Plötzlich wusste ich nicht mehr wohin:
Bye bye Köln, Hallo Berlin <3

19.06.2017 um 11.38 – Slow Sunday

2017 ist wohl das Jahr der großen Veränderungen, zumindest scheint das bei mir bisher so zu sein. Nachdem 2016 eine negative Wendung die nächste jagte, hätte ich mir ja eigentlich gewünscht, dass dieses Jahr einfach nur die Sonne scheint, damit wir all das, was war, schnell vergessen können. Doch nur Silvester feiern und positiv denken, reicht halt manchmal eben doch nicht.

Nein, wieder aufstehen, umdenken und den Umschwung selber einleiten war mehr als überfällig, und damit beziehe ich mich nicht bloß auf meinen eigenen Kosmos, sondern durchaus darüber hinaus. Was ist denn nur los? Sind die Mondphasen durcheinander geraten? Bekomme ich eine etwas verspätete Quarterlife Crisis oder habe ich mich einfach zu lange hinter Projekten, Arbeit und der stillen Suche nach mir selbst versteckt und dabei nicht gemerkt, wie die Jahre ins Land gehen? Plötzlich war ich also 27 Jahre alt und wusste nicht mehr wieso, wohin und warum. Zeit also, neue Gefilde zu bestreiten und Veränderungen einzuläuten. Gesagt getan: Hallo Berlin! weiterlesen

No Make-Up //
7 Tage ungeschminkte Wahrheit. So war’s:

16.06.2017 um 12.25 – Beauty

Kaum ein anderes Beauty-Thema hat euch hier in den vergangenen Wochen so sehr interessiert wie unsere „No Make-Up“-Erfahrungen. Grund genug, auch unsere Redakteurin Elina um einem Selbsttest zu bitten und ihre Eindrücke nach NikeJulia Koch und Julia Korbik mit euch zu teilen. Bittesehr:

So sehr ich den Schönheitskram auch liebe, so sehr freue ich mich auch regelmäßig in der Woche, meiner Haut und mir Ruhe zu gönnen. Sich einfach mal den „wichtigeren Dingen“ im Leben zu widmen, was Verrücktes zu wagen, ganz ungeschminkt den Fuß vor die Tür zu setzten und nicht entscheiden zu müssen, ob Rot, Pink oder Nude für den Tag mein Lippenbegleiter wird oder ob man seine Wimpern eher XXXXL füllig und geschwungen oder überdimensional Spider-lang haben möchte. Ich weiß, ich weiß first world problem und so. Zu meiner Verteidigung sei gesagt: Mein Alltagslook bestehlt lediglich aus Wimperntusche, einer leichten Foundation oder einer BB Cream und Blush. Mehr nicht. Ok, manchmal Glow aus der Tube, aber das war es dann wirklich auch schon. Aber nun ja, beruflich beschäftige ich mich eben mit all den Schönmachern dieser Welt und ganz nebenbei erwähnt, schminke ich mich wirklich furchtbar gerne – und das meine ich tatsächlich so, denn all die Farben landen auf meinem Gesicht, weil ICH es will, weil mir Mascara ein gutes und wohliges Gefühl gibt. Jetzt höre ich schon eure Stimmen: So ein bisschen Farbe macht dich selbstbewusster? In gewisser Weise und wenn ihr das so haben wollt, schon. Und das soll nicht bedeutet, dass ich mich selber ganz ohne hässlich finde, ich verstecke mich auch nicht hinter Make-up, ich unterstreiche nur die guten Sachen in meinem Gesicht. Aber damit war für eine Woche lang Schluss: weiterlesen

Fair Friday Wish list //
Midi & Maxi in hellen Farben

16.06.2017 um 11.31 – Fair Fashion Shopping

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich mich nun endlich auch mal praktisch mit meinen Sommerlieblingen auseinandersetzen können, den wärmeren Temperaturen sei Dank. Und wie ich so durch meine fein säuberlich in Kartons eingeräumten Röcke, T-Shirts und Co. kramte, fiel mir urplötzlich ein, dass ich ja noch vor ein paar Monaten den unbändigen Wunsch verspürte, mir endlich einmal ein helles Sommerkleid zuzulegen.

Was folgte? Schlotternde Wochen voller Hoffnung auf Juni, Juli und August, während ich vollkommen vergaß, meine persönliche Wishlist in die Tat umzusetzen. Gefühlt zwei Monate zu spät, kommen hier nun also meine allerliebsten Sommerfavoriten in der Midi- und Maxiversion – gerade noch rechtzeitig vor meinem Urlaub. Pah! weiterlesen

B L O G S

Travel Diary // Palermo ist wie Neukölln – bloß mit Lemon Soda & Cantuccini

15.06.2017 um 15.01 – Travel Wir

Mein gesamtes Umfeld scheint immerzu von Trips in die Tropen, nach Kroatien, Südafrika oder Portugal zu schwärmen. Oh, und vor allem von Indonesien! Bali! Ich denke dann nur „Whoa“. Und schweige etwas verlegen darüber, was ich selbst so während der letzten Wochen getrieben, oder eher nicht getrieben haben. Ihr kennt das.

Aber jetzt bitte nicht falsch verstehen: Ich meine das gar nicht böse. Jedem von uns und euch sei bitte ein unvergesslicher Urlaub gegönnt, sehr sogar. Ein bisschen Jammern muss in Zeiten des akuten Sommer-Social-Media-Fiebers aber doch erlaubt sein. Hundert fremde Urlaubsfotos können nunmal etwas pieksen, wenn man es selbst viel zu lange nicht mehr geschafft hat, die Koffer zu packen. Irgendwann dann habe ich aber gemerkt, dass es gar nicht so schwer ist, sich loszueisen: Einfach buchen und los, es muss ja nicht immer gleich das andere Ende der Welt sein. Wohin verschlug es mich also verschlug? Nach Sizilien – seit neustem mein liebstes Urlaubsziel, echt wahr. Es folgt die dazugehörige Erklärungen, sowie Schnappschüsse von Lemon Soda und Cantuccini: weiterlesen

3 Ways to Wear // Erst Arbeit, dann Eis, dann Loco – mit Patchwork & Carmen Bluse

15.06.2017 um 13.25 – Mode Outfit Wir

Ich hätte meinen Allerwertesten darauf verwettet, dass ich diesem omnipräsenten Patchwork-Trend, der trotzdem kein richtiger Hype werden will, niemals auch nur den geringsten Reiz abgewinnen können würde und jetzt habe ich plötzlich den Salat. Dieser Tage überraschte mich das nachhaltige Denim Label Kings Of Indigo (der Name entstand doch tatsächlich bei einem Kings of Convenience Konzert), kurz K.O.I (der Fisch aus seinem Arm ist das Lieblingstattoo des Brand-Gründers), nämlich mit seinem zusammengeflickten Sade-Modell. Erst war ich skeptisch, fast schon entsetzt. Ich schlüpfte trotzdem hinein, zum Glück. Ein unerklärlicher Funke sprang da plötzlich über, ein bisschen wie jedes Mal, wenn ich einen Dackel sehe. Dann fange ich an zu quietschen und jauchzen vor lauter skurriler Niedlichkeit, die mir da entgegen wackelt. Diese Jeans ist jetzt also so etwas wie der Rauhaardackel meines Hosen-Potpourris, eine, die gute Laune macht. Und einen Knackpo sondergleichen (vergessen zu fotografieren, aber von ebenjener Superkraft hatte ich hier bereits geschwärmt).

Wie man mit Sade  aber überhaupt durch den Tag kommt, fragte ich mich kurz darauf, und zwar ohne dabei auszusehen wie ein Auto-Tuner mit Unterbodenbeleuchtung-Fetisch. Zum Beispiel so, wenn man mich fragt: weiterlesen

The Edit // Beinfreiheit für alle:
Holt die Röcke raus!

15.06.2017 um 12.41 – Shopping

Zu kahle Beine, zu viele Dellen. Besenreißer, Dehnungsstreifen, kleine Beulen, zu dicke Stampfer. Zu dünne Stengel, zu breite Hüften, überhaupt zu kastig drum herum. Es gibt zig Argumente, die passend zum Sommer auf unseren Lippen liegen. Denn kaum verwöhnen uns die ersten Sonnenstrahlen mit Vitamin D, werden wir auch schon hysterisch. Hinfort mit all den Selbstzweifeln und Schönheitsidealen, denn Fakt ist: Wir haben wahrscheinlich ausnahmslos alle irgendein Päckchen zu tragen – manche scheinen gerechtfertigt, andere eher weniger. Dabei sollten sie uns allesamt den Buckel runter rutschen, schließlich ist es warm draußen und die Sonne soll in vollen Zügen genossen werden und das Gemüt erwärmen.

Kurzum: Es ist Shorts-Wetter – oder eben Röcke-Zeit – für ALLE. Darum packt die schönsten Beinkleider raus, verwöhnt eure wintergeschundene Haut mit ausreichend Creme, lasst Luft an den Körper, werft die bekloppten Eitelkeiten über Bord, schmeißt High 5s durch die Luft und denkt immer dran: Beinfreiheit für alle! Auf in eine neue Runde „The Edit„: weiterlesen

I N S T A G R A M

Urlaub daheim //
Ab an den See 🐳

15.06.2017 um 8.30 – Shopping

Wenn wir meiner App Glauben schenken dürfen, dann scheint heute vom Rheinland bis nach Berlin die Sonne. Und das Beste kommt obendrauf: In rund acht Bundesländern stand der Wecker diesen Morgen bei den meisten von euch sogar völlig still. Wir hier in Berlin können dafür nur träumen, dafür werden Mittagspause und Feierabend einfach doppelt sommerlich genutzt.

Weil uns der Sinn ehrlicherweise aber trotzdem nur nach See steht, packen wir einfach gedanklich für euch den Rucksack, pusten die Reifen vom Rad auf und lassen uns die Sonne stundenlang auf den Bauch scheinen. Und so sieht der virtuelle Tag am See dann einfach aus:  weiterlesen

Frauen in Führungspositionen – wer will denn schon eine Quotenfrau sein?

14.06.2017 um 16.37 – Gesellschaft Kolumne Leben


Geht es um Frauen in Führungspositionen und die Frauenquote, kommt ganz schnell das Argument: Aber es gibt doch auch furchtbare Führungsfrauen! Das stimmt – greift aber zu kurz. Ein paar Überlegungen.

Immer mal wieder ploppt sie auf: die Diskussion um Frauen in Führungspositionen und damit verbunden die Diskussion um die Frauenquote. „Bist du etwa für die Quote?“, werde ich oft gefragt und stets klingt es so, als sei das etwas grundsätzlich Verwerfliches. Etwas, das man per se nicht gut finden darf, weil es nach Bevorzugung klingt, nach Privileg. „Ja“, antworte ich auf die Frage, „ich bin für die Frauenquote. Weil sich ohne sie einfach nie etwas ändern wird.“ Nicht selten zieht mein Gegenüber daraufhin die Augenbrauen zusammen: „Aber… Wer will denn schon Quotenfrau sein?“

Die Antwort darauf lautet natürlich: Niemand. Das liegt auch daran, dass einige der Quotenfrauen nicht unbedingt als Vorbild für andere Frauen mit Führungsambitionen taugen. Das weiß ich aus anekdotischen Berichten von Freund*innen und Bekannten, aber ebenso aus eigener Erfahrung. Schon oft habe ich erlebt, dass Frauen in Führungspositionen es nicht unbedingt besser machen als ihre männlichen Kollegen. Sie haben nicht automatisch mehr Verständnis für die Anliegen der weiblichen Angestellten und sie fördern auch nicht automatisch den Aufstieg anderer Frauen. weiterlesen

Leserbrief // Welche Schuhe trage ich bloß zum Hochzeitskleid?

14.06.2017 um 16.16 – Schuhe Shopping

Liebe Janes,
ich weiß, dass ich mega spät dran bin, aber in zwei Wochen wird geheiratet und ich finde einfach kein passendes Paar Schuhe. Mein Kleid ist wadenlang und schlicht – mal abgesehen von ein bisschen Spitze am Oberteil. ich dachte deshalb, dass es nicht kompliziert sein kann, etwas zu finden, aber die Spießigkeit in Brautmodengeschäften kennt genauso wenig Grenzen wie der Kitsch. Ich habe gar nichts gegen ein bisschen Glitzer, aber schneeweiße Schuhe? Nee. Oder doch? Ein mittelhoher oder flacher Absatz wäre gut. Es soll ja gefeiert werden! Aber alle sagen ja immer: Hoch muss es sein! Vielleicht nehme ich auch zwei Paar Schuhe? SOS. Ich weiß nicht, ob ich Hippie oder Tussi bin. Ihr ja manchmal auch nicht. Vielleicht könnt ihr mir helfen?

Eure Anne. weiterlesen

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