Fair Friday Wish List // Von grünen Samtschleifen, tanzenden Orangen & feinem Strick

21.02.2020 Mode, Shopping, box3

Noch vor wenigen Jahren fanden wir unter dem Deckmäntelchen der nachhaltigeren Textilträume vor allem vermeintlich zeitlose Basics und unaufdringliche Klassiker, vorzugsweise in Schwarz, Weiß oder Beige. Zu groß schien die Angst, zu kantig und wenig kommerziell zu sein und auf den besser produzierten Kreationen sitzen zu bleiben. Das änderte sich vor wenigen Monaten aber radikal, als Labels wie G.Kero oder Paloma Wool mit ihren künstlerischen Prints auf sich aufmerksam machten und den Spaß an der Mode mit sozial verantwortlichen Standards kombinierten. Seither ist noch mal einiges passiert, denn mittlerweile werden auch einstige Kinderlabels wie Bobo Choses zu Lieblingen, hauchzarte Lingerie aus Holland ist so schön wie nirgendwo sonst und kleine Accessoire Labels verdrehen uns mit ihren handgefertigte Stücken komplett den Kopf.

Ich jedenfalls staunte heut selbst nicht schlecht über all die schönen Kreationen für den Sommer und die Übergangszeit, über Orangenprints, diesen grandiosen Karo-Blazer und einen Badeanzug, bei dem es viel zu schade wäre, würden wir ihn nur im Schwimmbad ausführen.

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5 Kommentare

  1. Isa

    Hey Mädels,

    ich mag eure Fair Fashion Rubrik ja sehr und lass mich davon gern inspirieren, aber eine Jeans von Arket zählt ganz sicher nicht dazu. Das wollte ich nur mal erwähnt haben. 😉

    Ich kann euch und allen nur die „Good on you“ App empfehlen! Die wertet Marken anhand der drei Kriterien Labour, Environment und Animals. 🙂

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  2. Isabella

    Wie witzig dass meine Vorkommentatorin auch Isa heißt und ihr auch die Arket Jeans aufgefallen ist. Ich weiß, dass ihr Kooperationen mit H&M eingeht, aber die Tochterfirma unter fair fashion zu listen, nur weil da organic cotton steht, ist etwas ignorant, nicht? Da hätte man direkt auch H&M nehmen können, die haben doch schließlich auch eine conscious line.

    Es freut mich, dass fair fashion auch auf janewayne einzieht und finde die vorgestellten Teile wunderschön. Dennoch wünsche ich mir mehr Tiefgang, es geht nämlich deutlich fairer und nachhaltiger. Was haltet ihr von einer Zusammenarbeit mit den fashion changers?

    Schönes Wochenende!

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  3. koma

    Noch vor wenigen Jahren wäre ich darauf angesprungen, wenn mir unter dem Deckmäntelchen der Nachhaltigkeit jede Woche neu immer mehr, mehr, mehr Textilflöhe in den Kopf gesetzt worden wären. Das änderte sich vor einiger Zeit aber radikal, als selbst ich die Augen nicht mehr davor verschließen konnte, dass wir gesellschaftlich, politisch und in Umweltfragen in eine Zeit reinschlittern, die mir für die Zukunft meiner Kinder Angst macht.

    Ich würde mir so wünschen, dass Blogger sich ganz ernsthaft damit auseinandersetzen, ob es in diesen Zeiten noch Platz für einen Job gibt, der darin besteht, als jeden Tag einfach immer nur mehr Konsumbedürfnisse zu triggern. Ich bin sicher, dass man den Spaß an Mode auch in komplett andere Bahnen lenken könnte, wo es nicht nur Nachhaltigkeitsdeckmäntelchen für Arket-Jeans gibt, sondern ein wirkliches Umdenken.

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  4. Sarah Jane Artikelautor

    Liebe Isa, liebe Isabella und liebe Koma,
    meine Auswahl hat nichts mit einer Kooperation zu tun, noch damit, dass wir irgendwann einmal mit H&M zusammengearbeitet haben. Meine Auswahl entspricht ganz allein meinem Geschmack und richtet sich nach dem Bedürfnis, Alternativen für euch ausfindig zu machen. Es handelt sich, wie oben beschrieben, um nachhaltigeRE Kleidungsstücke, die ganz individuell immer hinterfragt werden sollen und müssen. Denn es gibt hier schlicht und ergreifend keine friss oder geh‘ hinfort Mentalität. Egal ob beim „Fair Friday“, bei allgemeinen Shopping Artikeln oder gänzlich anderen Rubriken. Hinterfragen, nachfragen, für sich selbst abwägen. Wir haben so schlaue Leser*innen, da würde ich mir nicht mal im Traum anmaßen, etwas anderes zu denken. Wenn euch die Arket Jeans nicht passt, dann ist das doch ganz wunderbar. Genauso wie das Sessun Oberteil, die Haarspange aus Plastik oder die oben platzierte Lingerie. Die gezeigten Kleidungsstücke verfolgen allesamt einen Nachhaltigen-Aspekt: Entweder durch ihre Materialwahl oder durch ihre Produktionsbedingung – und genau deswegen habe ich sie hier in dem Artikel zusammengestellt. Liebe Isabelle, mehr Tiefgang gibt es regelmäßig in Form von Interviews und detaillierteren Brand-Vorstellungen. In Kolumnen und in allen Artikeln der Rubrik „Leben“ und „Gesellschaft“. Wenn dir die Fair-Friday-Rubrik nicht konsequent genug ist, kann ich das verstehen. Ich arbeite gern mit dem Team daran.
    Liebe Koma, diese Rubrik soll keinesfalls „KAUKAUFKAUF“ schreien, sondern Alternativen aufzeigen, inspirieren und Spaß machen – und zwar zwischen ernsteren Themen, persönlichen Auseinandersetzungen und Artikeln, die den Finger in die Wunde legen wollen. Dieser Artikel soll keinesfalls ein Deckmäntelchen der Nachhaltigkeit sein, sondern nachhaltigere Konzepte präsentieren: Mal in Form von Wunschlisten, wieder in anderen Formaten, die sich dem radikalen Umdenken verschrieben haben. Ich verstehe aber die oben erwähnte, fehlende Konsequenz in diesem „Fair Fashion“-Artikel. Ich werde das beim nächsten Mal gerne deutlicher berücksichtigen.

    Antworten
  5. Fine

    Hallo liebe Sarah, ich kann deine Argumentation voll verstehen und am Ende liegt die Entscheidung bei euch- aber gerade da es inzwischen so viele tolle richtig nachhaltige Hersteller gibt, würde ich mich den Isas anschließen und mir hier bei Fair Friday auch wünschen, ausschließlich diese supported zu sehen. Nur als Anregung, am Ende obliegt die Entscheidung natürlich euch.

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