Interior // Für Minis & ältere Zwerge: Stokke

06.08.2015 Allgemein, Interior

„Ach, am Anfang brauchst du doch kein Kinderzimmer,“ hieß es aus den verschiedensten Ecken. „Die Kleine schläft doch eh bei euch.“ Was soll man als werdende Mama nun dazu sagen, ohne in eine Tretmine zu stampfen? Immerhin hat man ja überhaupt keine Ahnung und ohnehin das Gefühl, Pläne zu schmieden sei genau deshalb das Allerdümmste auf der ganzen Welt. Es komme ja außerdem doch immer anders als man denke, hört man immer wieder – mein allerliebstes Totschlagargument. Dabei lautet der Plan wie folgt: Gleich neben unserem Schlafzimmer entsteht derzeit das Kinderzimmer. Getrennt durch eine Flügeltür, also in Sichtweite von Mamis Luchsaugen, wird der kleine Drops seelig und ruhig schlafen, bis ich mich alle paar Stunden im Schaukelstuhl dazu geselle und anschließend wieder drei Meter weiter schleiche, um in mein eigenes Bett zu hüpfen – Eine herrliche Vorstellung, non? Gut, vielleicht besorge ich in letzter Minute doch noch eine Wiege und lache am Ende über meine eigene Inkonsequenz – man neigt ja tendenziell dazu, kurz vor knapp noch panisch zu werden. Vorerst heißts aber: Das Kinderzimmer kommt – und ich hab richtig Lust drauf, denn diesmal hat das Herrichten Babys erster vier Wände hat für mich sogar tatsächlich einen romantischen Grund: Die Vorfreude wächst – und so wurde aus meinem geliebten Kleiderzimmer kurzerhand das Kinderzimmer. 

Aber wie fängt man an?

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Und wo kauft man diese ganzen bezaubernden Dinge, die einem im Kopf herum schwirren? Gute Frage – uuuund nächste Frage. Die ersten Anlaufstellen aka die großen Ketten neben dem gelbblauen Schweden und riesigen Baumärkten, brachten schnell Ernüchterung: Mein Gott, ist das kitschig. Und Herrgott: Ist das teuer! Ein Rundum-Zimmer für 2500 Euro? Nein, danke.

Aus anfänglicher Vorfreude wurde schnell Frustration – bis, ja bis Camilla den goldenen Tipp auf Lager hatte: Stokke!

Stokke Steps Chair Walnut with Baby Set-8 Stokke Steps Bouncer Blue-2 Tripp Trapp 140603-12 Tripp Trapp Lava Orange-54

Der skandinavische Alleskönner hat nicht nur eines der schönsten Babybetten in petto, Stokke setzt auch auf einen Faktor, der mir besonders gut gefällt: Nachhaltigkeit. Der so beliebte Tripp Trapp kann mit Zusatzmodul von Geburt an benutzt werden und dient sogar Jahre später noch als Schreibtischtuhl, das Häuschenbett macht sich selbst im Grundschulalter als Kuschelecke oder erstes Sofa noch ganz hervorragend. Durch diese Argumente wird Stokke vielleicht nicht günstiger, dafür dauert die nächste Anschaffung allerdings im besten Fall auch ein paar Jahre länger – und dürfte sich somit auszahlen.

Tripp Trapp Aqua Blue-45

Stokke Steps Natural-43

Eine alte Kommode daneben, ein bunter Teppich auf die Dielen, ein paar Bilder an die Wand und ein geliebter Schaukelstuhl dazu – fertig! Fehlt eigentlich nur noch eine schöne Wickelauflage – dann nämlich wäre das Wunschkinderzimmer auch schon fertig <3

Na also, wer wird da nicht ganz hinreißend schlafen können? Ich jedenfalls drücke mir alle Daumen!

12 Kommentare

  1. Lea

    Liebe Sarah, hach ja, die gute alte Kinderzimmerfrage. Ich weiß noch als ich vor dieser Entscheidung stand ( und irgendwie immernoch stehe, irgendwie ist’s mit dem Kinderzimmer doch wie in der ganzen Wohnung – ich stelle um, hänge neue andere Bilder auf, tausche Kommoden aus und und und ) und ich gebe dir recht – Stokke ist toll, auch wenn’s bei uns vorerst nur der tripp trapp ist.
    Was die wickelauflage angeht habe ich Vllt auch eine Lösung für dich – mein herzbube ist ‚Schreiner‘ und hat uns für unsere Kommode einfach eine super schöne – und wirklich funktionale Auflage gebaut! (Finde ich besser, dann kann man die Kommode später noch verwenden )
    Sehr gerne würde er euch damit eine freunde machen – wenn du magst schick mir ne Email und ich sende dir Bilder zu.
    Liebste Grüße Lea

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  2. Suzie

    Den Satz „hach – am Anfang braucht das Kind doch nicht…“ wirst Du noch oft hören. Wahlweise folgt dann Spielzeug, Urlaub und und und. Und es ist alles korrekt. Kinder sind eigentlich sehr genügsam, wenn sie nur liebevolle Eltern haben. ABER DIE ELTERN BRAUCHEN DAS! Ich brauche mein eigenes Bett, auch ausgefallenes Essen (ja – da muss das Kind nun auch mal Bananen-Hackfleisch-Suppe essen oder Garnelen in Knoblauchsoße) und ich möchte auch mit Kind die Welt bereisen und nicht die nächsten 15 Jahre Centre Parks und All-inklusive-Hotels auf Malle besuchen. Ich habe meine Persönlichkeit nicht mit der Nachgeburt im Krankenhaus entsorgen lassen.
    Sehr schönes Kinderzimmer übrigens. 😉 Stilvoll. Wir haben eine rosa Baby-Märchen-Plüschpalast eingerichtet. Alles taumelt immer vor Schreck ein paar Schritte zurück, wenn sie den raum betreten. Uns gefällst. 😉

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  3. Kirsten

    Liebe Sarah,

    soweit zur Theorie bei der Babybettwahl. Nun zur Praxis: du wirst in den ersten Wochen sicher schnell merken, dass dein Körper sich nicht alle 3 Stunden die paar Meter zum Babybett schleppen mag. Da ist es viel bequemer, eine Art Babyinsel direkt am eigenen Bett zu befestigen. Die nächsten Monate kann man dann versuchen, den Wonneproppen in sein eigenes Reich zu locken. Ich habe sogar ziemlich schnell aufgegeben, in der Nacht die Stilldauer und Uhrzeit aufzuschreiben. Baby, Stift, Block, Taschenlampe, alles lag griffbereit neben mir, aber es ist viel schöner und unkomplizierter, wenn man einfach sein Baby stillt, wenn es schreit und sich dann gemeinsam wieder einkuschelt. Ach ja, die Sache mit der frischen Windel muss man ja noch erledigt werden. Auf jeden Fall mit so wenig TamTam wie möglich. Und wenig Licht. Dann bekommen die Kleinen schnell den Unterschied zwischen Tag und Nacht mit. Zwischen Bespieltwerden und Ruhe.
    Aber der Klassiker in der KIndermöbelbranche ist eine super gute Wahl. Es hat natürlich auch seinen Preis. Aber Bett und Stuhl sind aus natürlichem Holz und verbinden auf kaum zu übertreffende Weise Schlichtheit mit praktischem Nutzen. Und unser Tripp Trapp Stuhl ist schließlich auch nach 6 Jahren immer noch im Einsatz – jetzt als Schreibtischstuhl.
    Es gibt schon so viele schöne Möbel und Accessoires fürs Baby – viel Spaß beim weiteren Zusammenstellen! Das Buch „Designed for Kids“ Edition Braus macht Lust aufs Stöbern. Viel Spaß weiterhin und lieber mal die Beine hoch in den letzten Wochen!!!

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    1. Jutta

      Und dann sind da noch die Babys, die so gut wie NIE schlafen. Und schon gar nicht in ihrem Bett. Das sind die für Fortgeschrittene 😉
      Das war nur durch besagte „Baby-Insel“ zu ertragen. Da konnte ich mich nachts rumrollen, Euter rüberschlenzen und bei der Fütterung wieder eindösen. Bis es nach 1 1/2 Stunden von vorne losging.
      Aber auch das geht zum Glück irgendwann vorbei. Und man kann ja auch Glück haben und ein friedliches Baby erwischen. Das und Gesundheit wünsche ich euch 🙂 Der Rest ergibt sich schon von selbst.

      P.S.: Straßenklebeband! Wie geil ist das denn bitte?! 😀

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      1. pi

        yo, den erfahrenen muddis kannste glauben, ein beistellbett ist für die anfangszeit das praktischste! so ist man zusammen und hat doch seinen eigenen platz.
        wenn du vorhast zu stillen, musst du das kleine moped nachts nur zu dir rüberziehen, kannst es im liegen andocken und weiterdösen. himmel!
        am anfang wirst du wahrscheinlich sowieso wie eine löwenmama die ganze nacht über dem neuen wesen wachen.
        was die hormone da mit einem machen ist unglaublich – voll der trip ;D da willst du es euch so schön und so einfach wie möglich machen.

        ich wünsch euch einen fantastischen start – das wird ein phänomenales abenteuer!

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  4. Wiebke

    Ich kann Dich total verstehen! Ich war ganz traurig, dass wir erstmal gar kein Kinderzimmer zum einrichten haben, Notwendigkeit hin&her! Jetzt ziehen wir bald um und da sind dann plötzlich 25qm Kinderzimmer, huihui!
    Aber ganz ganz ehrlich? Ich liebe nichts mehr, als mich abends an meine mittlerweile einjährige Tochter zu kuscheln, die auf uns in unserem Familienbett wartet. Das wird sich auch trotz ganz viel Platz in der neuen Wohnung so schnell nicht ändern. Und grad am Anfang wollten eigentlich alle Mamas, die ich kenne ihr Baby schon recht nah bei sich haben, nicht zu letzt, weil das stillen besonders am Anfang so unglaublich anstrengend ist. Die meisten sind froh, sich dann nicht mehr als schwingend notwendig bewegen zu müssen. Manche Babys brauchen die unmittelbare Nähe zu den Eltern anfangs auch einfach. Meine Tochter wollte lange noch nicht mal im Beistellbett schlafen&auch jetzt rollt sie sich noch gern mit auf unsere Matratze. Ich persönlich schlafe auch überhaupt nicht gerne alleine&möchte es deswegen auch nicht von ihr erwarten, wenn sie lieber bei uns ist.
    Aber ihr werdet euren Weg sicher finden&ganz eigene, wunderbare Erfahrungen machen!

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  5. jo

    Liebe Sarah,
    wie bei allem: nur auf dein Herz hören!
    Ich habe auch ein Kinderzimmer eingerichtet, weil es MIR wichtig war und die Vorfreude gesteigert hat. Egal was alle anderen gesagt haben. Da ich auch ein großer Stokke Fan bin, habe ich mir das Sleepi gekauft, das stand erst neben unserem Bett, und dann recht schnell, so wie du es auch planst, bei offener Tür nebenan im Kinderzimmer. Hat super geklappt, Auch mit dem alle paar Stunden aufstehen. Und sollte eine Nacht doch mal blöd laufen, bleibt das Baby halt mit im Bett, das geht ja immer. Aber die „schwierige Zeit“ geht ja eh meist sehr schnell vorbei.
    Mittlerweile sitzt der kleine Drops fröhlich im Tripp Trapp, und das Bett ist auch „mitgewachsen“. genau diesen Nachhaltigkeitsgedanken, dass man die Sachen recht lange benutzen kann, und natürlich dass sie schön sind, fand ich auch so gut daran.
    Ich wünsche Dir alles Gute für die Geburt und kann nur sagen: Es lohnt sich. Alles.

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  6. Jen

    Viel hinzufügen möchte ich nicht, nur einen Tipp. Richtet das Zimmer nicht jetzt schon komplett ein. Und vor allem nicht nur so „fancy“. Lasst doch eure Tochter erstmal ankommen und entwickelt dann ein Zimmer, dass zu ihr passt! Ich fand das auch schwer, muss aber sagen, es lohnt sich. Ich hab ganz viel über Pinterest an Inspo gefunden und dann selber gebaut oder lange über eBay und Co. nach altem gesucht. Das Zimmer ist erst seit sie 3 ist „fertig“, und zuletzt hat sie ihre Wünsche mit einbringen können. Schließlich ist es ihr Zimmer und muss zuallererst ihr gefallen…!

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  7. lea

    also ich finde die kinderzimmer leider alle ein bisschen zu trist und kühl. mir fehlt da die wärme, bunte farben, wände, gemütlichkeit. das sieht alles so mega durchgestylt aus und wirkt finde ich nicht fröhlich. hm.

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  8. Franzi

    Liebe Sarah,
    noch schlimmer finde ich das Argument „Babysachen vorher kaufen bringt Unglück“… jaaaa genau DAS will eine werdende Mama hören NOT!!
    Wir haben auf Immobilienscount nach Wohnungen gesucht und auf einem Bild zufällig den Tripp Trapp entdeckt. Mit der Wohnung hat’s leider nicht geklappt, aber den Tripp Trapp haben wir bekommen in rot und sind sehr sehr happy damit! Gut, bisher habe nur ich darauf gesessen aber wir wollen uns noch den Babyaufsatz holen und dann kann der kleine Mann mit uns am Tisch sitzen.
    Franzi von http://www.beeminent.wordpress.com

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  9. stine

    Liebe Sarah,
    In vielem was du schreibst, erkenne ich mich wieder – VOR der Geburt unseres Töchterleins 😉 Auch ich habe ein Kinderzimmer eingerichetet, für mich war das überhaupt keine Frage, wohin denn sonst mit der ganzen Vorfreude und überhaupt am Ende tut man ja nichts mehr, außer sehnlichst zu warten, dass der kleine Spatz doch nun endlich kommt. Also auch eine gute Gelegenheit sich ein bisschen zeitüberbrückend zu beschäftigen… Wir haben das Zimmer liebevoll „zusammengewürfelt“ – mit ein paar Möbelstücken, die wir schon hatten und die nun eine ganz neue Verwendung gefunden haben und mit ein zwei neu erstandenen Dingen (ein Bettchen vom Schweden war da übrigens auch dabei). Im Schlafzimmer hatten wir allerdings trotzdem für die ersten Monate einen Stubenwagen neben dem Bett – ich weiß, Beistellbettchen sind wahnsinnig praktisch, aber ich konnte mich trotzdem nicht damit anfreunden. Nein, der Stubenwagen musste einfach sein, erstens fand ihn einfach zu schön und zweitens kann man ihn Dank Rollen ja völlig easy durch die ganze Wohnung rollen. Und was das Schlafen angeht – hm, als irgendwann, wenn das ganze Hormonkarusell wieder etwas langsamer fährt, ganz ehrlich, irgendwann wünscht du dir nichts sehnlicher als nur zu schlafen und jede Bewegung, jeder Handgriff bedeutet zu viel des Guten. Ich hätte es mir vorher ja NIE vorstellen können, aber am einfachsten und auch am schönsten war es für mich, wenn sie zwischen uns im Bett geschlafen hat… Dann ist alles irgendwie im Flow, stillen und nebenbei gleich wieder wegdösen… Heute ist unsere Tochter zwei Jahre und schläft (meist) im eigenen Bett durch, aber auch nach wie vor auch in unserem Schlafzimmer (das Bett ist irgendwann aus dem Kinderzimmer zu uns rübergewandert und hat den zu klein gewordenen Stubenwagen ersetzt). Das Kinderzimmer ist also im Moment ein reines Spielzimmer 🙂 So soll es natürlich nicht ewig bleiben, aber wenn ich ganz ehrlich bin, schiebe ich den „Umzug“ auch ein klitzekleines bisschen vor mir her. Nicht falsch verstehen, ich bin wahrlich keine Glucke und liebe es auch sehr meine Mamifreien Zeitzonen zu haben. Aber diese wunderbare Zeit, in der sie noch so klein sind und soviel Nähe wollen, geht doch einfach viel zu schnell vorbei. Groß und alleineschlafend und selbständig sind sie doch noch lange genug. Überhaupt geht das mit dem Großwerden ja viel, viel zu schnell, aber das – liebe Sarah – wirst du ja glücklicherweise ganz ganz bald alles selber erleben 🙂
    Ich wünsch dir alles erdenklich Gute und viel Freude mit bei diesem großen Abenteuer „Kind“ !!

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  10. Pingback: Interior // All eyes on: Ferm Living für den Winter 2015 - Tinyjane

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