Dear Diary // Ein persönlicher & ausführlicher Jahresrückblick mit Sarah Jane

07.01.2020 Janes

2019 darf für mich zweifelsohne als das Jahr des Umdenkens, Kopfschüttelns und des nicht-mehr-wegsehen-könnens in die Geschichte eingehen. Global gesehen war das letzte Jahr in dem Jahrzehnt ein furchtbar ernstes, mahnendes und auch ganz schön trauriges – und 2020 macht da schonungslos weiter mit desaströsen Nachrichten aus Australien, Indonesien, Indien oder dem Irak. Zwischen Kopfschütteln, Hilflosigkeit und Hoffnung ist gleich zu Beginn des Jahres also wieder alles dabei. 

Wenn ich mich in den vergangenen Tagen aber mal nicht mit den schlechten Nachrichten der Welt beschäftigt habe, kann ich persönlich auf unfassbar gemütliche Tage zurückblicken: Als Team zu viert haben wir uns nicht nur eingegroovt, wir vertrödelten die ersten Tage auch so wunderbar gekonnt zwischen Bett und Kühlschrank, dass wir ihnen schon jetzt ein klein wenig hinterher trauern.

Auch von mir darf heute nach Nike und Julia ein kleiner Rückblick auf dieses wilde 2019 nicht fehlen. Ich persönlich liebe es nämlich, mir die Zeit einzuräumen, zurückzuschauen und wirklich und wahrhaftig festzustellen, was in den vergangenen zwölf Monaten so alles passiert ist, um fast schon Vergessenes wieder aufleben zu lassen und aus Fehlern zu lernen. Vor allem aber ist es eine hervorragende Gelegenheit, sich auch mal auf die Schultern zu klopfen und den persönlichen Erfolgen Raum zu geben. Ha! Gerade darin sind wir ja oft nicht die Allerbesten: Während sich Negatives in unser Gedächtnis brennt, wird das wirklich Positive und Großartige viel zu schnell einfach abgetan oder gar vergessen, oder nicht? Jetzt aber erst einmal alles der Reihe nach, denn nicht nur die Geburt meines Sohnes war ein unfassbares Glück in 2019. Aber lest selbst: 

Januar //
Boom, Peng – und fehlte die beste Hälfte.

Nun ja, zumindest im Jane Wayne Office. Es musste einen von uns früher oder später treffen, bei all der non-stop Powerei, dem ewigen Erreichbarsein, bei all den beruflichen To-Dos, der Selbstständigkeit und dem Leben an sich, das ja auch nie nicht ohne ist. Nike hob also Anfang des Jahres den Arm und fiel um: Bandscheibenvorfall, gleich dreifach – und noch mehr. Und ich: Ich eierte zwischen größter Freundinnen-Sorge und Geschäftspartnerinnen-Aufgabe irgendwo herum. Rückblickend betrachtet war das alles schon machbar, aber ich weiß noch ganz genau, dass ich mich in ebenjener Situation immer wieder daran erinnern musste, nicht durchzudrehen und aus Nächten weitere Arbeitstage zu machen, dass ich nicht einfach so eine ganze Person ersetzen kann. Wie auch? Meine beste Hälfte lag auf einmal im Krankenhaus und ich war wie halbiert: Artikel schreiben, diverse Themen auf die Agenda setzen, die freien Redakteurinnen koordinieren, die Finanzen dabei nicht aus den Augen lassen und dabei nicht auch noch durchdrehen. Aber dann kam glücklicherweise…

 
 
 
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Februar //
Oh, Julia!

… Julia! Wir hatten so lange nach einer Redakteurin gesucht, um irgendwann festzustellen, dass wir als eingeschweißtes Team wohl das allergrößte Problem waren. Wir fanden sie dennoch und möchten sie seit Stunde eins am liebsten auch gar nie wieder missen. Schon beim Vorstellungsgespräch hatten wir alle Tränen in den Augen, weil wir es einfach nicht fassen konnten: Solch ein Glück! Dabei hatten wir die Suche doch längst für beendet erklärt. Hach Julia, du Tollste, wir sind so unendlich glücklich, dass du unser Team zu einem noch gemütlicheren machst. Ich dank dir von Herzen <3 Bleib noch ganz, ganz lang bei uns, hörst du. Am liebsten für ewig!

 

 
 
 
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März //
Schwanger. Again?
Warum ich diesmal alles privater halten wollte. 

 
 
 
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Bereits ein paar Wochen zuvor hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand, bloß war der weitere 24 Stunden und starke Blutungen später auch schon nichts mehr wert. Ein Abgang, wie so schön neutral gesagt wird – und genau der kegelte mich wider erwarten komplett weg. Schwanger – nicht schwanger. Heute ja, morgen nein. Etwa 15 Prozent aller klinischen Schwangerschaften enden als Fehlgeburt, bloß wissen die meisten Frauen in den frühen Stadien noch gar nicht, dass sie überhaupt schwanger sind, weswegen ein „Abgang“ eben auch in vielen Fällen erst gar nicht bemerkt wird. Seither schwor ich mir, nie wieder einen Früherkennungstest zu machen, um nicht komplett mürbe zu werden. Diese ständige Ungewissheit und diese Sorge vor dem Verlust sorgte schließlich auch bei der Schwangerschaft von Otto dafür, dass ich in den ersten Monaten schwer zulassen konnte, dass alles gut war. Ich hatte keinerlei Wehwehchen und fürchtete permanent einen weiteren Verlust. Woher sollte ich auch wissen, ob alles gut verlief, wenn die Kontrolltermine immer nur im Vier-Wochen-Turnus stattfanden und mir nicht mal eine einzige Heißhungerattacke noch Müdigkeit über den Weg laufen wollte – eine Art Beweis sozusagen, dass weiterhin als wie gewünscht verlief. 

Rückblickend betrachtet bin ich natürlich wahnsinnig dankbar für diesen schonenden Einstieg in meine zweite Schwangerschaft, aber noch zu Beginn konnte ich fiel es mir wahnsinnig schwer, mich auf das kleine Wesen zu freuen.

 

 
 
 
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Vielleicht ist diese Erfahrung aber auch der Grund dafür, weshalb ich diesmal am liebsten alles für mich behalten wollte. Ich empfand die ganze Schwangerschaft als unheimlich intim und wollte gar nicht so viel von meinem Inneren preisgeben. Stattdessen setzte ich mich mehr mit mir auseinander, widmete mich der Bewegung und meinem Körper und verstand zum ersten Mal, dass Gemüt, Körper und Wohlbefinden wirklich untrennbar voneinander sind.

April //
Das Leben ist zu kurz. Wir vermissen dich, Jakob Haupt!

Noch heute trifft es uns direkt ins Herz, wenn wir an Carl Jakob Haupt denken und daran, dass dieser smarte und wunderbare, wortgewandte und schlaue, wahnsinnig herzliche und verrückte Mensch vor wenigen Monaten von dieser Welt ging. Zwar wussten wir lange zuvor, dass Jakob gegen die Diagnose Magenkrebs ankämpfte, so richtig konnten oder wollten wir dennoch nicht verstehen. Schließlich besiegte er die Krankheit zuvor – bis sie mit voller Wucht zurückkam. 

Jakob, du wirst schmerzlich vermisst. Nicht nur von deiner Familie, deiner Frau Gia und deine engsten Freund*innen, auch von uns, von der ganzen Branche und von Berlin. Du fehlst. Sehr.

 

 
 
 
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Mai //
Für mehr Früchte an den Ohren – oder auch:
Warum Nachhaltigkeit nicht immer nur aus Basics bestehen darf!

Im Mai durften wir schließlich endlich verraten, woran wir schon so lange gearbeitet hatten: Gemeinsam mit dem nachhaltigen Berliner Label FOLKDAYS kreierten wir eine Inspired by This is Jane Wayne„-Schmuckkollektion, die unsere langjährige Freundschaft mit Gründerin Lisa Jaspers und ihrem Team besiegelte und mit einer fünfteiligen Kollektion zelebriert wurde. Besonders stolz waren wir über die Zusammenarbeit mit dem Folkdays‘ Produktionspartner Sidai Designs, der mit Frauen der Maasai in Tansania auf Fair-Trade-Basis zusammenarbeitet, diese kleine Schmuckkollektion zum Leben erweckt und unsere Ideen perfekt umgesetzt hat. 

Uns war es in dieser Kooperation wichtig zu beweisen, dass nachhaltige Kreationen nicht per se basic aussehen müssen, um auch zeitlos zu sein. Wir wollten zeigen, dass gerade die besonderen Kreationen ebenjene sind, die auch nach zig Jahren noch voller Stolz und mit ganz viel Liebe herausgekramt werden. Und ich bin jedenfalls nachhaltig stolz auf diese Zusammenarbeit!

 
 
 
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Juni //
Tschau, Wohnungshinundher.

Oh man, passierte das wirklich alles in diesem Jahr? Oh ja. Schon Anfang des Jahres wurde uns mitgeteilt, dass unser Haus im Graefekiez verkauft werden sollte und ziemlich schnell wurde uns auch klar, dass wir kein Vorkaufsrecht haben würden – dafür zogen wir damals dummerweise zwei Monate zu spät in unsere Wohnung. Die 707.000 Euro für den Erwerb der 96m² fehlten uns ebenso und so stand schnell fest, dass wir dem Kiez in naher Zukunft wohl oder übel Adieu sagen mussten. Denn: Hätten die neuen Käufer*innen von ihrem Eigenbedarf Gebrauch gemacht, hätten wir unter Umständen binnen drei Monaten ausziehen müssen. Schlaflose Nächte folgten und der Entschluss stand fest: Wir müssten uns schleunigst nach etwas Neuem umzusehen. Mit mehr Glück als Verstand zogen wir bereits im Juni dank unserer besten Freunde in unsere neue Wohnung im selben Haus wie sie. Die liegt zwar längst nicht im schönsten Kiez der Welt, dafür haben wir hier aber genügend Platz für uns Vier. Durchatmen war angesagt!

 
 
 
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Der Tag, an dem Stretch-Hosen in diesem Jahr zu meinen besten Freunden wurden.

 

 
 
 
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Der Sommer der Radlerhosen begann.

2019 war toll, weil:

… Baby Nummer 2 gesund und wunderbar in unseren Armen gelandet ist!

… ich so viel im Theater war wie schon lange nicht mehr und damit immer gleich Dates mit dem Liebsten oder mit einer meiner besten Freundinnen verbunden habe. Und genau das wird 2020 gleich weitergeführt! Die Liste jedenfalls ist lang. Meine liebsten drei Veranstaltungen? „Unendlicher Spaß“, „Im Herzen der Gewalt“ und eine Lesung von und mit Carolin Emcke. Sehr enttäuschend fand ich dagegen die Lesung des allerorts gelobten Romans „Motherhood“ und die Attitüde von Sheila Heti.

… sich mit unserem Wohnungsverkauf doch noch alles gefügt hat – und noch mehr: wir die KiTa wechseln konnten und damit offensichtlich so viel richtig gemacht haben

… auch dieser Sommer nicht enden wollte und nachhaltig für schönste Erinnerungen sorgt

… zwei meiner liebsten Freunde JA gesagt haben

Juli //
Ein italienisches Sommermärchen

Hach, Apulien, du schöner Fleck Erde. Was hatten wir Glück mit unserer Ferienwohnung, diesem unvergesslichen Pool und der schönen Zeit irgendwo in der Nähe von Specchia. Dort verbrachten wir unaufgeregte, wunderschöne sieben Tage mit unseren liebsten zwei Freunden – und dort verriet ich auch endlich mein gut gehütetes Geheimnis: Schwanger! Dass es ein Junge werden würde, das wussten wir zu dem Zeitpunkt bereits. Und die Vorfreude war riesig. Vor allem bei der kleinen Schwester. 

 
 
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August //
Endlich wieder Copenhagen Fashion Week

Viel zu lange schauten wir nur noch aus der Ferne zu, aber 2019 wollten wir unbedingt mal wieder hin: Zur Kopenhagener Modewoche. Und das Beste? Ich musste nicht lange nach einer Reisepartnerin suchen: Julia sprang gleich nach dem gestellten „Wer würde…?“ auf und kam mit. Zwar musste ich schwangerschaftsbedingt dieses Mal ein klein wenig auf die Bremse drücken, dennoch war es das wohl schönste Modeevent des Jahres. Und das vor allem, wegen all der furchtbar sympathischen Menschen, der ausgewählten Designer*innen und der ansteckenden Entspanntheit der Dän*innen.

September //
Powern bis zum Schluss. Hab ich’s diesmal besser gemacht?

Und dann fragt man sich, ob man es diesmal wirklich besser gemacht hat als bei der ersten Schwangerschaft und kommt zu dem Schluss, dass man immer irgendwie getrieben ist: Von den eigenen Erwartungen. Von der Gesellschaft. Vom hereinprojizierten Müssen. Die Folge? Ich kann die Frage für mich nicht wirklich beantworten. Habe ich diese Schwangerschaft mehr genossen? War ich entspannter? Stand ich noch mehr unter Strom? Wollte ich es mir noch mehr beweisen? Keine Ahnung. Vielleicht ist es noch zu früh, um zu begreifen, wie man war. Wie ich war. Vielleicht werde ich es aber auch nie erfahren, weil die eigene Wahrnehmung nichts mit der Wahrnehmung anderer zu tun hat. Alles, was ich weiß, und ich glaube, das ist das Wichtigste, ist: Es geht mir gut. Es geht mir sehr, sehr gut!

 

 
 
 
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Oktober // 
Und dann kam Otto.

Ein paar Wochen vor dem errechneten Termin stand es bereits fest: Ich wollte nicht, dass dieses Baby auf natürlichem Weg zur Welt kommt. Meine Entscheidung stand fest und die Frage nach dem „Wieso“ kann ich, obwohl sich wahrlich niemand dafür rechtfertigen sollte, ganz schnörkelos beantworten: Ich hatte einen recht tiefen Plazentastand und bei der „natürlichen“ Geburt hätte der Kleine mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit nicht nur sich durch den Geburtskanal manövriert, sondern eben auch die gesamte Versorgungsanlage in meinem Inneren. Kurzum: Wir beide hätten verbluten können. Dieses Risiko wollte ich unter keinen Umständen eingehen, auch wenn ich es auf „natürliche“ Art hätte versuchen können. Bereits nach meiner ersten, „natürlichen“ Geburt musste ich notoperiert werden – und das wollte ich mir diesmal einfach ersparen. Ich könnte jetzt noch weiter ausholen, weitere Argumente hervorholen und noch spezifischer werden, bloß möchte ich euch das einfach ersparen. Für mich war es die gesündeste Entscheidung.  

 

 
 
 
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Und so kam Eliott Otto Augustin mit weiß/silbrigen Haaren ganz geplant am 31.Oktober 2019 zur Welt und seither kann ich nicht glauben, wie unterschiedlich Kinder sein können. Im Gegensatz zu meiner Tochter ist dieses Baby bisher nämlich so unfassbar entspannt, dass ich mein Glück nachhaltig nicht greifen kann. Nunja, dafür hatte die große Schwester eben auch ganz schön Startschwierigkeiten mit dem Kleinen. Ich kann werdenden Eltern eines zweiten Kindes also nur ans Herz legen, die Nummer mit dem Geschwisterchen nicht ganz so lapidar zu betrachten wie ich, sondern sich bereits im Vorfeld ordentlich mit der veränderten Situation auseinanderzusetzen. Keine Sorge, die wilden Stürme sind jetzt erst einmal vorbei, aber die ersten vier Wochen waren tatsächlich ordentlich emotional – und das lag eben nicht, wie ich erwartetet hatte, an dem Mini-Menschen, der frisch zu uns kam. Ein klarer Fall von: Das habe ich unterschätzt! Schließlich war Wilma für mich bis dato immer das vernünftigste, super liebe und verständnisvollste Kind. Die Liebe zu ihrem Bruder war auch vom ersten Moment an unendlich groß, bloß die Stimmung uns gegenüber, die war düster. Aber keine Sorge: Die Phase ist (hoffentlich) erst einmal überstanden.

 

 
 
 
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November // 
Und dann wurd’s noch mal glitzernd: KDG x Jane Wayne

Hat hier irgendwer von Stillstand geredet? Pah! Im November ging es auch gleich weiter, denn unsere Jane Wayne x ebba by KaufDichglücklich „YOUNG MOON“ trudelte nach langer, langer Vorbereitung endlich den Online Store ein. Ganz selig waren wir, aber nicht minder aufgeregt und unendlich erleichtert zugleich. Und stolz, ohja! Ein kleine Accessoire-Traum ist in Erfüllung gegangen und seither werden Muscheln, kandierte Äpfel und perlenverzierte Haarspangen am allerliebsten ausgeführt!

 
 
 
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2019 war ein gutes Jahr für mich. Eines, an dem ich unendlich gewachsen bin und mich wirklich und wahrhaftig so richtig mit mir selbst auseinander gesetzt habe. Mir ging es oft schlecht. Sehr oft sogar. Zum einen, weil ich körperliche Wehwehchen hatte, zum anderen, weil ich mich unverstanden fühlte. Ganz lange blickte ich auf dieses Jahr und betrachtete es als Übergang. Ein Übergang zu einem besseren, aufregenderen Jahr. Aber damit tue ich 2019 gleich doppelt Unrecht. 2019 hat mich näher zu mir geführt und die Frage hervorgebracht, wer ich eigentlich zukünftig sein möchte. Ich habe mich, vor allem zum Ende hin, sehr reflektiert mit mir beschäftigt und war schonungslos ehrlich zu mir. Wohin soll die Reise hingehen und will ich so weiter machen wie bisher? Will ich meinem Umfeld permanent und ständig mein Glück in die Hände legen oder will ich es selbst in die Hand nehmen? Wer will ich in den kommenden Jahren werden, nachdem ich doch die geworden bin, die ich mir irgendwann Anfang der 10er einmal erdacht habe. Wie will die Sarah, die in diesem Jahrzehnts 40 wird (Himmel!), künftig sein, was will sie erreichen und was möchte ICH tun, um mich ihr zu nähern? Ein Gespräch mit meiner liebsten Cloudy brachte mich erst zu dieser Frage und ein weiteres mit Nike sorgte für die nötigen Impulse und inhaltliche Ideen. Ein ganzes Jahrzehnt war ich damit beschäftigt, die zu werden, die ich heute bin. Und jetzt ist es an der Zeit, sich neuen Herausforderungen zu widmen und sich ebenso mit dem Thema „Abgrenzung“ zu beschäftigen. Meine wunderbare Freundin Geli benannte eines meiner größten Probleme und seitdem sie das getan hat, geht es mir tatsächlich schon viel besser. Ja, tatsächlich. Ich habe ein Abgrenzungsproblem. Und wisst ihr was: Ich werde daran arbeiten.Hach, ich liebe meine Freundinnen einfach. 

Mama von Zweien. Wie fühlt sich da an?

Absurd normal, um ehrlich zu sein. Absurd gut, soweit ich das beurteilen kann. Hab ich das eigentlich schon verstanden, dass dieser kleine, wunderbare Otto jetzt in unserem Alltag mitmischt? Kein bisschen. Schon jetzt weiß ich nicht mehr genau, wo die vergangenen neun Wochen genau hin sind – denn ehrlicherweise habe ich noch rein gar nichts begriffen. Außer: Dass es läuft. Dass ich den ganzen Tag kuscheln könnte und noch voll zur Baby-Mama avanciert bin, obwohl ich zuvor immer betonte, eher die Kleinkindmama zu sein, die spielt und tobt und quasselt. Aber dass es sich ganz natürlich gut anfühlt. Und dass ich furchtbar selig bin. Ach Mensch, welch ein Glück.

 
 
 
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Mood

Ich bin mächtig stolz auf mich. Und das spreche ich aus, weil wir uns selbst durchaus öfter Komplimente machen sollte – und natürlich, weil es so ist: Immerhin hat mein Körper in 10 Monaten nicht nur ein Kind geformt, es ist auch noch ein ganz schön Großartiges dazu. Darauf bin ich ziemlich stolz. Und auch darauf, dass wir die ersten vier Wochen mit einer schwer launigen und teils wirklich fiesen großen Schwester gemeistert haben, die zu ihrer Gemütsverteidigung wirklich ganz schön krank war und sich durch 40 Fieber bis hin Mittelohrentzündung-Wahnsinn schleppte. Ich bin heute unendlich stolz auf Wilma, dass sie all die Veränderungen gemeistert hat und so goldig ist wie nie zuvor ist. Ich bin aber auch stolz, dass ich schon ein bisschen lostippen konnte und sich all das ganz wunderbar anfühlt, dass es nach anfänglicher Stille im Hirn wieder losfunkt und Pläne geschmiedet werden wollen. Ich bin stolz, dass ich die erste FOMO-Krise abwenden konnte und zwar tatsächlich dank einer abgesagten Riesenkooperation, gegen die ich mich entschieden habe, obwohl ich wirklich einen Moment lang schwer überlegte. Ich bin stolz auf Nike, die den Laden mit unserem Team die letzten Wochen alleine wuppte – und das auch noch so großartig. Warum ich euch das erzähle? Weil es nach anfänglicher Existenz-Panik im Kopf auf einmal sprudelt und ich mich jetzt auf einem besseren, geistigen Weg befinde. Ich könnte die Liste noch gut und gerne weiterführen, aber macht es mir doch einfach gleich: Warum wart ihr 2019 stolz auf euch?

Was hat mich 2019 gelehrt?

You can’t have it all“ schrieb Nike in einem ihrer Artikel und Recht hatte sie. Trotzdem wollen aber auch an eines erinnern: Du kannst nicht alles zur gleichen Zeit sein und haben, du kannst es aber sehr wohl nacheinander versuchen. Und genau das darf sehr wohl gelingen. Vielleicht gründen wir heute eine Familie, aber können morgen eben auch wieder unserer geliebten Arbeit nachgehen. Vielleicht ist uns heute Abend eher nach Brotzeit mit Freund*innen, nächste Woche aber schon wieder nach Disko und durchzechten Nächten. Vielleicht sollten wir einfach mal lernen, nicht permanent so streng mit uns zu sein, sondern den Dingen seine Zeit zu geben (Memo an mich selbst). Das Wichtigste ist doch: Mach‘ es nacheinander und mach‘ es auch wirklich nur, wenn DU es willst. Dann funktioniert es auch!

Pläne

 

 
 
 
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Stichwort „Abgrenzung“, Slow Living & ganzheitliche Betrachtung

Ein Thema, das schon lange in meinem Kopf herumkreist und auf dessen Fragen ich endlich Antworten finden möchte, dreht sich um toxische Beziehungen. Seit ein paar Jahren rührt Social Media die Werbetrommel für mehr Selbstliebe, für Selbstachtung und verpflichtet uns gar dazu, toxische Beziehungen zu beenden. Aber was ist, wenn diese vermeintlich giftigen Freundschaften und Bekanntschaften eigentlich gar nicht so giftig sind, wir uns das Gift sozusagen erst selbst injizieren und in vielen Dingen vor allem das Negative sehen (wollen). Schon klar: 2019 war ganz groß darin zu promoten, die Fehler nicht immer bei sich selbst zu suchen, sondern eben auch mal bei anderen, aber was ist, wenn die eigene Sichtweise eben doch verschoben scheint, man einfach zu sensibel geworden ist oder vielleicht sogar aus seiner kleinen Selbstmitleidskrise nicht mehr herauskommt? Genau diesem Thema will ich mich im kommenden Jahr widmen. Ich will für mich selbst herausfinden, bis zu welchem Grad Menschen in meinem Umfeld mir gut tun und an welcher Stelle es heißt, eine klare innerliche Grenze zu ziehen. Stichwort: Abgrenzung! Ich will herausfinden, ab welchem Moment ich vielleicht einfach zu sensibel reagiere und ab wann meine Enttäuschung gerechtfertigt sein darf. Ich will wachsen und nicht länger auf andere zeigen, sondern ganz ehrlich mit mir umgehen lernen. All das werde ich wahrscheinlich nicht ohne Hilfe schaffen, aber genau darauf freue ich mich jetzt tatsächlich sogar ein kleines bisschen. Ich will Ruhe finden: Mit mir und meinem Umfeld. Und vor allem: Will ich euch dabei mit nehmen und vielleicht ja sogar den Slow Sunday wiederbeleben. Was haltet ihr davon?

Money Talk

Schon vor der Geburt von Otto juckte es ganz aufgeregt in meinen Fingern und ich hoffe, 2020 ist ganz viel Raum, Zeit und Muße dafür: Ich will mich endlich so richtig mit den Finanzen beschäftigten, will wissen, was denn nun ein potentieller Weg für mich ist, und will mutig sein: Mit meinen Investitionen und mit meinem Geld. Die sichere Nummer fahre ich nun schon seit ein paar Jahren, spare für mein Leben gern und stelle jetzt langsam fest: Das allein reicht eben nicht. Dafür will ich mit smarten Frauen sprechen, die es schon jetzt besser machen als ich, um mich endlich zu trauen und loszulegen. Natürlich will ich euch hier mitnehmen, denn gemeinsam schmieden wir hier schon die größten Pläne, um ein fulminantes Event an den Start zu bringen. Habt ihr Lust? Ich riesig. Und ich hoffe von Herzen, es lässt sich realisieren!

Vereinbarkeit & Business

Was geht und was nicht? Wie schaffen wir es, alles unter einen Hut zu bekommen und wann ist es Zeit, die Arme zu heben? Ich will euch mehr Einblicke in die (Un)Vereinbarkeit von allem geben und euch meinen und unseren Weg erzählen, mit euch daran wachsen und neue Ideen zu erarbeiten. 2020 wird auch für mich eine neue Erfahrung mit zwei Kindern und der beruflichen Herausforderung. Und ich würde diesen Weg gern, mit vielen Einblicken gespickt, intensiver zusammen mit euch gehen.

 

So schön, dass ihr uns 2019 begleitet habt. Ich dank euch sehr <3

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