Podcast // Jane knows Wayne feat. John Frieda #madeforme – Über den Mut, eigene Wege zu gehen

23.05.2018 Beauty

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Ist es tollkühn, sich das Haar abzuschneiden? Wie schaffen wir es, ein Leben zu leben, das zu uns passt? Was tun wir ausschließlich für andere, obwohl es doch um uns gehen sollte? Was brauchen wir wirklich, was tut uns gut? Beeinflusst Social Media unser Sein? Sähen wir anders aus ohne Instagram? Was ist so fatal an Vergleichen? Wann ist es an der Zeit, neu zu denken? Sich zu verändern? Und wie überwinden wir Klischees, Vorurteile und festgefahrene Rollenbilder? Darum geht es in Folge #24 Jane knows Wayne, die diesmal in Zusammenarbeit mit John Frieda entstand. 

Und ja. Hätte mich vor ein paar Jahren jemand gefragt, ob ich wohl fast eine ganze Stunde lang über Haare reden könnte und über alles, was da noch mit dran hängt (was offenbar gar nicht mal so wenig ist), ich hätte womöglich überschwänglich mit den Augen gerollt. Das mag mitunter an festgefahrenen Vorstellungen meinerseits liegen, zum anderen aber vielleicht auch daran, dass ich selbst nicht wahrhaben wollte, wie wichtig mir mein Haar ist. Wie wichtig den meisten von uns ihre Frisuren sind! Und wie vertrackt und spannend und sogar bedeutungsvoll dieses Thema grundsätzlich sein kann. Für das eigene Selbstbewusstsein, für Veränderung, für das Finden von Glück und das Suchen nach dem, was wir Persönlichkeit nennen. Es geht in unserem neuesten Podcast aber auch um Mut und darum, „nein“ zu sagen, wenn alles zu viel wird. Kurz gesagt: Es geht um uns (alle). Samt dem, was da auf sämtlichen Köpfen wächst und gedeiht. Passend zum Thema: A TAILOR MADE YOU

 

Sarah und ich sind nämlich zwei von insgesamt sechs Frauen, die in diesem Jahr gemeinsam mit John Frieda die Initiative #madeforme ins Leben rufen. Genau: For me. Not for you. Das vergessen nämlich auch wir viel zu oft – auf uns zu achten und uns von so manchem Druck zu befreien, der mehr weh als gut tut. 

In den folgenden Monaten werden wir also noch häufiger darüber sprechen, was es denn nun genau heißt, seinen eigenen Weg zu gehen und sich treu zu bleiben – trotz diverser Stürme, die einen ja hin und wieder und leider ganz gewiss überrollen. Besagte Interviews könnt ihr dann demnächst je live verfolgen und zwar über Instagram und Facebook. Wir halten euch da aber auf dem Laufenden. Und werden nicht müde darüber zu berichten, wieso das Haar eben doch, entgegen all meiner Vermutungen, ganz schön viel zum eigenen Wohlbefinden beiträgt. Vor allem, wenn es darum geht, sich selbst zu gefallen. Ich habe es selbst gemerkt, nämlich als ich mich neulich mitsamt einer Küchenschere meinen langen Zotteln entledigt habe und plötzlich von einem Gefühl von Freiheit überrollt wurde. Im besten aller Sinne. Schön war das. Aber jetzt schnell runter gerollt zum Podcast, da erzählen wir nämlich genau das und noch viel mehr!

 

Fotos: Henrik Alm

Jane knows Wayne #23 – Über Pixies, Instagram
& was es heißt, den eigenen Weg zu gehen:

– In Kooperation mit John Frieda – 

9 Kommentare

  1. Marion

    Sweet:) Ich finde es so erstaunlich, dass 6 Jahre so einen Unterschied ausmachen – bei dem Social Media und Instagram Thema bin ich wirklich lost. Ich fühle mich soeben durchaus alt und würde mir für die jüngere Generation wünschen, dass Ihr Euch davon frei machen könnt.

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  2. katharina

    liebe nike und liebe sarah,
    ich lese eure texte, reportagen und mag sie, und verfolge sie stets. das sag ich zu beginn. und ich werde sie weiter lesen und euch weiter zuhören, denn ich mag euch sehr gern.
    ich bin nun arg getroffen mit diesem podcast, da es auch ein thema betrifft, dass mich neben anderem persönlich im herzen und in der seele sticht frauen, die wie ich an alopecia totalis leiden, wir frauen wir leben eine weiblichkeitskrise und da ist solch ein gerede über longbobs und bobs und den zusammenhang mit der rolle der frau und der suche nach der stärke der frau und dem mutig sein als frau mit kurzem oder keinem haar wie ein, zwei, drei, vier, unendlich viele stiche in die krankheit, ins eigene makel. und alle um uns herum, die sagen, du bist wunderbar, eine wunderbare frau, eben über dein äußeres und deine (fehlende) haarpracht hinaus, eben genau das, was wir denken und fühlen, wird mit euren worten irgendie bestätigt. „haar schneidet eine weiblichkeit ab!“ diese worte, ist es weiter so, dass ich weniger weiblich bin, weli ich tücher auf dem koff binde, weil ich ein band trage, weil ich nicht so bin, wie die meisten frauen. äußerlich und anscheinend auch eben in bezug als mich als frau. wir sind nicht so viel frau genug wie langhaarige frauen, wir sind nicht weiblich und begehrlich genug wie frauen mit longbobs, wir stressen uns – wie sieht eine bluse aus mit einem tuch auf dem kopf oder wie sieht ein kleid aus mit einem kopf ohne haare, wie sieht ein make up aus, wenn ich keine natürlichen augenbrauen habe, welche frau bin ich, sieht man mich auch als frau, sehr sehr oft, immer fühle ich mich eben nicht als frau frau frau und dann bleibt über die psyche die periode aus, das hormonsystem spielt verrückt aus zunächst vorderscheinlic simplen gründen, ein äußerlicher stempel, der dir sagt, du bist weiblich (un)genug … ich würde mich freuen, wenn wir und eben auch solche frauen uns mut machen und eben nicht nur doch von tollen frauen wie ihr es seid die kommentare hören, ja frau sein bedeutet haar haben, gesund (äußerlich) sein. es gibt auch weiblichkeit, die eben dies nicht hat und wir frauen, wir brauchen auch empowerment! wir sind auch begehrlich und schön, nur sagen das wenige, auch hier ist es so, dass frau sein mit langem haar immer noch verbunden wird, und ja, ich bin in medizinischer behandlung deshalb, weil das gefühl des mangelhaften frau seins mehr einfluss hat auf unsere gesundheit, als welche haarspange kann ich tragen oder eben nicht ..

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  3. Aglaja

    Liebe Janes, eine kleine technische Frage und zwar wurde mir diese Podcast-Folge nicht in meine Podcast-App (iOS) geladen; „füttert“ ihr die App nicht mehr? 🙂

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    1. Sarah Jane

      Liebe Aglaja, doch, doch! Manchmal dauert der Import des Feeds leider ein klein bisschen. Spotify und iTunes müssten aber gleich aktualisiert werden.
      Liebsten Dank für dein Feedback!

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  4. Giuliana

    Liebe Katharina, dein Kommentar ist mir sehr ans Herz gegangen. Ich muss aber doch sagen, dass ich das Gesagte von den Janes eher als positiv für Frauen in deiner Situation empfinde. Klar, für die meisten von uns sind Haare wichtig (für dich ja auch), aber ich erachte es auch als ganz wichtig, sich von diesem Frauenbild „lang gleich weiblich“ zu lösen. Das kommt im Podcast gut rüber. Aber ich bin natürlich auch nicht betroffen, ich kann mir nur vorstellen, dass es schwer ist, auf ALLES einzugehen, bzw. Rücksicht zu nehmen… Liebe Janes, ich freue mich jedes Mal so sehr über eure Gespräche. Danke! Ihr begleitet mich immer auf dem Weg zur Arbeit 🙂 Fällt dan sofort leichter!

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  5. Anja

    Ihr Lieben, auch wenn ich (vermutlich) vom Alter her nicht zu eurer Zielgruppe gehöre, verfolge ich eure Beiträge und Podcasts regelmäßig und mag das meiste richtig doll. Nun höre ich diesen Podcast, der gerade meine aktuelle Situation betrifft (und wie ich in den Kommentaren lese, bin ich nicht allein). Das Thema Haare begleitet mich mein ganzes Leben. Als kleines Mädchen durfte ich keine langen Haare haben, weil meine Mutter der Meinung war, das sei unpraktisch. Dadurch wurde ich immer für einen Jungen gehalten. Das hat mich damals schon gestört … Mit 8 hatte ich mir kleine Zöpfe erkämpft, die dann erneut Zweckmäßigkeitserwägungen zum Opfer gefallen sind. Jahre vergingen; das Haarthema blieb. Und jetzt sind mir vor 3 Wochen fast alle Haare mit einem Mal ausgefallen :-(. Man kann es drehen und wenden wie man will, ich fühle mich nicht gut, mit Tuch geht es, aber ich erschrecke jeden Morgen aufs Neue, wenn ich in den Spiegel schaue. Auch wenn es „nur“ Haare sind, sind sie identitätsstiftend und für das Selbstwertgefühl und das Gefühl der Weiblichkeit wichtiger als wir es uns eingestehen mögen.

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  6. Sofia

    Danke für euren Podcast, danke auch für diesen! Ich hab selbst so lange nicht geschnallt, dass ich die Haare einfach abschneide sollte – nur, weil ich dachte, ich sei dann nicht mehr „attraktiv“. Pah! Aber dennoch wäre es eine Lüge, zu behaupten, meine Frisur sei mir nicht wichtig. Mein zackiger Pony (wie ihr ihn beschreibt 😀 ) soll ja auch ausdrücken, dass ich keine Langweilerin bin. Ganz liebe Grüße!

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  7. Lara

    Ihr Lieben, ich liebe eure Podacst sehr und hoffe dass noch viele weitere folgen werden! Ich finde, dass ihr sehr reflektiert über viele Themen diskutiert und fast jeder eurer Podcasts stößt auch in mir Reflektion und Gedanken an.
    Ebenso habe ich das Gefühl, dass man jetzt viel mehr Facetten von euch kennen lernt. Es ist irgendwie doch nochmal was anderes zu hören als „nur“ zu lesen. Weiter so! <3

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