#BlackOwnedBusinesses – 7 Beauty Brands, die ihr kennen solltet

08.12.2020 Beauty

Gerate ich ins Grübeln über meine Entscheidungen, die ich in der Vergangenheit getroffen habe, hört mein Kopf nicht mehr auf sich zu drehen. Wieso habe ich nicht schon immer darauf geachtet, von wem die Produkte stammen, die ich kaufe? Jeder Kauf ist schließlich auch eine finanzielle Unterstützung. Wieso bin ich nicht früher auf den Gedanken gekommen, auch hier bewusster zu konsumieren und einen Ausgleich zu schaffen, ganz bewusst Black-Owned- Labels zu supporten? Es wurmt mich regelrecht und gleichzeitig erinnere ich mich an all meine Möglichkeiten – denn jede Entscheidung von jeder einzelnen Person zählt. Und das nicht nur kurzfristig, nicht nur, wenn man beobachtet wird, wie Anfang des Sommers, als die mediale #BLM Welle laut Solidarität (ein)forderte (Fabienne hat an dieser Stelle schonmal über performative Solidarität geschrieben). Nein, es gibt viele Möglichkeiten, entschieden gegen Rassismus vorzugehen, auch im Alltag. Wichtig ist meiner Meinung nach aber auch die Reflexion der eigenen Vergangenheit und des eigenen Handelns. Es geht nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen, nein. Auch ich habe in der Vergangenheit Fehler gemacht.

Stattdessen möchte euch und mich daran erinnern, dass jede*r von uns einen Beitrag leisten kann, so klein er auch sein mag. Es geht aber nur zusammen. Die Branche kann inklusiv werden – wenn wir alle uns dafür einsetzen. Und da ich hier über Beauty schreibe, widme ich diesen Artikel ausschließlich Black-Owned Beauty Brands, die in Deutschland erhältlich sind. Es herrscht nämlich immer noch ein starkes Gefälle in den Regalen der Shops. Dabei ist Sichtbarkeit so wichtig. Und das, was ich jetzt vorstelle nur ein Bruchteil von all den wunderbaren Marken, die es auf dem Markt gibt.

Atina Cosmetics

Bei einem Spaziergang mit ihrem Mann, kam Anita Yabo der Gedanke, wie schön es wäre, langfristig eine eigene Beauty Brand aufzubauen. Die Idee, anderen Menschen mit ähnlichen Problemen helfen zu können, verfolgte sie bis zum Launch im Jahr 2019, als aus einer Idee schließlich ein physisches Produkt wurde. „Mein Wunsch war es, einen Mehrwert anzubieten und dabei das Bewusstsein zu vermitteln, dass keine Haut „perfekt“ sein muss. Tief in mir wusste ich: Wenn meine Produkte mir helfen, können sie auch tausend anderen Menschen helfen.“ Atina Cosmetics hat sich zum Ziel gesetzt, Produkte anzubieten, die unabhängig von Beautystandards sind und sich für Menschen aller Hauttypen & Hautfarben eignen.

 
 
 
 
 
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Fenty Beauty

Wahrscheinlich ist Fenty das bekannteste Label hier, denn Gründerin ist niemand geringeres als Rihanna. 2018 kamen die Make-up-Produkte, die vor allem auf unendlichen Glow abzielen, auch endlich auf den deutschen Markt. Einer von Rihannas persönlichen Favoriten ist der Puder Highlighter Killawatt in der Nuance Trophy Wife. Als sie ihre Foundation lancierte, tat sie das in 50 unterschiedlichen Tönen. Mit der ganz klaren Botschaft, dass hier alle Hautfarben und Hauttypen vertreten werden. Endlich. Kaum ein anderes Label bietet so viel Vielfalt. Nun kommt auch ihre erste Pflegelinie auf den Markt: Fenty Skin. „Haut ist Haut“, sagt Rihanna und entscheidet sich deshalb ganz bewusst für ein geschlechterneutrales, inklusives Design.

 
 
 
 
 
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Pat McGraths Lab

Pat McGrath selbst zählt zu den bekanntesten britischen Make-up Artists und das seit rund 25 Jahren. 2016 rief sie schließlich ihre eigene Make-up-Marke ins Leben. Besonders bekannt sind die farbenfrohen und verspielten Paletten und der Aufruf an die Konsument*innen, sich nicht zu verstecken. Stattdessen soll mit Farben und unterschiedlichen Looks gespielt und sich selbst keine Grenzen gesetzt werden, wenn es um das eigene Make-up geht. Eine Lidschattenpalette kann hier schon mal 100 Euro kosten, ist aber wahnsinnig ergiebig und langlebig. Die Pigmente in den einzelnen Farbtöpfchen sind so intensiv, dass sich meiner Meinung nach jeder investierte Cent lohnt. Fun Fact: 2014 wurde Pat McGrath für ihre Verdienste in der Beauty-Industrie von der Queen in den Ritterstand erhoben.

 
 
 
 
 
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Briogeo

Man könnte fast sagen, dass Briogeo ein Familienunternehmen ist, denn Gründerin Nancy Twine lernte schon seit ihrem fünften Lebensjahr, wie man natürliche Haarpflegeprodukte herstellt. So stand die kleine Nancy sehr früh mit ihrer Großmutter in der Küche und mischte Pasten an. Mitte zwanzig und in New York gelandet, nahm sie die Rezepturen ihrer Oma wieder auf, verbesserte sie und lancierte Briogeo. Ein Label, das ich auf die natürliche Haarpflege fokussiert hat – mit höchst potenten Inhaltsstoffen für gesundes und glänzendes Haar. Hier ist für jeden Haartyp etwas dabei und dabei auch noch umweltfreundlich und ganz natürlich.

 
 
 
 
 
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KNC Beauty

KNC-Beauty Gründerin Kristen Noel Crawley spazierte durch Tokyo, als sie an einem Stand mit Lippenmasken vorbei kam. Lippenmasken? Genau! Der Gedanke von perfekt gepflegten und samtweichen Lippen ließ sie fortan nicht mehr los und etwa zwei Jahre später brachte sie endlich ihre erste eigne und komplett natürliche Kollagen-Lippenmaske auf den Markt. Die Lippenmasken bilden bis heute den Kern des Labels, aber nach und nach gesellen sich weitere Produkte zur Lippenpflege hinzu – zum Beispiel Augen-Patches, die aussehen wie kleine Sternschnuppen.

 
 
 
 
 
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Miacosa

Der Slogan lautet: Best of both worlds. Denn das großartige Team von Miacosa ist sowohl in Deutschland als auch in Westafrika zu Hause. Inspiriert von ihren Wurzeln und der natürlichen Hautpflege, hat es sich die Hamburgerin Mariam Guédé zum Ziel gesetzt, Natürlichkeit und Effektivität zu verbinden – und das auch geschafft. Die innovativen Naturprodukte ihres Labels sind vollgepackt mit Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Mango und Vanille. Alle Produkte sind made in Germany, die Rohstoffe stammen aus der Heimat ihrer Eltern, dem Westen Afrikas – ein Weg, beide Realitäten miteinander zu verbinden.

 

 
 
 
 
 
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Uoma

Uoma, gegründet von Sharon Chuter, die im Sommer 2020 außerdem die Initiative „Pull Up for Change“ ins Leben rief, steht für Vielfalt, Inklusion und Diversität in der Beauty Industrie. „“The U in front is shortened from Umu – So it should be umu-oma which means beautiful people, but it’s such a long word and hard to brand so we went with UOMA“, erklärt Chuter die Namensfindung. Die Produkte reichen von glitzernden Lippenstift über tiefschwarzen Eyeliner bis hin zu Foundations in über 50 Farbtönen. „We feel beautiful when we are confident and are genuinely confident and at peace with ourselves; women are unstoppable. Every person deserves to have that feeling of being enough, being worthy, and being beautiful. It is quite a liberating feeling“, so Sharon Chuter.

 
 
 
 
 
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BeautyStat Cosmetics

Nachdem der kosmetische Chemiker Ron Robinson viele höchstwirksame Rezepturen für große Beautybrands formuliert hatte, beschloss er schließlich, seine eigene Linie BeautyStat Cosmetics zu kreieren. Sein Kultprodukt ist der Universal C Skin Refiner. Ein Vitamin C Serum mit 20 Prozent reinem und stabilen Vitamin C. Was nicht selbstverständlich ist, denn so toll der Wirkstoff Vitamin C auch ist (er macht die Haut ebenmäßig, lindert Alters- und Pigmentflecke und hilft bei unreiner Haut), so instabil ist er auch. Meistens verpufft die Wirksamkeit von Vitamin C schon bei der ersten Berührung mit Sauerstoff. Nicht aber bei Ron Robinson – hier wird die Haut intensiv gepflegt, vom ersten bis zum letzten Tropfen.

 
 
 
 
 
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