Chanel Patchwork Bag – DO or DON’T?

Jene unter euch, die bisweilen noch nicht über die obrigen Patchwork-Kreation gestolpert sind, müssen sicherlich erst zwei Mal hinschauen, um zu begreifen, was da los ist. Denn bei diesem kunterbunten Fetzten-Mix handelt es sich tatsächlich um ein waschechtes Luxusgut aus dem Hause Chanel.

Als Teil der Cruise Collection 2011 flannierte das ungewohnte Täschchen schon an allerhand berühmten Armen baumelnd durch die Straßen großer Städte, aber erst jetzt haben wir uns dem hippiesken Stück einmal genauer angenommen. Vor einiger Zeit schlugen wir bei deren Anblick nämlich noch die Hände über dem Kopf zusammen. Fassungslos waren wir ob dieser modisch gemeinten Verirrung des Ausstatters der Schönen und Reichen. Und jetzt? Hm. 10 Sekunden Schock, dann gefühlsmäßige Verwirrung – fängt das Patchwork-Schätzchen etwa an zu gefallen?

Um ehrlich zu sein, wandelte sich meine Abscheu binnen weniger Minuten dann doch in ein romantisches Gefühl der Zuneigung. Bei näherem Betrachten und längerem drüber-nachdenken stelle ich nämlich fest, dass gerade der Kontrast zwischen Optik und Image von Chanel ganz großartig sein kann.

Schade, dass wir keine $3,400 übrig haben. Und da fängt es auch schon an zu tropfen – die Seifenblase ist geplatzt. Vielleicht ist es praktischer, das gute Stück weiterhin hässlich zu finden.

Fotos via und via.

4 Kommentare

  1. Ines

    patschworktaschen find ich im grunde schön, wegen ihres hippieesken charmes. allerdings finde ich es stilechter, diese im vintageshop nebenan zu kaufen, als für viel zu viel geld in neu vom designer. denn wenn schon hippie, dann auch richtig. 🙂

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