Stockholm Fashion Week: Cheap Monday A/W 2011

04.02.2011 Allgemein, Mode

Cheap Monday steht für schnörkellose Einfachheit. Für einen unverbrauchten Vintage-Look, für Lässigkeit und Röhrenjeans, die bis zum Bauchnabel reichen. Und das hat auch einen guten Grund. Denn was viele nicht wissen: Hinter dem skandinavischem Brand steckt eine kleine aber feine Geschichte:

Es war das Jahr 2000, als Örjan Andersson und Adam Friberg sich ein paar Freunde schnappten, um in der Nähe von Stockholm einen Second-Hand-Laden zu eröffnen. Keinen gewöhnlichen aber, sondern einen, den man nur am Wochenende besuchen konnte: das Weekend. Es dauerte nicht lange, bis ein weiterer Shop eröffnet wurde, denn das Konzept ging nicht nur auf, sondern wurde bis in alle Himmel gelobt. Schnell mussten mehr Öffnungstage, das ehemalige „Weekend“ wurde konsequenterweise in „Weekday“ umgetauft. Zwischen allerlei Second-Hand-Ware und ausgewählter Mode junger Designer, machte es sich dann eines Tages die erste selbstkreierte Hose der vier Freunde gemütlich: Cheap Monday ist geboren. 365 Tage später ist aus dem Denim-Projekt ein eigenständiges Label geworden, dass Männer- und Damenkollektionen führt. Inzwischen gehört es wie Weekday und Monki zur H&M Gruppe.

Für den Herbst 2011 hat sich das Brand gleich mehrerer Trend-Themen bedient. Wir sehen ein rostfarbendes Kleid aus Samt, Lagenlooks im Stil von Martin Margiela, Grunge-Elemente, die Farbe Coral, transparente Hosen und glänzende Matrialien, die an Latex erinnern. Insgesamt wirken die Komplett-Outfits allerdings ein wenig schroff und trüb und doch finde ich an einzelnen Teilen wie obrigem Strick-Shirt Gefallen. Es ist also wie immer: Auf die Kombination kommt’s an.

via Cheap Monday & Freshfish.

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