine Schwester die Haarbürste verschlunzt hatte), tat ich auch genau das, was man früher eben so tat: In Klamottensäcken kramen, die irgendwo auf dem Speicher lagern. Ich erhoffte mir nichts außer ein paar schöner Erinnerungen. Bis ich irgendwann eine Levi’s Jeans in den Händen hielt, die bereits seit der achten Klasse bei mir wohnte, aber durch den Skinny-Wahn in die totale Vergessenheit gedrängt wurde. Ich nahm mir also ein Herz, versuchte das Unmögliche und staunte nicht schlecht, als das gute Stück mit dem leicht ausgestellten Bein gerade so eben pellwursteng über den Hintern rutschte (früher trug man das Ganze lockenflockig auf der Hüfte, aber sei’s drum).

Ich habe jetzt also eine neue alte Hose und könnte kaum entzückter sein über diesen herzerwärmenden Fund. Auch die Loafer sind uralt, genau wie das Spießer-Stepp-Jäckchen von Hermès, das ich im vergangenen Jahr in einem hamburgischen 2nd Hand Laden ergatterte. Neu hingegen ist der gelbe Flausch von Baum und Pferdgarten. Und alles zusammen macht mich irgendwie ganz seltsam zufrieden: weiterlesen

Hermès S/S 13 – Girls who look like boys!

01.10.2012 um 4.16 – Allgemein Mode

Hermès könnte man glatt als mein Lieblings-Brand betiteln – wäre ich denn bloß steinreich oder hätte zumindest die Absicht später mal mit einem Spitzenverdiener liiert zu sein. Beides erscheint mir eher unwahrscheinlich. Vielleicht ist es also die Unerreichbarkeit der wahr gewordenen Stoffträume, die mich immer wieder sabbernd vor dem Bildschirm zurück lässt. Oder aber auch Christophe Lemaires unbeschreibliches Gespür für Form und Farbe.

Lemaire lässt in seinen Kollektionen gern Kulturen miteinander verschmelzen – die Perfektion dieser Praxis ließ sich recht gut an den vergangenen beiden Saisons ablesen: Da wurde Star Wars noch mit orientalischem Schick vermischt, Nomadenträume ins urbane Jetzt katapultiert und Gauchos eroberten die Großstadt. Das Frühjahr 2013 schlägt eine etwas andere Richtung ein, wenngleich die Stärke der zuletzt präsentierten Cowgirls keineswegs verloren geht. Diesmal verwischt Lemaire allerdings mehr als nur kulturelle Grenzen – modische Geschlechterrollen werden subtil durchbrochen, wenn nicht sogar aufgelöst. weiterlesen

Klassiker in Schwarz – Lohnt sich langes sparen oder sind sie einfach überbewertet?

07.05.2012 um 17.22 – Accessoire Allgemein Do or Don't

Es gibt eine Hand voll Klassiker, dich ich irgendwann einmal mein Eigen nenne möchte. Kleine, viel zu überteuerte Marken-Lieblinge, die seit Jahrzehnten durch die Modesphäre geistern und ihr Unwesen treiben. Auf Wartelisten machen sie es sich bequem und sind so überdurchschnittlich kostspielig, dass der Erwerb in die weite Ferne rückt. Ein Erbstück von Omi, ein wunderbarer Flohmarktfund oder vielleicht sogar mal ein Ebay-Schnäppchen würden mir da deutlich weiterhelfen, doch leider konnte ich weder in diversen Kleiderschränken fündig werden, noch traue ich kleinen Bildchen beim Auktionshaus ob ihrer Originalität. Heißt es am Ende also doch, ein bisschen mehr sparen, um sich irgendwann einmal das Objekt der Begierde leisten zu können?

In diesem kleinen Klassiker-Spezial geht’s mir persönlich um die allseits beliebte 2.55 aus dem Hause Chanel. Das kleine Schätzchen, das seit dem Februar 1955 eine Erfolgsgeschichte schreibt. Eine kleine Flap Bag aus schwarzem Leder, gestepptem Muster und Kettenriemen, die mein Herz höher schlagen würde. Ein Klassiker eben, genauso wie es sie in den Häusern Céline, Hermès, Proenza Schouler oder Mulberry gibt. Aber was sagt ihr? Sparen für eine trendunabhängige Liaison oder sich doch lieber kostengünstigen und modernen Begleitern widmen? weiterlesen

Meine Lieblingskollektion der Paris Fashion Week: Hermès SS 2012

05.10.2011 um 13.20 – Allgemein Mode

Reisen, die Welt entdecken, Wüstensand mit den Zehen verstreichen, Gewürze schnuppern und die Füße im Meer abstellen Christophe Lemaires zweite Kollektion für das in meinen Augen wunderbarste Luxushaus dieses Planeten, nämlich Hermès, hält an einer Welt fest, in der Ländergrenzen ganz langsam verschwimmen und Kulturen sich gegenseitig bereichern, statt bekämpfen.

Edel und Luxuriös auszuschauen bedeutet nämlich längst nicht mehr, dass es überall funkeln, oder strotzen muss vor pompösen Blickfängen. Man muss sich auch nicht mehr in enge Kleidchen zwängen um adrett und adäuquat gekleidet zu sein. Nein, ganz im Gegenteil: Man erlaubt sich jede Menge Stofflicheit, Volumen und fließende Materialien, die den Körper leger umspielen. Das Besondere liegt hierbei im Detail, der Luxus schwingt wie eine unsichtbare Decke über jedem einzelnen Entwurf. Starke Farben, die an Lehm, indische Gerichte und asiatische Trachten erinnern, sprechen Bände. Sie erzählen von Sonnenaufgänge in der Sahara, von Abenden in mediterranen Gefilden, erinnern an das bunte Treiben in Marocco und Abenteurgeschichten der Indios. Schon etliche Designer hatten bereits vor Lemaire versucht, den Multikulti-Gedanken zu visualisieren, traditionelle Kleidung neu umzusetzen (wir denken da gerade zum Beispiel an Michalsky) – beim Anblick dieser Meisterleistung vom Hermès Chefdesigner aber, werden sich ihre Gesichter Tiefgrün färben müssen vor Neid. Denn das hier ist Perfektion, rundum. Ohne wenn und aber. Daran ändern auch Ledersocken in Sandalen und Kopftücher nichts. weiterlesen

Inspiration des Tage: Mit Hermès ins Traumland

26.09.2011 um 10.49 – Accessoire Allgemein Inspiration
Kampagnenbild via StyleDish.

Was passt besser zu diesem strahlenden Montag als die hervorgekramte Hermès Kampagne für die Frühjahrssaison 2010? Zum einen bedauern nämlich auch wir zutiefst, dass das Wochenende schon wieder vorbei ist und wir uns nicht noch bisschen im Traumland verlieren können und zum anderen aber macht es irgendwie Laune und wirkt trotz schlafender Karlie Kloss frisch und äußerst inspirierend. Jetzt brauchen wir doch nur noch einen Rapunzelzopf (zugegeben, das wird schwer) und ein Hermès Seidencarré – zweiteres kann man mit ein bisschen Glück noch günstig ergattern oder greift einfach zu einem anderen Seidenschal, um ihn äußert hübsch in den Zopf einzuknoten. Ach Hermès, es ist und bleibt eine tolle Kampagne, die die gewünschte Portion Wochenend-Revival in unsere Runde bringt.

Bleibt nur noch eines: HAPPY MONDAY!

Re-Opening & Ausstellung: „Seidenblicke“ von Hermès

31.08.2011 um 13.42 – Allgemein Event Shopping
Fotos: Yaija Guo

Dass das KaDeWe nicht irgendein Kaufhaus Deutschlands ist, dürfte jedem von uns klar sein. Auf hunderten von Quadratmetern reihen sich namenhafte Luxusbrands aneinander und locken mit wohl bekannten Namen um die zahlungskräftigen Kunden. Ein französisches Traditionshaus gesellt sich nun wieder hinzu und öffnet am 2. September seine Pforten. Lange lange sah man nur eine orangefarbene Verpackung, die das Geheimnis um das Re-Opening wahren sollte, nun können wir uns in wenigen Tagen selbst ein Bild von Hermès‘ neuer Heimat machen. Aber ein Shop-Opening wäre nur halb so spannend, wenn es anlässlich dazu nicht auch noch eine kleine Ausstellung gäbe, nicht wahr?

„Seidenblicke“ heißt also die kleine Präsentation, die von Shangai nach Berlin zieht und in der bis zum 5. Oktober zehn kunstvoll gestaltete Räume voller Träume und Gedankenreisen geschaffen wurden. Verantwortlich dafür ist der amerikanische Designer Hilton McConnico, der die Besucher auf eine märchenhafte Reise schickt und die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt. Dabei lehnt sich jeder Raum an ein spezielles Hermès Seidencarrés an und hilft dem Besucher schlussendlich das kleine Geheimnis um die Räume und die Reise zu entschlüsseln.  weiterlesen

Inspiration: Bereit für königliche Träume?

30.06.2011 um 17.01 – Allgemein Inspiration

Güldene Elemente, strassbesetzte Taschen, pompöse Stücke und Rüschen, schulterfrei und mit Samt und aufwendigen Verzierungen besetzt: Ein Mix aus Barock und orientalischem Traum weht derzeit durch die Modewelt. Was uns Versace und Chanel bereit im Februar beziehungsweise Ende des vergangenen Jahre präsentierten, bezaubert uns mehr und mehr. Es sind die kleinen aufhübschenden Elemente wie funkelte Steinchen oder liebevolle Details, die uns in ihren Bann ziehen und dafür sorgen, dass wir uns vielleicht demnächst zumindest mit einem Hauch Glamour, Luxus und hervorstechende Details schmücken werden.

Auch Christian Louboutin und sogar Hermès spielen in ihren neuesten Kampagnen mit dem Mythos und dem Zauber vergangener Tage! Und so etwas königlich Erhabenes gebürt doch schließlich jedem, nicht wahr?!

Mir gefällt’s sehr – euch auch?

YEAH oder voll NOT! Der Hermès Apple Holder

03.06.2011 um 15.37 – Accessoire Allgemein

Früchte sind dieses Jahr allgegenwärtig: Ob bei Stella McCartney’s Spring Kollektion, bei Topshop oder im Lookbook von Lazy Oaf. Zitronen, Erbeeren und Wassermermelone eignen sich ja auch perfekt für die aktuelle Saison. Das dachte sich auch Hermès und kreierte bereits vor längerer Zeit den Apple Holder: Eine kleine Handtasche im Apfelformat. „Handtasche“ ist an dieser Stelle vielleicht zu viel gesagt, denn Platz ist darin wirklich nur für ein Äpfelchen. Grasgrün und aus Lammleder kommt die Mini-Bag daher und hält unsere kleine Vitaminbombe sogar durch isolierende Doppelwand frisch und kühl. Praktischerweise gibt’s dazu noch ein Mini-Taschenmesser, versehen mit Mini-Messer und Mini-Gabel.

Habt ihr noch zu viel Geld übrig? Dann solltet ihr in eurem Hermès Shop des Vertrauens mal nachschauen. weiterlesen

Würdet ihr ein Hermès-Carré-Tuch bei ebay ersteigern?

27.05.2011 um 14.09 – Accessoire Allgemein

Hermès ist längst nicht bloß aufgrund seiner inzwischen legendären Birkin Bag noch heute, 174 Jahre nach Gründung des Pariser Luxushauses, ein ewiger Liebling der weltweiten Modemeute. Als begehrenswertestes Accessoires gelten jedoch die handgedruckten Carré – Seidentücher, welche bereits seit 1937 in Lyon hergestellt werden. Zuletzt hatten wir sie in Form von Vans Slip-Ons entdeckt, die der Stylist Robert Verdi sich eigens aus den zarten Tüchern hatte anfertigen lassen.

Wäre es nun so, dass Motive und Material eben jener nicht tatsächlich unfassbar schön wären, so würden wohl ausschließlich Prestige-Fanatiker nach den im Schnitt 500 bis 800 € teuren Halsschmeichlern gieren. Es ist aber wie es ist, auch mir läuft bei deren Anblick die Spucke im Hals zusammen. Einen derart gigantischen Preis würde ich dennoch nicht zahlen. weiterlesen

Bilder des Tages: Vans x Hermès – zu schön, um wahr zu sein

17.05.2011 um 16.07 – Allgemein Schuhe

Seidentücher von Hermès sind unsagbar edel, aber eben auch unfassbar teuer. Mister Robert Verdi macht das anscheinend gar nichts aus: Der Stylist ließ sich nämlich erst jüngst eine wunderbare Simbiose aus besagten Luxusgütern und altbekannten Vans Slip-Ons kreieren. Es handelt sich hierbei also nicht um eine offizielle Kollaboration beider Brands, sondern vielmehr um die Erfüllung eines überdimensionierten Herzenswunsches. weiterlesen

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Star Wars + Safari + Nomaden = Hermès Herbst / Winter 2011

09.03.2011 um 15.35 – Allgemein Mode

Mode ist ein Wunschwunderland, ein Märchen, eine Traumblubberblase – zumindest wenn wir es mit Hèrmes zutun haben. Ich schätze, ich werde niemals in meinem Leben über die letzte Hoffnung, den Goldesel, stolpern, welcher mir das Tragen der Kollektionsteile am eigenen Körper ermöglichen könnte. Aber hinschauen und inspirieren lassen ist manchmal eben auch schon Gold wert.

Christophe Lemaires erste Kollektion für das Pariser Luxushaus, dessen Wurzeln bereits im Jahr 1837 liegen, stellt für mich geradezu Perfektion da. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen Star Wars-Erinnerungen, Safari-Abenteuern und Nomaden-Stämmen. Die Grenzen zwischen den Geschlechtern werden verwischt, der weltliche Blick auf das große Ganze ist das, was zählt. Tragbar sind die Entwürfe und dabei so inspirierend und neuartig wie die Kollektion eines derartigen Traditionsuunternehmens wie Hèrmes es ist, nur sein kann.

Lange Silhouetten, körperferne Schnitte. Ein Farbarrangement von dem sich manch ein Designer eine große Portion abschneiden könnt und Gesamtoutfits, die gleichermaßen luxuriös und leger anmuten. Übergoße Ketten, Kapuzen und Details in Form und Nahtführung bringen die Trenthemen auf den Punkt. Erfrischend ist das, was im Herbst kommen wird. Ich gestehe, regelrecht froh zu sein, ausnahmsweise mal von Transparenzen, aufdringlichen 70er Jahre – Elementen und Blockstreifen verschont zu bleiben.

Ich schätze, ich werde jetzt noch ein wenig weiter träumen und zu wem-auch-immer-beten, mich im Lotto gewinnen zu lassen. Cheers. weiterlesen