Jane Knows Wayne #14 – Über mangelndes Körperselbstbewusstsein, bunte Bilder schöner Menschen & Kindererziehung

18.10.2017 Podcast

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4 Kommentare

  1. Gerhild

    Ich mag eure Podcasts. <3
    Fand vor allem das Thema, wie ihr eure eigene Kinder erzieht, sehr spannend. Falls es die von euch zitierten Artikel aus FAZ etc. auch online gibt, könntet ihr die Links dazu teilen? Das wäre großartig! Danke! 🙂

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  2. Lisa

    Interessantes Thema, insbesondere der Teil mit den Komplimenten. Ich frage mich: sind Komplimente empowernd oder eigentlich kontraproduktiv, weil sie den Körperdiskurs nicht verlassen? Dazu ein interessantes Zitat: „How to talk to your daughter about her body, step one: Don’t talk to your daughter about her body, except to teach her how it works.

    Don’t say anything if she’s lost weight. Don’t say anything if she’s gained weight.

    If you think your daughter’s body looks amazing, don’t say that. Here are some things you can say instead:

    “You look so healthy!” is a great one.

    Or how about, “You’re looking so strong.”

    “I can see how happy you are — you’re glowing.”

    Better yet, compliment her on something that has nothing to do with her body.

    Don’t comment on other women’s bodies either. Nope. Not a single comment, not a nice one or a mean one.

    Teach her about kindness towards others, but also kindness towards yourself.

    Don’t you dare talk about how much you hate your body in front of your daughter, or talk about your new diet. In fact, don’t go on a diet in front of your daughter. Buy healthy food. Cook healthy meals. But don’t say, “I’m not eating carbs right now.” Your daughter should never think that carbs are evil, because shame over what you eat only leads to shame about yourself.

    Encourage your daughter to run because it makes her feel less stressed. Encourage your daughter to climb mountains because there is nowhere better to explore your spirituality than the peak of the universe. Encourage your daughter to surf, or rock climb, or mountain bike because it scares her and that’s a good thing sometimes…“ Quelle: https://m.huffpost.com/us/entry/3678534

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  3. H

    Anregung und liebe Bitte mit Hundeblick 🙂 :

    Vor zwei Wochen war sie da, und jetzt sind es schon drei. Falten. Auf meiner 21-jährigen Stirn. Hilfe! Sie sind noch klein, und man sieht sie nur in gutem Licht, aber dann deutlich.
    Das ist ja an und fuer sich nicht schlimm und ich finde es auch schoen, wenn Frauen Lach- und Gruebelfalten kriegen und man ihnen ansieht, dass sie sich das Leben nicht mies machen lassen.
    Aber, bitte, doch nicht ich. Ich sehe mich ja noch mehr als Maedchen denn als Frau. Klar faellt mir die unendliche Diskrepanz zwischen Schuljugendlichen und mir auf, wenn wir nachts gemeinsam auf die Nightline warten. Klar finde ich die anderen Studis nicht mehr steinalt, und ja, ich sitze lieber mit einem guten Glas Wein bei einer Freundin statt mich bis fuenf Uhr morgens von betrunkenen Maennern begucken zu lassen. Ich denke ueber meinen Beruf nach und freue mich sogar auf die Pension.
    Trotzdem war das Aelterwerden bis zu jenem denkwuerdigen Morgen total abstrakt. Jetzt ist es praesent. Das Arge daran ist nicht der schleichende Verfall, der droht, sondern der spontan einsetzende Leistungsdruck: Hilfe, ich muss was aus mir machen, aber ploetzlich! Und die Lebenstraeume! Die Karriere, das Reisen, das Buch, die Freunde, die Liebe!
    Wie geht ihr damit um? Mit dem Druck, den Falten und dem Leben im allgemeinen, den Kerzen auf dem Geburtstagskuchen? Wenn ihr Lust habt, davon zu erzaehlen- faende ich total schoen.

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  4. Lisa Charlotte

    Liebe Nike, liebe Sarah, danke für diesen Podcast – ein super spannendes Thema!

    Ich habe kürzlich etwas Tolles entdeckt, das hierzu passt: den Malort, entwickelt vom Pädagogen und Forscher Arno Stern.
    Die Idee ist es, Kindern einen Raum der Geborgenheit zu schaffen, in dem sie malen können. Der Erwachsene tritt dabei in die dienende Rolle (Farben vorbereiten, Blätter reichen etc.) und nicht in die lehrende.
    Gerade in der heutigen Zeit ist es so wichtig, dass Kinder (oder eher generell Menschen!) sich kreativ ausleben können, fernab von Bewertung und Begabung. Kinder lernen so viel aus eigenem Antrieb eben DURCH den Prozess des Spielens.

    Arno Sterns Sohn, André, ist als Kind nicht zur Schule gegangen und setzt heute den Begriff „lernen“ mit „spielen“ gleich. Der Spaß und die Neugier daran sollten gefördert werden und nicht im Keim erstickt. Letzteres passiert leider häufig im heutigen (Schul-)System.

    Filmtipps dazu: die Doku „Alphabet“ und TED talks von André Stern

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