Kolumne // Kaufe X und Y – löse:
Scalamari is back

01.12.2016 um 15.12 – Janes Leben Wir

sarah

Was war zuerst da, die kaputten Tasten X und Y auf meinem Laptop – oder der fehlende Wille weiterzutippen? Diese und alle anderen Fragen spielten keine Rolle mehr, als ich vor knapp vier Monaten einfach zuklappte – den Computer – und mich gleich mit. weiterlesen

Shopping // EIn Herz für
Weihnachtspullover – unsere Top 10.

01.12.2016 um 13.45 – Mode Shopping

weihnachts pullover 2016Vor ein paar Jahren habe ich meiner gesamten Familie waschechte Weihnachtspullover inklusive stilsicherer Palietten-Applikationen von Tannennadeln und Haselnüssen geschenkt, dazu gab es eine Polaroidkamera samt Foto-Akrobatik unterm Tannenbaum – Ein Heidenspaß war das. Aber auch lehrreich. Denn wer die Feste feiert wie sie (tatsächlich) liegen, und zwar volle Möhre, der hat meines Erachtens wirklich mehr Freude, vor allem, wenn Eitelkeiten und Zankereien keine Chance haben. Mit einem Rentier auf der Brust lässt sich schließlich schlecht streiten. Eine Erkenntnis, die außerdem dazu führte, dass ich mein Dasein als überzeugte Weihnachtskitschverweigerin irgendwann freiwillig aufgab. Mittlerweile fange ich sogar schon ab Ende November damit an, festliche Platten zum Abendessen abzuspielen, Plätzchen auszustechen und Tannenzweige statt Blumen in Vasen zu stopfen.

Aber zurück zum Thema: Weihnachtspullover! Die haben es mir nämlich in unterschiedlichsten Ausführungen angetan. Gegen eine gestrickte Gans hätte ich jedenfalls rein gar nichts einzuwenden, gegen ein Paar Burberry-Herzen aber auch nicht. Meine Favoriten sehr ihr hier: weiterlesen

BEAUTY SPEZIAL // 10+ Fragen an:
Katharina & Nami von Binu

01.12.2016 um 13.13 – Beauty

binu

Zwei Frauen, 16 Jahre Freundschaft und ein gemeinsames Ziel: Dafür zu sorgen, dass Kosmetik noch ein Stückchen natürlicher wird. Und wenn wir an dieser Stelle von einem Stückchen sprechen, dann meinen wir das auch genauso: Denn mit einem Stück Naturseife aus Korea fing alles an. Umso intensiver Katharina und Nami sich mit Beauty-Produkten beschäftigten, umso klarer wurde ihnen, dass wir uns leider noch immer ganz schön viel Bedenkliches auf die Haut schmieren. Ihr eigener Anspruch nach 100 Prozent natürlicher Gesichts- und Körperreinigung ohne Spannungsgefühle nach dem Waschen, die schier unendliche Suche nach dem besten Produkt und ernüchternde Testergebnisse bei anderen Produkten, führte schließlich dazu, dass die Zwei einfach ihre eigenes Kosmetiklabel auf den Markt bringen wollten, um das Thema „Gesichtsseifen“ in Deutschland in unsere Badezimmer zu bringen: BINU war geboren. 

Ihre Seifenstücke widmen sich bewährten Mitteln und echter Qualität, zu ihren Zutaten zählen daher beispielsweise feines Bambusblatt Pulver, Bambus Aktivkohle oder hochwertiges, antibakteriell wirkendes Hinoki Wasser. Aber das ist längst nicht alles, denn BINU hat noch viel mehr zu erzählen: Im Hintergrund waltet nämlich ein kleines Familienunternehmen. Die Manufaktur ist die Firma von Namis Eltern, die sich 2007 als Vorreiter in der nachhaltigen Produktion von Bienenwachs-Kerzen in Korea einen Namen gemacht haben und, wie Katharina und Nami, von heute auf morgen loszogen, um Dinge ein klein wenig besser zu machen. Und wer sich so viel mit nachhaltiger Kosmetik beschäftigt, der darf in unserem Beauty-Spezial nicht zu kurz kommen. Katharina und Nami, was finden wir, neben euren eigenen Produkten, denn sonst noch so in euren Badezimmerschränken? weiterlesen

B L O G S

ADVENTSKALENDER 2016 // Tor 1
Der Samsung Serif TV by Ronan & Erwan Bouroullec im Wert von 1000 Euro

01.12.2016 um 0.40 – Technik

adventFrüher einmal, da gehörte ein Fernseher zur Grundausstattung eines jeden Wohnzimmers, war mehr als bloß Flimmerkiste, sondern vielmehr Statussymbol, Berieselungsmaschine und Unterhaltungsmittelpunkt zum Anknipsen. Er war Familienmagnet, manchmal sogar -Mitglied, und sorgte verlässlich jeden Samstagabend dafür, dass wir es uns bepackt mit unseren Nutella-Broten auf dem Sofa gemütlich machten: Der Fernseher, ach der Fernseher. Irgendwann allerdings wurden wir groß, die treue Röhre immer flacher und das TV-Programm hielt auch nicht mehr das, was uns die Hörzu einst versprach.

Sind wir mal ehrlich: Wir dachten längst, die Fernsehzeiten sind vorüber, und kein Gerät dieser Welt wird jemals mehr in unsere Wohnung einziehen. Nicht bloß der Inhalt schien ausschließlich zum Weglaufen zu sein, auch das Design dieser hyperflachen, futuristischen Bildschirme schrammte völlig an unserem eigenen Geschmack vorbei. Bis 2016 das Unmögliche möglich gemacht wurde und Samsung in Kooperation mit dem Pariser Design-Duo Ronan & Erwan Bouroullec ein Objekt mit neuester Technologie konzipierte, das uns die Socken auszog: Die Rede ist vom Samsung Serif TV, einem Fernseher, der durch seinen geschwungenen Körper schon jetzt zum Klassiker avanciert: Ohne qualitative Einbußen, dafür mit ganz viel Gespür, mit allem, was solch ein Apparat heute können muss und mit bestem Verständnis für Design im Gepäck. Und genau diesen Samsung Serif TV könnt ihr heute in unserem Adventskalendertürchen #1 gewinnen! Und so funktioniert’s:  weiterlesen

Kollab // Die Femtastics x Stilnest
„Girl Gang“ Collection

30.11.2016 um 15.00 – Accessoire

femtastics x stilnest

Unsere Kolleginnen von Femtastics beglückten uns im Frühjahr bereits mit einem T-Shirt, das die Philosophie ihres kreativen on- und offline-Schaffens in zwei einfachen Worten zusammenfasst: Girl Gang. Als Zeichen für Empowerment, gegenseitigen Support und, wenn man so will, die Notwendigkeit der noch immer allzu häufig belächelten 4. Welle des Feminismus, die vor allem eines voraussetzt: Zusammenhalt. Jetzt haben die drei Journalistinnen Lisa van Houtem, Anna Weilberg und Katharina Charpian gemeinsame Sache mit dem Schmucklabel Stilnest gemacht, und zwar um Frauen nicht nur durch Homestories und Interviews zu vernetzen, sondern ein weiteres Statement für Girlpower und Zusammengehörigkeit zu setzen. Herausgekommen sind dabei ganz wunderbare Broschen, Ohrringe, Earcuffs und Sneaker-Patches in den Farben Gold und Silber, mit denen wir am liebsten unseren kompletten Freundinnenkreis beschenken würden. Alles made in Germany wohlgemerkt.

Wer noch vor dem 2. Dezember zuschlägt, erhält seine Bestellung sogar noch rechtzeitig zu Weihnachten. Na dann mal ran an den entzückenden Schmuck-Speck. Wir sind stolz auf euch, ihr Raketen 🚀!  weiterlesen

5 PIECE WARDROBE //
Öfter mal Carrie Bradshaw sein

30.11.2016 um 14.34 – Allgemein

carrie Bradshaw

Zeit ihres Seriendaseins und streng genommen vor allem auch danach, gehörte Carrie Bradshaw zu den Stilikonen überhaupt und sorgte ganz nebenbei erwähnt dafür, dass bei Manolo Blahnik wieder die Kassen klingeln. Aber warum eigentlich? Sie wagte das Unwagbare, kombinierte in schillerndster Manier – und trotzdem sah ich hier in Deutschland niemals eine Frau aufgebrezelt wie Carrie Bradshaw über die Straße tapsen. Eine Frau, die einen solch extrovertierten Stil vertrat, die im Tütü so hinreißend aussah und keine ihrer Outfitzusammenstellungen jemals groß zum Thema machte, die hierzulande allerdings scheinbar auch niemand kopierte, sollte wirklich ein Stilvorbild sein? Merkwürdig eigentlich, eifern die meisten von uns heute wohl eher dem klassischen Stil einer Olivia Palermo hinterher. Grund genug, für ein klares jajaja zu plädieren und den Spaß der Mode wieder häufiger zu zelebrieren, ganz ohne Augenroller oder Kopfschüttler. So vergesst die Carrie doch nicht!

Ich weiß nicht, ob Mrs Bradshaw ein 90210 Shirt jemals getragen hätte oder ob sie Steghosen mit Plissee kombinieren würde. Aber eines weiß ich ganz sicher: Sie hätte sich für eine Farbpalette sondergleichen stark gemacht, dabei ihr schönstes Selbstvertrauen aufgetragen und obendrein noch so viel Spaß an jeder einzelnen Kreation gehabt, dass sie gar nicht anders gekonnt hätte, als sie nicht zu kombinieren. Neues aus der Reihe: Geht nicht, gibt nicht – und der zarte Versuch, euch noch einmal zu zeigen, dass es keine Regeln gibt, außer jene, die ihr aus tiefstem Herzen selbst aufstellt (Job-bedingte Codes ausgeschlossen. Ein Jammer eigentlich.) weiterlesen

I N S T A G R A M

Kolumne // Beim Thema Make-up machst nicht du die Regeln, sondern die anderen.

30.11.2016 um 14.08 – Feminismus Gesellschaft Leben

schminkeBeim Thema Make-up machen die Regeln die anderen. Immer noch.

Einmal habe ich den Fehler gemacht. Zwei-, dreimal. Und jedes Mal die gleiche Reaktion: „Schlecht siehst du aus! Bist du krank?” Dazu ein angedeutetes Lachen – nimm’s doch nicht so ernst. Ja, ich habe den Fehler ein paar Mal gemacht. Und dann beschlossen: Meine Großeltern besuche ich nicht mehr ungeschminkt. Weil ich keine Lust mehr habe auf blöde Sprüche oder die vorauseilenden Entschuldigungen meiner Mutter: „Nicht, dass ihr euch wundert – Julia hatte keine Zeit, sich zu schminken!“ Das alles klingt genauso bescheuert, wie es sich liest. Als ich mich bei meiner Schwester über diesen familiären Zwang zum Make-up beschwerte, sagte die nur achselzuckend: „Ach, die freuen sich halt, wenn man sich ein bisschen hübsch macht.“ weiterlesen

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Bilder des Tages // Die Revolution des Pirelli Kalender Teil 2: Die „ungeschminkte“ Schönheit

30.11.2016 um 11.05 – Fotografie Menschen

pirelli

Annie Leibovitz war es, die im vergangenen Jahr ein neues Zeitalter des Pirelli Kalenders einläutete. Ihr wisst schon, ebenjener Kalender, der ausschließlich an einen sorgsam ausgewählten Kundenstamm verschickt wird, unverkäuflich ist und bis 2015 vor allem im Hochglanzformat auf uns wartete, Topmodels zig-fach durch sämtliche Retuschen zog und nicht zuletzt durch das klassische Sex-sells-Prinzip auf sich aufmerksam machte: Eine Dokumentation der mit Reizen nicht geizenden Objektivierung der Frau. Vornehmlich für einen männlichen Kundenstamm. Punkt.

Aber wie gesagt: Annie Leibovitz rüttelte im vergangenen Jahr am Image des Reifenherstellers und ließ uns nicht schlecht staunen, als sie verkündete: „Dieser Kalender ist so komplett anders. Das ist ein Aufbruch. Diese Bilder sollten nichts Affektiertes haben, sie sollten einfach sehr aufrichtig und direkt sein.“ Ein Rütteln ging durch die Branche und wir kicherten beim Gedanken an verdutzte Kundengesichter, denen beim Öffnen des jährlich erscheinenden Präsents, die Kinnlade runterkippte. Das war 2016. Und 2017 soll das Ganze mit Peter Lindbergh auf die Spitze getrieben werden: Natürlich, ehrlich, voller Frauenpower, Charakterstärke und Persönlichkeit jeden Alters. Boom! weiterlesen

Brain Blah //
Die Social Media Luxus Problematik

29.11.2016 um 14.55 – Gesellschaft Leben Mode

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Ein Instagram Post, den ich vergangene Nacht in einem Anflug von Schlaflosigkeit niedergetippt hatte, erschien mir noch beim Upload als überaus logisch, durchaus angebracht und dingend notwendig. Nur ist gut gemeint, längst nicht automatisch gut gemacht, was sich alsbald in den darauffolgenden Kommentaren zeigen sollte und mich für einen kurzen Augenblick zunächst ernsthaft an meiner geistigen Konstitution zweifeln ließ und dann an der Fähigkeit, mich für jedermann und -frau verständlich auszudrücken. Deshalb versuche ich es auf diesem Kanal ein zweites Mal, mit ein bisschen mehr Raum für die Erklärung meiner Beweggründe – Obwohl ich ehrlich gesagt vornehmlich eine ganz grundsätzliche Hasskappe auf Soziale Medien und deren Mutation zur Pest für Körper und Seele hegte (vermutlich auch, weil ich selbst Teil davon bin) und noch dazu zu viel Cola getrunken hatte.

Aber jedenfalls schrieb ich irgendetwas von wegen „Leute. Eine Designertasche macht euch nicht glücklicher als ein Spaziergang durch den Park. Vor allem, wenn ihr erst 20 seid. Und wenn ihr doch so ein teures Taschenscheißerchen kauft, dann achtet zumindest darauf, dass es euer Herz mit echter Freude erfüllt, etwa, weil es für einen bestimmten Abschnitt in eurem Leben steht, einen großen Schritt, weil es euch aus welchen Gründen auch immer so richtig etwas bedeutet und dadurch zu einem bescheuerten aber lieb gewonnenes Symbol heranwächst. Aber nicht nur wegen des Logos. Oder etlicher Influencer. Die meisten von ihnen müssen für diesen Luxus nämlich noch dazu einen (nicht in Geldscheinen abzählbaren) Preis bezahlen, den die allermeisten Menschen überhaupt nicht zahlen wollen würden.“ Ich beschloss ganz einfach, das müsse endlich mal gesagt werden und am besten auch immer wieder. weiterlesen