Was wir in Zeiten von Corona tun können, um andere & uns zu schützen

Zugegeben, anfangs waren wir noch ein bisschen ungläubig und konnten das Maß und die Umstände, noch gar nicht wirklich greifen. Die rasante Ausbreitung des neuartigen Corona Virus war Mitte Februar noch zu weit entfernt, als dass wir uns ernsthafte Gedanken machten. Mittlerweile aber ist die Situation eine andere und auch in unserem Büro vergeht kein Tag, an dem wir nicht über die Entwicklung, das Ausmaß und die Folgen sprechen. Aus diesem Grund möchten wir die aktuelle Situation, die durch COVID-19 entstanden ist, auch auf This is Jane Wayne thematisieren — nicht etwa, um Panik zu verbreiten, sondern vielmehr um Tipps und Anlaufstellen für Informationen mit euch zu teilen, denn:

Ganz gleich, ob „Risiko-Gruppe“ oder nicht, wir können, sollten und müssen alle einen Beitrag leisten, um all diejenigen zu schützen, für die eine Erkrankung schwerwiegendere Folgen hat und um eine noch schnellere Ausbreitung möglichst zu verhindern.

Was wir tun können:

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von World Health Organization (@who) am

Hände (gründlich und richtig) waschen

Wisst ihr natürlich alle und trotzdem folgt hier der Reminder: Wir sollten uns die Hände regelmäßig und gründlich waschen. Heißt: Die Hände mindestens 20-30 Sekunden lang mit Wasser und Seife waschen. Wie das nach WHO-Standard richtig funktioniert, seht ihr in diesem Video. Um die Zeit in etwa abschätzen zu können, könnt ihr euch euren passenden Hände-waschen-Song per Wash Your Lyrics zusammenstellen und anschließend als PDF herunterladen. Meistens werden übrigens die Daumen beim Waschen vergessen: Achtet mal drauf!

Nicht mit den Händen in das Gesicht fassen

Das Bundesministerium für Gesundheit rät, sich nicht mit den Händen in das Gesicht zu fassen, da Keime so besonders schnell in Schleimhäute gelangen können. Also: Magazine und Zeitungen bitte ohne angeleckten Daumen umblättern, das Fingernägelkauen umgehend abgewöhnen und Zahnschmuck wirklich nur noch mit Zahnbürste entfernen.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Man Repeller (@manrepeller) am

Einkäufe für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen erledigen

Menschen, die den Risikogruppen angehören, sollten sich möglichst nicht an stark besuchten Orten aufhalten. Auch regelmäßiges Einkaufen zählt hierzu. Um sie zu schützen und zu unterstützen, können wir etwa Einkäufe und Erledigungen (z.B. Apothekengänge und Spaziergänge mit Hunden) für ältere Menschen sowie Menschen mit Vorerkrankungen erledigen. Wie das geht, zeigte bereits ein Zettel im Süddeutsche Magazin: Eine Nachbarin schrieb ihre Unterstützung sowie ihre Telefonnummer auf einen Zettel und hängte diesen an die Haustür. 

Wenn möglich, im Homeoffice arbeiten

Nicht alle Berufe können im Homeoffice ausgeübt werden, alle Personen, die ihre Arbeit auch von zu Hause aus erledigen können, sollten dies fortan jedoch auch tun, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten.

Richtig niesen & husten

Wer niesen oder husten muss, sollte dies in seine Armbeuge oder in ein Taschentuch tun und sich — im besten Fall — von anderen Menschen wegdrehen, wie das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Ronja von Rönne (@sudelheft) am

Größere Personengruppen meiden

Zwar werden bereits größere Veranstaltungen abgesagt, dennoch empfiehlt es sich, größere Personengruppen zu meiden. Hierzu zählen auch volle Clubs oder kleinere Veranstaltungen. 

Das Handy sowie die Maus und Tastaturen regelmäßig reinigen

Handy, Maus und Tastatur sollten wir regelmäßig reinigen, um sie von Keimen zu befreien. Wie das richtig funktioniert, zeigt dieses Video von BBC.  

Wenn möglich, Fahrten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln einschränken

Um engen Kontakt zu anderen Menschen zu meiden, sollten wir möglichst auf Öffentliche Verkehrsmittel verzichten und Einkäufe sowie Erledigungen (wenn möglich) etwa mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen. 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von BBC News (@bbcnews) am

Bei Symptomen zu Hause bleiben

Das Familien-, Senioren-, Frauen- & Jugendministerium rät, zu Hause zu bleiben, sobald man Symptome für COVID-19 aufweist.

Den Körperkontakt einschränken und möglichst vermeiden

Statt andere Personen mit einem Händedruck oder einer Umarmung zu begrüßen, sollten wir uns lieber dem „Ellenbogen-Gruß“ annehmen, wie dieses Video auf CNN zeigt. Dort gibt es übrigens auch weitere mögliche Begrüßungsformen. Zeit empfiehlt, etwa 1,5 Meter Abstand zu Fremden zu halten, in anderen Quellen ist von mindestens 2 Metern die Rede. Oder: Wie wäre es einfach mit freundlichem Zuwinken?

Einige Vorräte einkaufen, aber keine Hamsterkäufe tätigen

In einer Info-Broschüre rät die Zeit dazu, haltbare Lebensmittel zu kaufen, um für einige Tage vorzusorgen. Auch die wichtigsten Medikamente, die von Einzelpersonen benötigt werden, sollten ausreichend vorhanden sein. Außerdem wichtig: Hamsterkäufe schüren Panik und schaden letztlich Menschen, deren Vorräte tatsächlich aufgebraucht sind.

Linkliste:

Die wichtigsten Links zu Informationen rund um den Virus, Verläufe sowie Maßnahmen haben wir für euch zusammengestellt:

1. Eine aktuelle Übersicht sowie Informationen zu Infektionsschutzmaßnahmen, Präventionen, Reiseverkehr und internationalen Situationen findet ihr auf der Webseite des Robert Koch Instituts.

2. Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus sowie weiterführende Links findet ihr auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

3. Informationen sowie Merkblätter rund um den Virus COVID-19 findet man außerdem auf der Webseite Infektionsschutz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

4. Ein Video der World Health Organization (WHO), das aufzeigt, wie wir uns schützen können, findet ihr hier.

5. Eine PDF mit Maßnahmen des Bundesministeriums für Gesundheit gibt es hier.

Eines ist uns an dieser Stelle besonders wichtig: Wir wollen gewiss keine Panik verbreiten. Aber wir sind uns sicher, dass wir dieser Pandemie mit Rücksicht und Konsequenz, mit Empathie und Gemeinschaftsgedanken begegnen sollten. 

We are all in this together.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Christoph Amend (@christophamend) am

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4 Kommentare

  1. Anni

    Danke für die Info aber inwiefern unterscheidet ihr denn zwischen „einigen Vorräten“ und „Hamsterkäufen“. Wo verläuft denn da die Grenze 😉

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    1. Julia Carevic Artikelautor

      Liebe Anni, da würde ich mich an die Aussage der Zeit, haltbare Lebensmittel zu kaufen, „um für einige Tage vorzusorgen“, halten. Ich handhabe es z.B. so, dass ich in den kommenden 1,5 oder vielleicht 2 Wochen auskomme, ohne einkaufen zu müssen.

      Antworten
  2. Lu

    Vielen Dank! Und wenn ich noch ergänzen darf: Auch ohne Symptome sollte man, wenn nur irgendwie möglich zuhause bleiben, man kann ja auch ohne Symptome andere anstecken. Tut der Generation „FOMO“ vielleicht auch mal ganz gut und man lernt wieder, dass nicht immer etwas gehen muss bzw. kann. Das ist hoffentlich etwas Gutes, das wir alle aus dieser Krise lernen können..

    Antworten

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