Schlagwort-Archiv: Feminismus

GIRLCRUSH-INTERVIEW // eVe without adam
– “Wir sehen keine Grenzen & deshalb wohl auch keine zwischen den Geschlechtern”

– 28.07.2014 um 9.13 – Feminismus Menschen

Titel eVewithoutAdam1 GIRLCRUSH INTERVIEW // eVe without adam <br/> – Wir sehen keine Grenzen & deshalb wohl auch keine zwischen den Geschlechtern

Um ehrlich zu sein, bin ich selbst immer wieder baff über all die großartigen Frauen, die ich für unsere kleine, aber feine Girlscrush-Serie treffen darf. Ihr Jungs da draußen seid natürlich auch ganz wunderbar, das wollten wir euch an dieser Stelle auch mal wieder sagen. Aber entschuldigt, denn auch heute geht’s hier wieder nur um eines: um GIRLSGIRLSGIRLS. Genauer gesagt, um die Ladies von eVe without adam - und gegen diese geballte Ladung Power kommt man wirklich nur äußerst schwer an. 

Die eVerettes sind ein geballtes Powerhouse voller Mädels, die auf eVe without adam all das teilen, was sie bewegt. Ein Netzwerk aus über 25 Freundinnen, die in den verschiedensten Bereichen arbeiten und unterwegs sind. Das Ergebnis? -Feinstes über Musik, Kunst und Design. Aber das ist längst nicht alles: Neben eVe without Adam widmen sich die Girls nämlich noch weiteren Projekten und Koops wie zuletzt „The Circle of eVe“ mit dem Sportspezi Nike und unserer geherzten Nike-Jane. Thema auch hier, klaro: GIRLPOWER weiterlesen

GIRLCRUSH-INTERVIEW // Nora und Susann von “Edition F” – “Die Zeiten von Gezicke sind vorbei”

– 26.06.2014 um 10.44 – box3 Feminismus Gesellschaft Work

edition f girlcrush interview GIRLCRUSH INTERVIEW // Nora und Susann von Edition F – Die Zeiten von Gezicke sind vorbei

“EDITION F ist das digitale Zuhause für Frauen, die mehr wollen – im Job und im Leben.” Was, wie, wo – ein digitales Zuhause für Frauen?! Endlich! Et voilà: Die neue Plattform für euch Girls und Frauen, vor allem aber für die, die auf der “unendlichen Reise durch das Netz” bislang nach “meinungsstarken Geschichten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Kultur” gesucht haben und einfach nicht fündig wurden. Die Gründerinnen von EDITION F, Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert, waren enttäuscht von dem, was sie in der Netzwelt fanden: “…zu oft sind wir Stereotypen und zu selten der weiblichen Perspektive begegnet. Noch öfter war alles einfach pink.”

Schluss damit, denn die Zwei gründetet 2013 ihre eigene Plattform, auf der sich Frauen einbringen, mitreden und diese besondere Idee einer gemeinsamen Community mittragen sollen. Auf EDITION F kommen Business und Lifestyle-Themen auf eine ganz besondere Art zusammen – und logo: wir haben uns die zwei Supergirls hinter Edition ganz fix zum Plaudern geschnappt:  weiterlesen

Feminismus ist,
was du daraus machst.

– 07.04.2014 um 8.12 – Feminismus Gesellschaft

Feminism Feminismus ist, <br/> was du daraus machst.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich vor ein paar Jahren in meiner damaligen WG im Kreis 5 mit ein paar guten Freundinnen an dem viel zu kleinen Küchentisch saß und wir nach ungefähr drei Flaschen Rotwein plötzlich beim Thema „Feminismus“ angekommen sind. „Na klar, Feminismus ist wichtig!“, da waren wir uns alle einig. Einstimmig waren wir auch der Meinung, dass es den Feminismus nicht gibt, genau so wenig wie es dieFrauen gibt.

Aber würden wir uns denn selbst eigentlich als Feministinnen bezeichnen? weiterlesen

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Meet the Team: Powerpuff Jane
– Literatur / Feminismus / Gesellschaft –

– 17.03.2014 um 12.00 – Allgemein box2 Wir

Powerpuff 1 Meet the Team: Powerpuff Jane <br/>    Literatur / Feminismus / Gesellschaft –

Bonjour! Ich bin die dritte Sarah im Bunde aka Powerpuff Jane, die mit Gummistiefeln an den Füssen in der bergigen Schweiz groß geworden ist. Mittlerweile habe ich die Stiefel gegen Turnschuhe eingetauscht und genieße das Leben im hübschen und überschaubaren Zürich.
power Meet the Team: Powerpuff Jane <br/>    Literatur / Feminismus / Gesellschaft –Seit 5 Semestern drücke ich hier die Schulbank an der Zürcher Hochschule der Künste und versuche unter anderem herauszufinden, was politische Philosophie, Gender-Theorien oder Cultural Studies alles mit zeitgenössischer Kunst zu tun haben können. Daneben arbeite ich als ausgebildete Buchhändlerin in einem kleinen Bücherbunker, wo ich probiere, mit viel Enthusiasmus alle Romane von John Irving gleichzeitig auf die Bestsellerlisten zu katapultieren.  weiterlesen

Sexistisch?
Warum ich die ewige Diskussion über
American Apparel nicht mehr ertrage.

– 12.03.2014 um 13.27 – Allgemein Gesellschaft Kultur

made in bangladesh  Sexistisch? <br/> Warum ich die ewige Diskussion über <br/> American Apparel nicht mehr ertrage.
Um eins schon mal vorweg zu nehmen: Ich als Frau empfinde keineswegs das obige Bild als sexistisch. Sondern die pseudo-feministische Auschlachterei des immer gleichen Themas: American Apparel will nur Böses! American Apparel zeigt halbnackte Mädchen in obszönen Posen! Amercian Apparel ist der Teufel, weil viel zu sexy! Eigentlich wollte ich diesmal, pardon, meine Klappe halten. Denn weder stamme ich aus Dhaka, noch hatte jemals mit meiner eigenen Religion zu kämpfen, noch weiß ich zu hundert Prozent, was dort hinter den Türen des Mega-Konzerns mit Sitz in den USA passiert. Ob dort wirklich alles so fair zugeht, wie behauptet wird, und so weiter und so fort.

Made in Bangladesh” steht jedenfalls über den Brüsten der 22-jährigen Maks geschrieben, die genau dort geboren wurde. Im kleinen Text darunter liest man, dass Maks zwar aus Bangladesh stammt, ihre Jeans aber von “23 begabten amerikanischen Arbeitern in Downtown Los Angeles hergestellt worden, die alle fair bezahlt wurden und Zugang zur Krankenversicherung haben” (American Apparel steht laut eigener Aussage seit jeher für das sweatshopfreie Herstellen von Kleidung unter fairen Produktionsbedingungen in den USA). Sie selbst arbeite seit 2010 als Einkäuferin für das Unternehmen. Das absurde an der Diskussion, die durch die neueste Werbekampagne aus dem Hause AA ausgelöst wurde, ist allerdings, dass es um reißerische Aussagen wie “Made in Bangladesh!” längst nicht mehr zu gehen scheint. Im Fokus steht, wie immer, American Apparels verquertes Frauenbild und der damit propagierte Sexismus. weiterlesen

Merken // Berlin Feminist Film Week

– 18.02.2014 um 12.28 – Allgemein Berlin Film

berlin feminist film week  800x450 Merken // Berlin Feminist Film Week

feminist film fetival berlin Merken // Berlin Feminist Film Week

Bis heute hat tatsächlich erst eine einzige Frau den renommierten Academy Award in der Kategorie “Best Director” gewonnen. Es ist also ziemlich offensichtlich, dass hinsichtlich der Gleichberechtigung zwischen sämtlichen Geschlechtern auch in der Filmlandschaft noch einiges schief läuft. Auch beim Blick auf die ganz großen internationalen Film Festivals merkt man schnell, dass nur ein Bruchteil der gezeigten und honorierten Werke von Frauen stammen. Kann doch gar nicht ein. Und genau deshalb dreht sich vom 8. bis zum 13. März in Berlin alles um die Feminist Film Week. weiterlesen

Video // “Oppressed Majority”
by Eléonore Pourriat

– 14.02.2014 um 9.04 – Allgemein box3 Film

opressed majority Video // Oppressed Majority <br/> by Eléonore Pourriat Inzwischen verzeichnet der Kurzfilm von Eléonore Pourriat bereits über 5 Millionen Aufrufe  – man könnte also davon ausgehen, dass ihr “Oppresed Majority” längst gesehen habt. Falls nicht: Tut es. 

Eigentlich hatte die Französin den Film schon vor fünf Jahren veröffentlicht, aber erst jetzt explodierten die Klickzahlen.  ”In France five years ago people asked me if being a feminist was so contemporary. Today no one asks. The feminist fight is more important now. Five years ago I felt like an alien. Now my film is making a buzz because rights are in danger. You see that in Spain with abortion rights. The whole thing about marriage for all, the homophobia and sexism. It is like a black tide today in France”, erklärt sie dem Guardian. “Oppressed Majority” dreht an der Wirklichkeit und lässt einen gewöhnlichen Mann einen gewöhnlichen Tag in einer gewöhnlichen Kleinstadt verbringen. Während Pierre seinen Sohn zum Kindergarten bringt, joggen barbusige Frauen über die Straße, sie pfeifen ihm hinterher oder pinkeln in Gassen. Dann kommt es zum Missbrauch – selbst Schuld? Rollentausch par excellence. weiterlesen

Kurzfilm: “Where are all the women?”
mit Jemima Kirke aka “Jessa”

– 05.02.2014 um 13.00 – Allgemein box1 Film Kultur Kunst

jemima kirk where are all the women 800x557 Kurzfilm: Where are all the women? <br/> mit Jemima Kirke aka Jessa
Jemima Kirke kennen die meisten von uns ausschließlich als “Jessa“, die kiffende, komische und zugleich entzückende Katastrophe auf zwei Beinen, als GIRLS-Serienstar und schwangeres Fotomodel. Dabei geht das Talent der britisch-amerikanischen Schönheit weit über die Schauspielerei hinaus. In erster Linie wird Jemima wohl immer Künstlerin bleiben.

Gestern stolperten wir zudem über ein kürzlich veröffentlichtes Video der Tate Gallery im Rahmen der “Unlock Art” Serie, in dem Jemima dem Sexismus in der Kunstwelt auf den Grund geht. Wir erfahren mehr über die feministische Künstlergruppe “Guerilla Girls“, treffen Margaret Harrison, deren Zeichnung von Playboy Hugh Hefner einst zur Schließung einer gesamten Ausstellung führte (nackte Frauen sind ok, aber ein Mann in Hasenkostüm? Unerhört!), wir lernen, weshalb so viele Künstlerinnen nach einem männlichem Pseudonym streben und weshalb Frauen so gerne vergessen und übersehen werden. Blablabla, seht selbst: weiterlesen

#girlcrushoftheday: PETRA F. COLLINS

– 23.01.2014 um 12.46 – Allgemein Gesellschaft Menschen

petra f collins #girlcrushoftheday: PETRA F. COLLINSWer hier regelmäßig mitliest, dem ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich ein paar Mal von einer gewissen Petra Collins faselte, von Period Power Shirts und Instagram-Attacken. Verständlicher Weise trudelten daraufhin ein paar Mails in Postfach, in denen gefragt wurde, wer diese junge Dame denn überhaupt sei und was ich bloß so toll an ihr fände. Ein schneller Wikipedia-Klick hätte durchaus Licht ins Dunkel bringen können, aber ganz sicher erfasst der spärliche Beitrag kaum das gesamte Ausmaß der Genialität dieser gold gelockten Rookie-Anhängerin. 

Zu den Fakten: Petra F. Collins wurde 1992 in Toronto geboren und ist demnach gerade einmal 21 Jahre jung. Grob zusammen gefasst ist Petra Künstlerin. Sie fotografiert, stellt aus, schreibt Essays, designt Shirts und tumblrt was das Zeug hält. Zu ihren Kunden gehören Urban Outfitters, Snidel, American Apparell, VICE, Vogue, das Oyster, sowie das GARAGE Mag, und so weiter und so fort. Vor ihrer Linse tummelt sich neben Busenfreundin Tavi Gevinson oder Necomerin Lorde zum Beispiel auch Sky Ferreira. Auf der Art Basel zeigte die (Mode-)Fotografin (ich denke, das ist hier Hauptjob) ihr Projekt “NO CLASS” und seit “Period Piece: The Gynolandscape” ist sie quasi überall. “Overtaking the world” oder so ähnlich, titelte ein US-amerikanisches Magazin bereits. Aber weshalb noch mal genau? weiterlesen

American Apparel und das Schamhaar.

– 21.01.2014 um 15.32 – Allgemein Gesellschaft Leben

american apparel schaufensterpuppe schamhaar American Apparel und das Schamhaar.Man hasst die Marke American Apparel gerne. Man hasst sie aufgrund des sagenumwobenen Gründers, wegen sexistischer Werbekampagnen, Scheinheiligkeit oder zu viel schöner Basics, für die man zu viel Geld ausgibt. Nur selten lässt jemand öffentlich ein gutes Haar an dem Konzern. Und wann immer ich selbst AA für irgendetwas lobte, beispielsweise für das Period Power Shirt, welches in Zusammenarbeit mit der wunderbaren Petra F. Collins entstand, hasste man mich ebenso. Zu Recht? Einmal schlecht, immer schlecht? Wer weiß das schon. Ich jedenfalls bin Fan vom Vagina-Shirt, habe wenig Probleme mit den aktuellen Kampagnenbildern des Hauses uns staunte obendrein nicht schlecht über das neuste Marketing-Wunder der PR-Genies hinter “der Hipster Marke” (urgh). 

In New York sieht man neuerdings buschige Schaufensterpuppen aus dem Store heraus starren. Das ist erstmal gut, wenngleich es sich hierbei natürlich um einen erneuten Verkaufs-Streich handelt, aber so ist das immer bei Marken, da macht man nichts. Ich bleibe also dabei: Die Schamhaar-Offensive missfällt mir keineswegs. Denn vor allem in den USA hat das Schönheitsideal des weiblichen Körpers wenig mit Behaarung und viel mit Regularien zu tun. Kahl rasierte Venushügel sind das Nonplusultra, ansonsten wird höchstens noch die klassische Landebahn toleriert. Platz für eigene Entscheidungen bleibt wenig, denn inzwischen sind wir bei Adjektiven wie “ekelhaft” angelangt, sobald jemand gesteht, Waxing Studios konsequent zu meiden. weiterlesen

Lese-Tipp: “Gender Equality Is a Myth!”
– ein Essay von Beyoncé

– 13.01.2014 um 13.23 – Allgemein Gesellschaft Kultur

Bildschirmfoto 2014 01 13 um 08.10.44 Lese Tipp: Gender Equality Is a Myth! <br/>   ein Essay von Beyoncé Nur ganz fix: Der 400 Seiten starke Shriver Report: A Woman’s Nation Pushes Back from the Brink ist soeben erschienen und kann derzeit kostenlos herunter geladen werden. Hierbei geht es vor allem um die große Frage: Ist Gleichberechtigung real? Anhand zahlreicher Studien, Forschungsergebnisse und Geschichten kommen wir der Antwort vielleicht ein kleines bisschen näher. Essays zum Thema gibt’s auch, und zwar verfasst von großen Denkern und populären Power Frauen wie Eva Longoria (Empowering Latinas), Sheryl Sandberg oder Tory Burch.

Und so findet beispielsweise Beyoncé: Gender Equality Is a Myth! weiterlesen

Fail-Fund des Tages: Cicero – “Schluss mit dem Quotengejammere!”

– 10.01.2014 um 16.30 – Allgemein

quotenjammerei Fail Fund des Tages: Cicero   Schluss mit dem Quotengejammere!

Konstantin Sakkas arbeitet unter anderem als freier Autor für ZEIT und Cicero. Konstantin Sakkas postet in seinem öffentlichen Facebookprofil #selfies in dicken Autos sitzend und manchmal auch James Dean. Konstantin Sakkas lässt die Kragen seiner Polohemden steif nach oben stehen, mag lustige Party-Brillen und hatte in seinem bisherigen Leben nur wenig Kontakt mit Frauen, die über ein durchschnittliches bis überdurchschnittliches Gehirnvolumen verfügen. Jedenfalls liegt letztere Vermutung beim Durchlesen seines bereits 2012 erschienen Artikels “Schluss mit dem Quotengejammere” quasi astrein auf der Hand. Natürlich könnte man jetzt zurecht behaupten, es handle sich hierbei um olle Kamellen – Fakt ist aber, dass dieser Artikel wirklich und wahrhaftig veröffentlicht wurde. Sexismus im Deckmantel journalistischer Meinungsfreiheit? Lieber Konstantin, liebe Cicero: Wir glauben an das Gute im Menschen und in den Medien. Aber das kann und konnte wirklich nicht euer Ernst sein. Willkommen im 21. Jahrhundert. Mir schwant, die 3. Welle des Feminismus hat noch einiges zu regeln und wer jetzt noch behauptet, “es sei doch alles ok”, dem kann man nur Legasthenie attestieren. 

Immerhin: Diesmal sind tatsächlich keine weiteren Worte vonnöten. Man führe sich zur Meinungsbildung schlichtweg die folgenden Zitate zu Gemüte: weiterlesen

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Buch-Tipp: “Lean In” von Sheryl Sandberg
– Frauen und der Wille zum Erfolg

– 09.01.2014 um 12.58 – Allgemein Buch

sheryl sandberg lean in  Buch Tipp: Lean In von Sheryl Sandberg <br/>   Frauen und der Wille zum ErfolgIrgendwann im vergangenen Jahr schrieb ich einen Artikel, der den “neuen Feminismus” behandelte, den “Feminismus mit Titten“, oder auch das wiederkehrende Bewusstsein für so etwas wie Girl Power. Heute, ein paar Monate und Lektüren später, würde ich aus “Girl Power” “Girl Love” machen, einiges revidieren und vieles hinzufügen. Was aber bleibt, ist die Gewissheit, dass Frauen gut daran täten, weniger den Mann zum Sündenbock zu degradieren, als vielmehr ihr eigenes Handeln zu sanieren. Der Kampf gegen Sexismus gehört zwar weiterhin zum Alltag und jeder frauenverachtende Lehrer, Dozent, Mitarbeiter oder Chef an den Pranger gestellt, dennoch bekommen viele von uns derartige Missstände erst gar nicht zu spüren. Oftmals verschwindet die Thematik der Emanzipation sogar gänzlich von der Agenda. Weil doch im Grunde alles ok ist. Wenn es aber doch mal brennt, ist definitiv der Mensch mit dem Penis das größere Arschloch. Dabei bin ich fest davon überzeugt, dass es meistens Frauen sind, die anderen Frauen im Weg stehen – und ganz besonders wir selbst. 

Darum und um vieles mehr geht es in Sheryl Sandbergs Buch “Lean In – Frauen und der Weg zum Erfolg”.
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Prada SS 14 by Steven Meisel : “Women are strong, women are visible – we are fighters”

– 07.01.2014 um 10.30 – Allgemein Mode

prada ss 14 girl gang  Prada SS 14 by Steven Meisel : Women are strong, women are visible   we are fighters

Über die Kampagnenbilder der kommenden Frühjahrskollektion von Prada zu stolpern, bedeutet nicht zwangsläufig, dass man in Schwärmereien verfällt. Auf Farbexplosionen wie Miuccia sie immer wieder kreiert, müssen auch keine romantischen Gefühlsexplosionen folgen und mit großflächigen Face-Prints kann man gewiss nicht jeden locken. Wenn mich aber jemand fragt, weshalb ich mich dazu entschieden habe, den Rest meines beruflichen Lebens mit Mode zu verbringen, dann antworte ich nicht “Weil sie so schön ist”. Mode, die nur schön ist, mag leicht zu konsumieren sein, angenehm und unbeschwert. Interessant wird es jedoch dann, wenn Mode von Gefühlen lebt, von Popkultur, Politik und gesellschaftlichen Entwicklungen. Miuccia Prada schafft es, all das miteinander zu verbinden – die studierte Poitikwissenschaftlerin übernahm Ende der 70er Jahre mit 28 Jahren das Familienunternehmen und setzt seither Statements, die über den Tellerrand der hübschen Oberflächlichkeiten hinaus schießen.

Diesmal dreht sich alles um Street Art und Aktivismus, um weibliche Stärke, Vielfältigkeit und Feminismus. Der Soundtrack zur Show: “Work Bitch” von Britney Spears und M.I.A.s “Bring the noize”.  weiterlesen

Musik: “HAIM” aus L.A. sind härter als ich dachte (und ein Gedankengang zur Girl Power)

– 07.11.2012 um 14.25 – Allgemein Kultur Musik

 Musik: HAIM aus L.A. sind härter als ich dachte (und ein Gedankengang zur Girl Power)

Anfang des Jahres schickte mir ein lieber Freund einen Link, der geradewegs zu HAIM führte. Drei Girls aus L.A., die auf zwei Gitarren und einem Bass rumschrammeln, dazu ein männlicher Drummer, Haare bis zum Hintern und Texte über Herzschmerz. Ich blieb unbeeindruckt.

Dann eine weitere Nachricht, diesmal von einer Freundin, die eigentlich Edward Sharpe and the Magnetic Zeros sehen wollte,  letzten Endes aber glücklich beseelt von deren Vorband, nämlich HAIM, den Heimweg antrat. Sara postete kurz darauf den Track “Forever” und so langsam dämmerte mir, dass es sich eventuell lohnen könnte, den drei Grazien noch eine Chance zu geben. Forever I see you and me / Forever I’ll try for you and I/ No I never believed in their insight/ Just another good reason to get it right fraß sich in mein Hirn. Netter Pop, netter Ohrwurm, guter Soundtrack zum Sommer, dachte ich. Mehr aber auch nicht. Dann die Einladung zum Konzert am Montag – Mein Instagram-Beitrag nach 20 Minuten: Damn. These kids got a new fan. weiterlesen