Happy Birthday to me – oder auch: Wer ist eigentlich diese 35?

04.11.2022 Wir, Shopping

Ich glaube, ich hatte bisher einfach keine Idee von meiner 35. Kein Bild von dieser Zahl, die das „mittlere Erwachsenenalter“ bei mir einläutet und die mir so kurz bevor steht. Vor dieser großen 30 dagegen, hatte ich unglaublich Bammel und fand sie mindestens das gesamte Jahr über richtig doof. Und auch nach der 40 ist mir gerade nicht, obwohl ich irgendwann verstanden habe, jedes Alter zu wertschätzen und dankbar für ein weiteres Lebensjahr zu sein. Aber 35, wer bist du eigentlich?

Ein waberndes Dazwischen vielleicht: Nicht Fisch, nicht Fleisch. Nicht schwarz, noch rot. Nicht links oder rechts. Nicht oben, nicht unten. 35 ist bestimmt total OK, zum ersten Mal aber könnte mir eine Zahl nicht gleichgültiger sein. Vielleicht liegt es daran, dass Energie-Reserven ein kleines bisschen leerer sind, also noch bei der großen 30. Oder daran, dass ich die 30er per se als ziemlich anstrengend empfinde und wirklich größere Dinge in meinem Kopf passieren, als das Alter(n).

Ich weiß es nicht. Was ich aber wohl sehr gut weiß: Dass ich ganz und gar nicht mehr 30 sein möchte, weil da ganz Fragen in meinem Kopf an mir zerrten. Un dass auch die 25 keine Option mehr für mich wären, auch wenn ich der jugendlichen Leichtigkeit immer öfter hinterher trauere. 35 ist gut, 35 ist OK – so, wie alles gerade vor allem OK ist. 

Es könnte fulminanter sein, aufregender und definitiv energiegeladener, das habe ich euch schon verraten, aber das ist es gerade einfach nicht.

Stattdessen übe ich mich tagtäglich in Nachsichtigkeit, im Verzeihen und sanft gegenüber mir selbst sein. Und das ist durchaus Arbeit genug, oder nicht? Ich bin jedenfalls gerade ganz schwer OK mit dem OK sein. Versuche, nicht in FOMO-Fallen zu tapsen und meine Gedanken nicht in vermeintlichen Erwartungen anderer zu verzetteln. Ich habe mich in diesem Jahr sogar gegen eine große Feierei ausgesprochen – und dass, obwohl ich ganz wunderbar am Wochenende in meinen Geburtstag hätte hinein feiern können. Stattdessen lasse ich es wunderbar ruhig und ganz schön granny angehen und werde mich nachmittags mit Kuchen und Sekt irgendwo in einen Park setzen und alle Freund*innen begrüßen, die kommen mögen. Das rauschende Fest wird einfach vertagt. Und wisst ihr was: Ich bin so richtig fein mit dieser Entscheidung. Und wisst ihr auch warum? Ich bin mir ganz sicher, dass es schon in ein paar Jahren ganz viel mehr Raum für mehr Lebendigkeit gibt. 35, ich werd‘ schon noch herauskriegen, wer du so bist. Und du hast beste Voraussetzung: Ich lieb‘ mein Leben, trotz wirklich schwacher Batterie, gerade sehrsehrsehr!

 

 
 
 
 
 
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Ob ich Wünsche habe? Immer. Und das sind vor allem Gesundheit und ein bisschen mehr Zeit für so vieles. Außerdem wünsch‘ ich mir, mir wieder mehr selbst zu schenken: Mehr Aufmerksamkeit, ebenfalls mehr Zeit für mich, mehr Raum für Neues, für Familie, für Freund*innen, die eigenen Träume und tatsächlich mehr Energie. Aber letzteres wird schon bald wieder kommen, davon bin ich überzeugt. Hey, und na klar, habe auch ich materielle Wünsche. Die Meisten findet ihr hier. Aber noch ein paar Gemütliche haben sich dazu gesellt!

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