Runway-Beauty // Die schönsten Haar-Inspirationen für 2020

09.03.2020 Beauty, Haare

Euch dürfte nicht entgangen sein, dass Haare gerade ein großes Thema bei mir sind, ein ewiges Hin und Her zwischen abschneiden und wachsen lassen, zwischen Haar-Frust und möglichen Zukunftsszenarien, die die ersehnte Zufriedenheit mit sich bringen sollen. Am kommenden Freitag wird also endlich eine Entscheidung fallen und ich bin mir sicher, dass es irgendetwas befreiendes mit sich bringen wird – immerhin übe ich mich seit fast fünf Jahren nun in Geduld, versuche die Haare zu züchten und scheitere allmählich an meiner eigenen Ausdauer. Jetzt aber ist es Zeit für ein (kleines) Make Over – oder komme ich ein letztes Mal ins Wanken?

Der diesjährige Modemonat für die Saison Herbst/Winter 2020 brachte nämlich mal wieder eine ganz einfache Erkenntnis? Lange Haare sind nur so lange langweilig, bis wir irgendetwas mit ihnen anstellen. Ein kurzer Haarschnitt verlangt vielleicht täglich viel Arbeit, lange Haare aber auch! Zwar können wir die Strähnen auch einfach runterhängen lassen, deutlich spannender wird es aber, wenn wir ein wenig Zeit am Morgen investieren und was genau ich damit meine, das seht ihr im Folgenden:

GEL GEL GEL!

Noch nie griff ich zur Gelpackung und zum Kamm, um mir meine Haare in Form zu kämmen – doch vielleicht sollte ich mich genau diesem einfach Tool einmal widmen. Nicht, um meine Haare streng nach hinten zu ziehen, sondern, um sie zu formen und zu einem Zopf zusammenzubinden. Schleife drauf, wie bei Giambattista Valli, und fertig!

Geht natürlich auch: Haare nass kämmen und zusammennehmen und mit Haarspray fixieren. Erinnert mich zwar ein klein wenig an meinen Everyday-Zopf mit 16, könnte heute aber vielleicht wieder Sinn machen. Was meint ihr?

 

 
 
 
 
 
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Comeback: Der Seitenscheitel!

Kann ein Scheitel ein Comeback feiern? Na sicher, zumindest ein persönliches! Seit Jahren nun trage ich schon meinen Mittelscheitel, während die Haare links und rechts wie nasse Spaghettis runterbaumeln – vielleicht aber bringt schon der Seitenscheitel die nötige Portion „Veränderung“. Tom Ford, JW Anderson und Jil Sander sind sich jedenfalls einig und setzen auf die Seite, statt auf den Mittelpunkt und ziehen den Scheitel so tief wie möglich. Dazu ein tiefer Zopf und schon wirkt der gesamte Look zeitlos, ein wenig unnahbar und ziemlich adrett. 

So dürfte es funktionieren: Haare glatt fönen und in Form bringen – und auf ein leichtes Haarspray setzen. Kriegen wir hin, oder? Hängen herauswachsende Pony-Stränen heraus, können die ganz einfach mit üppigen Haarspangen (wie bei Tom Ford) oder scheinbar versteckt mit Bobby Pins festgesteckt werden.

 

 
 
 
 
 
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Die Föhnwelle der 40er Jahre

Der Seitenscheitel scheint euch zu brav und mit der Mitte fühlt ihr euch einfach wohler? Verstehe, verstehe! Trotzdem muss der herauswachsende Pony nicht immer hinter die Ohren getackert werden oder wie fade Stripsel an der Schläfe herunterhängen, wie jüngst Miu Miu bewies: Also ran an die Rundbürste und Vorderpartie mit schmackes nach oben ziehend föhnen. Das Ergebnis? Die astreine, 40er Jahre Welle. Funktioniert bei kurzem Haar und bei langem und bringt etwas Schwung in die runterhängende Frisur.

Never gets old: The Half Bun

Chanel macht es vor und nimmt der Frisur kuzerhand den Kindergarten-Einschlag: Der Half Bun feiert beim französischen Traditionshaus sein Comeback und erinnert uns im Handumdrehen an die einfache, möglichst unordentliche Machart dieses halben Zopfes. Fehlt eigentlich nur noch eine üppige Samtschleife oder ein Scrunchie und schon wird eine Frisur draus, die seit der Pariser Modewoche also auch noch Chanel-approved ist. 

 
 
 
 
 
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Der Reiz des Schlupfohrs

Nike widmete dem herausblitzendem Ohr bereits 2014 einen ganzen Artikel, so groß war die Liebe für das kleine Schlupfohr, das mich immer wieder an Commander Spock erinnert und irgendetwas verschmitztes mit sich bringt – und auch Julia hat bereits aufgeschrieben, dass es sich hier um ein waschechtes Revival handelt: Die bewussten Ohrenblitzer sind zurück – und zwar gleich bei Marni, Acne Studios, Chloé UND Rick Owens. Wir wissen nicht, woran es liegt, aber schlupfrige Ohren haben was, findet ihr nicht auch?

Tuch, Hut & Cap

Seit Jahren schon werden wir an die wunderbare Wandelbarkeit von Seidentüchern im Haar erinnert und in diesem Jahr erreicht das zarte Textil, das sich schmeichelhaft und schützend um unseren Kopf legt, seinen Höhepunkt: Ganz gleich, ob mit Bäuerinnenstil wie bei Marc Jacobs oder an Cabrio-Tage an der Côte d’Azur erinnert und als Schal im Haar wie bei Dior – wir sollten viel öfter zu bunt bedruckten oder farbigen Seidentüchern greifen und unsere Frisur damit aufwerten: Gelingt nämlich im Handumdrehen. Bobby Pins sorgen hier ganz klar dafür, dass die Tücher nicht verrutschen und genau dort bleiben, wo sie vor dem Spiegel im Haar platziert wurden. Und im Zweifel greifen wir einfach wie bei Lacoste zur Cap. Funktioniert nämlich auch 2020 immer noch wunderbar.

 

 
 
 
 
 
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Also Obacht!

Weisheit des Tages: Ganz von allein geht die Langweile auf dem Kopf also nicht von dannen. Wir müssen also doch den Weg zum/zur Friseur*in wagen, um uns eine Frisur auf den Kopf schneiden zu lassen oder wir greifen zu kleinen Hilfsmitteln. Und ein paar meiner aktuell liebsten habe ich euch hier noch einmal zusammengestellt: Meine liebsten Spangen, schönsten Tüchern und üppigen Schleifen, um den Haare selbst ohne Schere und Farbe etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken!

– Dieser Beitrag enthält affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier –

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von JIL SANDER (@jilsander) am

Wie genau mein Friseur-Besuch ausfallen wird, weiß niemand bisher so genau, aber ich nehme all euren Input mit, behalte eure Ratschläge im Hinterkopf und entscheide am Ende der Woche, wie es aussehen soll. 

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