Short News: Mit dem „Leuchtturm Ukraine“, einem Guide für (nicht) Muslim*innen, neuesten Interior-Stücken von ferm Living & VitraHaus x Farrow & Ball

06.04.2022 Allgemein

Mittwoch ist ab sofort unser Short News Tag und natürlich findet ihr auch in dieser Woche eine kleine Auswahl an Branchen-News, inspirierender Bilder, nachhaltigen Neuigkeiten, und Skurrilem wie Schönem, um euch in kleinen Häppchen auf dem Laufenden zu halten. Wie immer kurz und knackig für euch serviert!

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier –

Save the Date
Charity-Event: Leuchtturm Ukraine

Immer neue schreckliche News und zuletzt eben auch Bilder erreichen uns aus der Ukraine: Bilder und Informationen, die das Ausmaß dieses Angriffskriegs mit all seinen barbarischen Mitteln zeigen und die Grausamkeit wie Menschen ums Leben kommen auf die Spitze treiben. Wir müssen jetzt unermüdlich weiter helfen und als Gesellschaft alles versuchen, um da zu sein: Für so viele Menschen, die aktuell unsere Hilfe brauchen. Eine Organisation hat sich nun zur Aufgabe gemacht, etwas Licht ins Dunkle zu bringen und bei all den verschiedensten Möglichkeiten zu helfen, eine Art Kompass zu sein: Die Allianz ukrainischer Organisationen, @germandream.de und einige Privatpersonen veranstalten mit Unterstützung von @projecttogether am 10. April 2022 von 10 bis 18 Uhr in der @markthalleneun einen Leuchtturm der Orientierung und der Hilfe. Den „Leuchtturm Ukraine„.

Einen ganzen Tag bieten zahlreiche NGOs gebündelt an einem Ort direkte Hilfe für Geflüchtete zu Themen wie Wohnungssuche, Jobsuche, (psychische) Gesundheit, Aus- und Weiterbildung, Kinderbetreuung, Rechtsberatung etc. Und sie sind ansprechbar für alle, die sich engagieren möchten.

Auf der Bühne geben ukrainische, deutsche und internationale Stimmen vielfältige Perspektiven auf die drängendsten Fragen zum Krieg.Um diesen Tag möglich zu machen und mit möglichst vielen Menschen – Geflüchteten, Helfenden, helfen Wollenden und Interessierten – zusammenzukommen, braucht es viele Menschen. Und: Es braucht euch! Erzählt eurer Familie und euren Freund*innen davon und seid selbst dabei – vor Ort in der Markthalle Neun in Berlin Kreuzberg oder online im Livestream. Registriert euch zu gern jetzt kostenfrei für den „Leuchtturm Ukraine„. (Aufruf von Susann Hoffmann)

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von susann.hoffmann (@susann.hoffmann)

Spendenaufruf für Afghanistan!

Und noch ein Spendenauf möchten wir zu gern mit euch teilen, auf den uns Wana Limar aufmerksam gemacht hat: 

„Dieses Wochenende ist es soweit: der Ramadan beginnt und damit auch unsere @visionsforchildren Nothilfe für afghanische Familien in Not. Die humanitäre Situation in Afghanistan erreicht seit Monaten immer wieder erschreckende Tiefpunkte: inzwischen sind 95% der Bevölkerung von Nahrungsunsicherheit und Unterernährung gefährdet. Arbeitslosigkeit, Flucht, Menschenhandel und Hungertode nehmen scheinbar ungebremst zu.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von wana limar♾werner heisenberg (@wanalimar)

Wir müssen mit der afghanischen Bevölkerung solidarisch bleiben und Unterstützung leisten, wo wir können! Gemeinsam mit euch können wir diesen Monat etwa 1.500 Menschen in Not mit Nahrungsmittelpaketen unterstützen. Besonders während der anstrengenden Fastenzeit bedeutet diese Versorgung eine wichtige Entlastung. Spenden könnt ihr direkt an unser Konto, über Paypal oder auf unserer Website. Auch jedes Teilen im Bekanntenkreis unterstützt uns sehr!“

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Visions for Children e.V. (@visionsforchildren)

Ramadan mubarak!

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Amani Abuzahra (@amaniabuzahra)

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Fiete (@fiete_der_boi)

Die 64. Grammy Veranstaltung

Das Event der Woche war diese Woche ganz klar die 64. Grammy Veranstaltung, die ohne handgreifliche Ausfälle und große Skandale auskam, dafür aber versuchte, Raum für die politischen Geschehnisse dieser Tage zu schaffen und den ukrainische Präsident Selenskyj in einer Videobotschaft zu Wort kommen ließ. Moderiert wurde die Show von Trevor Noah und zu den Gewinner*innen des Abends zählen ganz klar John Batiste, die Newcomerin Olivia Rodrigo und das „Silk Sonic“ aka Bruno Mars und Anderson Paak.

Die gesamte Liste der Gewinner*innen des Abends sowie alle Nominierten findet ihr hier.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Володимир Зеленський (@zelenskiy_official)

YouTube

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Kleiner Aufreger der Grammys?
Der Preis „Best Hip Hop Designer“ für den verstorbenen Virgil Abloh

„The @off____white founder and creative director of menswear at @louisvuitton was remembered during the Grammys‘ „In Memoriam“ segment as a „Hip Hop Fashion Designer.“⁠ ⁠Yikes.⁠ ⁠ In case it wasn’t clear, „Hip Hop Fashion Designer“ hardly scratches the surface of what Abloh did throughout the course of his storied career.⁠ ⁠ He certainly dressed hip hop legends (Jay Z, @asaprocky, and @kidcudi are just a few examples), but Abloh did far more than that: he essentially birthed contemporary streetwear; he was the first Black man to be appointed creative director at a French fashion house; he collaborated with the likes of Nike, IKEA, and Rimowa.⁠ ⁠

Reducing Abloh to „Hip Hop Fashion Designer“ felt kind of like the Recording Academy’s longstanding tradition of boxing Black musicians into the „Urban“ category.⁠“

 

 
 
 
 
 
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Alles neu bei der Vogue!

Neue Chefredakteurin, neue Ausrichtung, neue Rubriken, neue Schrift, neues Layout, neuer Haltung und ein garantiert zeitgeistiger Einschlag: Kerstin Weng verspricht, so einiges anders bei der deutschen Vogue zu machen und hat sich für ihre Debüt-Ausgabe, die April-Ausgabe, die seit gestern auf dem Markt ist, gleich die erste deutsche Rapperin in der Geschichte der deutschen Vogue aufs Cover geholt: die 19-jährige Badmómzjay. Mit ihren Worten rappt sie gegen Sexismus, Rassismus und Homophobie. Und rahmt damit ein Magazin zum Thema Haltung. Wir sind große Fans und freuen uns auf diese und alle folgenden Ausgaben!

 
 
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Closed launcht 2 neue Denim-Modelle & 1 Capsule Collection

Und auch diese Woche dürfen News von Closed nicht fehlen, denn das Hamburger Label launcht am 26. April eine Capsule Collection aus zeitlosen Stücken für den Alltag. Die Denims dieser Capsule Collection wurden aus 100% italienischem rigid Italian Denim (100% Organic Cotton) in Italien gefertigt. Neben den vintage-inspirierten Kleidungsstücken dürfen wir uns ab sofort auch zwei neue Denim Modelle merken: die Button Straight kommt mit einem gerade geschnittenen Bein und den klassischen 5-Pockets daher, während die Button High sich durch einen high-waist Fit und ein ausgestelltes, langes Bein auszeichnet. Beide Modelle gibt es einmal in dunkler und einmal in heller Waschung!

Und können wir bitte kurz über dieses schöne Bauchnabelpiercing nachdenken? Ich hätte es ja wirklich nicht für möglich gehalten, dass ich das jemals sage, aber: Ein kleiner Ring in der Mitte des Bauches würde auch mir mittlerweile wieder ganz schön gut reingehen. Bereit für ein Bauchnabelpiercing-Revival?

Podcast-News
Freitagnacht Jews geht in die nächste Runde!

Und diesmal als Podcast! Das Team um Daniel Donskoy hat mit ihnen gesprochen: mit den Juden und den Anderen! Aber wer ist überhaupt Jude und wer Antisemit? Sind die Medien an allem Schuld? Ist Deutschland einfach zu neurotisch? Das und vieles mehr klärt der Schauspieler mit einer großen Reihe an Gäst*innen von Mirna Funk, Sascha Lobo, Younes al Amayra, Laura Cazés, Hanno Hauenstein, Sawsan Chebli oder Max Czollek. Ab sofort online!

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von DANIEL DONSKOY (@danieldonskoy)

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Ein Beitrag geteilt von Jessie Weiß (@journelles)

Maison Journelles – wir kaufen ein Haus!

Wer Jessie Weiß auf Instagram folgt, der oder dem wird nicht entgangen sein, dass sie und ihr Mann Johann vor wenigen Monaten über eine Zwangsversteigerung ein Häuschen in Berlin gekauft haben: Ohne es vorab besichtigen zu können! Was verrückt startete geht verrückt weiter, denn nach anfänglichen Freudentänzen droht gerade der gesamte Dachstuhl in Gefahr zu sein. Alles nachzusehen und nachzulesen auf dem frisch gelaunchten YouTube-Kanal und auf Instagram. Und weil das Interesse an ihrer Hauskauf- und Renovierungsstory so unwahrscheinlich groß ist, wird heute ganz frisch auch noch ein Podcast gelauncht, um mit den beiden zu fiebern, lachen, zittern und Daumen zu drücken. Wir jedenfalls schalten auch hier ein und freuen uns riesig über die Einblicke in Maison Journelles!

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Mood der Woche

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Female Collective (@femalecollective)

Zazi Vintage launcht High Summer Collection

Eine Geschichte von Reichtümern und Schätzen, farbenfroher Natur und Unabhängigkeit, aber auch eine Geschichte von tiefen kolonialen Wunden und einer neuen Geberation, die ihre Zukunft verändert, indem sie die Vergangenheit sichtbar macht. Und genau hierhin bringt uns heute das Label Zazi Vintage.

Die Designerin Jeanne de Kroons erzählt in dieser Saison nämlich die Geschichte der Frauen des Küstenlandes Ghanas, Westafrika. Sie lädt uns ein, hinzusehen, zu fühlen und zu erleben, die Kultur zu erkunden und die grandiose Handwerkskunst dieser Frauen zu verstehen: Und die finden wir nicht zuletzt in langen bemusterten Kleider sowie in den in Handarbeit geflochtenen Taschen. 

Gemeinsam mit den Frauen des ASIGE Kollektivs, entstand ZAZI VINTAGEs neue Kampagne, die der afrikanischen Diaspora und den Kreativen aus der Region eine Plattform bietet. ZAZI VINTAGE will damit ihre Reichweite nutzen, Ghana aus ihrer Sicht zu zeigen. Es geht um die Reichtümer der Natur, die Freude an farbenfrohen Begegnungen im Rhythmus des täglichen Lebens und die Rückbesinnung auf uralte Praktiken.

ASIGE – Advocacy for Social Inclusion and Girls Education

Hinter diesem wertvollen Kollektiv steht übrigens die Gründerin Docas Asige Apoore, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Ausbildungszentren für Frauen und junge Menschen in Ghana einzurichten und ihnen eine nachhaltige Existenzgrundlage zu verschaffen. Damit erreicht sie mehr als 429 Frauen in sechs verschiedenen Gemeinden in Ghana durch eine Reihe von Initiativen und fördert mit der Unterstützung der Frauen die positive Zukunft Ghanans. Die Frauen bei ASIGE haben sich auf handgeflochtene Taschen und Körbe spezialisiert, in denen Generationen das wertvolle Wissen traditioneller Handwerkskunst, Techniken und Farben, zu Geschichten und Visionen der Zukunft verknüpfen.

ferm Living für den Sommer 2022

Es war wirklich einfach schier unmöglich, eine geeignete Auswahl an Bildern des neusten ferm Living Katalogs für den Sommer 2022 für euch herauszusuchen. Denn unter den etwa 100 Bildern, die die neue Kollektion zeigen, war einfach wirklich keines dabei, was ich euch nicht am liebsten hätte zeigen wollen. Also klickte ich nahezu blind durch die Imagebank, um eine Zufallsauswahl für euch zu erstellen, die euch zumindest eine kleine Vorahnung der neuesten, wahrlich schönen Designs gibt. Ich will ehrlich sein: Jedes Jahr aufs Neue denke ich, dass es bei ferm Living doch gar nicht schöner werden kann, um gleich in der neuen Saison noch tollere Accessoires, Möbel und Farbzusammenstellungen zu entdecken. Alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht, liebe Trine!

Es duftet nach Sommer, nach ganz viel Wärme und Wohligkeit daheim, nach Urlaub und Tiefenentspannung. Und jedes Mal, wenn ich ferm Living begegne oder online erspähe, frage ich mich, warum ich daheim überhaupt noch andere Interior-Stücke habe, als ebenjene aus der Design-Feder von Gründerin Trine Andersen und ihrem Team. Hach, zu schön!

Adieu, Maskenpflicht – und warum wir trotzdem weiter mit Mundschutz durch das Leben gehen wollen!

Es ist eine Mischung aus kapitalistischen Interessen und schwindender Toleranz in der Gesellschaft, die dazu geführt haben muss, dass in Zeiten höchster Inzidenzen erst in vielen Ländern die Maskenpflicht fällt und Anfang der Woche schließlich auch noch beschlossen wurde, die Quarantäne-Regeln und -Länge eigenverantwortlich zu gestalten. Karl Lauterbach ruderte in Sachen Quarantäne-Pflicht zwar erst gestern gleich wieder zurück, aber so richtig durchdacht fühlt sich das alles nicht an. Der Freiheitsdrang ist groß, aber wir könnten vielleicht genau jetzt noch einmal richtig hinhören und hinsehen und verstehen, dass jede individuelle Entscheidung, ob wir fortan mit oder ohne Maske durchs Leben gehen, andere Menschen tangiert und die Gesundheit von vielen beeinträchtigt. Einen fundierten Beitrag, der eure Entscheidung ändern oder unterstützen könnte, hat das ZDF heute für euch zusammengestellt:

 
 
 
 
 
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Neu in den Online Shops

Farrow & Ball x VitraHaus

Na hallöchen, was haben wir hier denn für eine grandiose Zusammenkunft? Ab sofort präsentiert der englische Farbenhersteller Farrow & Ball seine erste Zusammenarbeit mit dem legendären VitraHaus und stellt dabei eine gemeinsame Edition von Farben und Möbelstücken vor, die Interior Design Liebhaber*innen neue Inspiration kredenzen soll.

Eine Auswahl von 12 Wand- und 23 Eames Schalenfarben bietet eine Reihe von Kombinationsmöglichkeiten, die von den ikonischen Charakteren dieser zwei Klassiker profitieren: Das geschickte Zusammenspiel von Farbe und Form, in Szene gesetzt von zwei international renommierten Traditionsmarken. Katsching!

Beim 1948 entworfenen und heute von Vitra produzierten Eames Schalenstuhl kann also aus einer Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten, Schalenfarben und Untergestellen gewählt werden. So entsteht ein auf den individuellen Stil abgestimmtes Möbelstück. Kombiniert mit einer Selektion der charakteristischen, pigmentreichen Farrow & Ball Farben, ergibt sich eine Reihe von einfach umsetzbaren Gestaltungsansätzen, die von natürlich hell bis atmosphärisch dunkel reichen.

BIMBARAMA 1. f. (Neologismus)
Zeitkapsel mit Erinnerungsstücken, Souvenirs und ikonischen Symbolen, diemit BIMBA Y LOLA assoziiert werden

Für ihre SS22 Kampagne zog es BIMBA Y LOLA in den Urlaub, um einen Koffer gefüllt voller Bimbarama als Andenken mitzubringen. Bimbarama, das sind Urlaubssouvenirs, die auf ironische Art und Weise unter der Leitung des Künstlers und Kreativdirektoren Max Siedentopf neu interpretiert wurden. Sightseeing, Sonnenbaden, Eis essen und Party am Strand. Nichts ist so, wie es scheint… aber alles ist genau so, wie es ist.

Die vor Optimismus strotzende Kollektion kombiniert Häkelarbeiten, florale Prints und leuchtende Farben mit maritimen Elementen. Theatralisch, surreal, verspielt und ironisch kreativ: eine Souvenir-Kollektion „à la BIMBA“. Und auch die Logo Chimo-Tasche begleitet uns auf unserer Reise: Von Metallic bis Pastell, von Leder bis Nylon, von kräftigen Farben bis bedruckt, nimmt sie verschiedene Texturen und neue Formen an, darunter auch das Hobo-Format – und mausert sich so zu einem wahren Urlaubs-Chamäleon. Mit einer Fülle an leuchtenden Farben, die an eine Ansichtskarte erinnern, nimmt uns die SS22-Kampagne mit auf eine verrückte Reise zu einem unvergleichlichen Ziel. In klassischer BIMBA Y LOLA-Manier dreht sich alles um den Twist: verspielt, feierlich und frisch wie ein Urlaubsdrink.

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9 Kommentare

  1. Suzie

    Ich wüsste nicht, warum man das Vogue Cover feiern sollte?! Es bedient weiterhin alle Klischees, die Frauen erfüllen „müssen“: schöne, runde Brüste – eine schmale Taille – volle Lippen – langes Haar – jung. Wie feministisch die Rapperin auch sein mag, dass Cover ist es nicht. Anke Engelke auf dem Cover vom Vormonat war ein wenig progressiver, aber doch immer noch am bedienen sämtlicher Klischees, die als „schön“ gelten. Diversity stell ich mir doch noch anders vor.

    Antworten
    1. Eva Parke

      Diesem Urteil bzw. Kommentar möchte ich mich anschließen. Zudem erscheint mir die Auswahl des Covermodels bezogen auf die Zielgruppen der geprinteten VOGUE etwas daneben und überdies aufgesetzt zu sein. Möglicherweise wurde Kerstin Weng ja von dem Eindruck des Videos zu irgendeinem der Songs angeregt, in dem die Rapperin mit der VOGUE posiert und danach Legionen von Hochglanztüten der High-Fashion Häuser präsentiert. Fotografiert sind Cover und Editorial auch sehr eindimensional … Da wird Kerstin Weng in jeder erdenklichen Hinsicht noch eine ordentlicher Schippe drauflegen müssen …

      Liebe Sarah,

      zu Deinem Beitrag Mubarak Ramadan kann ich leider nicht an mir halten. Von einem feministischen Blog, der sich auch politisch im richtigen Lager verortet, kann man erwarten oder darauf hoffen, dass das Thema konsequent zu Ende gedacht wird. Ich gratuliere Muslimen zum Ramadan, weiss aber, dass Muslime zu jüdischen, christlichen und buddhistischen Feiertagen (heute ist Kambutsue Hana-Matsuri, der Jahrestag der Geburt Buddhas) mit wenigen Ausnahmen im Promillebereich nicht gratulieren …

      Und es kommt hinzu, dass Menschen, die von ihrem Recht auf Religionsfreiheit Gebrauch machen, auch in Deutschland durch Muslime bedroht werden. Versetze Dich bitte kurz in die Lage von Menschen, die wegen des Abfalls vom Glauben mit dem Tode bedroht waren und hierher geflüchtet sind, um das nackte Leben zu retten, hier um ihr Leben fürchten müssen (belegt durch zahllose Posts auf facebook und Instagram).

      Gewiss lebt der Großteil der Muslime hierzulande ohne auffällig zu werden. Das ändert aber nichts daran, dass Frauen systematisch unterdrückt werden und dazu sollte ein feministischer Blog Stellung beziehen und auch über den Ramadan in Kontexten berichten.

      https://www.arte.tv/de/videos/100290-005-A/re-abschied-von-allah/

      Beste Grüße

      Eva

      Antworten
  2. Sara

    Liebe Eva und Alexandra, kann Sarah nicht einfach mal Muslim*innen zum Ramadan gratulieren ohne gleich mit rechter Propaganda zurechtgewiesen zu werden (meine persönliche Meinung)? Zumal sie es in den Short news tut? Ich hab mich total über die Glückwünsche gefreut. Meine Freund*innen und Liebsten gratulieren anderen Glaubensangehörigen immer zu ihren Festen. Es gibt Missstände, aber es wäre auch nur fair zu betonen, dass diese Missstände nicht nur und nicht mehrheitlich unter Muslim*innen stattfinden (siehe Statistiken aus Deutschland zu Gewalt an Frauen). Dieses „gut gemeinte“und doch sehr gezielte Bashing, das sich hinter angeblichem Feminismus versteckt, ist für mich gefühlt nur rassistisch. Was haltet ihr denn von intersektionalem Feminismus, ohne aber und wenn? 🙂 Alles Liebe, in Frieden. Sara

    Antworten
    1. Eva Parke

      Liebe Sara,

      man kann das naturgemäß so wie Du halten, und meinen Beitrag ohne schlüssige Argumentation einfach abkanzeln. Das, was Du da über mich orakelst, liegt aber so sehr daneben, dass ich mir nicht die Mühe mache, darüber in einen Dialog zu treten.

      Ich engagiere mich neben meiner Arbeit als Selbständige seit neun Jahren als Freiwillige in der Behördenhilfe für Geflüchtete in Düsseldorf, wo es Dir schwer fallen dürfte, Freiwillige, Hauptamtliche und Hundertschaften an Geflüchteten zu treffen, die mich nicht persönlich kennen, denen ich noch nicht geholfen habe.

      Ich beziehe meine Wahrnehmungen aus der Praxis und muss daher schon lange nicht mehr „aufpassen“, ob ich mit dem was ich sage oder schreibe bei irgendjemand anecken könnte, der oder die das denkt, was gerade opportun sein könnte.

      Und das ist nicht persönlich gemeint. Die allermeisten Menschen hier im Lande kennen keine oder wenige MuslimInnen … ich kenne hunderte, habe ihnen geholfen und tue das noch immer.

      Im übrigen üben jene weltoffenen MuslimInnen, mit denen ich befreundet bin, dieselbe Kritik an ihren Brüdern und Schwestern.

      Dass auf Jane Wayne auch gesellschaftliches und politisches thematisiert wird, finde ich gut.

      Antworten
  3. verena

    Liebe Sara

    ich finde es traurig, wenn Gefühle über das Textverständnis gehen. Nur weil du gefühlt rechte Propaganda liest und gefühlt Rassismus liest, steht er noch lange nicht da.

    Feminismus lebt vom Austausch, auch dem schriftlichen, sobald Gefühle Argumente ersetzen, wird es schwierig.

    Ich halte intersektionalen Feminismus übrigens für einen Irrweg. Anstatt sich auf allerlei Diskriminierungen (seien sie real oder gefühlt) zu stürzen, sollten Frauen zusammenhalten und für Gleichberechtigung für alle Frauen kämpfen. Nur wer nach vorne blickt, kann etwas erreichen.

    liebe Grüße

    Verena

    Antworten
  4. Jarmila

    Liebe Alle, ich bin etwas spät zur Diskussion, aber ich konnte das Gelesen nicht einfach so stehen lassen!!!!
    Hier werden die Lebensrealitäten von realen Menschen extrem einseitig und durchaus mit rechter Rhetorik gespickt verhandelt!!!!
    Eva, es ist schön zu hören, dass du dich engagierst und persönliche Erfahrungswerte zurückgreifen kannst, um Dir deine Meinung zu bilden. Doch deswegen kannst Du Dir nicht anmaßen, die Deutungshoheit in diesem Diskurs für Dich zu beanspruchen! Wir alle, egal wie wir geprägt sind müssen immer bereit sein weiter zu reflektieren, zu lernen, zuzuhören Deine Aussage „du müsstest schon lange nicht mehr nachdenken ob du mit Deinem Gesagten irgendwo aneckst“lässt auf wenig Bereitschaft Deine eigene Position zu reflektieren schließen.
    „Ich gratuliere Muslimen zum Ramadan, weiss aber, dass Muslime zu jüdischen, christlichen und buddhistischen Feiertagen mit wenigen Ausnahmen im Promillebereich nicht gratulieren …“
    What the fuck??? Hast du Statistiken dazu gelesen?? Studien die belegen das nur besoffene Mulim*innen zu anderen Festen gratulieren???
    Und es kommt hinzu, dass Menschen, die von ihrem Recht auf Religionsfreiheit Gebrauch machen, auch in Deutschland durch Muslime bedroht werden.
    Ist das ein Argument für Dich, die Existenzberechtung eines kleinen Postes der daran erinnert, dass Ramadan wichtig für viele Menschen ist zu hinterfragen???
    Ich denke, ich sollte eigentlich nicht aufführen müssen, dass praktizierende Muslim*innen, in Deutschland tagtäglich diskriminiert und degradiert werden, praktizierenden FLINTA* ihre Mündigkeit abgesprochen wird (von Rechten und Sogg. Feminist*innen) und der Umgang und die fehlende Aufarbeitung und Aufdeckung der NSU-Morde sich in das kollektive Gedächtnis der rassistisch markierten Bevölkerung eingeschrieben hat. Noch heute tauchen die Morde, nicht in der bayerischen Kriminalstatistik zu rechtsextremen Delikten auf. Hanau ist gerade erst zwei Jahre her verdammt …..
    Gewiss lebt der Großteil der Muslime hierzulande ohne auffällig zu werden. Das ändert aber nichts daran, dass Frauen systematisch unterdrückt werden und dazu sollte ein feministischer Blog Stellung beziehen und auch über den Ramadan in Kontexten berichten.

    Wie glaubst Du fühlen sich eine Nour Khelifi oder eine Amani Abuzahra, die in ihren Posts darum bitten sich in diesem Monat einfach etwas rücksichtsvoll zu verhalten, kostenlose Bildungsarbeit leisten wenn darauf solch ein Kommentar folgt?????

    FLINTA* werden nicht nur im Kontext von dieser einen Religion systematisch unterdrückt!!!

    Und Deine egozentrische Zentrierung auf Deine Ehrenamtliche Arbeit ist seltsam deplaziert wenn es darum geht eine Personengruppe der Du nicht angehörst pauschal zu verurteilen!

    Verena, Deine Aussage ist in sich selbst nicht schlüssig:

    „Ich halte intersektionalen Feminismus übrigens für einen Irrweg. Anstatt sich auf allerlei Diskriminierungen (seien sie real oder gefühlt) zu stürzen, sollten Frauen zusammenhalten und für Gleichberechtigung für alle Frauen kämpfen.“

    Denn eine Gleichberechtigung für alle Frauen kann nur mit einem intersektionalem Ansatz erreicht werden!
    Alle Formen der Ungleichheit verstärken sich gegenseitig und müssen daher gleichzeitig analysiert und angegangen werden, um zu verhindern, dass eine Form der Ungleichheit eine andere verstärkt. Beispielsweise wird die alleinige Bekämpfung der Gender PayGap – ohne Einbeziehung anderer Dimensionen wie Rasse, sozioökonomischer Status und Einwanderungsstatus – wahrscheinlich die Ungleichheiten zwischen Frauen verstärken.
    Intersektionalität macht also genau das: Wir halten zusammen und kämpfen für die Gleichberechtigung aller!!

    Noch dazu frage ich mich, auf was Du Dich mit „gefühlter Diskriminierung“ beziehst…

    Ich fände es schön wenn Kritik nicht in Form von Whataboutism sondern konstruktiv und sensibel angebracht wird. Vor allem wenn Themen verhandelt werde, von denen die kritisierende Person nicht selbst betroffen ist!!!!

    In diesem Sinne, solidarische Grüße !
    Jarmila

    Antworten
    1. Eva Parke

      Liebe Jarmila,

      Du hast Dir so viel Mühe gemacht, mit Deinem Post, daher kommt hier entgegen meiner Überzeugung noch eine Antwort bzw. Erklärung.

      Ich lasse mir das nie vorne raushängen, mich wie viele, viele andere in Deutschland zu engagieren. Das hier war die heilige Ausnahme, die ich im Eindruck der brutalen Hasskommentare, die Musliminnen von Schwestern und Brüdern auf facebook und Instagram bekommen, bloß weil sie z.B. keinen Hijab tragen und so weiter. Als namenlose Kostprobe: Eine knapp 22jährige aus Syrien wurde mit 16 Jahren von fünf Männern des IS tagelang vergewaltigt, entkam dann und wurde auf der Flucht in der Türkei von einem Soldaten Erdogans fünf Mal in das Bein geschossen …. sie ist westlich orientiert, sehr intelligent und reflektiert und aus guten Gründen (dysfunktionale Familie, misshandelnder Bruder) vom Glauben abgefallen.

      Ihr wird auf Instagram und facebook regelmäßig vermittelt, die Männer hätten sie töten sollen, sie sei eine Hure, die man abschlachten sollte und so weiter. Nun, ich hatte bereits erwähnt, dass der Großteil der MuslimInnen hierzulande unauffällig und friedlich lebt. Aber es gibt auch antisemitische Demonstrationen und die andere Seite einer falschen Auslegung des Glaubens. Nur das und nicht mehr wollte ich mit meinem Beitrag erklären.

      Ich tue lieber etwas für MuslimInnen, als mich an einem Trockenschwimmtraining zu beteiligen. Im Übrigen halte ich es für das Richtige, dass Religion Privatsache und eines Jeden und einer Jeden freie Entscheidung ist. „Man darf in Deutschland auch an rosa fliegende Marzipanschweine glauben …“ Das sollten hierzulande alle akzeptieren. Auch alle MuslimInnen.

      Kein Ratschlag, nur eine Empfehlung: Man kann die Bücher zahlreicher in Deutschland wirkender feministischer muslimischer AutorInnen lesen, die erklären alles viel besser, als ich das je könnte. Oder Inside Islam von Constantin Schreiber. Und da ist ja auch noch Mouhanad Khorchide, der weiss, wo dem Islam auf der Höhe der Zeit der Schuh drückt.

      Nochmals vielen Dank für die Mühe!

      Beste Grüße

      Eva

      Antworten
  5. Verena

    Liebe Jamila

    wenn dir Whataboutism nicht gefallen – mir gefallen sie auch nicht – dann solltest du als allererstes selbst keine gebrauchen und nicht gleich andere Ansichten als rechte Diffamierung abqualifizieren. So entsteht kein Austausch.

    Eine gefühlte Diskriminierung ist eine Diskriminierung, die so nicht stattgefunden hat, aber von der sog. diskriminierten Person so empfunden wird. Sprich ein Empfänger Sender Problem. In deinem Post ist das exemplarisch ablesbar: du siehst Verurteilung und rechte Rhetorik, wo andere Argumente und Erfahrungen sind. Glaubst du, dass auf diese Weise ein Austausch und ein Lernen voneinander zustande kommt?

    Intersektionalität lässt die soziale Lebensrealität völlig aus, und wird daher nicht dazu beitragen, Frauen zu stärken. Zudem schließt sie Frauen mit geringer Bildung aus, allein durch das teilweise absurde Fachchinesisch, das in diesen Diskussionen gebraucht wird.

    Die Frauenfrage ohne die soziale Frage zu betrachten wird nicht weit führen. Fakt ist nun einmal, dass Migrantinnen überproportional häufig Jobs haben, die einen geringen Bildungsgrad mit entsprechend geringer Bezahlung haben.

    Da du von Unterdrückung sprichst: hälst du es in diesem Zusammenhang für klug, einer patriarchalen Religion das Wort zu reden, wo Frauen als das Geschlecht angesehen werden, die weniger wert sind?

    herzliche Grüße

    Antworten

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