Track des Tages //
Soko – „Ocean Of Tears“

09.02.2015 Musik, box1

Soko my dreams my realityEins vorweg: Der 28. Februar ist der Release-Tag von Sokos neuem Album „My Dreams Dictate My Reality“ und ich bin außer mir vor Freude, komme was wolle. „Ocean of Tears“ erschien jüngst als erster Vorgeschmack auf die LP und was soll ich sagen, vorbei ist es mit dem Indie-Mauerblümchen-Pop und unschuldig gesäuselten Morddrohungen („I’ll kill her“). Aus braunem Haar wurde in den vergangene drei Jahren Platin Bond, mädchenhafte Vintage-Kleider mussten für Goth-angehauchte Grunge-Klamotten weichen. Im übertragenen Sinne ging es Sokos Musik in ähnlicher Art und Weise an den Kragen, die Französin hat ihr musisches Konzept sozusagen komplett auf links gestülpt. 

Der Emo-Titel „Ocean of Tears“ verwundert in Anbetracht diverser Vorgänger-Songs zwar nicht wirklich, das, was sich beim Abspielen offenbart allerdings schon. Sarah Jane muss sich noch immer vom Schock erholen, ich hingegen habe als bekennende Soko-Instagram-Stalkerin schon eine kleine Vorahnung gehegt, denn wer mit Ariel Pink rumhängt und durch L.A. schlawänzelt, der kann irgendwie nur große gute Flausen im Kopf haben. Um es in den Worten von Dazed Digital zu sagen: „Party the pain away with the fuzzed-out singer in a sea of bunny heads and donuts„:

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