Der ironische Umgang mit dem Schönheitswahn: Vogue Paris zeigt’s!

02.12.2010 Fotografie, Mode

Eine glattgezogene Stirn wie Nicole Kidman, volluminöse Lippen à la Jolie oder doch lieber die Ganzkörperüberholung wie Demi Moore? Nur wenige Stars stehen zu ihren kleinen Korrekturen und dem vorherschenden Schönheitswahn, der sich nicht nur in Hollywood rumtreibt.
Die kommende Ausgabe der französischen Vogue für Januar 2011 hat sich dem andauernden Trendthema einmal angenommen und es ironisch in Szene gesetzt.

Ob angenähte Lippen, aufgeblasene Brüste oder ein Ganzkopfverband, der die Spuren des letzten Liftings verbergen soll – Crystal Renn zeigt uns das Komplettprogramm, was die Chirurgen alles so aus einem zaubern können. Das Endergebnis darf natürlich nicht fehlen: Brüste, die wie Fremdkörper aussehen und ein Gesicht, das keine Mimik mehr zulässt. Geschossen wurde das Ganze von Tom Ford und Mme Roitfeld durfte stylen – war sicher ein Heidenspaß, sich über viele der potentiellen Kundinnen mal so richtig lustig zu machen. Renn wird darüber hinaus als ältere Dame mit einem ziemlich jungen Buben abgelichtet, was doch noch zusätzlich die ein oder andere Celebrity-Dame ärgern dürfte.

Ob dahinter jetzt eine besonders kritische Auseinandersetzung mit dem Thema steht, bleibt fraglich. Immerhin verheimlichen die Meisten ihre winzigen Eingriffe ja auch. Gut, bei der ein oder anderen lässt sich eine Überholung nicht leugnen. Wir lächeln dennoch! Die Mode fällt dabei allerdings ein bisschen in den Hintergrund. Nichtsdestotrotz: Daumen hoch für diese Strecke! Wir amüsieren uns noch immer.

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