Beauty DIY // Dein Winterpflege-Upgrade zum Selbermachen

12.01.2017 Beauty

winterpflege diy

Verflixt und zugenäht, wer hätte gedacht, dass Frau Holle urplötzlich doch noch ihren Job macht? Nach den kuschelig und eher milden Wochen, hatten wir alle ein klein bisschen gehofft, dass wir jetzt doch noch alle Winterutensilien auspacken müssen. Um die Kleidung mache ich mir da keine Sorgen, bei den ganzen Wintersales findet sich schon das ein oder andere Paar warme Socken. Mir geht’s es eher um die winterfeste Pflege, das Zeug, das man sich morgens und abends auf das Gesicht schmiert, nachdem Zähneputzen eben, bevor man das Haus verlässt.

Wusstet ihr, dass die Tagespflege vor allem als Schutz vor Sonne, Wind und Wetter dient? Sie schützt bei frostigen Temperaturen und vor trockener Heizungsluft die oberste Hautschicht. Und  genau deswegen wäre es nun auch gar nicht schlecht, wenn man im Bereich Beauty die Routine jetzt noch mal genau überdenkt und eventuell noch mal anpasst, damit dieser strahlende Glow auch im Winter da bleibt, wo er auch hingehört.

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Übrigens: Wovon man bei diesem ominösen Glow ganz genau meint, ist eine schön durchfeuchtete Haut. Ist sie gepflegt und prall, kann sie besser das Licht reflektieren, trockene Stellen wirken trüb und matt.

Nun, was ist zu tun? Die einen würden jetzt wohl das nächste Kosmetikkaufhaus nach einer für die eigene Haut passende reichhaltigere Pflege durchstöbern, dann aufgeben, weil einfach das Angebot zu groß ist – oder das Gegenteil: Mann findet rein gar nichts, weil irgendwas ist ja immer. Ich aber würde euch einfach Folgendes raten:

Besorgt euch ein reines Öl und pimpt damit eure allerliebste und beste Gesichtscreme auf. Einfacher und besser geht es nicht. Weil dieses Face-Elixier sehr stark dem natürlichen Hautfett ähnelt und somit hervorragend in die obersten Hautschichten eindringen, Feuchtigkeit spenden und die Haut stärken kann. Man hat ja schon im Badeschränkchen sein Liebling stehen, welches man sich mühselig aus hunderten Tiegelchen herausgepickt, über Wochen getestet und für hervorragend befunden hat, warum sich also die Mühe machen, etwas Neues zu kaufen. Außerdem fährt man mit dem flüssigen Gold immer richtig, weil es sowohl für fettige, trockene als auch für empfindliche Haut geeignet ist.

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Öle spenden Feuchtigkeit und führen der Haut außerdem noch wertvolle Nährstoffe zu. Sie sind sogar absolute Alleskönner und Geheimwaffen und lassen sich nicht nur für ein ordentliches Upgrade der Tagespflege verwenden, im Prinzip kann man sie aber für die gesamte Körperpflege benutzten.

Wie funktioniert jetzt das Upgrade mit dem flüssigen Gold, fragt ihr euch? Im Prinzip ist es ganz einfach. Zuerst müsste man wissen, welches Öl man seiner Tagespflege hinzufügen möchte. Es gibt trockene Öle, die von der Haut vollständig ausgetrunken werden und nicht-trockene Öle, die einen leichten Film hinterlassen – aber hier muss man sich echt keine Sorgen machen, für jedes Häutchen gibt’s es das passende Öl.

Hier mal ein paar Ideen:

Empfindliche Haut, ist schnell gestresst und reagiert schnell auf Temperaturunterschiede oder sogar neue Produkte. Pflegen könnt ihr diese zartbesaitete Haut mit folgenden Schätzen.

  • Jojobaöl
  • Nachtkerze
  • Mandelöl

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Jackpot für trockene Haut sind Öle wie:

  • Arganöl
  • Hagebuttenöl
  • Olivenöl

Ich weiß, wer fettige und unreine Haut ertragen muss, ist eher vorsichtig mit dieser Art von Schutz, aber selbst in der Kunst der Ayurveda wird Feuer mit Feuer bekämpft. Also keine Panik auf der Titanic, denn findet man das richtige Öl für sich, ist alles in Butter, weil sogar dann Pickelchen schneller abheilen können. Dieses pflegende Gold könnt ihr ohne Probleme in eure Pflege mischen.

  • Arganöl
  • Hagebutteröl (Rosehip Oil)
  • Jojobaöl
  • Riizinusöl
  • Traubenkernöl

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Ich gebe mir übrigens einen Klecks Pflege in die Handfläche und mische einen Tropfen Arganöl von Kahina Giving Beauty in die Tagespflege. Hier muss man ein bisschen rumexperimentieren, wie viel die Haut benötigt. Nachts kommt sogar reines Rosehip Oil von Merme drauf.

Also: Fügt eurer liebsten Creme doch einfach einen kleinen Boost zu und schon ist die perfekt wunderbar schützende Winterpflege selbst kreiert.

Extratipp: Dieses Winter-Upgrade kann man natürlich auch mit Shampoos, Masken und Bodylotions durchführen.

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6 Kommentare

  1. franni

    Das ist ein super Tipp, den ich seit letztem Winter sehr glücklich anwende 🙂 danke dir für die weitere Inspiration; Arganöl wollte ich längst mal ausprobieren…

    Antworten
    1. Elina Artikelautor

      Liebe Franni,

      supi! Arganöl kannst du zum Beispiel auch super in deine Haarmaske packen. Aber nicht zu viel, nur ein paar Tropfen, ja!?

      Liebst,

      Elina

      Antworten
    1. Elina Artikelautor

      Hallo liebe Anna,

      klaro, Kokosöl geht auch. Es ist sogar für alle Hauttypen geeignet und riecht nach Aloha 😉

      Liebste Grüße

      Elina

      Antworten

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