4 Ways to wear: Wie trägt man eigentlich Trenchcoats, ohne spießig auszusehen?

15.04.2019 Mode, Outfit

Der Frühling ist da! Zumindest in unseren Köpfen, denn für den heutigen Montag beschlossen wir ganz mutig unseren Outfitpost dem Thema „Trenchcoat“ zu widmen. Und weil so ein very british Mantel manchmal ja doch dazu tendiert, ein klein wenig spießig auszusehen, präsentieren wir heute vier Varianten, die das glatte Gegenteil beweisen sollen.

Okay, der Sonnenschein hat uns alle ein klein wenig hinters Licht geführt, denn so eine wirkliche Trenchcoat-Temperatur wollte nicht so recht aufkommen. Vielmehr bibberten wir uns durch den Schatten, drängten uns in die Sonne und streckten unsere Gesichter den wärmenden Strahlen entgegen, um schließlich in Girl-Group-Manier zu posieren. Das Ergebnis gibt’s jetzt hier zu sehen, natürlich inklusive Kommentare von uns an uns, weil es das letzte Mal doch so schön war.

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Julia über Nike

Ich weiß, es geht heute in erster Linie um den Trenchcoat, aber ehrlicherweise bleiben meine Augen im Wechsel an dieser famosen Fischermütze und der giftgrünen Tasche hängen. Die finde ich nämlich furchtbar schick und irgendwie trotzdem cool und lässig, was letztlich ganz bestimmt auch an der Kombination liegt. Klar, auch die Sneaker inklusive Socken wirken mit voller Wucht gegen das Spießertum – dann wiederum glaube ich ja, dass an Nike so rein gar nichts spießig aussehen kann, selbst wenn sie sich noch so sehr anstrengen würde, was wohl auf ihre rundum positive Ader zurückzuführen ist. Für mein künftiges Trenchcoat-Outfit werde ich mir jedenfalls ein bisschen etwas abgucken und ganz sicher mal wieder meine Fischermütze ausführen.

Nike trägt: Hose von Max Mara, Sneaker von Adidas, Trenchcoat von Closed x Girbaud, Tasche von Wandler, Vintage Bluse, Fischerhut von Prada

 

Fabienne über Sarah

Sarah sieht aus wie die Inkarnation von Frühling und ein Traum von Eisbecher zugleich. Der Trench von Stine Goya ist mit Abstand die extravaganteste Variante aus dem Büro und hält mir vor Augen, was ich alles tragen könnte, würde mein modischer Horizont nicht bei Unifarben aufhören. Während man sich mit dem Rest des Kleiderschranks eher in gedeckten Gefilden bewegt, würde der Traum aus Frühlingsstreifen gelegentlich auch bei mir den Farb-Frust wieder ausbügeln. Zum Anbeißen.

Sarah trägt: Mantel von Stine Goya, Rollkragen von Edited the Label (ähnlich hier), Jeans von Closed, Schuhe von Aeyde, Kirschohrringe via Etsy.

Sarah über Fabienne

Wer bislang glaubte, jede*r würde in einem Trenchcoat bieder und ein klein wenig spießig aussehen, hat die Rechnung ohne Fabienne ausgemacht, die es der versammelten Truppe gleich heute Morgen aufs Butterbrot schmierte: Der Trenchcoat sieht bei ihr nämlich nicht nur nicht bieder, sondern tatsächlich ziemlich bossy aus und lässig zugleich – und zwar im besten aller Sinne. Und wir kriegt man das hin? Mit orangefarbenem Hoodie natürlich, lockerer Jeans, Turnschuhen natürlich und tatatata: einer ganz gewitzten Kirsche aus Cap und Seidentuch. Fabienne, halleluja, ich bin heute dein allergrößtes Fangirl und kann es kaum erwarten, dich nächste Woche zum nächsten Thema wiederzusehen!

Fabienne trägt: Hoddie von American Vintage, Jeans von Uniqlo, Cap von Wood Wood, Sneaker von Nike, Trench von Asos (ähnlich hier), Tasche von Monki (ähnlich hier)

Nike über Julia

Julia ist jeden Morgen mein Sonnenschein, auch heute wieder, was nicht zuletzt an der gelben Brille liegt, die ich schon seit Tagen von meinem Platz aus beäuge. Ich finde, das hat sie ganz geschickt angestellt, mit einem dunklen Acetat-Nasenfahrrad hätte ja vermutlich jede hier gerechnet, jedenfalls ich, aber nichts da. Und auch mit dem Doppel-Karo hat sie der Spießigkeit ein Schnippchen geschlagen, oder nein: Viel eher hat sie die Spießigkeit hier ja neu definiert, nämlich so, dass sie zum Niederknien und überhaupt kein bisschen verkehrt ist. War sie das überhaupt jemals? Nö, aber ich verstehe schon, dass Trenchcoats dazu verleiten, deren Trägerinnen erstmal nicht die freigeistige Rowdie-Schublade zu stecken. Bei Julia würde ich heute dennoch vermuten, dass sie es faustdick hinter den Ohren hat – die weißen Boots mit Hui-Absatz plus Glitzersocken sprechen in meinen Augen nämlich Bände. Julia, du altes Accessoire-Trüffelschwein, nie mehr wollen wir ohne dich sein!

Julia trägt: Trenchcoat von Munthe, Hose von Asos, Schuhe von Vagabond (ähnlich hier), Sonnenbrille von Viu

4 Ways to wear: Wie trägt man eigentlich Trenchcoats, ohne spießig auszusehen?

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