Podcast // Jane knows Wayne #26 – Über Tinder-Dates, Dehnungsstreifen und beleidigte Männer

14.06.2018 Feminismus, Podcast

Ich habe mir neulich Tinder zugelegt, zu Recherchezwecken natürlich. Was ich da sah, war immerhin horizonterweiternd, bot mitunter aber auch viel Raum für Fremdscham. Ob man dort also wirklich nach der großen Liebe suchen sollte? Möglich ist es, das hat das Leben (anderer) längst bewiesen, bloß sind allzu große Hoffnungen an dieser Stelle vermutlich doch etwas fehl am Platz. Aber wo sonst soll man ihr suchen? Und wieso scheint es in Mode sein, auf einen klar definierten Beziehungsstatus zu verzichten? Werden wir außerdem die WM dazu nutzen, um Russland zu ergründen? Können Männer Opfer von Sexismus sein? Wieso verstehen wir nicht, dass Dehnungsstreifen mindestens so schön wie das Meer sind? Und weshalb schämen sich so viele Frauen für ihre Kaiserschnittnarben?

Ihr merkt also: Da gab es diese Woche ein bisschen was zu besprechen, deshalb wieder Überlänge! Und nun schnell rüber zu iTunes, SpotifySoundcloud oder Podbean und – wenn ihr denn mögt –  Jane knows Wayne abonnieren! Wir freuen uns wie immer riesig über euer Feedback.

5 Kommentare

  1. Julia

    Wie immer ein wahnsinnig kurzweiliger und sympathischer Podcast, der zum Nachdenken anregt und gute Laune macht 🙂

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  2. Mina

    Hier ein Literaturtipp zum geplanten schönheitschirurgischen Beitrag: Maasen, Sabine (2008): Bio-ästhetische Gouvernementalität.
    Schönheitschirurgie als Biopolitik, In: Villa, Paula-Irene (Hg.): Schön normal. Manipulationen am Körper als
    Technologie des Selbst. Transcript: Bielefeld, S. 99-119

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  3. LaLotta

    Danke für den Podcast – meine absolute Lieblingskategorie auf JW 🙂

    Für den kommenden Podcast hätte ich einen Themenvorschlag:

    – Stichwort: Feminismus und Konsum. Mich interessiert, wie ihr die Ambivalenzen und Widersprüche, die darin enthalten sind, denkt und lebt. Oder seht ihr darin weder Ambivalenzen noch Widersprüche?

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  4. Monika

    Den Vorschlag von Lalotta finde ich gut! Ich höre euren Podcast sehr gerne. Trotzdem ist es doch irgendwie frustrierend, dass ein Thema wie Cellulite so viel Platz einnimmt bzw. für so viel Aufmerksamkeit sorgt. Fast jeder hat sie, sie ist sowas von natürlich und vor allem lässt sich nix dran ändern, dennoch lassen sich Frauen deswegen Komplexe einreden. Wieviel Energie frau doch hätte (und Geld), würde sie sich nicht über vermeintliche Makel den Kopf zerbrechen und Geld für Kosmetika ausgeben, die nachweislich nix daran ändern. Deswegen würden mich eure Gedanken zu folgenden Fragen interessieren: Gibt es feministischen Konsum? Wie sieht dieser für euch aus?

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