New York Fashion Week Teil 2 // Von bunten Bonbons, Ballerinas für Männer, Phoebe Philos Erbe & DER Hutkreation für 2019

14.02.2019 Mode

Bereit für Teil 2 der New York Fashion Week, bevor wir uns am Wochenende der nächsten Modemetropole der Big Four widmen? Genauso wie im ersten Teil scheinen sich die Designer*innen der New Yorker Modewoche Diversität weiter auf die Fahnen zu schreiben und kredenzten uns Ready-to-Wear Kollektionen, die nicht nur sämtliche Herkünfte und körperliche Einschränkungen zelebrierten, sondern eben auch über sämtliche Altersgrenzen und Kleidergrößen hinausging. 

Was wir uns diesmal aber außerdem merken sollten? Es dreht sich um die jungen Brands, Ballerinas für Männer und DEN Hut der kommenden Wintersaison. Aber seht selbst:

All eyes on Staud!

Kaum ein anderes Label machte im vergangenen Jahr so sehr auf sich aufmerksam wie Staud – das kalifornische Brand von Sarah Staudinger und George Augusto, das 2015 gegründet wurde und seither steil bergauf geht. Speziell ihre Taschendesigns haben es uns angetan – und die sind im Vergleich zu anderen Taschenmarken nicht nur erfrischend aufregend, sondern auch erfrischend „günstig“.

 

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Susan Alexandra

Ende vergangenen Jahres sorgte Designerin Susan Alexandra nicht nur dank ihrer verrückten Taschenkreationen für leuchtende Augen, auch ihre kunterbunte Schmuckkollektion brachten ihr ordentlich Aufmerksamkeit – und versetzten uns sogar kurz in Schockstarre. Wiesoweshalbwarum, das erfahrt ihr schon ganz bald, versprochen! So lange liebäugeln wir also weiter. Und dank Instagram wissen wir auch jetzt schon, was uns da im Winter 2019 erwarten wird: Noch mehr Candy-Crush!

Ballerinas für alle!

Was sogar bei uns für Überraschungen sorgt? Männer in Ballerinas zu sehen. Ob es gut aussieht? Das beweist Vaquera. Und nicht nur das: Geschlechergrenzen werden hier nämlich gänzlich über Bord geworfen. Das Spannende? Obwohl speziell die Männer-Looks im ersten Moment überraschen, bedient sich Vaquera ganz bewusst bei den Codes aus der Männermode: Man beachte nur die Matrosen-Details und die bewusst oversized (Power Dressing) fallenden Kreationen. Geschickt, geschickt. Und ganz schön aufregend! 

 

Heiraten in: Rosie Assoulin!

Ok, ja, ok. Eigentlich bin ich beim Thema Hochzeit ziemlich fest gefahren und würde, wenn überhaupt nur in Cecilie Bahnsen heiraten, Rosie Assoulin macht ihr ab sofort aber Konkurrenz. Und zwar mit einem kleinen Sahnebaiser-Traum, der irgendwie auch gar keine ist: Puffärmel, Transparenzen und ein feine Cut-Outs machen die Kreation perfekt. Und was die Gäste tragen dürfen, wird gleich mitgeliefert. Merke: Brautmode findet man nicht immer nur in extra ausgeschilderten Studios, sondern auch überall dazwischen!

On Fleek!

Ein Anzug wie aus dem Star War Film und eine Frisur, die uns unweigerlich an Brigitte Bardot erinnert: Rosetta Getty hat eine Punktlandung hingelegt und wir machen mindestens eine Sache von beiden nach. Fangen wir doch mit dem Haarband an, das schon vor gut einem Jahr wieder aus der Kiste gekramt wurden und doch wieder in Vergessenheit geriet – und ich weiß auch warum: Auf den Fotos sind dieses schwarze Band nämlich furchtbar unkompliziert aus, in der Praxis rutscht das gute Teil allerdings permanent von meinem Kopf. Bleibt also eine Frage: Hält solch ein Haarband bei euch?

Hui, Anna Sui!

Nummer 1: Ich brauche spätestens im kommenden Winter solch einen Hut, erinnert er mich doch stark an Linda Perry während ihrer Zeit als Four Non Blondes Frontfrau. Auch Tom Ford hält an der flauschigen Krempe fest. Große Liebe!

Nummer 2: Ich brauche solch ein Blumenkleid, das mich vom Schnitt her an ein Hochzeitkleid-Outfit meiner Mama in Azur-Blau erinnert. 2019 mit Blumen, das wär’s. Fehlt bloß der Anlass. (OK, diese Strumpfhose brauche ich, glaube ich, auch.)

Nummer 3: Ich brauche dieses „Was ist es“. Um es einfacher zu machen: Ich brauche diesen Komplettlook, natürlich ohne diese Plastikperrücke, dafür aber ganz sicher mit dieser kleinen Samtschleife. Sieht aus wie ein gemütlicher Strampler für Erwachsene. Non?

Oh, The Row!

Versprochen, das war es jetzt erst einmal mit den reimenden Überschriften, bloß ließ mir The Row einfach keine andere Wahl. Nachdem Céline, pardon Celine, sich dieser Tage also selbst an den Nagel hängt (Danke, Hedi!), ist nun also die Zeit für andere Brands gekommen – und kaum ein anderes Label wie The Row, die High-End Marke von den Olsen Twins, kann davon jetzt profitieren. Zwar weiß die mikrokleine Modeblubberblase längst, wie großartig die Kreationen von The Row sind, jetzt ist es aber wirklich an der Zeit, es in die Welt hinaus zu schreien.

Gürtelchen raus!

So wie bei Zimmermann.

 

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