Jane Wayne Lookbook // Dürfen wir vorstellen? Showroom – Mode von europäischen Designer*innen

27.11.2018 Mode, Shopping, Lookbook

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Bereits vor längerer Zeit fragte ich mich, warum sich so wenig (Online) Stores dem Thema Nachwuchsförderung annehmen, lieber auf die sichere Nummer setzen und Marken vertreiben, die wir gefühlt an jeder virtuellen Ecke kaufen könnten. Ich dachte klein: Warum widmen die großen Shops den kleinen Labels nicht zumindest eine kleine Rubrik, um sie zu unterstützen und einen lokalen Bezug herzustellen, das könnte doch so erfrischend anders sein, non? Anders sein, und genau hier knüpft der Online Store an, den ich euch im Folgenden genauer vorstellen will, ist für SHOWROOM überhaupt erst das Stichwort, denn der Marktplatz mit Sitz in Polen hat 2012 einen ganz anderen Weg eingeschlagen und setzt ganz konsequent auf ein europäisches Portfolio, auf kleine Designer*innen, die hier endlich einen Ort finden, um gehört und von euch gesehen zu werden und um die verdiente Aufmerksamkeit einzuheimsen, die ihnen gebührt.

Was vor sechs Jahren also als simple und nur logische Idee für die Macher*innen hinter dem Store begann, sollte sich schon bald zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickeln, zu einem, das nicht müde wird, permanent neue, bisher unbekanntere Perlen herauszufischen, um ein möglichst breites Sortiment anzubieten.

– Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Mehr Infos dazu findet ihr hier. –

Während ich also noch immer nach einem solchen Store suchte, einem, der kleinere Brands in den Fokus stellt, statt sich nur der sicheren Nummer zu widmen, gab es ihn also längst und erst ein halbes Jahrzehnt nach der Gründung sollte ich Wind von der Sache bekommen. Mittlerweile ist SHOWROOM tatsächlich der größte digitale Marktplatz für unabhängige Designer*innen in Europa und genau den wollten wir für euch genauer unter die Lupe nehmen. Bloß wie bringt man in einem unbekannten Store mir lauter unbekannten Designer*innen Licht ins Dunkle, wenn praktisch kaum ein Name für Orientierung sorgt?

Zuallererst verschaffte ich mir also einen kleinen Überblick und klickte mich komplett durch, dann durchforstete das Angebot hiesiger Designer*innen, stolperte über Brands, die ich schon mal irgendwo aufschnappte und fand eine ordentliche Portion Orientierung im hauseigenen Online Magazin, das nicht nur regelmäßig Designer*innen des Portfolios featured, sondern auch dank Outfit-Inpirationen auf verschiedenste Labels aufmerksam macht. Was dabei herausgekommen ist? Das seht ihr hier:

In the Making

Top & Hose: SABINNA aus London

Meine erste Wahl: Der Zweiteiler im Vichy-Muster von SABINNA, der überraschenderweise unfassbar weich und wunderbar anschmiegsam ist und sich natürlich nicht nur ganz hervorragend zum Plätzchen backen eignet, sondern ganz sicher auch unter dem Weihnachtsbaum glänzt, im Alltag funktioniert und selbstverständlich auch getrennt voneinander zum Einsatz kommen darf.

SHOWROOMs Mission

Showroom will den spannendsten Designer*innen Europas die verdiente Plattform geben und ihre Mode fortan zugänglicher machen

Der Store unterstützt kleine, unabhängige Marken, indem er garantiert, dass der größte Teil des Umsatzes direkt an die Designer*innen selbst geht.

SHOWROOM will den Designer*innen aufwendige Vertriebsstrukturen abnehmen, damit sich die Modemacher*innen voll und ganz auf ihre Designs und Neuentwicklungen konzentrieren sollen.

Let it Shine

Strickpulli: Berenika Czarnota aus Polen 
Rock: Patrizia Aryton aus Polen

Bei einem Label wusste ich sofort, dass es in dieser Auswahl stattfinden sollte und ich bin überglücklich, dass ich noch ein Modell für diese Vorstellung ergattern konnte. Die Rede ist von den Kreationen der Designerin Berenika Czarnota, die eine schöne Strickkreation nach der anderen aus dem Hut zaubert. Mein liebstes Modell? Dieser Alphabet-Pullover, der wunderbar kuschelig und oversized zugleich ist – und sich trotzdem bändigen lässt. Passt perfekt zur Jeans oder wie hier, zur Strickkreation von Patrizia Aryton. Zwei polnische Labels, die ich vorher nicht kannte und die ich so schnell nicht mehr aus den Augen verlieren werde. Wenn da nicht mal ein Lichtchen angeknipst wurde!

Every year the same struggle

Hose: FUENF aus Berlin 
Bluse: SABINNA aus London

Jedes Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit sind wir nicht nur ratlos, was wir den Liebsten denn nun unter den Weihnachtsbaum legen sollen, auch die „Was ziehe ich an?“-Frage drängt sich uns unaufhaltsam auf. Ich hätte eine Antwort parat und würde sie am liebsten selbst gar nicht mehr ausziehen. Schuld daran ist das Berliner Label FUENF, das mit ihrer weichen Schlaghose die unschlagbar gemütlichste Variante aus dem Hut zaubert, die ich mir bislang vorstellen konnte. Das Beste? Bei FUENF wird erst dann hier in Berlin produziert, wenn ihr auch bestellt. Nachteile gibt es keine, denn selbst die Lieferzeit ist unwesentlich länger als bei meiner übrigen Order. Dazu trage ich übrigens die detailreiche und gerüschte Bluse von Sabinna. It’s a Match! Jetzt muss eigentlich nur noch die Adventskalender-Kette entwirrt werden, ach ja, und die Sache mit den Geschenken ist auch noch präsent.

Dinner for One

Kleid: Traffic People aus London

Mark Reasman und Louise Reynolds zelebrieren mit ihrem Label Traffic People die 20er Jahre – und treffen mit dieser Idee bei mir natürlich ins Schwarze: Hier ein bisschen Glitzer, dort ein paar Rüschen, Pailletten überall oder Samt von Kopf bis Fuß. Zugegeben, nicht alle Kreationen von Traffic People sind nach meinem Geschmack, Vintage-Verliebte und Fans femininer Kleider dürften in ihrem Portfolio aber definitiv fündig werden. 

SHOWROOM ist übrigens permanent auf der Suche nach neuen talentierten Designer*innen aus Europa, um das eigene Portfolio zu erweitern. Also bewerbt euch, wenn ihr euch angesprochen fühlt oder wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, ziemlich spannend ist und zu dem SHOWROOM passen könnt. Hier könnt ihr eure Bewerbung nämlich einreichen und vielleicht finden wir ja schon ganz bald eure Designs auf SHOWROOM.de oder die eurer liebsten lokalen Designer*innen!

– In freundlicher Zusammenarbeit mit Showroom –

4 Kommentare

  1. Jen

    Tolle Bildstrecke, die wieder einmal beweist, es braucht nicht viel an Location und Drumrum, wenn es die richtigen Leute umsetzen. Mega!

    Antworten

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