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This is Jane Wayne x BMW i3
– wir testen ein Elektromobil.

30.04.2014 Allgemein, Wir, Technik

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Von Autos verstehen wir in etwa so viel wie vom Pferdehufenauskratzen. Was wir aber können: Fahren. Nicht wie zwei Weltmeister, aber durchaus unfallfrei und recht galant. Wer nämlich auf dem Land groß wird, der fährt schon mit etwa neun Jahren heimlich Trecker und hält mit spätestens 18 Jahren einen waschechten Führerschein in den Händen, alles andere käme einem freiwilligem Freiheitsverzicht nahe, man kommt ja anders da nicht raus, aus diesen herzensguten aber mürbelangweiligen Äckern.

So war das auch bei uns, denn Berlin ist zwar unser Zuhause, aber bloß das neue. Geboren wurden wir mitten im Rheinland (nicht zu verwechseln mit dem Ruhrpott, bitteschön) und spätestens mit der Ausstrahlung dieses Clips für den BMW i3, lässt sich diese ganz offensichtliche Tatsache kaum mehr unter den Tisch kehren. Weißte Bescheid. Wir beherrschen übrigens auch ein perfektes Hochdeutsch und reden wirklich nur so, wenn wir allein sind. Ich meine, nicht einmal unsere Eltern können das, so dermaßen den Kölner rauslassen. Pardon, da scheint neben der Aufregung ein wenig Heimweh an unseren Hirnen gerüttelt zu haben.

Eine halbe Stunde lang durften wir jedenfalls den All Electric BMW i3 testen und durch die Hauptstadt juckeln, es ist nämlich so: In Metropolen braucht man kein Auto, behauptet man zumindest und ganz gewiss ist da auch was dran. Wenn wir die Moralkeule aber kurz mal beiseite schieben, fallen uns da durchaus mehr als eine Handvoll Situationen ein, in denen so ein fahrbarer Untersatz ganz schön hilfreich gewesen wäre. Und zwar allein im vergangen Monat. So ein neumodisches Elektromobil könnte also gar keine so schlechte Idee sein. Die Anfrage zur Probefahrt wurde demnach dankend angenommen, denn das Betreten eines Autohauses liegt uns sogar noch ein bisschen ferner als das Auskratzen von Pferdehufen.

Wie’s war, seht ihr im Video. Es gab weder ein Drehbuch, noch einen vorgefertigten Text, wir haben wirklich so gestaunt, echt wahr. So ein Flitzer gibt keinen Ton von sich und fühlt sich auf der Straße ein bisschen so an wie ich mir das mit den halbschwebenden Hovercrafts vorstelle. Inklusive erregt-irritierter Blicke von Draußen und staunender Ampelnachbarn – ist schließlich schon etwas ulkig anzusehen, so ein kugeliger Elektro-Bomber. Wobei Sarah findet: Ist ’ne Knutschkugel. Na gut. 

Alle Videos gibt’t hier: www.TheBMWi3Experience.com

In freundlicher Zusammenarbeit mit BMW. 

24 Kommentare

  1. Anne

    hübsch gemachtes advertorial. bmw wid sicher begeistert sein. doch genau das ist das problem, finde ich. warum lasst ihr euch vor deren werbekarren spannen?

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      1. Sarah Jane

        Ihr Lieben,
        das ist eigentlich ganz einfach. BMW hat uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten, neben ganz vielen anderen, ihr neues Elektro-Auto zu testen – eben den BMWi3. Und weil wir darauf mal so richtig Lust hatten, haben wir’s gemacht und wollten euch das Ergebnis nicht vorenthalten. Keine Sorge, wir gehen ab sofort nicht unter die Autotester, allerdings betrifft das Thema Nachhaltigkeit ja nun mal all unsere Lebensbereiche, nicht wahr?
        Keine Sorge, wir machen nichts, wo wir nicht 100prozentig hinter stehen – noch dazu ist es ja ganz klar als Werbung/In Kooperation mit.. gekennzeichnet.
        Ich hoffe, das bringt ein wenig Licht ins Dunkle.

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  2. Anni

    Mal davon abgesehen, dass ich das mit dem BMW-Werbekarren auch suboptimal finde, warum läuft bei Euch denn Werbung für Benetton? Wie passt das denn zum “Fashion Revolution Day”-Beitrag letzte Woche?!

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    1. Sarah Jane

      Liebe Anni,
      du musst auch auch nicht alles gut finden, was hier passiert. Das ist vollkommen nachvollziehbar. Was Benetton angeht, kann ich mich leider im Moment nicht dazu äußern, weil ich die Werbung noch gar nicht gesehen habe – die wird nämlich von der Vogue gesteuert. Dennoch gilt: Für den redaktionellen Inhalt sind wir verantwortlich – und dazu stehen wir. Hab’s schön heut. Liebe Grüße, Sarah

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  3. Sandra

    Ich hingegen frag mich was ihr denkt, wie die Janes ihren Unterhalt finanzieren sollen? Für die geistreichen Texte über Girl Power und so bezahlt sicher niemand, ihr ja auch nicht. Ich denke dass die beiden aber das große GLÜCK haben, sich aussuchen zu können mit wem sie Geschäfte machen. Was man da an eurer Stelle an einem Öko Auto zu meckern hat, verstehe ich nicht. Was wollt ihr eigentlich? Mich wundert es, dass Sarah und Nike so freundlich bleiben. Deutschland ist wohl das einzige Land, in dem noch nicht angekommen ist, dass auch Schreiber und Blogger nicht von Luft und Liebe leben können. Greenpeace hat jedenfalls sicher kein Budget für sowas. Deshalb bin ich froh, dass es Unternehmen gibt die in Magazine wie Jane Wayne investieren. Sonst könnten wir hier nämlich höchstens ein mal im Monat einen tollen Text lesen. Amen.

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    1. Anne

      Da gebe ich dir natürlich in Teilen Recht! Und ich bin in jedem Fall der Notwendigkeit von Kooperationen etc.pp bewusst, dennoch bin ich nicht der Meinung, das die Janes es „nötig haben“ Werbung für BMW zu machen…Da dies aber auch nicht die Regel ist, sondern viel viel viel mehr Texte und Beiträge von den Mädchen höchstpersönlich kommen, sollte das auch kein Angriff sein. Und außerdem meckert man ja lieber, als die vielen tollen Artikel zu loben! Ich find’s trotzdem noch nicht gut, aber das soll nur auf diese eine Koop. bezogen sein!

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  4. Jasmin

    Verstehe jetzt ehrlich gesagt auch die Empörung nicht so ganz. Elektroautos sind ne feine Sache und durchaus unterstützenswert. So eine Kooperation ist mir tausend Mal lieber als bspw. eine mit H&M.

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  5. mia dylan

    hihihi – die koop debatte mal ausser acht gelassen: es ist soo super, euch mal in videoformat zu sehen. ihr seid ja noch cooler als ich mir nach euren artikeln immer vorgestellt hab.

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  6. Lena

    diese unterhaltung im auto ist ein mix aus ehrlich gemeint und einstudiert „wir müssen jetzt was gutes sagen“. selbst wenns in die negative richtung ging, wurd es nett verpackt ( ist ja klar bei advertisement).
    warum bmw euch, bzw. eure leserschaft als zielgruppe ausgewählt hat, kann ich schon verstehen. trotzdem passt es nicht zu euch und eurem blog. ihr findet den nachhaltigkeitsgedanken toll, ja. das glaube ich euch.
    aber noch besser fandet ihr wahrscheinlich die gage, die dafür rausgesprungen ist 😉
    das ist echt nicht böse gemeint und ich will auch keine unterstellungen machen,deshalb der zwinkersmiley, ich würde es genau so tun wie ihr- dennoch würde ein bisschen mehr transparenz und nicht nur dieses vogegaukelte: „das ist ein sponsored video und wir reden total offen darüber und geben euch einblick“ gut tun. Warum kann man nichtmal ehrlich sein und sagen, warum man diese kampagne wirklich gemacht hat? der nachhaltigkeitsgedanke, ein neues auto ausprobieren, mal was für bmw machen->tolle karren, dazu kann man nicht nein sagen, fett kohle absahnen. so ehrlich darf man schonmal sein find ich….

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  7. maimaedchen

    Das ist jetzt nicht euer Ernst, dass ihr nicht nur so einen großartigen Blog habt, sondern auch noch so super sympathisch seid? Verrückt!

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