Schlagwort-Archiv: Chanel

Beauty // Meine Top 4 roten Lippenstifte, die zwar nicht perfekt sind, aber leuchten wie der Frühling

28.03.2017 um 15.36 – Beauty

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen Lippenstift-blind und auch faul, wenn es um Abwechslung geht, im Grunde genommen bin ich sogar super langweilig, weshalb ich unter anderem ständig vergesse zu erwähnen, welche Farbe ich da gerade genau trage, schließlich lege ich seit Jahren gefühlt dieselben Töne auf. Meist ein leuchtendes Orangerot. Jedenfalls treibt das offenbar manche von euch zur Verzweiflung, niemand will ja hundert Mal nachfragen. Deshalb folgt heute ganz offiziell eine schnelle Antwort und noch dazu eine Entschuldigung für mein mitunter langes Schweigen. Es war bloß so: Aus den Augen, aus dem Sinn. Pardon, wirklich wahr. Was mir außerdem aufgefallen ist: Sobald meine Reserven aufgebraucht sind, sollte ich mich schleunigst um nachhaltigere Alternativen kümmern. Tipps sind daher sehr willkommen! weiterlesen

OUTFIT // Gabrielle Chanel

20.03.2017 um 12.15 – Outfit Wir

Ich kann mich noch ganz genau an diesen einen Tag erinnern, als Sarah und ich uns nach fünf Jahren gemeinsamer Selbstständigkeit jeweils einen heimlichen Traum erfüllten, der uns insgeheim viel zu hochtrabend, oberflächlich und verschwenderisch vorkam. Eine Chanel-Tasche sollte es für jeden von uns ein. Es gibt zwar keine Entschuldigung für so viel Wahnsinn, aber auch keinen anderen Anflug von grenzenloser Unvernunft, den ich je so wenig bereut hätte. Kurz zuvor hatte ich noch mit zwei Beuteln Chipsfrisch im Bett gesessen und Audrey Tautou dabei zugesehen, wie sie die junge Coco Chanel im gleichnamigen Film spielte, wie eine Tänzerin zur Designerin wurde und eine ganze Branche umkrempelte, wie Coco, die eigentlich Gabrielle hieß, die Frauenmode revolutionierte und das Korsett abschaffte.

Man muss, glaube ich, ein bisschen verrückt sein und auch verliebt in das alles, um nachempfinden zu können, weshalb eine Marke derart viele Gefühle und Assoziationen und sogar einen kleinen Funken Stolz hervorrufen kann. In dem Moment zum Beispiel, als wir den Store verließen und wussten, dass wir es ganz allein bis hierher geschafft hatten, ohne Gönner, ohne Eltern, ohne Investoren. Nach einem Jahr Hartz IV, in dem wir Tag und Nacht tippten, zwei weiteren Jahren mit weniger Monatsgehalt als andere für ein paar Schuhe ausgeben, und ganz viel Durchhaltevermögen. Wir brauchten noch eine Weile um zu realisieren, dass wir langsam aber sicher immer unabhängiger und dass Existenzängste längst überflüssig geworden waren. Meine rote Chanel-Tasche ist damit quasi so etwas wie eine tägliche Erinnerung daran, dass man auch dann weitermachen sollte, wenn der Rest der Welt denkt, man hätte sich in brotlosen Träumen verstrickt. weiterlesen

OUTFIT //
„Zieh dich doch mal wie ein Mädchen an“

06.02.2017 um 10.16 – Outfit Wir

hosenanzug

„Hallo, Herr van Dinther!“ lachte mein Lieblings-Späti-Verkäufer mir entgegen, als ich am Samstag Hosenanzug-tragend eine Packung Kaugummi bezahlten wollte. Es dauerte nicht lang, da fühlte ich mich auch schon wieder vier Jahre zurück versetzt, ich weiß nämlich noch ganz genau wie man damals mehrheitlich auf meinen ganzen Stolz, den braunen Zweiteiler von Wood Wood, reagierte. Mit Unverständnis nämlich. Ich glaube sogar, eine entfernte Kollegin wollte mir irgendwann einmal durch die Blume zu verstehen geben, dass in „solchen Fällen“ ein kleiner Stilbruch angebracht sei, hohe Hacken etwa oder roter Lippenstift, der Weiblichkeit zuliebe. Ich hingegen habe bis heute nicht verstanden, warum Kleidung überhaupt „vorteilhaft“, „sexy“ oder „feminin“ sein muss. Sie darf es sein, keine Frage, aber wichtiger ist doch, dass sie sich gut anfühlt und dem Gemüt entsprechend. Ich glaube zudem kaum, dass man mich aufgrund meiner Kleidung für einen Mann halten könnte und selbst wenn – wie furchtbar? Keineswegs. Damals kommentierte sogar jemand, ich hätte in diesem Aufzug etwas von einer „Lesbe“. Soso.

Ich tobte. Aber einzig und allein, weil nicht fassen könnte, dass es offenbar noch immer Menschen gibt, in deren kleiner Welt es wichtig scheint, von welchem Ufer das Gegenüber stammt, die glauben, man könne aufgrund von Kleidung oder der Nasenspitze per se auf die jeweilige sexuelle Orientierung schließen. Ich schrieb damals: „Wer weiß das schon“. In der Uni war ich schließlich mal kurz in ein Mädchen verguckt gewesen, bis ich schließlich feststellten musste, bis über beide Ohren heterosexuell zu sein. Ich dachte im Angesicht dieser Erkenntnis jedenfalls nur „aha“ und nicht „jippie“. Und lachte mir fortan ins Fäustchen, wann immer mir jemand aufgrund meiner Kleidung, Gestik oder Mimik eine Liaison mit einer meiner besten Freundinnen, die -Wahnsinn- lesbisch ist, nachsagte.  weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
„The Good Life“

31.01.2017 um 15.55 – Allgemein

5 piece wardrobe frenchWas war ich in letzter Zeit modemüde und saumäßig ankleidefaul. Ich glaube sogar, dass es noch nicht einmal gelogen wäre zu behaupten, ich hätte während der vergangenen vier Wochen bloß drei verschiedene Pullover und zwei Jeanshosen im Wechsel getragen; der Winter macht mich einfach fertig. Und dann diese Langeweile überall. Die Gleichschaltung. Und ich ja auch mittendrin. Womöglich brauchte ich einfach mal eine kurze Pause. Seit gestern tut sich da nämlich wieder was in meinem Herzen, es fängt jedenfalls ganz zaghaft an zu kitzeln wenn ich an die immerhin nahenden ersten Frühlingstage denke und gleichzeitig an mit Rüschen-verzierte Turnschuhe. An immer-wieder-Ringel mit Regenbogen-Botschaften und superhoch geschnittene Karotten. Hopfen und Fashionmalz scheint also doch nicht ganz verloren, mir ist vielleicht bloß ein bisschen egaler, was der Rest der Modewelt so treibt. Stattdessen möchte ich einfach tun und tragen, wonach mit der Sinn steht. Hier ein erstes Beispiel – The Good Life eben: weiterlesen

Chanel Haute Couture // Karls Muse Lily-Rose Depp & Details, die wir uns merken sollten

26.01.2017 um 13.57 – Mode

chanel haute couture ss17 „Ist das da Haute Couture?“ fragte mich jüngst eine Freundin, als vor einem Schaufenster standen, das vollgepackt mit Opulenzen war. Sie war sich ganz sicher. Und fast ein bisschen traurig, als ich schließlich widersprechen musste. Natürlich, wenn man besagten Begriff wörtlich übersetzt, ist damit nichts anderes als „gehobene Schneiderei“ gemeint. Vielleicht wird er deshalb sooft verwendet, meist allerdings zu Unrecht. Im Schnitt sind es nämlich nur insgesamt 20 Designhäuser weltweit, die das in Frankreich geschützte Attribut ihr Eigen nennen dürfen und damit zum exquisiten Zirkel der „Chambre Syndicale de la Couture Parisienne“ zählen. Ebenjene Schneiderinnung entscheidet tatsächlich jedes Jahr aufs Neue, wer dabei sein darf und wer nicht. Um die hohe Schneiderkunst zu wahren, wird nach strengen Kriterien ausgewählt. Jede HC Kollektion muss etwa aus mindestens 35 Unikaten bestehen, für die ausschließlich die hochwertigsten und exklusivsten Materialien verarbeitet werden dürfen – per Handarbeit. Maschinen verboten. Für ein einziges Abendkleid muss demnach mit bis zu 1000 Arbeiststunden gerechnet werden. Es kommt also längst nicht mehr darauf an, wer die optisch üppigsten Kreationen präsentiert, ganz im Gegenteil, Haute Couture kann mitunter beinahe tragbar wirken. Dazu passte auch Karls neue Zurückhaltung hinsichtlich der sonst gern überkonstruierten Locations, man denke etwa an der Supermarkt oder den Flughafen zurück. Diesmal wirkte das Spektakel in Erinnerung an die kleinen Salonschauen von damals beinahe, als hätte sich eine neue Ruhe in der Haute Couture etabliert. Vielleicht ein Statement gegen das Lautsein der Welt, das sich durch Trump ganz aktuell nur noch weiter zu manifestieren scheint. “I wanted something impeccable, clean. I wanted the girls to look like walking fashion drawings,” beschrieb Karl Lagerfeld selbst sein Defilee. weiterlesen

5 Piece Wardrobe //
Jax Teller (Winter) Blues is over

05.01.2017 um 15.24 – Mode Shopping

wish list 5 piece wardrobe

Wir schaffen das, Freunde. Die Dinge positiver zu sehen und auch den Regen. All den kleinen Rückschlägen zum Trotz. Gestern Abend etwa hatte ich mir fest vorgenommen, kein Trübsal mehr zu blasen und mich stattdessen in heißem Badeschaum geräkelt während auf dem Holzhocker neben der Wanne mein Laptop thronte, um mir die allerletzte Folge „Sons of Anarchy“ vorzuspielen. Nicht wegen der Handlung, sondern einzig und allein, weil dieser Charlie Hunnam als Jax Teller zum Anbeißen ist. Ich plantschte also ,trank dabei kalte Cola und schmachtete und wartete auf ein Happy End – das nicht kam. Achtung, Spoiler – Jax, oh Jax, er starb. Was soll man dazu noch sagen. Ich habe feste versucht, etwas schönes zu tun, etwas, für das es keinen Sonnenschein braucht, und das hat nunmal nicht auf Anhieb geklappt. Also nochmal und nochmal und schwups, kommt sicher schon der Frühling. Bis dahin werde ich T-Shirts mit Freibadpommes auf der Brust tragen und von roten Taschen und Cuba träumen: weiterlesen

Mode und Investment –
Wie passt das zusammen?

26.10.2016 um 8.01 – box2 Mode Shopping

Investment Pieces

Es kommt vor, dass wir die verrücktesten Gründe auftischen, um unsere kostspieligen Errungenschaften vor uns selbst zu rechtfertigen, um uns vor dem schlechten Gewissen zu bewahren oder aus Selbstschutz-Gründen, damit wir in der kommenden Woche nicht gleich wieder losziehen, wenn das Portemonnaie ausnahmsweise locker sitzt. Das können Belohnungen aller Art sein oder Geschenke zu verschiedensten Anlässen, die wir nur uns selbst machen – ganz selten, dafür aber ausgewählt. Wer Mode von Herzen wertschätzt, der weiß an dieser Stelle vielleicht, wovon ich spreche – und der gebraucht auch zu gern das (Un)Wort Investition. Ja, es wird oft geschmunzelt, wenn wir unsere hochpreisigen Einkäufe als Investition betiteln, schaue ich mir allerdings meine ausgewählten „Investitionen“ aus der Vergangenheit an, dann weiß ich sehr wohl, dass mich der Großteil von ihnen ein Leben lang begleiten werden: Weil sie für mich, ganz unabhängig vom Preis, einen wahnsinnigen Wert haben, an Meilensteine erinnern (Stichwort Belohnung!) oder ich felsenfest behaupte, dass sich ihre Anschaffung auszahlen wird und ich mit meiner eigenen Einschätzung und eventuell der des Marktes, Goldrichtig liege.

Wenn wir in unserem modischen Kosmos also von einer Investitionen sprechen (die Wirtschaftswissenschaftler werden das anders sehen), dann meinen wir nicht selten Designer-Stücke, deren Wert (in erster Linie für uns selbst) hoffentlich niemals schwindet, sondern stabil bleibt oder sich im besten Fall sogar erhöht. Eine kleine Glücksformel steckt am Ende zwar in jedem Kauf, ein Schnellcheck kann trotzdem nicht schaden – und genau dafür haben wir uns heute Vestiaire Collective, die Designer-Plattform für Vintage- und „Second Hand“-Stücke mit ins Boot geholt, um euch zu zeigen, welche Investment-Pieces sich, rein wirtschaftlich betrachtet, in der Vergangenheit wirklich gelohnt haben. weiterlesen

Outfit // Miuccia ❤️

06.10.2016 um 11.27 – box3 Mode Outfit Wir

MIu Miu Jacket thisisjanewayneMiuccia Prada ist eine der wenigen wirklich Intellektuellen der Modebranche, sie studierte Politkwissenschaften bevor sie sich dem Beruf der Designerin verschrieb und war während der 1970er Jahre in der italienischen Frauenrechtsbewegung aktiv. All die unterschiedlichen Einflüsse, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch ihr kreatives Schaffen prägten und noch immer prägen, sind bis heute in den Kollektionen der mittlerweile 67-Jährigen wiederzuerkennen. Miuccia Prada bringt uns immer wieder zum nachdenken und lachen, gleichermaßen. Vielleicht, weil sie Mode zwar nicht ernst nimmt, aber für wichtig hält: „I EVEN HATED IT. I WAS A FEMINIST IN THE ’60S AND CAN YOU IMAGINE? THE WORST I COULD HAVE DONE WAS TO BE IN FASHION. IT WAS THE MOST UNCOMFORTABLE POSITION … AND I HAD PROBLEMS FOR SO MANY YEARS; ONLY RECENTLY I STOPPED. I REALIZED THAT SO MANY CLEVER PEOPLE RESPECT FASHION SO MUCH AND THROUGH MY JOB … I HAVE AN OPEN DOOR TO ANY KIND OF FIELD. IT’S A WAY OF INVESTIGATING ALL THE DIFFERENT UNIVERSES: ARCHITECTURE, ART, FILM.“ (Quelle) Ich könnte ihr die Füße küssen, für all das.

Auch dafür, dass sie 2014 einen ganzen Monat lang damit verbrachte, den perfekten Windbreaker zu kreieren, einen, der nicht „too puffy“ daher kommt, an den ich noch im gleichen Jahr mein Herz verlor. In diesem Sommer fand ich ihn in der Toskana wieder. Ein Grund mehr für mich, den Herbst zu lieben: weiterlesen

OUTFIT // Sommer-Nostalgie.

11.07.2016 um 12.01 – box2 Outfit Wir

chanel red bag thisisjanewayneIm Sommer tendiere ich dazu, in Nostalgie zu verfallen und die Vergangenheit bis ins Unermessliche zu romantisieren – was war das schön, damals mit 16, als es nichts wichtigeres als perfekt gedrehte Dreadlocks und eine Woche campen auf dem Summerjam Festival gab. Ganz tief drin in meinem Herzen, weiß ich noch immer, dass Besitz sich für mich immer irgendwie belastend anfühlt, allerdings kollidiert diese Erkenntnis mit zunehmenden Alter immer wieder mit meiner Liebe zu schöner Kleidung, so ist das nunmal. Wenn ich dann aber ein Stück finde, das das Damals zumindest ein Stück weit mit dem Heute verknüpft, dann freue ich mich jedes Mal wie ein Mops im Haferstroh. So geschehen im Vintage-Himmel „Sommerladen“, wo ich den obigen Seiden-Rock von Dies van Noten fand, der durchaus auch schon 12 Jahre zuvor in meinen Kleiderschrank hätte wandern dürfen. Versteht ihr, was ich meine? Und als ich da gestern so in meinem Jeep saß (Achtung, bevor hier jemand die Umwelt-Keule schwingt: Umgerüstet auf Auto-Gas), The Shins liefen und die Sonne schien, da hab ich mich wieder ein bisschen wie 18 gefühlt, vielleicht sogar noch ein bisschen freier, wegen all der neuen Möglichkeiten. Danke, du schöner Sonntag. weiterlesen

Outfit // Tag 3 der Modewoche

06.07.2016 um 9.02 – Outfit

Dries van Noten

Während die Fashion Week längst vorbei ist und ich mich zurzeit auf dem Land und somit bei Mami daheim befinde, gibt’s für euch der Vollständigkeit halber heute selbstverständlich noch Outfit Nummer 3 der Modewoche – die ultra entspannte Version. Manch einer behauptet, weit und weit vertrage sich nicht, ein körperfernes Unterteil brauche immer auch einen engeren Gegenspieler, aber ihr kennt uns: Oversized oben und unten funktioniert ganz hervorragend. Und so zog ich für Tag 3 meine liebste Dries van Noten Hose aus dem Kleiderschrank und vermählte sie ganz einfach mit der feuerroten Carmen und den wohl bequemsten Riemchenschuhen von Mango, die ich je besaß.

Ende gut, alles gut. Fashion Week, du warst so schön unkompliziert in diesem Jahr. Wiederholung, bittesehr <3  weiterlesen

OUTFIT // MBFWB
Mit Blumen & Oldies unterwegs

30.06.2016 um 8.03 – Outfit

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Die Fashion Week löst auch nach 5 1/2 Jahren noch immer leichte Panik in mir aus: Nicht, weil der Terminkalender auch in diesem Jahr wieder unrealistisch vollgepackt wurde, sondern weil die Outfit-Wahl mich regelmäßig an meine Grenzen bringt. Völlig bekloppt auf der einen, völlig normal auf der anderen Seite. Sich „schick“ zu machen, statt verlottert von Event zu Event zu schluffen, versteht sich da mittlerweile von selber. Das war nicht immer so, aber wenn man schräg auf die 30 zugeht, dann darf man sich an dieser Stelle eigentlich auch mal ein paar mehr Gedanken machen, schon klar.

Bloß waren die vergangenen Wochen hier so turbulent, die Zeit so knapp, dass das First World Problem „Was ziehe ich an?“ galant vor mir her geschoben wurde. Und so zog ich am Montag noch flott zwei Stunden Wilma-frei los, um auf die schnelle doch noch was Hübsches zu kaufen – und fand nichts. Nada. Niente. Ich schob das Problem also eine weitere Nacht vor mir her, um an Tag 1 der Fashion Week morgens um 6 Uhr noch einmal einen Blick in den Schrank zu werfen. Und so fand ich auf die allerletzte Minute doch noch was: Ein rosagrünes Irgendwas, ein grünes Crop Top, einen Blumenmantel, der eigentlich mal ein Kleid war und liebste Schuhe für liebste Anlässe. Weniger Nachdenken, einfach machen. Check! weiterlesen

Outfit // MBFW Tag I
Mit Rüschen Jeans & DIY Halsschmuck

29.06.2016 um 9.45 – Outfit Wir

gucci

Kurz vor der Fashion Week sitze ich immer da und denke still und heimlich „Och nö“ in mich hinein, geht es dann aber wirklich los, versinke ich glücklicherweise ganz rasch in gegenteiligen Gedanken. Ich bin sogar meist ein bisschen beschwipst vor Vorfreude auf all meine Kollegen und Kolleginnen, wegen der Freunde und Bekannten aus verschiedensten Städten, die man womöglich endlich wiedertrifft, gespannt auf das, was unsere Berliner Lieblingsdesigner zeigen werden, und auch irgendwie mitfiebernd, euphorisch und in einem seltsam-schönen Arbeitsmodus, der mich zwischen all der Hektik unversehrt und mit viel Energie durch die Tage fliegen lässt. Bloß würde ich bei alldem am liebsten Pyjama tragen.

Macht man aber nicht, so eine Modewoche ist nämlich, wenn man so will, mit einer Hochzeit vergleichbar – da brezeln wir uns auch nicht unbedingt unser selbst willen auf, sondern weil wir den Gastgebern Respekt zollen wollen und sollten. So ist das auch hier, die Menschen hinter den Kulissen haben für den Zirkus schließlich Schweiß und Blut geschwitzt. Wie man sich allerdings wirklich adäquat und der Berliner Fashion Week entsprechend kleidet, habe ich noch immer nicht herausgefunden, gestern hatte ich aber sehr wohl den Eindruck, so könne es funktionieren: Mit selbstgemachtem Halsschmuck, schief gewickelter Bluse und Rüschen an der Jeans. weiterlesen

Short News // Neues von IKEA,
alle 72 Emojis, Vejas neue Kollektion

14.06.2016 um 8.13 – Allgemein

short news

Alle News der vergangenen Tage auf einen Blick, die unter keinen Umständen verpasst werden sollten – darunter u.a mit IKEAs neuester Limited Edition und einer gemeinsamen Sache mit Hay, Chanels Taschenkreationen für die nächste Saison, Barack Obama im Duett mit Jimmy Fallon und allen 72 Emojis, die ganz bald kommen. weiterlesen

It’s all about the Detail // In the Mood for:
Kragenparties

02.06.2016 um 9.02 – Trend

kragen_thisisjanewayne

Ganz klar: Es muss ein modisches Leben nach Turtle Necks und Carmen Tops geben. Das war uns allen bewusst. Und was liegt da näher, als sich directamente auf den Kragen zu stürzen, hmm? Richtig, genau der steht jetzt endlich wieder im Mittelpunkt, läuft spitz zu, ist übergroß, über den Schultern liegend, üppig verziert, mit Nieten besetzt oder besteht gleich aus einem ganz anderen Material als der Rest des Oberteils.

Gucci macht’s schon lang, Fendi und Louis Vuitton jetzt auch, bei Miu Miu ist er mit Abstand am adrettesten und bei Sandro Paris wird’s sogar bezahlbar. Ich bin jedenfalls hin und weg von so viel Aufmerksamkeit um den Hals, werde mir zuallererst ein Modell zum Umschnüren genehmigen, statt gleich in ein neues Hemd zu investieren und peppe ältere Kleiderschrankhüter mit ein bisschen Kragenparty auf. Nike hat’s bereits vorgemacht und auch die neuesten Runway-Bilder sorgen für nötige Portion Inspiration:  weiterlesen

Jane Wayne OUTFIT //
Doppelt gestreift mit Marni und Lika Mimika.

31.05.2016 um 7.30 – Outfit Wir

thisisjanewayne chanelViele Jahre meines Lebens konnte ich den ganzen Wind, der um weiße Blusen gemacht wird, weder verstehen, noch spüren, nicht einmal ein bisschen. Eine weiße Bluse ist eine weiße Bluse ist eine weiße Bluse und mehr nicht – Dachte ich. Ist auch so. Aber inzwischen weiß ich, dass es kaum etwas Praktischeres gibt oder Schmeichelnderes oder Schlichtschöneres.Vor allem an Tagen, an denen man den Pragmatismus am liebsten an oberste Prioritäten-Stelle setzen würde, aus unterschiedlichste Gründen aber nicht dazu in der Lage ist, genau so wenig wie zum Kopfzerbrechen vor dem Kleiderschrank. Noch besser, wenn man obendrein eine Freundin hat, die ihrerseits eine der schönsten aller Hosen satt hat, jedenfalls wenn es nach meinem Geschmack geht. Ein Hoch auf diese straßentaugliche Pyjama-Seidenhose samt Farbstreifen-Pracht und außerdem ein riesengroßes Danke an Duweißtschonwen. An den Füßen trage ich übrigens ebenfalls gestreift – mehr ist manchmal vielleicht ja wirklich mehr: weiterlesen