Schlagwort-Archiv: Feminismus

Weekend Reads // Der Drogenbericht 2017, die Vermarktung queerer Symbole & warum Social Media traurig macht

09.06.2017 um 13.18 – Feminismus Gesellschaft Leben

Eine feine Leseleiste zum Wochenende, die gerne im Kommentarfeld ergänzt werden darf. Damit uns weder Lehrreiches und Amüsantes, noch Wichtiges entgeht:

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Ein paar Gedanken
zum Thema „Emanzipation“

24.05.2017 um 11.45 – Feminismus Leben

Vor einiger Zeit wurde ich von einem Frauenmagazin interviewt. Es ging darum, was Frausein im Jahr 2017 bedeutet, um Gleichberechtigung. Und natürlich ging es auch um Feminismus, um meinen Weg dahin.

Ich berichtete, dass meine Eltern im heimischen Herne schon das traditionelle Ernährer-Modell gelebt hätten: Mein Papa war Ingenieur und verdiente das Haupteinkommen. Meine Mama setzte nach der Geburt meiner Schwester und mir beruflich erstmal ein paar Jahre aus, nur ihre Wirbelsäulengymnastik-Kurse leitete sie weiter. Später stieg sie dann wieder in ihren Job in der Verwaltung eines großen Revierparks (so heißt das im Ruhrgebiet) ein, arbeitet seitdem Teilzeit. „Aha“, sagte sie Journalistin am anderen Ende der Leitung, „Sie sind also deshalb Feministin geworden! Weil sie sich von dem traditionellen Beziehungsmodell, das ihre Eltern repräsentieren, emanzipieren wollten.“  weiterlesen

Top 10 Podcasts,
die uns ein bisschen schlauer machen.

10.05.2017 um 11.12 – Feminismus Gesellschaft Kunst

Ob in der Bahn oder in der Badewanne: Podcasts lassen sich überall hören und machen uns im besten Fall auch noch ein bisschen schlauer. So wie diese zehn, die feministische Themen behandeln.

Ganz ehrlich: Podcasts und ich, das war nicht sofort die ganz große Liebe. Lange Zeit rollte ich nur genervt mit den Augen, wenn jemand mir mal wieder sagte, dass ich diesen Podcast aber wirklich unbedingt mal ausprobieren muss. Mittlerweile habe ich aber ein paar Podcasts gefunden, die ich mag und mehr oder weniger regelmäßig höre. Wenig überraschend finden sich darunter einige, die von Frauen gemacht werden und sich, auf ganz unterschiedliche Arten, mit Feminismus, Emanzipation und Gleichberechtigung beschäftigen. Hier sind also ein paar, ganz subjektive, Lausch-Empfehlungen: weiterlesen

Weekend Reads // Über die Hurensöhne Mannheims, Pommes statt Quinoa & die Anti-Baby-Pille

05.05.2017 um 13.54 – Feminismus Gesellschaft Leben

Eine kleine feine Leseleiste zum Wochenende, die gerne im Kommentarfeld ergänzt werden darf. Damit uns weder Lehrreiches und Amüsantes, noch Wichtiges entgeht: weiterlesen

Buch-Tipp //
‚Why I am not a Feminist‘ von Jessa Crispin

05.04.2017 um 10.51 – box1 Buch Feminismus

Zu individualistisch, zu wenig radikal: In ihrem Buch Why I Am Not a Feminist rechnet die amerikanische Autorin Jessa Crsipin mit dem Mainstream-Feminismus ab – und liefert jede Menge Denkanstöße.

Viele Menschen haben ein Problem mit Feminismus: Sie denken an das als „unpraktisch“ empfundene Gendern der Sprache, an längst überholte Forderungen und keifende Frauen. Die Autorin Jessa Crispin, Gründerin des bekannten amerikanischen Blogs Bookslut, hat ein ganz anderes Problem mit Feminismus: dass er seine eigentliche Mission verraten hat und zu einem Lifestyle geworden ist. „Somewhere along the way toward female liberation, it was decided that the most effective method was for feminism to become universal“, schreibt Crispin in ihrer Polemik Why I Am Not a Feminist: A Feminist Manifesto. Allerdings habe man dabei vergessen, dass „for something to be universally accepted, it must become as banal, as non-threatening and ineffective as possible.” weiterlesen

Thinx „Period Underwear“ – ein feministisches Unternehmen, das frauenfeindlich agiert?

29.03.2017 um 11.38 – Feminismus

Unterhosen, die Menstruationsblut einfach aufsaugen: Das ist die Idee hinter Thinx – ein Unternehmen, das auf feministische Botschaften und empowernde Haltung setzt. Jetzt stellt sich heraus, dass die Arbeitsverhältnisse bei Thinx alles andere als frauenfreundlich sind.

Das Ganze klingt wie ein modernes Märchen: Junge Frau hat eine bahnbrechende Idee, junge Frau gründet ihr eigenes Unternehmen, junge Frau verbessert mit der bahnbrechenden Idee das Leben von Mädchen und Frauen weltweit. So in etwa lautet die Geschichte von Thinx, dem US-Unternehmen, das sogenannte „period underwear“ herstellt – also saugfeste Unterwäsche, die Tampons und Binden überflüssig machen soll. Gegründet wurde es 2015 von Miki Agrawal, die seitdem als feministisches Vorbild gilt. Agrawal verbreitet ihre empowernden Botschaften auf Konferenzen und in Interviews: Die Menstruation ist nichts, wofür man sich schämen muss! Neben Unterhosen stellt Thinx mittlerweile auch Bio-Tampons und wiederverwendbare Tampon-Einführhilfen her und hat eine Partnerschaft mit dem ugandischen Unternehmen Afripads etabliert: Dieses produziert wiederverwendbare Binden und verteilt sie an die dortigen Mädchen und Frauen. So weit, so inspirierend.

Doch offenbar ist Thinx nicht ganz das feministische Traumunternehmen, als welches Agrawal es darstellt. Ja, Thinx will das Leben von Mädchen und Frauen weltweit verbessern – das der eigenen (überwiegend weiblichen) Angestellten aber eher nicht. In den letzten Tagen sind mehrere Thinx-Angestellte an die Öffentlichkeit gegangen: Sie berichten von einem vergifteten Arbeitsumfeld und einer Chefin, die ihren Teil dazu beiträgt. Eine Angestellte erinnert sich: „Es war wirklich wie in einer Missbrauchs-Beziehung. Und ich benutze diesen Vergleich nicht leichtfertig… (…) Jeden Morgen aufzuwachen und nicht zu wissen, wie du an diesem Tag behandelt werden wirst, das ist wirklich ziemlich schrecklich.“ weiterlesen

Track des Tages // „#MyClitoris“
– gegen weibliche Genitalverstümmelung

23.03.2017 um 14.39 – box1 Feminismus Musik

Die britische Wohltätigkeitsorganisation Integrate UK hat vor einiger Zeit ein Video veröffentlicht, das weiblicher Genitalverstümmelung den Kampf ansagt. Und zwar weniger durch harsche Provokation als vielmehr durch einen klugen, offenen und zugänglichen Umgang mit der Thematik. Moment mal. Genitalverstümmelung, würde man vielleicht meinen, ist ein Problem, mit dem Europa und auch Deutschland nicht viel am Hut haben. Die Realität zeigt jedoch recht deutlich das Gegenteil auf: Knapp 50.000 Frauen und Mädchen sind auch in der Bundesrepublik von FGM (female genital mutilation) betroffen – anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar hatte das Bundesfrauenministerium erstmals eine empirische Studie mit aktuellen Zahlen vorgestellt. Demzufolge habe mitunter die Zuwanderung von Frauen und Mädchen aus Ländern wie Eritrea, Irak, Somalia, Ägypten und Äthiopien, in denen Genitalverstümmelungen noch immer gängig ist, dazu beigetragen, dass die Zahl betroffener Frauen und Mädchen in Deutschland von Ende 2014 bis Mitte 2016 um 40% stieg. Kann denn die Regierung nicht helfen?  weiterlesen

Weekend Reads // LOVE, Reisen mit Rassisten, Telefon-Angst, Vulva la Revolución & Perspektiven für die EU

10.03.2017 um 12.31 – Buch Feminismus Gesellschaft Leben

Eine kleine feine Leseleiste zum Wochenende, die gerne im Kommentarfeld ergänzt werden darf. Damit uns weder Lehrreiches und Amüsantes, noch Wichtiges entgeht: weiterlesen

Emma Watson zeigt ihre Brüste – darf sie das als Feministin?

06.03.2017 um 14.34 – box2 Feminismus Gesellschaft

Man sollte eigentlich stets offen und vor allem gewillt bleiben, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, wenn es aber um die Kommentarspalten gängiger News-Seiten geht, würde ich mittlerweile lieber auf jeden noch so kleinen Abstecher in die Gedankenwelt der jeweiligen Leser*innen verzichten, ihr kennt das. Für gewöhnlich schreien ja ohnehin jene am lautesten, die irgendwas zu furzen haben. Konstruktive Kritik hingegen sucht man zunehmend vergeblich. So war es auch, als Emma Watson dieser Tage auf dem Cover der Vanity Fair erschien. Ein Skandal. Denn auf dem von Tim Walker geschossenen Foto ist nebst einem grobmaschigen Jäckchen doch tatsächlich auch ein Busenansatz zu entdecken. Pfui. Wer macht denn sowas. Eine Feministin ja wohl ganz bestimmt nicht – findet zum Beispiel Julia Hartley Brewer, ihres Zeichens britische Radiomoderatorin, Journalistin und Kolumnistin.

Sie kommentierte das Antlitz der jungen Schauspielerin und Aktivistin via Twitter überaus geistreich und pointiert: „Emma Watson: „Feminism, feminism… gender wage gap… why oh why am I not taken seriously… feminism… oh, and here are my tits!“ Ironie beiseite. Ich habe nämlich gar nicht vor, Miss Hartley Brewer für diesen spitzzüngigen Erguss aus der überholten Alice Schwarzer Ära weiter an den Pranger zu stellen. Stattdessen möchte ich ihr danken. weiterlesen

„Feminismus – mir doch egal!“
– Aber warum? Ein Erklärungsversuch.

07.02.2017 um 10.00 – box2 Feminismus

anti feminismusEs gibt Menschen, denen scheint Gleichberechtigung einfach egal zu sein. Warum? Und wie geht man mit ihnen um? Ein Erklärungsversuch.

Es passiert immer wieder. Auf Veranstaltungen, im Bekanntenkreis, bei Familientreffen. Manchmal unerwartet – so richtig von hinten durch die Brust ins Auge –, öfter jedoch wenig überraschend und mit einem innerlichen Seufzen bereits antizipiert. Da ist zum Beispiel die junge Frau auf der Party, die mich während eines eigentlich sehr netten Gesprächs zum Thema Gleichberechtigung plötzlich herausfordernd fragt: „Du bist Feministin? Heißt das, du willst nicht, dass ein Mann dir die Tür aufhält?“ Oder die Besucherin einer Lesung, die mir erst erklärt „Feminismus? Schon der Begriff ist ja ganz falsch. Es geht doch um Gleichberechtigung, nicht um Frauen“, und dann nachschiebt, sie sei auch ohne Feminismus emanzipiert. Oder die Bekannte, die in geselliger Runde erzählt, sie wolle zwar auf jeden Fall Kinder, das sei gerade für Frauen aber schwierig mit dem Job unter einen Hut zu bringen. Nur, um dann schnell zu verkünden: „Also, ich bin jetzt aber keine Feministin oder so!“.

In solchen Situationen muss ich immer sehr aufpassen, dass aus meinem inneren kein tatsächliches Seufzen wird. Vorurteile oder Missverständnisse lassen sich schließlich nicht einfach wegseufzen. Also lächle ich freundlich und fange an, meinem Gegenüber zu erklären, wie das wirklich ist. Mit dem Feminismus, der Gleichberechtigung und so. Dass jede Menge Leute aus verschiedenen Gründen ein Problem mit Feminismus haben, ist nichts Neues. Und daran werden auch Magazin-Cover wie das der aktuellen Glamour („Girls Club – Warum Feminismus cool ist, wer mitmacht (auch Männer!), wie man ihn trägt, wieso er nicht nervt!“) so schnell nichts ändern. Vorurteile sind aber nur das eine. Schwieriger ist Gleichgültigkeit. weiterlesen

#WomensMarch //
Ein überwältigendes Ereignis – und jetzt?

25.01.2017 um 10.15 – box1 Feminismus Gesellschaft

womensmarch2017Am 21. Januar 2017 gingen weltweit Millionen von Menschen auf die Straße, um gegen Donald Trump und das, wofür er steht, zu demonstrieren. Ein überwältigendes Ereignis – und jetzt?

Am letzten Samstag stieg ich in Paderborn in ein Taxi zum Bahnhof. Ich hatte einen Vortrag zu Feminismus heute gehalten, eine langstielige Dankeschön-Rose klemmte unpraktisch unter meinem Arm. Der Taxifahrer warf einen Blick auf die Rose. „Was gab’s denn da?“, fragte er „Einen frauenpolitischen Themennachmittag.“ „Na“, sagte er, „heute ist doch auch diese große Demonstration! Dieser Women’s March.“ Innerlich stellte ich mich auf eine dieser üblich Diskussionen ein: Wie, warum und überhaupt, Frauen geht’s doch super, dieses ständige Gemaule, nervige Feministinnen, und so weiter und so fort. Stattdessen: „Gute Sache“, sprach der Taxifahrer, „diesen Trump, den kann man ja nicht so stehen lassen. Furchtbarer Mann.“ Und obwohl ich selbst in Paderborn war und nicht auf dem Women’s March in Berlin sein konnte: In diesem Moment fühlte ich etwas Warmes in mir hochsteigen. weiterlesen

6 Ideen für
mehr feministischen Alltagsaktionismus

09.01.2017 um 11.03 – Feminismus Gesellschaft

feminismus im alltagEine gleichberechtigte Gesellschaft ist möglich! Aber wie? Vor allem durch viele kleine feministische Alltagsaktionen.

Tataaa, das neue Jahr ist da und mit ihm – natürlich – die altbekannten guten Vorsätze. 2017 liegt wie ein unbeschriebenes, nagelneues Notizbuch vor uns und die Möglichkeiten scheinen endlos. Höher, schneller, besser, weiter, ein anderes, runderneuertes Ich ist möglich! Zumindest, bist das gerade noch so verheißungsvolle neue Jahr schon wieder zur Hälfte rum ist (Stop, war nicht gestern erst Januar?) und man verlegen feststellen muss, dass von den zahlreichen Vorsätzen lediglich dreizweiviertel umgesetzt wurden. Ungefähr. Eigentlich wissen wir es ja schon längst: Große Veränderungen lassen sich oft nur durch viele kleine Veränderungen verwirklichen. Kleine Dinge, die erstmal keinen großen Effekt zu haben scheinen, am Ende aber eben in ihrer Gesamtheit dafür sorgen, dass sich was ändert. Nicht umsonst heißt es in jedem Ratgeber, man solle große Ziele in kleinere Etappen einteilen. Und das gilt auch für das Ziel einer besseren, gleichberechtigten Gesellschaft.

Die britisch-libanesische Menschenrechtsanwältin Amal Clooney forderte Frauen Ende 2016 beispielsweise zu „täglichen feministischen Handlungen“ auf. Wenig überraschend war der Anlass für diese Aufforderung die anstehende Präsidentschaft von Mr. „Grab them by the pussy“ Trump – aber die Idee von feministischen Handlungen im Alltag funktioniert auch hier, in Deutschland. Natürlich lässt sich ein persönliches Ziel wie „Fit werden“ nicht mit einem gesellschaftlichen Ziel wie „mehr Gerechtigkeit“ vergleichen. Und die Etappenziele für zweiteres passen vermutlich auch nicht schön säuberlich auf einen einzigen Zettel. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen: Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt? Von alleine ändert sich nämlich nichts, das müssen wir schon selbst in die Hand nehmen. Und wie genau? Hier sind ein paar Ideen: weiterlesen

Feminismus 2016 – Ein Jahresrückblick

21.12.2016 um 11.32 – Feminismus

feminismus 2016 rueckblickVon der Silvesternacht 2015/2016 bis zu Trumps Triumph: Das Jahr 2016 – feministisch betrachtet.

Was für ein Jahr – kaum ein Tag, an dem sich beim Blick auf die Nachrichten nicht kurz der Bauch verknotete, an dem nichts Dramatisches passierte. 2016 ist viel passiert, national und international, im Kleinen und im Großen. Es gab definitiv mehr Downs als Ups, mehr Fassungslosigkeit als Freude: Der Anschlag in Berlin dürfte für viele in Deutschland nur der traurige „Höhepunkt“ eines ohnehin schon miesen Jahres gewesen sein. Aber ein paar Dinge gab es eben trotzdem – Dinge, die einen doch nicht den Glauben an die Menschheit verlieren ließen. Gilt das auch beim Thema Gleichberechtigung? Hier sind sieben markante Ereignisse aus zwölf Monaten. weiterlesen

Choice Feminism – ist jede persönliche Entscheidung automatisch feministisch?

12.12.2016 um 12.32 – box2 Feminismus

was ist choice feminismWahlfreiheit war mal ein politischer Kampfbegriff. Heute ist er nur noch eine Worthülse, denn jede persönliche Wahl, jede Entscheidung gilt nun als feministisch.

In Folge 7 der vierten Staffel von Sex and the City beschließt Galeristin Charlotte, ihren Job aufzugeben. Statt in der Galerie will sie ihre Zeit nun lieber zu Hause verbringen, als perfekte Ehe- und Hausfrau für ihren Gatten Trey. Ihre Freundinnen Carrie, Samantha und Miranda sind nicht begeistert und Charlotte fühlt sich verurteilt und missverstanden. „In der Frauenbewegung dreht es sich vor allem um die freie Wahl“, erklärt sie Miranda am Telefon, „und wenn ich mich entscheide, meinen Job aufzugeben, dann ist das eben meine Wahl.“ Miranda ist nicht beeindruckt und das Gespräch endet damit, dass Charlotte hysterisch „Ich wähle meine Wahl! Ich wähle meine Wahl!“ ins Telefon ruft.

Das war 2001. Die damals von Charlotte vorgebrachte Idee hat seitdem nicht an Aktualität verloren – die Idee, dass Frauen individuell wählen können was immer sie wollen, und das dann automatisch eine feministische Handlung ist. Ich kann wählen, nicht mehr arbeiten zu gehen und mich stattdessen nur noch um die Familie zu kümmern. Ich kann wählen, meine Brüste operativ vergrößern zu lassen. Ich kann wählen, mich für ein Männermagazin auszuziehen. Meine Wahl ist feministisch, weil ich es bin, die die Wahl getroffen hat. Die „Wahlfreiheit“ ist zum geflügelten Begriff geworden, genauso wie das damit einhergehende „Empowerment“. Ich wähle, also bin ich empowert. weiterlesen