I ❤️ the internet // Schöne Dinge, die ich gesehen habe und (noch) nicht vergessen kann

03.05.2018 Mode, Accessoire, Inspiration

Während der letzten Wochen habe ich meine Liebe zum Internet wiederentdeckt und so viele Bilder gespeichert wie lange nicht mehr. Was vor allem zu großer Unentschlossenheit führt, aber eben auch zu viel Inspiration. Man mag ja meinen, so ein Instagram Feed treibe Menschen hauptsächlich in den (Kauf)Wahnsinn, ich finde aber, auch das Gegenteil kann der Fall sein. Bei mir ist es nämlich so: Ziehe ich los, ins Städtchen, um „nur mal eben nach einer neuen Shorts Ausschau zu halten“, komme ich nicht selten mit einer randvollen Tüte wieder nach Hause. Was bescheuert ist, ich müsste es ja eigentlich besser wissen. Beschränke ich meine Gelüste aber auf jene Dinge, die mir augenblicklich den Kopf verdrehen und die ich mir trotzdem erst einmal tagelang anschauen kann, irgendwo in den Tiefen des Internets, verschwindet das lüsterne Sabbern oft wieder von ganz allein. Meist merkt man ja doch: Brauche nicht. Alles, was nach diesem Ausschlussprinzip dann trotzdem noch übrig bleibt, ist erstens viel weniger als gedacht und zweitens hoffentlich wirklich für eine halbe Ewigkeit gedacht. Und immer öfter auch viel nachhaltiger als der meiste Quatsch von der Stange:

Moons & Junes Lingerie

Moons & Junes ist ein kleines Lingerie Label aus Dänemark, das seit 2017 existiert und seither mehr als 70 Fittings mit unterschiedlichsten Frauen durchgeführt hat – herausgekommen sind schließlich je drei verschiedene Bras und Panties, die in Größe und Form so variieren, dass sie möglichst vielen Körpern passen sollen. Faktisch und optisch geht es den Macherinnen also vor allem um Inklusion und Diversität, aber auch darum, ein sichtbares Zeichen zu setzen gegen die stereotype Darstellung von Frauen in der ganz schön eingestaubten Unterwäschen Branche. Wir finden diese Mission großartig und legen euch Moons & Junes deshalb wärmstens ans Herz.

 

 

 

Outfit Inspiration

Reese Blutsteins Instagram Account gehört mittlerweile zu den wenigen, die ich noch aktiv besuche, um ein wenig in Inspiration zu ersaufen. Dabei geht es in den allermeisten Fällen überhaupt nicht um schnödes Nachkaufen, sondern, mucho besser, darum, wie man älterer Kleidung wieder neuen Pfiff einhauchen kann. Und sie da: Es bedarf bloß einem geknöpften Kleid sowie einem übergroßen T-Shirt und fertig ist der Frühlings-Spaß samt Angelina Jolie Gedächtnis Beinblitzer. Wird gemerkt. 

 

Musier Paris 

Hergestellt aus Naturfasern und mitten in Paris, schafft es dieses Label, mich dieser Tage immer wieder der gleichen Bluse um den Finger zu wickeln. Es ist nämlich so: Weiße Blusen gelten ja gemeinhin als Basics, aber ihr glaubt ja wohl nicht, dass ich das jemals so richtig verinnerlicht hätte. Die (fast) blusenlosen Zeiten könnten demnächst also gezählt sein. Wäre da nicht noch das rote Modell, das außerdem nicht von schlechten Eltern scheint. Also: A oder B? Meine Mutter würde sagen: Weder noch, wenn die Entscheidung nicht augenblicklich steht. Ich stimme dem nur teilweise zu und schlafe noch ein paar tage über meine Entscheidung. Hier entlang! Der Vichy-Zweiteiler könnte nämlich auch gefallen.

Schuhe!

by FAR Shoes.

In meinem Wahn, sämtlichem Überfluss den Garaus zu machen, habe ich möglicherweise ein, zwei Schuhpaare zu viel abgegeben, die nun schmerzlich vermisst werden. Seit Monaten schon überlege ich jetzt also, welche Sandalen mich durch den Sommer tragen könnte, zu einem richtigen Entschluss komme ich aber nicht. Budget Buy? Oder doch lieber etwas ganz Besonderes? Ganz oben meiner Wunschliste stehen jedenfalls die beiden Brands Loq und by Far. Vielleicht wird es aber auch doch „nur“ Topshop, so ein wenig Farbe käme mir schließlich auch gelegen:

Wedding Season!

Foto via Man Repeller.

Ich heirate vor allem deshalb noch nicht, weil ich mich nicht entscheiden kann, welche Art von Hochzeit denn nun überhaupt die passendste wäre. Auch mein Freund hat keine Ahnung. Nur so viel: Pompös soll es nicht werden, wir denen da eher an Pommes aus der Papiertüte. Das wiederum kommt mir sehr gelegen, denn das bedeutet auch, dass das Outfit ein bisschen lässiger sein darf. Die Sonnenbrille da oben samt Haartuch könnte ich mir zum Beispiel sehr gut auf dem hochzeitlichen Fahrrad vorstellen. Eigentlich also alles paletti. Kämen mir nicht doch immer wieder Bilder von ausartenden Kleidern in die Quere, die dann ja doch irgendwie nach „Party!“ schreien.

Matrix Glasses

Ständig nörgle ich darüber, ein seltsames Gesicht zu haben, oder mindestens eines, das sich nicht gut mit Brillen verträgt. Weshalb ich es längst aufgeben habe, „schön“ auszusehen mit einem solchen Sonnenschutz auf der Nase. Vielmehr gilt es nun, mit ein bisschen Schalk und Witz an die Sache heranzugehen, weshalb mir der Trend zum Matrix-Modell derweil recht gut in die Karten spielt. Dieses Modell von Ace&Tate wäre allerdings die Krönung. Sozusagen ein Neo beim Raven, wäre ich dann:

Sonnenbrille Neo von Ace & Tate.

 

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