Ich packe meine Strandtasche – und das kommt rein!

22.05.2018 Beauty

Jedes Jahr, wenn der Sommer anbricht, entsteht etwas, dass man gut und gerne als Blässe-Panik betiteln kann. Denn huch, wer hätte das gedacht, fehlt der Haut dieser feine Glanz der Sonne – speziell im Gesicht. Für so manch eine*n geht die Arbeit jetzt also los und die jagt nach Vitamin D und dem feinen Sommer-Teint geht in die nächste Runde.

Es gibt natürlich zig Möglichkeiten, um die Sonnenstrahlen aufzusaugen: Egal ob Sonnenbad Extreme oder das Verweilen im Schatten, auf eines sollte niemand dieser Tage verzichten: Auf einen ausreichenden Sonnenschutz! Selten hat uns der Sommer so früh ereilt wie in diesem Jahr und genau die Tatsache ist Grund genug, schon jetzt zu cremen, was das Zeug hält und nicht erst bis August zu warten, wenn die nächste Saison auch schon in den Startlöchern steht! Aber auch dann ist Sonnenschutz natürlich nicht verkehrt, denn streng genommen, sollten wir unsere Haut das ganze Jahr vor der Strahlenwirkung schützen. Denn gerade ungebräunte Haut hat einen viel kürzeren Selbstschutz.

Bereit für ein paar Fakten und Tipps rund um die Sonne plus das Einmaleins einer gut gepackten Badetasche? Dann seid ihr hier genau richtig!

  1. Sonnenlicht setzt sich durch sichtbares Licht, ultravioletter Strahlung und Infrarotstrahlung zusammen. Die ultravioletten Strahlen sind die bekannten UVA- und UVB-Stahlen. Diese können zur vorzeitigen Hautalterung und Hautkrebs führen. UVB Strahlen sind kurze, aggressive Strahlen, die vor allem die oberste Hautschicht schädigen, hingegen dringen UVA Strahlen tiefer in die Haut ein und treiben dort ihr Unwesen. Deswegen solltet ihr beim Kauf einer Sonnencreme darauf achten, ob auch ein Breitbandschutz gegen UVA- und UVB-Strahlen ausgewiesen ist!

2. Wir verwenden zu wenig Sonnencreme! Beim Eincremen solltet ihr das Gefühl haben, zu viel verwendet zu haben! Wenn man nur halb so viel verwendet wie auf der Sonnencremepackung empfohlen wird, halbiert sich nämlich leider auch die Wirkung. Und Schwupsdiwups wird aus einem Lichtschutzfaktor 50 ein Lichtschutzfaktor 25.

Wichtig ist außerdem regelmäßig nachzucremen! Es verlängert den Schutz zwar nicht, hält ihn aber aufrecht!

3. Sonnencreme ersetzt kein schattiges Plätzchen und auch wenn wir gut eingeschmiert sind, sollte wir nicht den ganzen Tag in der Sonne verbringen. Ein Lichtschutzfaktor 30 blockiert 97 Prozent der UVB-Strahlen, ein Lichtschutzfaktor 50 gerade mal 1-2 Prozent mehr.

4. Für einen ebenmäßigen Teint solltet ihr euch am Abend oder Tag vor dem Sonnenbaden peelen, so werden alte Hautschüppchen abgetragen und ihr bekommt eine gleichmäßige Bräune.

 

5. Bei Sonnenprodukten immer auf die Filter achten. Sonnenprodukte mit chemischen Filtern lieber links liegen lassen und zu Produkten mit mineralischen Filtern greifen. Leider ist das oft nicht ausgewiesen, deswegen am besten beim Kauf in der Apotheke nachfragen!

Abgedeckt

Sonnencreme für das Gesicht ist eine schwierige Angelegenheit, denn oft neigen sie dazu, einen Klebefilm zu hinterlassen und das Gesicht fühlt sich einfach nur fettig an. Wenn die Creme auch viel zu reichhaltig ist, kann es zu Pickelchen und Irritationen kommen, gerade bei zu Unreinheiten neigender und Mischhaut. Die »Rèflexe Solair« Creme von Avène ist eine leichte Sonnencreme für empfindliche Haut. Sie zieht schnell ein und ist fast nicht spürbar auf der Haut. Natürlich hat sie einen UVB-UVA Breitbandschutz. Sie ist außerdem perfekt dafür geeignet, um Pigmentflecken abzudecken. Dazu nehme ich dann die Doppelte Menge und gehe noch mal über einzelne Stellen.

Schatztruhe

Wer auch so gerne wie ich Muscheln am Strand sammelt oder seine kleineren Habseligkeiten nicht verstreut in der Tasche liegen lassen möchte, für den ist das Kosmetikbeutelchen von Folkdays ein passender Begleiter in der Badetasche. Schön sommerlich aus Urwald-Lianen gefertigt hat es eine gute Größe um kleine Sonnencremes, Lippenbalsam, Haargummis und alles was man eben noch so braucht zu verstauen.

Aufgesprüht

Das praktische »Soleil Spray Invisible« ist, wie der Name schon verrät, ein super praktisches Sonnenschutz-Spray. Es klebt und fettet nicht. Zusätzlich hat es einen DNA Schutz aus Reis-, Zuckerrüben- und Rosmarin-Extrakten und für alle, die es nicht abwarten können braun zu werden, auch einen Bräunungsaktivator. Ein wenig Vorsicht ist bei Sprays geboten, denn man neigt dazu, sie nicht richtig zu verteilen. Also lieber eine zweite Ladung hinterher, damit man auch jeden Zentimeter Haut erwischt.

Glanzvoll

Von einem zum nächsten Spray! Aber diesmal geht es um ein Sonnenschutz Spray für die Haare. Denn auch unser Haar wird von den Strahlen geschädigt. Gerade gefärbtes Haar braucht zusätzlich einen Schutz, um nicht auszubleichen. Aber auch Salzwasser und Sonne machen nicht gefärbtes Haar trocken und spröde. Das »Sun Care protective hair veil Spray« von Aveda schütz und pflegt das Haar mit einem Wirkstoffkomplex aus grünen Teeextrakt, Sonnenblumenkernöl und Vitamin E, das vor freien Radikalen schützt.

Bruchsicher

Nasses Haar ist empfindlicher als trockenes und kann schnell brechen. Die Entwirrungsbürste »Salon Elite« von Tangle Teezer ist perfekt um von Wind oder Wasser verknotetes Haar zu entwirren. Egal ob nass oder trocken! Die Bürste ist klein und liegt angenehm in der Hand-auch wenn es schnell gehen muss!

Glow

Die schönste Bräune entsteht, wenn man das Sonnenbaden nicht übertreibt, sondern langsam braun wird – am besten im Schatten. Wenn man schon gebräunt ist, dann nämlich ist das »Roucou« Sonnenöl von St Barth wie der fehlende Schimmer eines Goldtons auf der Haut. Es besteht aus einem Cocktail von Pflanzenölen unter anderem aus dem Öl des Roucou-Strauchs. Dieser gibt dem Sonnenöl auch seine leuchtende Farbe. Mit Lichtschutzfaktor 6 hat das Öl einen niedrigen Lichtschutzfaktor und sollte nur auf vorgebräunter Haut verwendet werden. Ich mische das Öl auch gerne über eine andere Sonnencreme. Katsching!

Aftersun

Ist es nicht das schönste Gefühl, nach einem Tag am Meer oder See nach Hause zu kommen, leicht erschöpft und voller Glücksgefühle im Bauch freut sich auf eine erfrischende Dusche. Sind Algen, Salz und Sonnencreme abgewaschen, sollte man seine Haut mit einer reichhaltigen Aftersun Creme einreiben. Mit Wasser- und Sommerblumen, Reis- und Rosmarinextrakten pflegt die Aftersun Milch von Nuxe sonnenstrapazierte Haut. Sie hinterlässt einen leichten Schimmer und riecht nach Orange, Tiaré und Kokosnuss. Kurz gesagt: Wie der Sommer!

Kraftpaket

Für trockene und strapazierte Haare sowie die Kopfhaut wirkt die »Kariè« Haarmaske von Furterer wie ein Schutzhelm und Rettungsanker in einem. Die intensive Maske nährt das Haar und die Kopfhaut mit Karitè-Öl, Kartiè-Butter, Weizen-Mikroproteinen und Haarkeratin. Karitè ist übrigens ein Baum aus Westafrika auch Butterbaum genannt. Alle Wirkstoffe der Maske sind hundert Prozent natürlichen Ursprungs.

 

– Dieser Beitrag wurde durch Produktproben unterstützt –

5 Kommentare

  1. Ana

    Liebe Ourania,
    ist die Réflexe Solaire Gesichts-Sonnencreme jetzt mit mineralischen oder chemischen Filtern? Beim Googlen bin ich leider nicht weit gekommen…
    Grüße aus Leipzig!
    ana

    Antworten
  2. Ourania

    Hi liebe Ana,
    die Sonnencreme von Avène hat natürlich keine chemische Filter 🙂
    Liebst,
    Ourania

    Antworten
      1. Lilith

        Laboratoires de Biarritz – riecht beim Auftragen ein bisschen stärker nach Kokos, der Geruch verfliegt aber.

        Antworten

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