Dear Diary // 16.01.2017
Von Neuanfängen, Leichtigkeit & Schmuckstücken

16.01.2017 Wir

dear diary sarah

Jahresanfänge liegen mir nicht, das kann man so kurz und knapp ehrlicherweise stehen lassen. Während alle Welt neue Pläne schmiedet oder hochmotiviert loslegen will, befinde ich mich geistig bei meinen Liebsten in der Heimat. Der kleine Weihnachtsurlaub über die Feiertage macht mich bewegungslos, faul und ungelenk. Während ich also nicht mal weiß, ob ich die freien Tage auch optimal genutzt habe, geht’s auch schon wieder weiter. Was wird kommen, was wird passieren – und will ich das alles überhaupt? 2016 hat mich an vielen Tagen schwer getroffen, mein Leben auf den Kopf gestellt und hinterlässt immer noch ein sehr trauriges Gefühl. Wird sich das 2017 etwa wiederholen? Ich kann solche Ängste nicht ganz abstellen, aber ich geb‘ mein Bestes, diese Sorgen nicht voll an mich heranzulassen. Denn 2016 ist natürlich auch viel Schönes passiert: Wilma hat so viel gelernt und ist ein ganz großartiges Mädchen geworden, quatscht in Geheimsprache, die nur wir verstehen, und sorgt täglich dafür, dass mein Herz täglich vor Stolz platzt. Außerdem hatten wir vier wunderschöne Tage in Italien, wir reisten nach New York und Paris, besuchten die Girls in Hamburg oder ließen unsere Seele in Belgien am Meer baumeln.

So langsam habe ich mich ins neue Jahr eingegroovt und spüre so allmählichen den positiven Vibe, von dem alle anderen außer mir direkt an Neujahr sprechen. 2017, ich freu mich auf dich. Wirklich wahr. Und ich hab‘ im Gefühl, dass du ein ganz großartiges Jahr wirst!

Wünsche für 2017 //

Ich weiß auch nicht, welches Orga-Gen mir fehlt, aber ich kriege es partout nicht hin, Urlaube zu planen – was wiederum dazu führt, dass ich einfach keinen mache. Genau das muss sich 2017 endlich ändern. Ich habe natürlich noch keine Idee, wo genau es hingehen soll, ich weiß bloß, dass ich nach 6 Jahren richtiger Urlaubsabstinenz (2 Wochen!) bereit dafür bin.

hotel

Was ich mir für 2017 außerdem wünsche: Meinen Kopf entlasten! Einst sprudelte es aus mir nur so heraus, doch irgendwann schlichen sich „Abarbeiten“, „To-Dos“ und notwendige Dinge so sehr ein, dass ich mir kaum noch Raum für Kreativität ließ. So sitze ich oft bis spät in die Nacht am Rechner und gehe unbefriedigt ins Bett, weil der Funke nicht überspringen will oder die zündende Idee nicht kommt. Ich weiß noch nicht genau, wie ich daraus finden soll, aber ich habe erste Pläne für mehr Leichtigkeit und will nicht mehr so streng mit mir sein.

Auf der Seele //

Seit knapp einem Jahr ist mein Vater nicht mehr bei uns und noch immer schmerzt jede Erinnerung und der Gedanke daran, mein Leben nicht mehr mit ihm teilen zu können – eben so wie ich es einmal tat. Gerade jetzt denke ich so sehr an all eure lieben Worte und an so viele Nachrichten, die mich persönlich erreicht haben. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel mir das im vergangenen Jahr gegeben hat.

mama

2016 hat mich nicht stärker gemacht – und im Gegensatz zu vielen anderen, weiß ich jetzt auch nicht genauer, was ich will. Ich weiß bloß, was mich glücklich macht: Liebe und Quality Time. Und ich weiß, was ich nicht mehr will. Ich wünsche mir mehr Loyalität, mehr bunte Perlen im Kopf und vor allem die oben angesprochene Leichtigkeit.

In meinem Herzen //

Ist so viel Liebe, dass ich platzen könnte: Für Wilma, für meine Familie und für unser Team. 2017 wird ein wahnsinnig spannendes Jahr für Jane Wayne und ich bin gespannt, wie es euch gefallen wird! Bald dürfen wir ein Geheimnis auch endlich lüften.

team

Am Wochenende //

Wer mich kennt, der weiß, dass ich meinen Umräum-Tick hege und pflege. Bereits während des Studiums war ich Meisterin darin, mein Zimmer vor Klausuren komplett auf den Kopf zu stellen. Und so wurde jedes Zimmer in unserer aktuellen Wohnung eben seit unserem Einzug auch einem kompletten Makeovers unterzogen. Und am Wochenende war das Schlafzimmer dran. Beim morgendlichen Kaffee im Bett kam uns der Gedanke, den Schrank nach dort zu verfrachten und das Regal hierher zu hieven. Gesagt getan. Um 22 Uhr fand ich mich mit weißer Farbe und Rolle in der Hand vor der Wand wieder und überstrich alle gespachtelten Löcher. Irre fertig, aber überglücklich, ging’s gegen Mitternacht ins Bett.

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Auf meinem Nachtisch //

Ich arbeite gerade endlich mal alle Werke von Benedict Wells auf. Becks letzter Sommer von Benedict Wells kennt ihr sicher – spätestens seit Ulmens Rolle in der Verfilmung zum Roman. Ein tragikomischer Roman über verpasste Chancen und alte Träume, über die Liebe, Bob Dylan und einen Road Trip nach Istanbul. Ein magischer Sommer, in dem noch einmal alles möglich scheint.

In meinem Kleiderschrank //

Ich hatte euch doch von meinem Antwerpen-Besuch erzählt – ihr erinnert euch? Auch der Woll-Blazer von Dries van Noten (laut der Verkäuferin ein Prototyp, der nie in den Verkauf gegangen ist) und die gebrauchten Marni-Schuhe, die so wuchtig sind, dass ich noch nicht genau weiß, ob es sich hier tatsächlich um ein Sarah-Paar handelt, mussten mit.

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Im Schmuckkästchen //

In den letzten Monaten habe ich ordentlich mein Schmuckkästchen aufpoliert und vor allem ein paar Vintage-Geschenke meiner Liebsten zu Weihnachten bescherten mir einen ordentlichen Boost. Ich bin seither stolze Trägerin einer bunten Brosche und funkelnden Ohrclips. Danke Mama, danke Schwesterherz <3 Außerdem habe ich mich dank eines kleinen Gutscheins mit dem Eye Ring von Delfina Delettrez und Marni-Ohrclips belohnt!

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Zwei Herzgeschenke finden sich direkt daneben: Eine Pustblume und ein Bergkristall, der Gesundheit schenken soll <3

8 Kommentare

  1. Leni

    Liebe Sarah,
    Ich habe mir die Doc Martens Marni Treterchen gegönnt, sehr ähnlich wie deine oder sogar die gleichen?, und muss sagen: Ein bisschen komisch sehen sie aus und sorgten auch für einiger Lacher in meinem Bekanntenkreis.
    Aber, ich habe sie zu meinen Alice im Wunderlandtretern erkoren, mit den ich jetzt durch den Schnee stapfe!
    Pah, ein bisschen Ironie an den Füßen im schmuddeligen Berlin mit knallfarben- Socken vertragen sich ganz wunderbar.
    Liebst
    Leni

    Antworten
  2. Joanna

    Liebe Sarah,

    das hast du so unglaublich schön geschrieben! <3 Und ich kann dir eines sagen…ich habe mich selbst sehr gut in deinen Worten wiedergefunden. Auch ich habe vor zwei Jahren einen der wichtigsten Menschen meines Lebens verloren und voller Schmerz und Kummer irgendwie die Zeit danach überstanden. Aber manchmal, selbst in den dunkelsten Stunden, findet sich ein Lichtblick, denn genau zu der Zeit kam ich völlig unerwartet mit meinem Freund zusammen, der mir in dieser Zeit so eine große Stütze war und den ich nun in wenigen Monaten heiraten werde. <3

    Wir müssen also daran glauben, dass die Dinge gut werden, auch wenn ich selbst ebenso die Angst kenne, dass plötzlich wieder etwas Schlimmes passieren könnte. Ich wünsche dir ein fabelhaftes Jahr, meine Liebe!! 🙂

    Joanna

    Antworten
  3. Anna

    Was für ein schöner Bericht. Ich wünsche Dir (unbekannterweise) alles Gute für 2017 und hoffe, dass sich alles gut für Dich entwickelt. Und ich bin schon sehr gespannt auf Eure TIJW Neuigkeiten 🙂 #lieblingsblog Bleibt so bodenständig, nahbar und spannend.

    Antworten
  4. Stan

    Liebe Sarah,

    Entschuldige die banale Frage bei diesen unbanalen Worten : / aber was ist das genau für ein schönes Regal neben dem Eames Schaukelstuhl?

    Auf 2017 und viel Leichtigkeit!

    Stan

    Antworten

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