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	<title>#MeToo Archive - Jane Wayne News</title>
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		<title>Macht &#038; Missbrauch: Die Fälle Marilyn Manson, Shia LaBeouf und Armie Hammer zeigen, wie wenig über Partnerschaftsgewalt gesprochen wird</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/24/die-prominenten-faelle-marilyn-manson-shia-labeouf-und-armie-hammer-zeigen-wie-allumfassend-das-thema-macht-und-missbrauch-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 08:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Triggerwarnung: Dieser Text thematisiert psychische und physische Gewalt an Frauen. Vor einigen Jahren, als ich auf einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen gesprochen hatte, kam eine ältere Dame auf mich zu. Wir wechselten ein paar Worte über die Veranstaltung, dann sah sie mich scharf an: „Es ist gut, dass es MeToo<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2021/02/24/die-prominenten-faelle-marilyn-manson-shia-labeouf-und-armie-hammer-zeigen-wie-allumfassend-das-thema-macht-und-missbrauch-ist/">weiterlesen…</a></p>
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<p><em>Triggerwarnung: Dieser Text thematisiert psychische und physische Gewalt an Frauen.</em> Vor einigen Jahren, als ich auf einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen gesprochen hatte, kam eine ältere Dame auf mich zu. Wir wechselten ein paar Worte über die Veranstaltung, dann sah sie mich scharf an: „Es ist gut, dass es MeToo gibt und dass ihr jungen Feministinnen so viel darüber sprecht“, sagte sie, „aber worüber ihr immer noch zu wenig sprecht, ist Partnerschaftsgewalt. Darüber, dass nicht nur die Weinsteins dieser Welt das Problem sind, sondern dass es für viele Frauen der eigene Partner oder Ex-Partner ist.“</p>
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		<title>&#8222;Polanski auszuzeichnen ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer. Es bedeutet, dass es nicht so schlimm ist, Frauen zu vergewaltigen.&#8220;</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/03/02/polanski-auszuzeichnen-ist-ein-schlag-ins-gesicht-aller-opfer-es-bedeutet-dass-es-nicht-so-schlimm-ist-frauen-zu-vergewaltigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 11:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Städte, zwei Szenen: In New York sprach am 24. Februar eine Jury den ehemaligen Filmproduzent Harvey Weinstein der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung schuldig, ihm drohen bis zu 25 Jahre Haft. Seit 2017 haben mehr als 80 Frauen Weinstein sexuelle Übergriffe vorgeworfen, geht #MeToo um die Welt. In Paris verlieh am 28. Februar eine Jury<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/03/02/polanski-auszuzeichnen-ist-ein-schlag-ins-gesicht-aller-opfer-es-bedeutet-dass-es-nicht-so-schlimm-ist-frauen-zu-vergewaltigen/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2020/03/02/polanski-auszuzeichnen-ist-ein-schlag-ins-gesicht-aller-opfer-es-bedeutet-dass-es-nicht-so-schlimm-ist-frauen-zu-vergewaltigen/">&#8222;Polanski auszuzeichnen ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer. Es bedeutet, dass es nicht so schlimm ist, Frauen zu vergewaltigen.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Zwei Städte, zwei Szenen: In New York sprach am 24. Februar eine Jury den ehemaligen Filmproduzent Harvey Weinstein <span class="s2">der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung</span> <a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/harvey-weinstein-jury-spricht-filmproduzenten-wegen-vergewaltigungsvorwuerfen-schuldig-a-72511bd1-0537-422e-96cd-652eb2407c6b"><span class="s2">schuldig</span></a>, ihm drohen bis zu 25 Jahre Haft. Seit 2017 haben mehr als 80 Frauen Weinstein sexuelle Übergriffe vorgeworfen, geht #MeToo um die Welt. In Paris verlieh am 28. Februar eine Jury den César, die höchste französische Filmauszeichnung, in der Rubrik Regie an Roman Polanski, für seinen Film <i>Intrige</i>. Polanski wurde 1977 in Los Angeles wegen „Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel“ der damals 13-jährigen Samantha Jane Gailey angeklagt. Der Regisseur bekannte sich im Rahmen einer sogenannten Verständigung schuldig, die Anklage wurde somit auf „außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen“ reduziert – doch vor der Urteilsverkündung floh Polanski. Er lebt heute in Frankreich und vermeidet Reisen in die USA sowie Länder, in denen er mit einer Auslieferung rechnen muss. Seit den 1970ern beschuldigten weitere Frauen den 86-Jährigen sexueller Übergriffe, darunter auch solche, die zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vergewaltigung minderjährig waren.</span></p>
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		<title>Der Fall R. Kelly &#8211; und die Frage, was wir jetzt tun können.</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/01/30/der-fall-r-kelly-und-die-frage-was-wir-jetzt-tun-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 09:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[box3]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[#MeToo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um die #MeToo-Debatte geht, bin ich das, was eine Freundin von mir „optimistische Pessimistin“ nennt: Ich möchte so gerne daran glauben, dass die Diskussion nachhaltig etwas verändert, dass bestimmte Dinge nicht mehr als okay gelten, dass mal grundlegend über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt, über Sexismus im Allgemeinen und Besonderen nachgedacht wird. Ich bin<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/01/30/der-fall-r-kelly-und-die-frage-was-wir-jetzt-tun-koennen/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Wenn es um die #MeToo-Debatte geht, bin ich das, was eine Freundin von mir „optimistische Pessimistin“ nennt: Ich möchte so gerne daran glauben, dass die Diskussion nachhaltig etwas verändert, dass bestimmte Dinge nicht mehr als <em>okay</em> gelten, dass mal grundlegend über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt, über Sexismus im Allgemeinen und Besonderen nachgedacht wird. Ich bin vorsichtig mit Aussagen wie: Nach <em>MeToo</em> ist nichts mehr wie vorher! Natürlich wird sich etwas ändern, das geht doch gar nicht anders. Vielleicht ist es die Journalistin in mir, die gerne erstmal beobachtet und abwägt – vielleicht auch einfach meine skeptische Persönlichkeit. </span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2019/01/30/der-fall-r-kelly-und-die-frage-was-wir-jetzt-tun-koennen/">Der Fall R. Kelly &#8211; und die Frage, was wir jetzt tun können.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>GIRLS TALK // Männer, fragt uns häufiger, ob wir wirklich Lust auf Sex mit euch haben.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nike Jane]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Nov 2018 17:28:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[#IamSexist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich musste ich an eine Situation denken, die mir, in dem Moment als sie sich zutrug, irgendwie spanisch vorkam. Komisch eigentlich, denn heute würde ich noch im Nachgang applaudieren, mir sogar viel mehr Wiederholungen herbei wünschen. Nicht nur für mich, sondern für alle Frauen dieser Welt. Damals war ich Single und überhaupt nicht auf der<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/11/05/girls-talk-maenner-fragt-uns-haeufiger-ob-wir-wirklich-lust-auf-sex-mit-euch-haben/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Neulich musste ich an eine Situation denken, die mir, in dem Moment als sie sich zutrug, irgendwie spanisch vorkam. Komisch eigentlich, denn heute würde ich noch im Nachgang applaudieren, mir sogar viel mehr Wiederholungen herbei wünschen. Nicht nur für mich, sondern für alle Frauen dieser Welt. Damals war ich Single und überhaupt nicht auf der Pirsch, wenn man das so sagen darf. Eher desinteressiert und gelangweilt, von trägen Dates, Bierfahnen an der Bar und stumpfer Vögelei ohne Sinn und Verstand. Nicht, dass letzteres nicht auch erste Sahne sein kann, aber irgendwann oder zwischendurch kann es auch mal öde werden, das Abschleppen und abgeschleppt werden. Oder auch weh tun. Wenn man zum Beispiel realisiert, dass man da gerade bloß Körperlichkeiten über Gefühle legt, nach dem Motto &#8222;Fuck the Pain Away&#8220; &#8211; mit freundlichen Grüßen von Peaches. Weshalb ich ein einziges Mal, zwischen Federkern und quietschendem Bettgestellt, dachte: &#8222;Och, nö. Eigentlich habe ich gerade gar keine Lust. Eigentlich will ich gerade viel lieber weinen. Aber egal, jetzt bin ich eh schonmal hier.&#8220; Anfang Zwanzig war ich da. Heute hätte ich schon frühzeitig und laut und deutlich gesagt: Adieu, ich kaufe mir jetzt doch noch Eiscreme statt Kondome. Früher aber nicht. An diesen einen Abend nicht. Vielleicht sogar, weil ich mich nicht getraut habe. Weil ich niemandem vor den Kopf stoßen oder enttäuschen wollte und mich deshalb lieber selbst ein bisschen durch die Laken gequält habe, mehr schnarchend als euphorisch. Eine absurde und auch entwürdigende Vorstellung, für beide Beteiligten, aber vermutlich trug es sich exakt so und nicht anders zu. Ein paar Mal erzählte ich Freundinnen davon, im festen Glauben daran, sie würden mir ob dieses eigentlich ungewollten und deshalb tragischen Stelldicheins einen ordentlichen Vogel zeigen. Haben sie aber nicht. Bloß genickt wurde viel, einvernehmlich und mitfühlend, die meisten von ihnen wussten nämlich ganz genau, wovon ich da sprach und nicht wenige hatten außerdem eine eigene Geschichte beizusteuern. Traurig, aber wahr. Und viel häufiger Realität, als man meint, dieses nicht &#8222;nein, doch nicht&#8220; sagen, wie ich bereits nach kurzer Recherche feststellen musste.</p>
<p style="text-align: center;"><strong> &#8211; <a href="https://leaaugereau.bigcartel.com/" target="_blank" rel="noopener">Artwork: Léa Augerau</a> &#8211; </strong></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BjE1DSXD9dP/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" data-instgrm-version="12">
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<p>&nbsp;</p>
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<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
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<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;"> </div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/BjE1DSXD9dP/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von LÉA AUGEREAU (@lea_augereau)</a> am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2018-05-22T09:55:34+00:00">Mai 22, 2018 um 2:55 PDT</time></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p style="text-align: justify;">Jahre später war ich jedenfalls wieder Single. Und lernte während eines Festessens bei Freunden einen Mann kennen, den ich ausnahmsweise unbedingt wiedersehen wollte. Habe ich dann auch. Nach einem langen Abend mit langem Gelächter und langen Berührungen katapultierten wir uns schließlich vom Küchentisch rüber gen Bett. Alle Hinweise und Zeichen im Blick hätte jetzt ohne Vorbehalte munter drauf los gefummelt werden können, würde ich sagen. Kurz vor dem entscheidenden Moment hielt dieser Mann aber inne. Und ich den Atem an. Was hat er denn, dachte ich, spinnt der? Ich muss geschaut haben wie ein Auto, während dieser Vollbremsung, und dann noch mehr, als seine Lippen sich plötzlich zu einem vorsichtigen &#8222;Wollen wir miteinander schlafen?&#8220;, formten. Ich musste mir, gemein war das, vor lauter Naivität fast das Lachen verkneifen, brüllte Jaha! und machte wohl wenig beeindruckt von so viel Feingefühl weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Begeisterung überkam mich erst viel später. Als ich realisierte, dass mir damals, Anfang Zwanzig, genau diese Form des respektvollen Miteinanders gefehlt hat, dass ich sie sogar gebraucht hätte. Als eine Art Exit-Strategie, die dabei helfen kann, für sich selbst einzustehen, die es leichter macht, sich nochmal umzuentscheiden. Es steht außer Frage, dass genau dazu kein Nachfragen und erst recht keine Erlaubnis nötig sein darf, schon klar. Ich bin ja nicht auf den Kopf gefallen. Aber nicht wenige von uns auf den Mund. Oder das Selbstbewusstsein. Zumindest temporär oder im Eifer des Gefechts. Das kann man belächeln. Unterschätzen sollte man diese Eventualität dennoch nicht. Auch wer klug und stark ist, macht manchmal nunmal Dummes oder reagiert den eigenen Empfindungen zuwider. Ich will damit nicht sagen, dass wir jegliche Verantwortung abgeben sollten, ganz und gar nicht. Aber ich meine sehr wohl, dass die Männer dieser Welt gut daran täten, die Ursachen von sexueller Gewalt, die in unterschiedlichsten Ausprägungen daher kommen kann, Seite an Seite mit uns zu bekriegen und zwar schon im Kern. Dass sie gut daran täten, mehr Zeichen zu setzen. Uns auch im Kleinen zu zeigen: Wir hören zu und verstehen und verlernen und lernen. Uns das Gefühl zu geben: Wir kämpfen mit euch, nicht gegen euch. Für eine Welt, in der #MeToo aus der männlicher Perspektive betrachte eben nicht ausschließlich &#8222;<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/30/i-%e2%9d%a4%ef%b8%8f-the-internet-von-liebe-2018-iamsexist-neuem-haar-der-feststellung-dass-es-ok-ist-nicht-ok-zu-sein/" target="_blank" rel="noopener">#IamSexist&#8220;</a> bedeuten sollte, sondern ganz einfach: Ich auch. </p>
<p>Ich kenne auch meine Privilegien. <br />
 Ich bin mir auch meiner Macht bewusst. <br />
 Deshalb will ich auch, dass sich etwas ändert.<br />
 Deshalb mache ich auch mit.<br />
 Deshalb werde auch ich aktiv.<br />
 Und ich finde außerdem auch, dass es selbstverständlich sein sollte, nachzufragen, wann immer man(n) sich nicht sicher sein kann.</p>
<p>#MenToo</p>
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		<title>Der Fall Dr. Christine Blasey Ford &#8211; #BelieveWomen</title>
		<link>https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/02/der-fall-christine-blasey-ford-believewomen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 08:43:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[#MeToo]]></category>
		<category><![CDATA[#BelieveWomen]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christine Blasey Ford]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche stand Christine Blasey Ford vor dem Justizausschuss des US-amerikanischen Senats. Sie hob ihre Hand zum Schwur und sagte dann unter Eid aus, dass Brett Kavanaugh 1982 versucht habe, sie zu vergewaltigen. Ford und Kavanaugh waren damals beide noch Teenager, heute ist sie Psychologie-Professorin und er Anwärter auf einen Sitz im Supreme Court, dem<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/02/der-fall-christine-blasey-ford-believewomen/">weiterlesen…</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/02/der-fall-christine-blasey-ford-believewomen/">Der Fall Dr. Christine Blasey Ford &#8211; #BelieveWomen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1" style="text-align: justify;"><span class="s1">Letzte Woche stand Christine Blasey Ford vor dem Justizausschuss des US-amerikanischen Senats. Sie hob ihre Hand zum Schwur und sagte dann unter Eid aus, dass Brett Kavanaugh 1982 versucht habe, sie zu vergewaltigen. Ford und Kavanaugh waren damals beide noch Teenager, heute ist sie Psychologie-Professorin und er Anwärter auf einen Sitz im Supreme Court, dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Ford, das machte diese während der Anhörung deutlich, wollte nicht dort sein. Ihre Aussage begann sie mit den Worten: „Ich habe große Angst“. Ford wollte zunächst anonym bleiben, aus Sorge darüber, was sonst auf sie und ihre Familie zukommen würde. Ihre Sorge war berechtigt: Ganz Amerika blickt nun auf sie, diskutiert ihre Glaubwürdigkeit als mögliches Opfer, analysiert ihre Körpersprache, Frisur, Sprechweise. </span></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/10/02/der-fall-christine-blasey-ford-believewomen/">Der Fall Dr. Christine Blasey Ford &#8211; #BelieveWomen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.thisisjanewayne.com">Jane Wayne News</a>.</p>
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		<title>Asia Argento &#038; der Mythos vom &#8222;perfekten Opfer&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Sep 2018 06:37:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist eines der prominentesten Gesichter der #MeToo-Bewegung: Asia Argento. Als eine der Ersten machte die italienische Schauspielerin und Regisseurin ihre Vorwürfe gegen Harvey Weinstein öffentlich, unermüdlich war sie für #MeToo im Einsatz, hielt eine beeindruckende Rede auf dem Filmfestival von Cannes („1997 wurde ich hier in Cannes von Harvey Weinstein vergewaltigt. Ich war 21<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/09/09/asia-argento-der-mythos-vom-perfekten-opfer/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sie ist eines der prominentesten Gesichter der <a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/17/short-news-mit-metoo-babylon-berlin-guccis-fakefur-versprechen/" target="_blank" rel="noopener">#MeToo-Bewegung</a>: <strong>Asia Argento</strong>. Als eine der Ersten machte die italienische Schauspielerin und Regisseurin ihre Vorwürfe gegen Harvey Weinstein öffentlich, unermüdlich war sie für #MeToo im Einsatz, hielt eine beeindruckende Rede auf dem Filmfestival von Cannes („1997 wurde ich hier in Cannes von Harvey Weinstein vergewaltigt. Ich war 21 Jahre alt. Dieses Festival war sein Jagdrevier“). Und nun das:</p>
<p style="text-align: justify;">Argento, das Opfer, soll selbst Täterin sein. Der Schauspieler und Musiker Jimmy Bennett wirft der 42-Jährigen vor, sie habe ihn 2013 in einem kalifornischen Hotelzimmer zum Sex genötigt. Bennett war damals 17, sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen sind in Kalifornien strafbar. Argentos Vorwürfe gegen Weinstein, so Bennett, hätten ein Trauma wachgerufen.</p>
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		<title>Sexuelle Belästigung // Man(n) hat es nicht leicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 17:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[box2]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Korbik]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man(n) hat es nicht leicht. Vor allem jetzt, wo sich durch #MeToo das Leben so dermaßen verkompliziert hat! Man(n) weiß nun überhaupt nicht mehr, wie er sich verhalten soll, schließlich drohen an jeder Ecke Anzeigen wegen sexueller Belästigung. Associate Press zufolge fragen Männer sich ängstlich, ob es noch okay ist, die Kollegin zu umarmen oder<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/">weiterlesen…</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Man(n) hat es nicht leicht. Vor allem jetzt, wo sich durch #MeToo das Leben so dermaßen verkompliziert hat! Man(n) weiß nun überhaupt nicht mehr, wie er sich verhalten soll, schließlich drohen an jeder Ecke Anzeigen wegen sexueller Belästigung. <a href="https://apnews.com/61132b41eb624f4eb0ebba88a3f6dec9/In-wake-of-Weinstein,-men-wonder-if-hugging-women-still-OK"><span class="s2"><i>Associate Press</i> zufolge</span></a> fragen Männer sich ängstlich, ob es noch okay ist, die Kollegin zu umarmen oder sie danach zu fragen, wie ihr Wochenende war. Steve Wyardm beispielsweise, ein langjähriger Angestellter eines in Los Angeles ansässigen Unternehmens, dachte „er wüsste, wie sexuelle Belästigung aussieht“. Jetzt ist er sich nicht mehr so sicher und sorgt sich, dass man(n) nun nicht einmal mehr sagen könnte: „Das ist ein schönes Kleid“ oder „Hast du was mit deinen Haaren gemacht?“.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Andere Männer sorgen sich nicht mehr, sie handeln bereits. Mike Pence, seines Zeichens Vize des Mannes, der trotz zahlreicher Vorwürfe der sexuellen Belästigung und einer nachweisbar problematischen Haltung gegenüber Frauen die USA regiert, <a href="https://www.vogue.com/article/harvey-weinstein-mike-pence-women-in-the-workplace-sexual-harassment"><span class="s2">hat eine einfache Lösung parat</span></a>: Er hält sich einfach nie alleine mit einer Kollegin in einem Raum auf. Gefahr gebannt! So einfach, so clever! Applaus bekam der schlaue Mike von Sebastian Gorka, einem ehemaligen Berater Donald Trumps. Der befand in einem Tweet:</span></p>
<p><a href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/12/12/maenner-und-sexuelle-belaestigung/"><img decoding="async" loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-174529" src="http://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads//2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27.png" alt="" width="629" height="746" srcset="https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27.png 629w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27-150x178.png 150w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27-433x513.png 433w, https://www.thisisjanewayne.com/news/wp-content/uploads/2017/12/Bildschirmfoto-2017-12-12-um-18.03.27-624x740.png 624w" sizes="(max-width: 629px) 100vw, 629px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie Amber Tamblyn gegen Missbrauch und Belästigung in Hollywood kämpft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Korbik]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2017 08:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Amber Tamblyn ist sowas wie eine Superheldin. Sie ist seit kurzem Mutter, hat beim Film Paint it black zum ersten Mal Regie geführt und findet auch noch die Zeit, sich politisch zu engagieren – online und offline. Ob es um Politik geht, um Sexismus oder sexuelle Belästigung: Die amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Dichterin macht stets<a class="read-more" href="https://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/24/wie-amber-tamblyn-gegen-missbrauch-und-belaestigung-in-hollywood-kaempft/">weiterlesen…</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s1">Amber Tamblyn ist sowas wie eine Superheldin. Sie ist seit kurzem Mutter, hat beim Film <i>Paint it black</i> zum ersten Mal Regie geführt und findet auch noch die Zeit, sich politisch zu engagieren – online <a href="https://www.instagram.com/p/BaXFenanzxg/?taken-by=amberrosetamblyn"><span class="s2">und offline</span></a>. Ob es um Politik geht, um Sexismus oder sexuelle Belästigung: Die amerikanische Schauspielerin, Regisseurin und Dichterin macht stets eloquent ihre Position klar. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Offener Brief an James Woods</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Momentan dreht sich alles um Harvey Weinstein (<a href="http://www.thisisjanewayne.com/news/2017/10/16/der-fall-harvey-weinstein-oder-das-schweigen-der-maenner/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> hatten wir berichtet), doch schon Wochen bevor der Skandal ausbrach, sprach Tamblyn öffentlich über sexuelle Belästigung in Hollywood. Sie warf dem Schauspieler James Woods vor, sie als 16-Jährige angemacht und nach Las Vegas eingeladen zu haben. Als sie ihm gesagt habe, dass sie erst 16 sei, habe seine Antwort gelautet: „Umso besser“. <a href="http://www.vulture.com/2017/09/armie-hammer-calls-out-james-woods-on-creepy-sexual-history.html"><span class="s2">Tamblyn reagierte damit auf einen Twitter-Austausch zwischen Woods und Armie Hammer</span></a>. Letzterer spielt im Drama <i>Call me by your name</i> einen 24-Jährigen, der eine Beziehung mit einem 17-Jährigen hat. Woods fand diesen Altersunterschied so skandalös, dass er sich auf Twitter darüber empörte – woraufhin Hammer antwortete: „Hast du nicht eine 19-Jährige gedatet, als du 60 warst…?“. Tamblyn, die mit Hammer befreundet ist, schaltete sich in das Gespräch ein und bestätigte Woods Vorliebe für sehr junge Frauen. Laut Woods lügt Tamblyn, er habe nie versucht, sie anzumachen. </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Falls James Woods dachte, damit sei es getan, lag er falsch – Amber Tamblyn hat genug davon, dass Frauen nie geglaubt wird, wenn sie sexuelle Belästigung und Missbrauch öffentlich machen. Also schrieb sie <a href="https://www.teenvogue.com/story/amber-tamblyn-open-letter-james-woods"><span class="s2">in der <i>Teen Vogue</i> einen offenen Brief an Woods</span></a>: </span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Der traurigste Teil dieser Geschichte betrifft nicht einmal mich, sondern betrifft die Geschichte der allgemeinen Frau. Der schädliche Narrativ dieses Landes, Frauen vor allem erst einmal nicht zu glauben. Von ihnen zu verlangen [ihre Anschuldigungen] zu untermauern oder Beweise zu liefern oder sicherzustellen, dass wir es nicht falsch in Erinnerung haben oder die Konsequenzen des Sprechens zu bedenken oder zuerst Männer Stellung beziehen zu lassen oder geistige Gesundheit an letzter Stelle kommen zu lassen.“</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"><b>Ein lauter Chor</b></span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><a href="https://www.nytimes.com/2017/09/16/opinion/sunday/amber-tamblyn-james-woods.html">In einem Beitrag für die <span class="s3"><i>New York Times</i></span></a></span><span class="s1"> (Titel: <i>I’m done with not being believed</i>) legte Tamblyn wenige Tage später nach:</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Für Frauen in Amerika, die mit Geschichten über Belästigung, Missbrauch und sexuellen Übergriffen an die Öffentlichkeit gehen, gibt es nicht zu jeder Geschichte zwei Seiten, so nobel dieses Prinzip auch scheinen mag. Frauen wird keine Seite zugestanden. Ihnen wird eine Befragung zugestanden. Zu oft werden sie gnadenlos danach befragt, ob ihre Seite berechtigt ist. Insbesondere wenn diese Seite einen berühmten Mann beschuldigt […]. Ich habe jahrelang Angst davor gehabt, mich über Männer in machtvollen Positionen zu äußern oder etwas von ihnen zu verlangen. Was ich als eine Schauspielerin erlebt habe, die in einem Branche arbeitet, dessen Beruf es ist, Frauen zu objektifizieren, ist beängstigend.“</span></p>
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