Von morgens bis Mitternacht:
24h durch Tel Aviv mit Mirna Funk

24.07.2017 Travel

Reißaus nehmen und die Welt kennen lernen, neue Kulturen aufsaugen und aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen: Unsere neue Travel-Serie „Von morgens bis Mitternacht“ soll mit euch aus dem Alltag ausbrechen, euer Fernweh ankurbeln und euch in 24 Stunden das Schönste und Sehenswerteste einer Stadt mit auf den Weg geben. Und weil wir meist sowieso viel zu wenig Zeit haben, uns im Vorfeld durch Travel Guides zu durchforsten, haben wir Menschen gefragt, die uns dabei helfen, von längst platt getrampelten Pfaden abzukommen, die uns mit an ihren Sehnsuchtsort nehmen, in ihre Stadt, die voller Wunder steckt. Den Anfang machen wir heute mit einem Reiseziel, das bei uns schon viel zu lange auf der Liste steht: Tel Aviv!

Und wer wäre an dieser besser geeignet, als Journalistin, Buchautorin und Mama Mirna Funk? Geboren 1981 in Ostberlin, reist die deutsche Jüdin regelmäßig mit ihrer Tochter im Gepäck nach Tel Aviv, hat dort „gelebt, geliebt und gelitten“, saugt das Leben, die Menschen und den entspannten Vibe auf, arbeitet von dort und hat dort ganz still und leise sogar ihren Debüt-Roman „Winternähe“ geschrieben. Wenn uns also jemand etwas über diese Hafenstadt verraten kann, dann ganz sicher Mirna selbst. Gesagt getan: Von morgens bis Mitternacht Tel Aviv!

Nonstop geht’s von Berlin übrigens in rund 4 Stunden in Israels Großstadt. Sehr lange Wartezeiten am Flughafen, sowohl bei Ankunft als auch bei Abflug, sollten allerdings unbedingt mit eingerechnet werden, da die Sicherheitsstandards vor Ort besonders hoch sind. Knapp 500.000 Menschen wohnen derzeit in der Hafenstadt, in dem 1909 gegründeten Tel Aviv, das einst ursprünglich bloß der Vorort der bereits seit der Antike bestehenden Stadt Jaffa war. 1950 wurden beide Städte zum heutigen Tel Aviv-Jaffa vereinigt. Der volle Name besteht übrigens auch heute noch, allerdings spricht man in der Kurzform meist weiterhin nur von Tel Aviv.

Mirna Funk auf Instagram:

 

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Liebe Mirna, welche Lieder begleiten dich durch die Stadt? 

Tel Aviv ist für…

…Menschen, die Berlin lieben, aber mehr Sonne, mehr Meer und mehr Strand wollen.

Dein Herz hängt an Tel Aviv, weil…

…ich hierher seit 25 Jahren komme sowie gelebt, geliebt und gelitten habe. Weil Tel Aviv dank meiner Familie und meiner Freunde ein zweites Zuhause geworden ist.

Be prepared:
Was sollte im Vorfeld auf jeden Fall in den Koffer wandern? 

Natürlich ein Bikini, solange du zwischen Mai und November anreist. Vielleicht von Stella McCartney im Sale? Top & Höschen mit Stickerei.
. Leichte und unkomplizierte Sachen, wie der Maxi-Rock von Lemlem, weil hier eben ein leichter und unkomplizierter Lebensstil gelebt wird.
Auf die exzentrische Sonnenbrille sollte man aber trotzdem nicht verzichten. Via Mykita.

Welches Buch liest sich hier besonders gut? 

Selbstverständlich mein eigenes: Winternähe.

Ich packe meinen Koffer //
Was kommt aktuell bei dir rein? 

Der Jumpsuit aus der Sleepers Kollektion von muun.
Meine Sonnenbrille von Carla Colour.
Ein Bikini von Missoni.

24 Stunden Tel Aviv fernab von getrampelten Wegen //
Vom Frühstück bis zur schönsten Bar, hin zum schnuckeligsten Hotel:
Wo schickst du uns hin?

Das beste Frühstück gibt’s entweder im Cafe Sheleg, Mersand oder Casino San Remo. Kommt darauf an, ob ihr im Norden Tel Avivs, im Zentrum oder in Jaffa wohnt. Meine liebste Bestellung: Rührei mit frischen Tomaten und Labane (Labane ist ein arabischer Frischkäse).

 

Ein Beitrag geteilt von RENA MALKA (@renamalka) am

Ab ins Tel Aviv Museum.
Ein riesiger Komplex mit unterschiedlichen zeitgenössischen Ausstellungen.

Zeit für Lunch in einem der vielen Beach Restaurants wie zum Beispiel dem Mantaray. Dort werden frischer Fisch und tolle Salate serviert.
Oder was auf meinem Teller landet: 
Gegrillte Scampi, Tomaten und Mozarella sowie frisches Brot.

Legt euch direkt nach dem Mittagessen an den Strand, schaut den Matkot-Spielern oder Surfern zu, springt ins Meer, lest ein Buch oder tut gar nichts.

Geht kurz in euer Airbnb Apartment, duscht und macht euch für die Tel Aviver Nacht fertig.

ODER:

Oder skippt eure kurze Pause und besucht Shabazi Street nach Neve Tzedek zum Shoppen. Dort habe ich zuletzt eine tolle Seidenhose gekauft, die super leicht und perfekt für die heißen Temperaturen ist.

Auf zum Dinner in’s Port Said. Das Hipster-Restaurant auf der Allenby direkt neben der großen Synagoge ist der beste Spot, um seinen Abend zu beginnen, gut zu essen und die ersten drei Gläser Wein zu trinken. Die frische Hühnerleber mit Kartoffel-Püree ist am allerbesten.

 

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Ab in die K-Bar. Diese kleine Bar ist aktuell die coolste Bar der Stadt. Tel Avivis sind offene, zugängliche Leute. Du kannst dich also ohne Sorge alleine an den Tresen setzen. Es dauert nicht lange bis du in Gesellschaft bist. 

 

Ein Beitrag geteilt von Yaniv Glaser (@glaseryaniv) am

Wer noch nicht genug hat, geht ins Alphabet. Einem Club, der durch Style, Musik und die Crowd an gute Abende im alten Cookies erinnert.

 

Ein Beitrag geteilt von liya (@catathome_) am

Dein liebster Urlaubsschnappschuss aus Tel Aviv?

4 Instagram-Accounts aus der Stadt, die den Geist
und das Leben hier perfekt einfangen.

 

#telaviv #morningglory

Ein Beitrag geteilt von Dudy Dayan (@dudydayan) am

 

Ein Beitrag geteilt von Guy Yanai (@guy_yanai) am

Ein Mitbringsel für die Liebsten,
das aus Tel Aviv mitgebracht werden sollten. 

 

Ein Beitrag geteilt von Mborg18 (@rythmiqueart) am

Frische Gewürze vom Shuk Ha’Carmel.

Welcher Stadt soll sich unser Guide als nächstes widmen?

Moskau.


Und noch mal alle Orte für euch zum Nachsehen:

Portrait in Collage: © Malene Korsgaard Lauritsen

Von morgens bis Mitternacht:
24h durch Tel Aviv mit Mirna Funk

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