Tiny Jane // Von staunenden Augen & ganz vielen Möglichkeiten

23.01.2019 box1, Tiny Rooms, Tiny Jane

Wenn ich auf die vergangenen drei Jahren mit meiner Tochter zurückblicke, muss ich angesichts der kleinen Tiefen und großen Höhen ein klein wenig glucksen, so verrückt ist all das, was in den vergangenen 40 Monaten passiert ist: Zwischen Wutanfällen und staunenden Augen war alles dabei und ich kann von Glück sagen, dass ich so ein lebendiges, waches und ziemlich eigensinniges Kind habe. Eines, das mir und meinem Freund so wahnsinnig ähnelt und das doch so ganz anders ist. Ultrasensibel ist sie zum Beispiel – wobei, dass bin ich auch. Aufbrausend und theatralisch sowieso. Dann aber wieder wahninnig mutig und im nächsten Moment ultraschüchtern. Kinder kommen eben nicht auf andere Leute und das ist mir spätestens seit den ersten Wörtern bewusst, die da aus ihrem Mund herauspurzelten. Das ist, wie ich finde, eine große Chance, aber eben auch eine wahnsinnig große Verantwortung. Und trotzdem oder gerade deswegen ist es eine Aufgabe, die mir von Herzen wahnsinnig Spaß bereitet, die ich wahnsinnig spannend finde und die ich jeden Tag, mal mit mehr, mal mit weniger Energie und gemeinsam mit dem Papa zu wuppen versuche – eine, auf die Eltern aber wohl niemand im Vorfeld vorbereiten kann. Eine, an der man wächst. 

Jede Phase in den vergangenen drei Jahren meiner Tochter war schön, gar keine Frage, aber würde man mich Fragen, in welchem Alter wir einen Moment länger innehalten dürften, dann wäre das ganz sicher die 3: Es gibt so vieles zu lernen, so vieles zum Ausprobieren und noch mehr zum Träumen. Es ist ein Alter zwischen den ersten ernsten Gesprächen am Küchentisch, über Ängste und zu verarbeitendes, zwischen kleinen und großen Herausforderungen, Verabredungen und Übernachtungsparties, zwischen über Tobereien und wilden Diskussionen, zwischen allein gehen lassen und auffangen, zwischen Essenswünschen und Kleiderwahl, zwischen Realität und Rollenspielen – und ich liebe es.  

Im Moment gibt es für Wilma übrigens in erste Linie eine Beschäftigung, bei der sie alles um sich herum vergisst – und die dreht sich komplett um den Schreibtisch. Den ersten richtigen und wahrlich ziemlich großen Tisch gab es vom Weihnachtsmann – und der kam natürlich nicht kahl daher, sondern mit allerhand Stickern, Klebestiften, Pappe und Papier, mit einer neuen Schere und natürlich einer zwei Meter langen Schnur, um die fertigen Werke auch im Zimmer aufzuhängen. Eine große Leidenschaft für Buchstaben herrscht außerdem, also wird der Durst in Form von TipToi & Holzperlenketten gestillt.

Und weil so viele von euch permanent fragen, womit wir Menschen wie Wilma dieser Tage außerdem glücklich machen können, habe ich mich mal wieder für euch durch das Netzt geklickt und ein paar Wünsche (auch von mir) und ein paar Kleinigkeiten aus Wilmas Kinderzimmer zusammengetragen. Das Vogelhaus, zum Beispiel, wird am kommenden Wochenende zusammengebaut und auf dem Balkon angebracht: Damit die kleinen Piepmätze auch einen Unterschlupf bei diesen eisigen Temperaturen haben und im Frühling vielleicht sogar bei uns einziehen.

Buchstabenwürfel zum Fädeln
Buch: Prinzessin Pfiffigunde
Holzbau-Set Vogelhaus
Buch: Die Kleine Hexe. Ausflug mit Abraxas
Noch gibt es kein Puppenhaus – aber vielleicht bald. Wie wäre es mit dieser modernen Truppe?
Buch: Jim Knopf wird hier sehr geliebt. Die neue Ausgabe „Jim Knopf und der fliegende Teppich“ hoffentlich auch.
Buch: Wie Findus zu Petersson kam
Weil hoffentlich bald wieder Sommer ist: Einteiler von Bobo Choses
Einkaufen, Spazierengehen und Verstauen sind großes Thema. Passt perfekt in diese Tasche rein, oder?
Mein Fund aus dem Sale: Diese Regenbogen-Cardigan von Hundred Pieces
Fischerhut von The Animals Observatory
Gibt es eine schönere Form der Aufbewahrung? Diese Birne von ferm Living
Regenbogen- & Sternesticker
Raketenmobile
Wimpelkette aus Stoff von Numero 74
ABC Tafel von Les jolies Planches
Glitzerklebestifte – via Tausendkind
Mirror-Klebeband plus Abroller via Modulor

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2 Kommentare

  1. Alraune

    4 Jahre mochte ich sehr. Da war er schon sehr eigenständig. Sehr klug. Aber auch noch sehr in seiner magischen Welt. Und jetzt ist er 8 und ich könnte mir gerade nix schöneres vorstellen. Die Gespräche werden immer ernster und tiefer, um gleich danach wieder in völligem Quatsch auszuarten.

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  2. Rike

    Ach Sarah, Du wunderbare. Gerade habe ich mich gefragt, womit ich meine Fast-Dreijährige zum anstehenden Geburtstag außer den bisher schon besorgten Schätzen wohl noch besonders glücklich machen könnte (und auch die unzählige Verwandtschaft, die alle mit Geschenkideen versorgt sein wollen). Danke für diese wunderschönen Inspirationen.
    <3

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