Die Situation in Afghanistan – und was wir jetzt tun können

23.08.2021 Gesellschaft, box1, Politik

Die USA und ihre Verbündeten sind nach 20 Jahren aus Afghanistan abgezogen. Es sollte nur wenige Tage dauern, bis die Taliban die Macht in der islamische Republik übernehmen konnten. Seither ist die Nachrichtenlage dramatisch.  Tausende Afghaninnen und Afghanen sind auf der Flucht – oft vergebens. Es herrscht Chaos im ganzen Land. Proteste werden aufgelöst und Familien getrennt, Menschen sterben, hungern und frieren, sie stürzen von Flugzeugturbinen in die Tiefe, an denen sie sich in größter Verzweiflung und in der Hoffnung auf ein Leben ohne Krieg festzuklammern versuchen. Die Luftbrücke Kabul ist der einzige Weg raus. Doch der Westen versagt. Seine Heuchelei ist aufgeflogen und wird mit jeder Stunde sichtbarer. Die Deutsche Regierung macht sich schuldig – es passiert zu wenig. Und zu spät. Das und mehr können wir mit ansehen, in den Sozialen Medien verfolgen, darüber lesen.

Aber wir können auch etwas tun.

Bitte werdet nicht müde.
Seht nicht weg.
Spendet, wenn ihr könnt.
Teilt Informationen und tragt dazu bei, wichtige Stimmen und Aufrufe sichtbarer zu machen.

Nachdem Sarah und Julia bereits in den Short News der vergangenen Woche über Spendenmöglichkeiten informiert hatten, folgt hier eine offene Liste, die in der Kommentarspalte gern ergänzt werden darf – mit Follows, Spendenaufrufen, Petitionen und Beiträgen rund um die Situation in Afghanistan.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von wana limar werner heisenberg (@wanalimar)

„Dass ich nicht eine von millionen hinterbliebenen, im stich gelassenen und in der eigenen heimat gefangenen afghan*innen bin, ist einfach nur glück. das damit verbundene survivor guilt, das so viele diaspora afghan*innen verspüren und das uns unser leben lang schon quält, ist die letzten tage besonders stark. es gibt keine worte, die passend beschreiben könnten, mit welchem trauer- und ohnmachtsgefühl unsere ohnehin schon kriegstraumatisierten familien und angehörigen ausserhalb afghanistans auf das aktuell geschehende blicken und verzweifeln. doch was wir brauchen, ist kein mitleid – sondern handeln!

aktive unterstützung, solidarität, politische teilhabe – und das nicht nur kurzfristig, sondern auch, wenn die schlagzeilen um das land allmählich schwinden. unser langfristiger aktivismus ist nicht nur wichtig, sondern entscheidet über leben und tod.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Mohamed Amjahid (@m_amjahid)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von (@isaa.att)

Kleiner Disclaimer: Bitte achtet stets darauf,  Beiträge nicht wahllos zu teilen oder Fehlinformationen zu verbreiten.

„Hast du diese Bilder schon auf Social Media gesehen?

In sozialen Netzwerken kursieren gerade viele Videos, Bilder und Aussagen zur Machtübernahme der Taliban in Afghanistan. Wie oft, wenn sich die Ereignisse überschlagen und in kurzen Abständen neue Entwicklungen vermeldet werden, gibt es auch Falschinformationen oder Bilder und Aussagen, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Wir klären drei, die gerade durchs Internet geistern.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Deutschland3000 (@deutschland3000)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Emran Feroz (@emran.feroz)

Ein druckfrischer Literatur-Tipp:
Der längste Krieg von Emran Feroz

„In Der längste Krieg lassen sich all meine Einschätzungen, Recherchen und Analysen zur Lage in Afghanistan, auf die ich in zahlreichen Interviews und Texten in den letzten Tagen eingegangen bin, ausführlich und detailliert finden. Leider trat praktisch alles ein, was ich vorhergesagt hatte. Dass das Buch zu solch einer traurigen und deprimierenden Zeit erscheint, war nicht meine Absicht. Mein Fokus lag ausschließlich auf den 20. Jahrestag der Anschläge des 11. Septembers und der darauffolgenden US-Invasion. Ich hoffe dennoch, dass es zu mehr Verständnis führt.“

Formate und Gespräche über die Situation in Afghanistan

Die Hans Jessen Show

„Neue Ausgabe der HANS JESSEN SHOW mit Soldat Marcus Grotian. Er war selbst in Afghanistan stationiert, in Kundus, und hat das „Patenschaftsnetzwerk für Afghanische Ortskräfte“ gegründet. Marcus will denen helfen, die vorher den Deutschen geholfen haben. Grotian und seine Mitstreiter organisieren auf eigene Faust die Hilfe für die Ortskräfte – und das gefällt nicht jedem in der Bundeswehr. Außerdem im Studio: Daniel Lücking, Redakteur bei nd-aktuell. Er verließ als Offizier die Bundeswehr. In seiner Zeit dort war er mehrere Jahre immer wieder in Grundausbildungseinheiten eingesetzt und vermittelte Rekruten die Grundlagen für den Schusswaffengebrauch. Lücking absolvierte Auslandseinsätze in Kosovo und Afghanistan.“

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Karakaya Talk

Waslat Hasrat-Nazimi und Hila Limar berichten über die Lage in Afghanistan. Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Wie läuft die Evakuierung und wie sieht der dekoloniale Blick auf die Situation aus? Welche Rolle spielt Pakistan dabei? Das und vieles mehr seht ihr im aktuellen Karakaya Talk.

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Maischberger

„In Afghanistan ist die Lage dramatisch: Die radikal-islamistischen Taliban haben das Land im Eiltempo eingenommen. Über Jahrzehnte bemühten sich Nato und westliche Länder, demokratische Zivilgesellschaft aufzubauen – vergeblich. Am Flughafen in Kabul verschlimmert sich die Situation täglich, Tausende versuchen zu fliehen. Die Lage vor Ort kennen die in Kabul geborene Ethnologin Shikiba Babori und der Vorsitzende des „Patenschaftsnetzwerks Afghanischer Ortskräfte“ Marcus Grotian. „Es ist wie ein Albtraum“, schildert Babori die Situation der Frauen: Journalistinnen würden Beweise für ihre Arbeit vernichten, weil sie mit dem Tode bedroht werden, berichtet die Ethnologin. Dass die Taliban in Zukunft Frauen mehr Rechte zugestehen, wie sie derzeit vorgeben, glaubt sie nicht. Grotian sieht im Vorgehen der Bundesregierung „Luft nach oben“. Bereits im April habe er mit seiner Organisation vor der jetzigen Situation gewarnt und auf einen „geordneten Rückzug“ hingewiesen. Es gäbe derzeit kaum eine Möglichkeit, den Ortskräften aus dem Land zu helfen. „Die Regierung geht davon aus, dass man keine Nachsorgepflicht hat“, kritisiert der Soldat. Es ginge um Seelen, betont er, nicht um Antragsberechtigungen.“

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Ein Beitrag geteilt von COSMO (@cosmo_ard)

„Die Taliban haben in kürzester Zeit Afghanistan eingenommen – wie die aktuelle Situation gerade ist, hat uns Waslat Hasrat-Nazimi @washasnaz von @dwnews erklärt. Schon seit Jahren wiesen Analyst*innen, Journalist*innen und Aktivist*innen darauf hin, dass die afghanische Regierung korrupt und die afghanische Armee unterfinanziert ist. Überraschend sei aber, dass die Taliban das Land so schnell zurückerobern konnten.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Ariana Baborie (@ariana_baborie)

„Vielen Dank diesen drei tollen Frauen @washasnaz von @dwnews@hilalimar von @visionsforchildren und Moshtari Hilal für eure Arbeit, eure Einblicke und eure Einordnung der Situation in Afghanistan.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Ariana Baborie (@ariana_baborie)

„Vielen Dank an @erikmarquardt – Mitglied des Europäischen Parlaments für die Grünen – für das Beantworten eurer Fragen, u.a. was passiert da eigentlich gerade in Afghanistan, was tut die Bundesregierung für die Evakuierungen, was passiert mit den Menschen, die in den Provinzen von Afghanistan leben, weit weg von den Großstädten, und wie könnt ihr konkret helfen.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Fatimah Hossaini (@fatimahhossaini)

“ Please don’t forget Afghanistan and Afghan women.

I’m speechless, I’m shocked. everything is changing so fast and still I don’t know how to deal with.
I think we’re going back to twenty years ago, Then what will happen to whatever we have been fight for over past two decades?

I was on a live show with Ika Ferrer Goti c’ on @cnn to talk about the current situation in Kabul, Afghanistan.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Erik Marquardt (@erikmarquardt)

„Zur Lage in #Afghanistan.

Ich habe mit @amtsbergluise zur Lage in Afghanistan gesprochen.“

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Melina Borčak (@melinaborcak)

„Wir müssen reden. Aus leider immer aktuellem Anlass: Es wird sehr viel über Frauen und Kinder in Afghanistan geredet. Ok, legitim. Doch manche Leute scheinen zu vergessen, dass auch afghanische Männer ein Recht auf Leben, Würde und Freiheit haben. Wenn jetzt alle – sogar die AfD – „Mitgefühl“ mit afghanischen Frauen zeigen,

dann sehe ich oft kein wahres Mitgefühl sondern eine Verlängerung des alten, rassistischen Klischees von gefährlichen muslimischen Männern und Jungs, die ja alle potentielle Mörder und Kriminelle sind. Und eine Instrumentalisierung muslimischer Frauen, die – wie so oft – auf leblose, primitive Debattenobjekte reduziert werden. Als der ZWEIJÄHRIGE Alan Kurdi starb, zeichnete Charlie Hebdo ihn als Affen (!!!), der französischen Frauen nachrennt mit der Aufschrift, dass er vielleicht zu einem Sexualstraftäter aufgewachsen wäre. In Bosnien wurden zehtausende Bosniak*innen ermordet, Frauen und Kinder wurden nie verschont. Erst nach 3 Jahren Genozid, als die Welt wirklich sehr genau hinschaute, wurden in Srebrenica mehrheitlich Männer und Jungs ermordet – strategisch, damit die Völkermörder lügen können, dass die Opfer gefährlich waren. Und bis heute wird diese Lüge von zu vielen geglaubt.

Nicht umsonst labern verdammte NEONAZIS seit Jahren davon, dass Flüchtlinge „fast immer Männer im militärischen Alter“ sind. Das ist Tradition und Strategie. Und jetzt machen so viele nicht-Nazis einfach mit?!

Diese Scheiße tötet unsere Brüder, Väter, Freunde. Wer Mitgefühl nur für Frauen und Kinder eines bestimmten Gruppe zeigt, zeigt kein Mitgefühl sondern Rassismus.

Gilt auch für Schwarze und andere rassifizierte Männer.“

Menschen und Profile, denen wir jetzt folgen sollten

 

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Sea-Eye e. V. | SEA-EYE 4 (@seaeye_org)

Waslat Hasrat-Nazimi, Head of the Afghan Service @dwnews, Journalistin, Moderatorin, Producerin und Initiatorin von @afghanische.diaspora

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Waslat Hasrat-Nazimi (@washasnaz)

Helen Fares, Journalistin, Psychologin, Bildungsaktivistin, Moderatorin und eine Hälfte des Podcasts @deinehomegirls

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Ms Baklava (@helenfares)

Hila Limar, Architektin, Vorsitzende @visionsforchildren, Founder @sevarstudios

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Hila Limar (@hilalimar)

Derzeit wird in den Medien vorwiegend die Situation am Kabuler Flughafen thematisiert. Doch in Realität sind es Millionen Menschen im ganzen Land, die auf Hilfe angewiesen sind, weil ihr Leben akut gefährdet ist. Nicht nur KünstlerInnen, PolitikerInnen, Staatsleute und AktivistInnen stecken in Gefahr, sondern auch über 18 Mio. andere AfghanInnen, die genauso tagtäglich um ihr Leben kämpfen – weil sie z.B. obdach- und mittellos sind, weil ihnen der Hungertod droht.

Afghanistan befindet sich in einer humanitären Krise, die in den letzten Wochen durch die Zunahme an Binnengeflüchtete, verursacht durch die Übernahme der Taliban, verstärkt wurde. Und diese Krise wird sich weiter zuspitzen, wenn u.a. die Banken nicht zeitnah wieder operieren. Den Menschen geht das Bargeld aus. Und all diejenigen, die irgendetwas besitzen, werden ebenfalls in die Krise gestürzt. AnalystInnen, JournalistInnen und AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit sahen die Folgen eines hastigen Abzuges, ohne eine Strategie für das weitere Fortbestehen Afghanistans, nicht mal einen Plan für die Evakuierung, kommen. Und jetzt verschließen sich wieder alle Augen vor dem, was der Zivilbevölkerung noch bevorsteht.In diesem Moment wird wieder kurzsichtig regiert – die staatliche Entwicklungszusammenarbeit eingestellt. In diesem entscheidenden Moment werden die unschuldigen Menschen sich selbst überlassen. Es ist aber unsere Verantwortung an der Seite der Menschen zu bleiben.

Es ist unsere Aufgabe uns für die Rechte dieser Menschen einzusetzen. Aus Menschlichkeit und aus tiefem Respekt für sie und ihre Familien und für all das, was sie trotz so viel Ungleichheit und Ungerechtigkeit jeden Tag überwinden müssen.

(Allen Personen auf den Bildern bin ich in den letzten Jahren im Rahmen unserer Projekte auf meinen Reisen in Afghanistan begegnet. Bei der Bildauswahl kamen mir die Tränen).“

 

Tilo Jung, Journalist, Creator Jung & Naiv

„Kurzer Thread über den Umgang mit Afghanen, die für Deutschland direkt oder indirekt (also als Mitarbeiter*innen von Subunternehmern vor Ort (Afghanistan) – zB als Wächter vor den Toren der Kasernen, als Waschkräfte, die die Uniformen der Bundeswehr-Soldaten reinigten etc.) gearbeitet haben: Sie wurden ausgebeutet, ihre Arbeitsrechte missachtet und, im Falle der „Sub-Ortskräfte“ heute nun im Stich gelassen, weil sie für die deutsche Bundesregierung keine „echten Ortskräfte“ sind.

Zum Vergleich: USA vergibt „Special Immigrant“ Visa für Menschen „employed by OR ON BEHALF of the US Government“.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Tilo Jung (@tilojung)

Moshtari Hilal, Künstlerin, Researcher, Co-Gründerin AVAH (Afghan Visual Arts and History), Co-Gründerin CCC (Curating Through Conflict with Care), Co-Gründerin von Studio Hilal

„While our current focus remained on the desperate masses at the airport and the policies and developments in the capital, I am wondering what is going to happen to people like Niaz Bibi in Nangarhar and other provinces that were heavily attacked and destroyed by all actors in this dreadful war. I hope they are safe and some aid is also reaching them. Let me know if you know any organisations still working in those areas.

Image description: An Niaz Bibi holds a weapon as she stands among orphaned children at their home in the Kot district of Nangarhar province in Afghanistan on April 22, 2019. NOORULLAH SHIRZADA/AFP VIA GETTY IMAGES. Videos by @dwdocumentary

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von moshtari (@mooshtariii)

Omar Haidari, Menschenrechtsaktivist und Student 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Omar Haidari (@omar.haidari)

Erik Marquardt, Abgeordneter im Europaparlament (MdEP), Fotograf, grün, Autor von „Europa schafft sich ab“, Podcaster bei „Dickes Brett“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Erik Marquardt (@erikmarquardt)

Duzen Tekkal, Journalistin, Kriegsreporterin, Menschenrechtsaktivistin, Gründerin von @hawar.help@germandream.de

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Duzen Tekkal (@duzentekkal)

„Wie erst jetzt bekannt wurde, haben die Taliban Anfang Juli ein Massaker an Angehörigen der ethnisch-religiösen Minderheit der #Hazara in der Provinz Ghazni verübt. Sechs Männer wurden per Kopfschüssen hingerichtet, drei weitere wurden zu Tode gefoltert. Dies berichtet @amnestyinternational auf Grundlage von Interviews mit Augenzeugen und Fotografien, die die Tötungen dokumentieren. Dies dürfte nur die Spitze die Spitze des Eisbergs an Menschenrechtsverletzungen darstellen, der sich die Taliban in den vergangenen Wochen schuldig gemacht haben, denn sie unterbrechen den Handyempfang in allen eroberten Provinzen, damit Nachrichten nicht nach Außen dringen.
Solange die Kameras und Mikrophone der Welt auf sie gerichtet sind, wird sich die Gruppierung gemäßigt geben wird, bis die Weltöffentlichkeit sich neuen – augenscheinlich dringenderen – Geschehnissen zuwenden wird.
Während das Augenmerk der Öffentlichkeit auf den chaotischen Geschehnissen der Hauptstadt liegt, sind die Menschenleben von Millionen von Menschen an der Peripherie in Gefahr. Wir rufen die internationale Staatengemeinschaft, insbesondere den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, zum Handeln auf!“

Ariana Baborie, Moderatorin, Podcasterin, Autorin 

„Das bin ich mit zwei Jahren.
Meine Familie kam aus Afghanistan nach Deutschland bevor ich geboren wurde. Mein Opa hat beim Auswärtigen Amt in Deutschland gearbeitet – nach dem letzten Einsatz sind sie aufgrund der Lage nie wieder zurückgekehrt.
Als Kind wollte ich alles über Afghanistan wissen, schließlich habe ich einen afghanischen Namen, meine halbe Familie ist von dort und mir wurde mal auf einem Parkplatz in Berlin nachgerufen „Geh dahin zurück wo du herkommst“ – und damit war wohl Afghanistan gemeint, das Land in dem ich noch nie war.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Ariana Baborie (@ariana_baborie)

Immer wenn meine Oma mir von Afghanistan erzählt, malt sie Bilder von einem wunderschönen Land, von Gebirgen, Städten, Festen, ihrer Schulzeit und ihrem halben Leben dort.
Als ich älter wurde und Afghanistan mit Terror verbunden habe, erzählte sie, dass dort so vieles verboten wurde. Theater, Kunst, selbst der Besitz von Instrumenten. Musikaufnahmen wurden von den Taliban zerstört, Musizierende von ihnen verfolgt. Frauen mussten sich verschleiern, durften nicht mehr in Schule und Uni, nicht singen, keinen Beruf ausüben, wurden verschleppt, zwangsverheiratet.
Das Land in dem meine Oma aufgewachsen ist, gibt es nicht mehr.
Einer meiner Onkel besitzt den größten privaten Fernsehsender Afghanistans und hat mir oft angeboten, mit ihm dieses Land zu besuchen, das mein Leben so prägt und doch für mich nicht greifbar ist.
Wir wären von Security geschützt und einigermaßen sicher. Aber jedes mal wenn es eine Explosion gab, sagte er „Davor kann ich uns nicht schützen“ und ich verschob die Reise auf irgendwann, vielleicht auf niemals.
Ich war noch nie in diesem Land, aber wenn in den Nachrichten Menschen in Afghanistan auf persisch von der Situation und ihrer Angst vor den Taliban sprechen, verstehe ich die Sprache und es ist, als würde ich eine Sprache verstehen die ich in der Schule gelernt habe, deren Land ich aber nur aus Filmen kenne. Ich würde Afghanistan so gerne einmal so sehen, wie meine Oma es erlebte – aber größer ist der Wunsch, dass die Menschen dort endlich ohne Angst leben können, ohne Flucht, Terror, ohne Auspeitschungen, ohne seit Jahrzehnten bei uns eine Schlagzeile zu sein.“

Seebrücke
– hier findet ihr regelmäßig Aktionsübersichten:

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von SEEBRÜCKE (@seebrueckeoffiziell)

Qais Alamdar, Politischer Aktivist und Fotograf im Exil

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von قیس علمدار Qais Alamdar (@alamdarqais)

The Afghan

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von The Afghan / افغان (@theafghan)

Spendenaufrufe, Kontakt zu Abgeordneten und Petitionen

 

Schreibt direkt eure Abgeordneten an und fordert sie auf, sich für sofortige Hilfe in Afghanistan einzusetzen – dauert Dank des neuen Tools von #LeaveNoOneBehind nur ein paar Klicks. Hier entlang!

 

@leavenoonebehind2020 @erikmarquardt :


„Lange haben wir daran gearbeitet, jetzt können wir es öffentlich haben: Wir haben einen Charterflug für die Evakuierung. Jetzt brauchen wir eure Spenden.

Wir haben Listen von Personen, die gerettet werden müssen, und das Zeitfenster für Evakuierungen kann sich jederzeit schließen.

Wie viele Flieger wir bekommen, entscheidet ihr: Jede Spende hilft, um weitere Menschenleben zu retten. Teilt unseren Spendenaufruf, werdet jetzt aktiv!

Wir werden so viel wie möglich tun, um viele Menschen aus Kabul zu evakuieren, bevor die Truppen abgezogen werden. Was wir geschafft haben, zeigt, dass es mit Willen auch einen Weg gibt.

Achtung: Jeder, der mitgenommen werden kann, wird persönlich kontaktiert. Es ist sehr gefährlich, einfach zum Flughafen zu kommen ohne vorher dazu aufgefordert worden zu sein.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Senami, she/her (@sen_vi_)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Marjan (@marjanhai)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Duzen Tekkal (@duzentekkal)

Frauenrechte sind Menschenrechte und gelten überall auf der Welt. Wir können nicht wegsehen, wenn sie verletzt werden. Um Frauen und #Frauenrechtlerinnen in Afghanistan zu unterstützen, haben wir gemeinsam mit @HAWAR.help und dem Centre for Feminist Foreign Policy @feministforeignpolicy und @kristina_lunz einen Nothilfe-Fonds eingerichtet: #DefendAfghanWomensRights soll Frauen, die das nun von den Taliban kontrollierte Land verlassen wollen, sicheres Geleit ins Ausland gewährleisten. Zugleich möchten wir Frauenorganisationen vor Ort finanziell unterstützen. Ich bin mir sicher, dass wir damit einen Unterschied machen können! Wo sich große Akteure internationaler Politik ihrer Verantwortung entziehen, schauen wir hin und helfen. Unterstützt uns dabei! Weil jedes Frauenleben zählt, überall auf der Welt.

Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan!

Hier entlang geht es zur Petition 

Was wir in den Sozialen Medien teilen können:

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Aisha Wahab (@aishabbwahab)

Gerne könnte ihr auch die folgenden Infos zu der kommenden Jahrhundertwahl teilen, von der unendlich viel abhängt. Wenn ihr könnt, beantragt außerdem Briefwahl, gerade jetzt, wo niemand mit Gewissheit sagen kann, am 26. September tatsächlich das Haus verlassen zu dürfen – Quarantäne lauert schließlich an jeder Ecke.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Mareike Nieberding (@mnieberding)

Die Telefonnummer der Krisenhotline des Auswärtigen Amtes ist nun verifiziert, außerdem gibt es eine neue Mail-Adresse:

@ franziskagrillmeier

Angelina Jolie hat jetzt Instagram und nutzt ihre Reichweite, um Geflüchteten eine Stimme zu geben:

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Angelina Jolie (@angelinajolie)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von هیله ☽ hila (@hilalatifi)

Aufnahme der Ortskräfte aus Afghanistan, die die Bundeswehr unterstützen!

Hier entlang geht es zur Petition.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Omar Haidari (@omar.haidari)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Mohamed Amjahid (@m_amjahid)

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Musa Okwonga (@okwonga)

Zum Artikel von Bridget Chapman geht es hier entlang.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Waslat Hasrat-Nazimi (@washasnaz)

Hier entlang geht es zum gesamten Artikel.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von ze.tt (@zett)

Hier entlang geht es zum gesamten Artikel.

Und nun noch zwei allerletzte friendly reminder:

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Jenni | Mehr als Grünzeug (@mehralsgruenzeug)

@ serintogo

12 Kommentare

  1. Heinke

    Ich hoffe, ganz viele hier lesen diesen Artikel! Danke für die tolle Zusammenfassung. Für diejenigen, die nicht viel Zeit zum Lesen haben: Geht zumindest mal auf
    http://www.kabuluftbruecke.de
    Da kann man innerhalb weniger Minuten wenigsten ein bisschen helfen mit Spenden und Mails an die Abgeordneten, ohne lange recherchieren oder selber etwas verfassen zu müssen.

    Antworten
  2. Verena

    Liebes Janewayne Team

    vielen Dank für diese informative Zusammenfassung aller Möglichkeiten! Ich bin zum Beispiel nicht bei Instagramm, so dass mansches an mir vorbeigegangen ist. Ich ergänze noch einen Link auf terre des femmes, die auch eine Partnerorganisation in Afghanistan unterhalten

    https://www.frauenrechte.de/unsere-arbeit/themen/internationale-zusammenarbeit/aktuelles/4752-afghanistan-maedchen-werden-nicht-mehr-lernen-koennen-und-ihre-lehrerinnen-sind-in-gefahr

    Die Links, in denen auf die Nöte von afghanischen Männern aufmerksam gemacht wird und denjenigen Rassismus unterstellt, die vordringlich die Frauen im Blick haben, wundern mich etwas.

    Kluge, mutige Frauen sind die größten Feinde jeder patriarchalen Gesellschaftsordung, in Afghanistan also Frauenrechtlerinnen und andere. Männer sind die natürlichen Nutznießer einer solchen Gesellschaft, Kollaborateure einmal ausgenommen.

    Sorry, afghanische Männer, aber unter diesen Umständen sind eure Nöte erst einmal sekundär für mich. Es wird ohnehin schwer genug sein, den Frauen zu helfen.

    liebe Grüße

    Antworten
      1. Verena

        Liebe Petra

        natürlich wollen wir nicht diskriminieren. Aber wir wollen auch nicht über jedes Stöckchen springen, das uns hingehalten wird. Nicht alles, was als Diskriminierung beklagt wird, ist auch tatsächlich eine.

        Ich bin gut damit gefahren, mir bei solchen Anwürfen zu überlegen

        von wem kommt sie und welche Interessen hat derjenige/diejenige

        mich selbst und meine Beweggründe zu erforschen.

        Zu welchem Schluss ich gekommen bin, steht ja bereits da.

        liebe Grüße!

        Antworten
    1. mavi

      naja. ich finds bei einer debatte, in denen männern schnell mal unterstellt wird „sie würden alleine fliehen und frauen / kinder zurücklassen“, „alle flüchtlinge sind männer“ oder „sie sollen mal lieber richtige männer sein und ihr land verteidigen“ schon wichtig klarzustellen, dass das was da gerade abgeht auch nicht für alle männer (btw – wie gut denkst du, kommen da zb homosexuelle männer gerade an?) das non plus ultra ist.
      Dein flapsiges „sorry afghanische männer, eure nöte sind sekundär für mich“ aus der heimischen comfort-zone finde ich persönlich fies und unangebracht.
      Alle geschlechter in afghanistan können todesangst haben. es wurden genug organisationen geteilt, die sich für die rechte und den schutz von frauen einsetzen. unterstütz diese doch einfach, ohne das leid von anderen klein zu reden.

      Antworten
      1. Verena

        Liebe Mavi

        jeder Mensch hat seine eigene Agenda. Ich bin zuallererst mit Frauen solidarisch, insbesondere dann, wenn sie durch eine Gesellschaftsordnung derart benachteiligt sind, wie dies unter der Scharia der Fall sein wird. Für Mädchen wird es wieder kaum Schulbildung geben, sie werden schon als Kinder verheiratet werden, und ihre Intelligenz ist ohnehin nicht gefragt.

        Wenn du der Ansicht bist, das sei alles nicht so wichtig, Hauptsache es wird niemand diskriminiert, sei dir das unbenommen. Meiner Werteskala entspricht das definitiv nicht.

        liebe Grüße

        Antworten
        1. Eva Parke

          Liebe Verena,

          Du bringst es auf den Punkt, dass sich Deutschland und die Nato-Partner vordergründig um die Evakuierung moderner, gut ausgeblideter Frauen, die häufig vom Glauben abgefallen sind und mit dem Tode bedroht sind, bemühen sollte. Wir reden hier von der tagtäglichen Gefahr, zwangsvergheiratet und systematisch vergewaltigt zu werden, viele Kinder bekommen zu müssen, von den ungeliebten „Ehemännern“ geschlagen und misshandelt zu werden und so weiter.

          Christoph Reuter hatte schon 2009 in seinem Artikel „Liebe, was ist das? (So liebt Afghanistan) ausführlich darüber berichtet, woran die von rückwärtsgewandten Männern geprägte Lebensart in Afghanistan krankt, wie in den dysfunktionalen Familien Frauen und Kinder aller ihrer Rechte beraubt werden.

          Als auf thiisjanewayne der Bericht über die glamouröse Hochzeit von Wana Limar (VOGUE) gepostet wurde, in dem die Braut folgende Erklärung gab „Traditionell sollten sich Bräute in der afghanischen Kultur an ihrem Hochzeitsabend eher zurückhaltend oder symbolisch traurig verhalten. Daran habe ich mich natürlich nicht gehalten!“ dachte ich mir: Wie unglaublich oberflächlich, den Bericht über diese schöne Hochzeit mit glücklichem Brautpaar ohne Gegenüberstellung mit der Realität so viele afghanischer Kinder und sehr jungen Frauen, die mit alten, jedenfalls zu alten Männern, die sie sich nicht ausgesucht hatten, verheiratet werden, erscheinen zu lassen. Und, wie zutreffend, dass die Bräute traditionell zurückhaltend oder symbolisch traurig wirken (sollen). Ich denke, viel zu viele der Bräute sind es. Die Doku „Too young to wed“ von Stephanie Sinclair zeigt schonungslos auf, welchen Stellenwert Mädchen und Frauen in diesen rückwärtsgewandten Gesellschaften haben.

          Ich kenne Frauen, denen das widerfahren ist. Wir versuchen gerade, die Evakuierung von sieben jungen Frauen (alle der Volksgruppe der Hazara zugehörig) aus Kabul zu erreichen und sind als Freiwillige in der Geflüchtetenhilfe keineswegs der Meinung, dass allen, die am Flughafen in Kabul die Gunst der Stunde nutzen wollen, die Ausreise ermöglicht werden muss bzw. soll.

          Jetzt reflexhaft zu fordern, Deutschland müsse alle Ausreisewilligen retten, übersieht die Realität der vergangenen Jahre. Seitdem die EU 2016 das Abkommen Joint Forward On Migration Issues mit Afghanistan geschlossen hatte, dem zufolge Afghanistan (vorgeblich) sicher sei, wurden viele Asylanträge von AfghanInnen vom BAMF negativ beschieden. Daher frage ich an dieser Stelle: Wo war die Empörung darüber bei uns allen, dass Menschen, die aus dem tödlichsten Land der Erde geflüchtet waren, nicht als Flüchtlinge anerkannt, oder subsidiär geschützt oder mit einem Abschiebeverbot versehen wurden?

          Auf dem Blog von Thomas Ruttig (vom Afghanistan Analysts Network) gibt es immer aktuelle Informationen zur Situation in Afghanistan und es schadet nicht, mal im Spiegel zu lesen, was Christoph Reuter und Kollegen zu berichten haben. Nur so als Vorschlag gegen das aufgeregte Herumgeflatter viel zu vieler TrittbrettfahrerInnen in den Sozialen Medien …

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  3. Mona

    An medico international kann man auch gut spenden: „Seit 1968 leistet medico Hilfe für Menschen in Not und setzt sich mit lokalen Partnern gegen die strukturellen Ursachen von Armut und Ausgrenzung ein.“
    http://www.medico.de

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  4. Juliane Schulz

    Sehr hilfreich um sich schnell zu informieren. DANKE!!!!

    An die crowd: hat jemand Adressen von Organistionen in der Schweiz? Hab das Gefühl hier regt sich kaum was.

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