Kolumne // Zwei Leben in einem Leben, oder: Morgen bin ich wieder Mama.

03.12.2018 Leben, box2, Kolumne, Tiny Jane

14 Kommentare

  1. Milla

    Ohje , das ist aber ein furchtbares Mutterbild das du mit dir herum trägst. Eine Mutter: in einer rückenfreien Carmenbluse ? Wo gibt’s denn so was ? Achso, in Berlin 2018 an jeder Ecke. Und Bonnie Strange, eine Mutter, auf dem Playboy Cover. Ich denke du kannst dich entspannen

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    1. Anne

      Also ich glaube auch, hier liegt ein Missverständnis vor. Seit eh und je ist Nike für so viele von uns das Gegenteil von jemandem mit schrecklichem Mutterbild. Ich hoffe, das bleibt hier nicht so stehen.

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  2. Anne

    Erst gestern wieder: „Du warst jetzt ein ganzes Wochenende bei deinem neuen Freund? Ist das nicht komisch?“ – Ja klar! Aber nicht verwerflich. Vielleicht können Mamas, die nicht durch eine Trennung noch intensiver dieses Gefühl des kurz Vergessens kennen, deine Worte nicht so allumfassend nachfühlen. Ich aber dafür hoch hundert. Ich danke dir sehr.

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  3. Eileen

    Boah, Nike!
    „Und jetzt? Rein lehnen! Machen! Alles. Außer zweifeln.“

    Dise Zeilen kritzel ich mir auf ein Stück Papier und klebe sie mir an den Bildschirm des Rechners, wenn ich diese Woche wieder anfange zu arbeiten! Danke dir!

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  4. Frauke

    Ja! Genau so!
    Ich habe auch diese zwei „Leben“ und finde jedes einzelne umso schöner, seit es ZWEI gibt!
    Da laufe auch ich im Club am Toiletten Spiegel vorbei, kicher in mich rein, freu mich. Darüber, alles haben zu können! Und es macht so viel mehr Spaß als früher

    Wobei, denke ich genauer darüber nach sind es dann nicht sogar drei Leben, rechnet man seine Arbeit mit ein!?

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  5. Carolin

    Toller Text, liebe Nike! Was ich mich aber auch frage: Du hast das „Glück“ (in ganz dicken Anführungsstrichen, weil ich weiß, wie schwierig das Alleinerziehende-Mutter-Dasein auch sein kann), dass du deinen lieben Lio immer wieder gut aufgehoben beim Papa weißt und deinem Leben #2 nachgehen kannst. Was ich mich frage, und was mich auch noch sehr vom Kinderkriegen abhält: Wie sollen Mamas sich die Auszeiten mit ihrem Mann nehmen; auch wenn Großeltern eben hunderte km weg sind und man das mehr als einmal im Jahr und eben auch mit dem Partner (und nicht nur Spa, Urlaub mit Freundinnen etc. pp) machen möchte? Ein Paar bleiben statt nur Eltern sein; ich glaube, das finde ich mit am schwierigsten und macht mir auch Angst.

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    1. Nike Jane Artikelautor

      Liebe Carolin!
      Genau die gleichen Fragen treiben mich auch um. Denn wer weiß schon, was die Zukunft bringt – vielleicht möchte ich doch noch irgendwann ein Kind mit meinem jetzigen Partner. Und dann? Dann habe ich genau die gleichen Fragezeichen im Kopf wie du. Und deshalb auch umso mehr Respekt vor dieser potenziellen Entscheidung.

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  6. Marie

    Liebe Nike, Chapeau! Von der im Podcast erwähnten Schreibblockade auf jeden Fall keine Spur. Tolle Schreibe und gute Gedanken! Gerne mehr davon…

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  7. Kathi

    Das Problem ist ja nicht, dass man mit Kind vielleicht „zwei Leben“ hat, sondern (leider) oft die anderen Muttis oder die Nicht-Muttis. Es wird einem zu gern das eigene Original-Leben abgesprochen und man sollte möglichst nur noch in seinem zweiten Leben existieren. Ansonsten müssten die sich ja fragen, ob man überhaupt eine gute Mutter sei?! Natürlich verändert sich vieles, aber für mich ist „Mutter-Sein“ keine Identität. Mal ganz davon zu schweigen, das selten ein Papa argwöhnisch betrachtet wird, wenn er im schicken Hemd mal wieder über die Tanzfläche hüpft.
    „Der braucht bestimmt nur mal eine Auszeit…“

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  8. Nadine

    Hihi, ich kichere auch immer in mich herein. Sobald ich die Wohnung alleine verlasse, um Freunde zu treffen, vergesse ich schlagartig, dass ich Mama bin und fühle mich „wie früher“. zwischendurch fällt’s mir kurz ein, ich wundere mich und freue mich wie bolle auf meine beiden kleinen Mädchen… Obwohl ich kurz vorher noch so so so dringend eine Auszeit brauchte.

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  9. Flo

    Oeh, das ist doch eigentlich nur ein Leben oder? 😉 Du bist halt Mutter, Geschaeftsfrau, Tochter, Bloggerin, Partnerin etc und gehst auf Kindergeburtstage, Erwachsenengeburtstage, Sandkastenfeiern, Rotweinfeiern, traegst ne Carmenbluse oder einen Strickpulli oder weiss der Kuckuck was, alles in deinem einen Leben 🙂

    Ich glaube manchmal malt man sich diese Feindbilder der anderen Leuten, die xyz denken (in diesem Fall „als Mutter tut man dies und jenes nicht“) viel zu bunt, und perpetuiert dadurch aus Versehen die Stereotypen die man eigentlich abschaffen moechte ein bisschen. Deshalb mag ich dein Schlusscredo auch sehr, und damit sollte man seine Gedanken einfach anfangen, statt sie zu beendent 🙂

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