Fair Friday // 7 nachhaltige(re) Denim Brands

16.11.2018 Mode, Shopping, Fair Fashion

Nach meinem gestrigen Post über die neue #DetoxDenim Linie von Armedangels, die mich wirklich und wahrhaftig positiv überrascht hat, bekam ich so viele Fragen zum Thema „nachhaltigere“ Jeans durch mein Telefon geschickt, dass ich selbst ein bisschen baff war. Besonders groß war der Hunger nach weiteren Brands, die versuchen, so viel richtig zu machen wie nur möglich. Bei einem Blick in meinem Kleiderschrank wird allerdings recht schnell deutlich, dass ich mich selbst vor allem auf ein ganz bestimmtes Label eingeschossen habe: Closed – mit Sitz in Hamburg. Ein weiterer Favorit: Kings of Indigo – die zaubern nämlich selbst aus flunderflachen Hinterteilen pralle Äpfel, weiß der Graf von Montecuccoli wie sie das anstellen. Neu auf meiner Wunschliste hingegen ist das Label Agolde – hier haben es mir vor allem die Schnitte angetan, genau wie im Fall Haikure. Von vielen Leser*innen wird „Nudie“ Jeans immer wieder genannt, hier kann ich allerdings keine eigenen Erfahrungen weitergeben. Aber ein Evergreen habe ich doch in petto: Dawn. Los, und jetzt her mit euren Tipps, denn mir schwant: Da geht noch viel, viel mehr – oder?

 1. Agolde Jeans

AGOLDE, die kleine Schweater von Citizens of Humanity, ist ein Premium-Denim-Label aus Los Angeles, das seine Jeans genau dort entwirft und produziert. Dank des „G2 Washed By The Atmosphere“-Verfahrens spart das Label bei der Fertigung 70% Wasser, Chemikalien und Energie ein.

 
 
 
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2. Armedangels (15% Rabatt!)

Mit der neuen #DetoxDenim Kollektion setzt das Kölner ECO & FAIR Fashion Brand Armedangels ein Zeichen gegen die konventionelle Jeansproduktion, bei der bis zu zwei Kilo Chemikalien pro Herstellung von nur einer Jeans zum Einsatz kommen und ganze 8.000 Liter Wasser verbraucht werden. Hergestellt aus bio zertifizierter Baumwolle und komplett ohne schädliche Pestizide, Chlor oder Schwermetalle, ist die #DetoxDenim Kollektion nicht nur umwelt- sondern auch hautfreundlich. Mit dem Code NikeDetox gibt’s ab sofort zwei Wochen lang 15% auf eure nächste Bestellung.

 

 
 
 
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3. Closed

Das Label, das heute in Hamburg sitzt, lässt seine Jeans in einem Familienbetrieb in Italien fertigen. Bei der Produktion achtet Closed auf ein umweltfreundliches Verfahren, den sogenannten „Ozon“ Waschgang, der sich durch einen geringen Wasserverbrauch auszeichnet.

 
 
 
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4. Kings of Indigo

Das Produktionsvolumen von K.O.I. besteht nahezu vollständig aus umweltfreundlichen Rohstoffen, auf Azofarbstoffe wird komplett verzichtet. Kings of Indigo ist Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF), beteiligt sich an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben und berichtet transparent über die Ergebnisse. Ein Verbot hat K.O.I gegen das Sandstrahlen von Jeans ausgesprochen. 

 

 
 
 
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5. Nudie Jeans 

Die Jeans von Nudie bestehen aus GOTS-zertifizierter Biobaumwolle aus der Türkei und 1 bis 2 % Elastan-Anteil, produziert wird ausschließlich in Italien und Tunesien. Dabei bleibt die Produktionskette stets transparent, auch Subunternehmen werden aufgelistet. Sämtliche Produzenten müssen zudem einen Code of Conduct einhalten, außerdem ist Nudie Jeans Mitglied der Fair Wear Foundation.

 
 
 
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6. Haikure

Haikure produziert ausschließlich in Italien, jeder Schritt wird dabei durch die unabhängige Firma Made-by, die soziale- und Umweltbedingungen während der Produktionskette überprüft. Transparenz wird auch hier groß geschrieben, denn mithilfe von QR-Codes an den Produkten können wir sämtliche Informationen zur Energiebilanz und den Produktionsverläufen abrufen. 

 
 
 
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7. Dawn Denim

Alle Jeans des Kölner Labels Dawn werden in der hauseigenen Fabrik in Saigon, Vietnam hergestellt – hier wird streng auf die menschenwürdige Arbeitsbedingungen für jede Person, die an der Herstellung der Jeans beteiligt sind, geachtet. Die Bezahlung des Mindestlohns reicht in asiatischen Produktionsländern meist nicht aus, um den Lebensstandard für den einzelnen Mitarbeiter*innen zu sichern. Die Dawn-Mitarbeiter*innen werden daher mindesten nach dem sogenannten „Living wage“, sprich dem existenzsichernden Lohnindex bezahlt. Dieser liegt über dem gesetzlichen Mindestlohn und passt sich den Lebensunterhaltskosten an.

 
 
 
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