Schlagwort-Archiv: Esprit

OUTFIT // Heute so: Alltagsunfähig.

21.09.2016 um 12.50 – Outfit Wir

Processed with VSCO with a6 preset

Eigentlich wollte ich längst zum Schneider mit meiner neuen, plötzlich reinverknallten BOSS Hose, die beim Fitting-Termin für die Show in New York als kleines Extrabonbon unbedingt mit musste. Aber wie das im Moment so ist, komme ich zu nichts. Nicht mal die Brotkrümmel werden dieser Tage vom Tisch gewischt, der Papierkorb quirlt über und sogar der Kinderarzttermin wurde fast verpasst. Alltagsunfähig nennt man das wohl – und die Liste der To-Dos ist unaufhörlich lang. Ich weiß nicht einmal, woran es genau liegt, aber ich bin im Moment so langsam im Kopf, dass jede noch so langsame Schnecke mich wohl überholen würde. Es sind diese Wochen voller Versprechen, die man anderen macht und die einem manchmal das Genick brechen wollen. Wilmas erster Geburtstag steht an, Meetings und Konzeptabgaben sitzen uns im Nacken, eine Abschiedsparty hätte eigentlich organisiert werden müssen und der tägliche Wahnsinn kommt noch dazu. Die Eingewöhnung der Kleinsten ist bereits geschafft, es kann also nur bergauf gehen. Und heute ist schon Mittwoch – fast Wochenende also. Es wird, ich bin mir da ganz sicher.

Und so laufe ich heute mit viel zu langem Hosenbein durch die Gegend, wähle meine Schritte mit Bedacht, damit das adrette Modell nicht gleich am Saum zerfetzt und mache mich auf die Suche nach einem Schneider, damit ich die Anzugshose demnächst auch mal mit flacherem Schuhwerk kombinieren kann. Wenn nicht, wird’s ein Schrankhüter – und das will hier keiner. Also Beine in die Hand und völlig banale Dinge des Alltags regeln. weiterlesen

Gemeinsame Sache //
Esprit x Opening Ceremony

08.09.2016 um 6.11 – Mode

opening ceremony x esprit

Boooom! Also wenn das nicht mal die Überraschung des Tages ist: Opening Ceremony kooperiert mit ESPRIT und bringt pünktlich zur New York Fashion Week eine Capsule Collection aus 40 teils ikonischen, teils runderneuerten Kreationen auf den Markt, die an die glorreichen Zeiten der kalifornischen Modekette erinnern sollen. Und das sieht ganz schön gut aus: Wie soll es auch anders sein, haben es sich Humberto Leon und Carol Lim, die Gründer von Opening Ceremony, längst auf die Fahne geschrieben, angegraute Labels wie einst Kenzo und DKNY aus der Staubwolke zu fischen. Zwar sind wir schon längst der Meinung, dass Esprit sich keinesfalls länger hinter den anderen Großen verstecken muss, so richtig scheint es aber noch immer nicht klappen zu wollen, mit der Mission „Imagewechsel“. Ob diese Überraschungkoop das Ruder nun endlich rumreißt?

Der plakative ESPRIT-Schriftzug, Knallbonbonbon-Farben, gemütliche Trainingsanzüge und Looks, die an 80er Looks wie von Benetton und Oilily erinnern, sorgen jedenfalls dafür, dass alle Zeichen auf Revival stehen könnten. Das Besondere dieser Liaison? Die Unisex Capsule Collection wird es ausschließlich in den hauseigenen Opening Ceremony Stores, bei Selfridges in London, Tom Greyhound in Paris und i.T. in Hongkong zu kaufen geben. Pah! weiterlesen

OUTFIT //
Wir sollten viel mehr tanzen.

07.03.2016 um 10.00 – Mode Wir

esprit imperfectFür die viel diskutierte #imperfect Kampagne, die keinen Unterschied mehr zwischen Perfektion und Imperfektion machen will, wo doch gerade im Unvollkommenen die große, wahre Schönheit liegen sollte, hatten wir bereits vor einer Handvoll Monaten mit Esprit zusammen gearbeitet. Jetzt, kurz vor dem Einbruch des lang ersehnten Frühlings, geht es in die nächste Runde. Diesmal dreht sich alles um die Kostbarkeit der individuellen Freiheit, um den Mut, niemand anderes als man selbst zu sein, und: Um Tanz als Ausdrucksform der eigenen Persönlichkeit. Warum denn eigentlich Tanz, dachte ich noch beim Durchblättern des Konzepts, das ich kurz darauf beiseite räumte, mir blieb ja noch etwas Zeit für diesen Beitrag.

Eine Woche später fand ich mich dank eines mitternächtlichen Anrufs mehr unerwartet als gewollt auf einer kuschelig kleinen, in flackerndes Licht getränkten Tanzfläche irgendwo in Kreuzberg wieder. Noch am Nachmittag zuvor hatte ich mir eingebildet und zugleich geschworen, ich sei rausgewachsen aus diesem elendig anstrengenden Clubleben, mein Sofa würde fortan auf Ewig Vorrang haben und überhaupt, keine durchgemachte Nacht der Welt könne den Kater mit Kind am Tag danach je wett machen. Trotzdem blieb ich bis die Sonne aufging. Und als ich ins Taxi stieg, um noch vor Einbruch des hellen Tages ein Glas Eiswürfelwasser auf meinem Balkon zu schlürfen, so wie früher immer, legte sich in meinem Hirn ein Schalter um, dessen Existent ich beinahe gänzlich vergessen hatte. Nie mehr ohne diese Momente, bitte. Nach Ampel Nummer Eins fühlte ich mich plötzlich frisch wie mit 20, auf der letzten Kreuzung abenteuerhungrig wie die junge Mia Farrow und vor der Haustür erholt wie dreißig Siebenschläfer nach der Winterruhe, jedenfalls geistig. Nicht, dass ich überhaupt ein nennenswertes Hinterteil hätte, aber ich fürchte, dank Rihannas und Drakes „Work“ habe ich mir an diesem Samstag in weniger als vier Stunden den Stress von mehr als drei Monaten aus dem Leib getwerkt. weiterlesen

Fashion Week // Gewinnt 1×2 Einladungen für „Key Looks – the Show! Presented by Fashion ID

15.01.2016 um 20.44 – Event Lookbook Mode

shop the runway espritMan kann über das längst entstaubte Image von Esprit denken, was man will, aber derzeit ist kein schlechtes Haar an dem Brand zu lassen, das die meisten von uns auf irgendeine Art und Weise durch die Schulzeit begleitete, wirklich nicht. Als wir uns im vergangenen Jahr erstmals an ein eigenes Esprit x Jane Wayne Lookbook-Shooting heran wagten, da stand uns ehrlich gesagt noch ein wenig der Schalk der Nacken. Wir wollten euch nämlich beweisen, dass es sich lohnt, ein zweites Mal hinzusehen, dass es durchaus an der Zeit sein könnte, eventuelle Erinnerungen an Amors-Pfeil-bestückte Klassenkameradinnen zu überwinden und auf die eigenen Augen zu hören. Ich fürchte, spätestens mit dem Erscheinen der aktuellen Spring/Summer-Bilder braucht es kaum weitere Worte der (Liebes-)Erklärung.

Da haben sich die Herrn und Damen Art Direktoren doch tatsächlich nicht nur Stilikone Candela Novembre geschnappt, sondern auch noch mein Lieblingsmodel, die unverschämt schöne und kluge Alba Galocha. Wie der Esprit-Frühling in Bewegung aussehen wird, könnt ihr am 23. Januar während einer Runway Show gemeinsam mit uns Janes erleben, wir wollen euch im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week nämlich mitnehmen zum exklusiven „Key Looks – the Show! Presented by Fashion ID“ Event in auserwählter Runde und zwar ins offizielle Schauen-Zelt – der Name sagt es bereits: Anschließend kann das Gesehene sofort online oder bei P&C geshoppt werden. Ein Live-Act gehört ebenso zum 1×2-Tickets-Paket, das wir heute an euch verschenken, wie die Aftershow-Party, ist ja klar. Wie ihr gewinnen könnt? weiterlesen

Outfit //
Im Herzen spießig.

20.10.2015 um 9.44 – box1 Outfit Wir

Processed with VSCOcam with c1 presetDass in uns klammheimlich eine Spießerin schlummert, hört ihr nicht zum ersten Mal: Manchmal ganz vornehm, wieder ein bisschen britisch, dann doch ein klein bisschen stieselig und dazwischen fürchterlich inkonsequent und natürlich deutlich ausbaufähig. Am Sonntag packte er mich wieder, dieser Wunsch, auch mal wieder erwachsener vor die Tür zu treten, wohlwissend, dass das Ganze durchaus noch getuned werden kann. Für einen gemütlichen Sonntagsspazierganz zu Dritt hat’s allemal funktioniert, auch wenn mir auf den Bildern nun der Schaft der Schuhe ein klein wenig zu kurz erscheint. Es fehlt eben noch das Traummodell. Aber irgendwas ist ja immer.

Ein klein bisschen verknallt bin ich allerdings in meinen dunkelblauen Doppelreiher und natürlich in meinen Sale-Fund aus dem Hause Wood Wood, der heimlich wieder im ASOS-Sortiment auftauchte und ab sofort für Kuscheltage sorgt. Mit dem milden Herbst ist’s in Berlin bekanntlich vorüber.  weiterlesen

Die Sache mit dem Fudeln, oder:
#IMPERFECT = PERFECT

18.09.2015 um 10.04 – Gesellschaft Mode

imperfectMeine Freundin Luise hat von ihrer Mutter einen Selfiestick zum Geburtstag geschenkt bekommen, was richtig „Fesches, mein Kind“ also, etwas, das man im Moment der Übergabe am liebsten demonstrativ beschämt zurück in die Geschenkpapierwurst rollen möchte, um irgendwann dann doch noch zu kapitulieren und dem Teleskop-Arms selig jauchzend entgegen zu blicken, knutschend, grinsend, zungenrollend. Fotos vom eigenen Antlitz schießen, am besten von schräg oben, das war vor ein paar Jahren noch derart Banane, dass sich ausschließlich hemmungslose Teenager dieser Praxis widmeten. Heute ist sie in etwa so präsent wie das Avocadobrot im Social Web.

Aber: Noch nie stand die bebilderte Selbstoptimierung in einem derart großen Kontrast zum Selbstbewusstsein ihrer Jünger. Am anderen Ende des China-Stabs hängen in den allermeisten Fällen nämlich vor allem Zweifel, Unzufriedenheit und Komplexe. Weil das Gras der Schönheit woanders immer grüner scheint. Weil wir trotz des ausreichend vorhandenen Wissens über Filter, Überbelichtung und Schokoladenseiten gerne vergessen, dass Perfektion eine nicht existente Utopie ist, eine, die einzig erdacht wurde, um das gigantische Hamsterrad der konstanten Fehlersuche in Gang zu halten. Weil die permanente Überstilisierung unseres Alltags zu einer erschreckend ausgeprägten Version von Realitätsverlust führt. John Legend ist zwar kein Geisteswissenschaftler, singt mit seinen vor Romantik triefendem Zeilen „(…) All your perfect imperfections“ aber im Grunde das Allerwichtigste: Imperfect und I’m perfect gehören zusammen wie Paris und der Eiffelturm. Esprit befeuert dieses Bewusstsein derzeit mit einer Kampagne, von der wir euch hier bereits berichteten. Zwar nicht ohne Gegenwind, aber wir bleiben dabei: Wenn ein Unternehmen es schafft, dass wir wieder vermehrt über das sprechen, was uns wirklich liebenswert und zum Gegenteil von öden Abziehbildern macht, dann hüllen wir uns gerne in doppeldeutige Hashtags wie #imperfect. weiterlesen

Outfits //
3 x Alltag

10.09.2015 um 9.25 – Outfit Wir

outfitsDort oben links seht ihr meinen neuen Herbstmantel, der zwar ein bisschen so aussieht, als käme er von Isabel Marant, aber nein, er stammt von Esprit und ist mein persönlicher Kauf des gestrigem Abends, an dem die VOGUE Fashion’s Night Out in Berlin statt fand. Auf Bild zwei Trage ich die sooft verpönte, aber von mir sehr geliebte Latzhosenform und zwar eine von Citizens of Humanity, dazu meine Lieblingsfarbe des Winters: Rostorange. Kurz zuvor hatte ich übrigens eine Pizza bei Masaniello verspeist – ist direkt bei mir ums Eck, unglaublich empfehlenswert und unbedingt zum hinter die Ohren schreiben. Rechts habe ich versucht, mir vorzustellen, ich trüge einen Longbob, hat nur mittelgut geklappt – ich glaube ich bleibe vorerst meinem langen Stroh treu.

Das wars auch schon vom Alltag der vergangenen Woche. Und jetzt geht’s wirklich auf nach London. weiterlesen

JW Lookbook // Jane Wayne x Esprit
& wir bei der VOGUE Fashion’s Night Out

07.09.2015 um 13.01 – Advertorial Mode Outfit Wir

jane wayne x esprit lookbook aw 15Vielleicht erinnert ihr euch, vor ein paar Monaten schossen wir bereits ein erstes Polaroid-Lookbook für Esprit. Warum Esprit?, das fragte man uns nicht nur einmal, aber die Antwort fiel immer gleich aus: Weil sich das Label ziemlich gemausert hat und weil wir selbst lange Zeit ziemlich gut darin waren, diese offensichtliche Entwicklung weg von Amors rotem Pfeil ganz frech zu ignorieren. Zwei Mal hinschauen lohnt sich nämlich, nicht nur manchmal. Als dann auch noch die #IMPERFECT Kampagne in unser Malifach flatterte, vollgestopft mir 70er Jahre Looks, da war es schon wieder um uns geschehen, das kann man ruhigen Gewissens so sagen. Lookbook #2 samt sämtlicher Esprit-Lieblingsstücke für den Herbst/Winter 2015 ließ also nicht lange auf sich warten und zwar aus gutem Grund:

Am Mittwoch, den 9.September, geht die VOGUE Fashion’s Night Out Berlin in die nächste Runde und auch Esprit wird bei der internationalen Shopping-Nacht mit von der Partie sein, mit Unterstützung von uns, wir werden nämlich ab 19 Uhr für euch im Store auf der Tauentzierstr. 15 für sämtliche Styling-Fragen und Zwischendurch-Pläuschchen parat stehen. weiterlesen

#Imperfect oder I’M PERFECT?
– Esprit Kampagne für mehr Selbstliebe

01.09.2015 um 15.52 – Advertorial Mode

esprit im perfect
Sich selbst so richtig schön finden und dem Spiegelbild High Five geben, das ist heute gar nicht so einfach und vielleicht war es das auch nie, ständig gaukeln uns die Medien Ideale vor, denen es hinterher zu lechzen gilt, überall wird von Individualität geredet, aber wenn es um uns selbst geht, werden wir plötzlich ganz kleinlaut und nörgeln als gäbe es kein Morgen mehr. Sommersprossen werden zu Streuselkuchengesichtern, Rundungen zu Problemzonen, irgendetwas an uns gerät permanent zu kurz oder zu lang, die Beine zum Beispiel oder die Nase, zu dick, zu klein oder ganz zweifelsohne furchtbar anders als es eigentlich sein sollte, obwohl ohne das Anderssein der Eine wie der Andere wäre, alles gleich, langweilig und nichtssagend. Manchmal passiert es, dass Persönlichkeiten verblassen, weil wir viel zu oft nur an der Oberfläche kratzen, weil wir nach Perfektion suchen, die nur auf Bildern existiert und vielleicht sogar noch nicht einmal dort. Wir wissen das, aber vergessen viel zu gern, weshalb kleine Erinnerungen und Liebesbriefe an unsere Unvollkommenheiten hin und wieder ziemlich wichtig sind. ESPRIT sieht das sehr ähnlich und hat sich deshalb pünktlich zum Herbst die #IMPERFECT Kampagne aus dem Ärmel geschüttelt – um ein Statement gegen Idealvorstellungen zu setzen.

IMPERFECT oder I´M PERFECT? Macht nämlich gar keinen Unterschied, genau. weiterlesen

OUTFIT //
White Dungarees Day!

04.06.2015 um 7.30 – Outfit Wir

nike latzhose 1

Gestern trug ich dem ersten halbwegs warmen Tag des jungen Monats entsprechend das obige Outfit und ganze vier Mal wurde ich nach der Herkunft dieser „mordsmäßig guten“ Latzhose gefragt, nach meiner Antwort dann meist: Stille. Das gute Stück stammt nämlich von Esprit, was dem ein oder anderen glatt die Sprache verschlug, weil „kann ja gar nicht“ und „öh, krass.“ Kann ja wohl und zwar am liebsten zu Rostorange und Schnür-Espadrilles aus der hauseigenen Kauf Dich Glücklich Schuh-Kollektion

Mehr habe ich auch schon fast nicht mehr zu sagen, außer: Verzeiht mir bitte die derzeit ernste Foto-Miene, mir entgleist in letzter Zeit bloß immer häufiger das Gesicht, weiß der Schlafmangel-Teufel warum. Es ist aber auch gar nicht so einfach, vor einem Fotoapparat stehend Würde zu bewahren, während Passanten mit „immer diese Blogger“-Blicken um sich werfen. Unangenehm. Aber selbst Schuld: weiterlesen

JANE WAYNE LOOKBOOK
feat. Esprit Spring/Summer 2015

27.05.2015 um 10.44 – Lookbook Mode Wir

esprit summer 2015

Wirft man den Namen ESPRIT in einen x-beliebigen Raum, so kann man relativ sicher sein, dass kurz darauf Köpfe dampfen oder wilde Diskussionen garniert mit einem hauch Nostalgie, aber auch viel Skepsis starten. Man könnte also auch sagen: Wir haben es hier mit einem Label zu tun, an dem sich die Modegeister scheiden. Und warum ist das so? Zum Beispiel wegen all der Antjes oder Barbaras, die womöglich jeder von uns noch aus Schulzeiten kennt – man erinnere sich bitte an Amor und seinen Pfeil, der auf sämtlichen Kleidungsstücken derselbigen prangten und mit dem man sich aus unterschiedlichsten Gründen irgendwie nicht so recht identifizieren wollte. Womöglich wegen eines Hühner-Streits. Oder weil Antje konsequent besser in Mathe war als man selbst. Was ich damit sagen will: Spätestens seit Gisele Bündchen höchst persönlich zum Kampagnenmodel von Esprit auserkoren wurde, um das Image der Marke ratzfatz etwas durchzulüften, täten wir wirklich gut daran, uns von – pardon – pubertären Altlasten zu befreien. Ansonsten verpassen wir nämlich mehr als nur ein hübsches Kleidchen, wirklich wahr. 

Weil Sarah und ich in letzter Zeit nämlich tatsächlich immer wieder ganz unverhofft über Schmankerl von Esprit gestolpert sind (hallo Button-Down-Rock, hallöchen weiße Latzhose), haben wir uns dazu entschieden, dass es allerhöchste Zeit für eine kleine Zusammenarbeit ist. Das Ergebnis samt unserer persönlicher Lieblingsstücke aus den Spring/Summer- und High Summer Kollektionen, sehr ihr hier: weiterlesen

TAGS:

,

Selbstversuch:
Zurück in die Kindheit mit Esprit
– Machen oder schleunigst sein lassen?

Foto 3 Kopie Kopie

Ich hatte Esprit längst vollkommen abgeschrieben, von roten Schildchen Albträume bekommen und fühlte mich von bogenschießenden Engelchen verfolgt. Esprit, nein danke. Esprit? Tupperparties, Frauenstammtische, Spielplatzgangs. Irgendwann war’s vorbei mit der Vorzeige-Marke aus Deutschland und nicht mal mehr der einst so sehr gemochte Schmuck konnte mich mehr aus dem Häuschen locken. Der komplette Image-Crash folgte und seither versucht das Label mit frischem Design-Team, „Gisele Bündchen“-Kampagne und neuen Stores alles, um die Gunst der Käuferschaft zurück zu gewinnen. 

Ich blieb bislang stark, kam erst gar nicht auf den Gedanken, Esprit noch einmal zu betreten – und bekam diesen Sweater während der Press Days geschenkt. Eingeknickt und schwach geworden, par excellence. Schönste Kindheitstage wurden im Kopf aktiviert und der ironische Umgang mit dem „Ach so schrecklichen“-Label ließ mich innerlich ziemlich schmunzeln. Gestern wurde der 80s/90s Look dann ausgepackt – mit 2nd Levi’sReebok High-Top Sneakern und Mini-Haar-Welle. Alle Klischees bedient. Und, was sagt ihr: Machen oder lieber ganz flott wieder sein lassen? weiterlesen