Treat Yourself: In welche Stücke wollt ihr investieren?

13.11.2019 Mode, Shopping

Zum Ende eines jeden Jahres führe ich mich stets ein wenig selbst an der Nase herum und zwar indem ich mir einrede, ich sei überhaupt nicht Banane oder gierig oder jeglichem Marketing auf den Leim gegangen, sondern, im Gegenteil, bloß überaus überzeugt davon, dass es völlig ok ist, sich hin und wieder selbst zu beschenken, ohne jegliches Schamgefühl. Ich mag nämlich Entschuldigungen nicht. In diesem Fall, meine ich. Ehrlichkeit währt ohnehin am längsten, also nochmal: Ich bin total Banane! Und ich belohne mich gern! So wie die meisten. Wenn es mich allerdings wieder packt, dann denke ich tatsächlich sehr lange über meine materiellen Sünden nach, statt wie ein geistloser Lemming dem nächsten it-Piece aus der Hölle hinterherzurennen – der Begriff allein bereitet mir Bauchweh. Wisst ihr, was ich meine? 

Womit also pinsle ich ich mir dieses Jahr den Bauch statt in den Urlaub zu fahren, hm? Das habe ich mich neulich schon gefragt und hin und her überlegt, über die Anschaffung eines schicken schwarzen Mantels für die Ewigkeit, aus Kaschmir und Wolle etwa, über Boots, die nicht nur klobig, sondern auch richtig gemütlich und langlebig sind, über einen Rock, der mehr Kunst ist als Kleidung, und: Eine schwarze mittelgroße Handtasche, die weder zu viel noch zu wenig ist.

 

 
 
 
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Wiesoweshalbwarum denn letzteres, denkt ihr jetzt vielleicht, eine schwarze Tasche, sowas besitzt man mit 30 doch längt! Ja nun: Nein. Mein Credo war nämlich immer: Bloß nicht in typische „Klassiker“ investieren, die sind öde und bereiten so wenig Freude! Das meinte ich wirklich so. Und sogar immer noch ein bisschen. Weil ich Maximalismus oft ein bisschen besser verstand als den optischen Minimalismus, von dem sooft die Rede war und ist. Aber Zeiten ändern sich nunmal und wir tun es ihnen gleich – so viel Schwarzgraubeige fand sich womöglich noch auf keiner meiner Wunschlisten wieder. Ist aber auch egal jetzt, denn die Katze ist längst aus dem Sack: 

Mein Geschenk an mich selbst ist…. eine Tasche von Stella McCartney aus veganem Leder. Mit ungewöhnlich auffälliger Logo-Prägung, wohlbemerkt. Das kann man kacke, richtig kacke oder okay finden. Bei Stella habe ich persönlich ehrlich gesagt überhaupt nichts dagegen:

 

Was mich trotzdem wie verrückt interessiert: 

Welche Investitonen stehen gerade auf eurer Wunschliste? Und warum?

5 Kommentare

  1. Hanne

    Ich bin so ein Klischee, aber ich spare auf eine Tasche von Céline aus der Phoebe-Ära. Ich besitze zwei andere Handtaschen und irgendwie hat sich das bewährt. Teuer, Herzenswunsch, aber werden dafür abwechselnd getragen seit Jahren….

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  2. Sarah

    Ich werde mir zu Weihnachten vermutlich den Fisher Space Pen in der Messing-Variante schenken. Einfach weil ich nachhaltiger leben möchte und mir die Plastik-Kugelschreiber, die ständig kaputt gehen, so langsam auf die Nerven gehen. Zeit für ein hochwertiges (und schönes) Stück für lange Zeit.:)

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  3. Thekla

    Fisher Space Pen klingt nach einer tollen Investition. Ich habe mir Anfang des Monats einen langen Kamel-farbenen Mantel gekauft, der fast bis zu den Knöcheln geht. Die gängigen sind mir immer zu kurz. Der war eine richtige „Investition“, aber ich kann mir vorstellen, dass er mich mindestens zehn Jahre begleitet, weil er zeitlos ist und EBEN NICHT knallrot oder so. Ich war da nämlich immer wie du Nike 😉

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  4. Anja

    Ich hätte dieses Jahr einen guten Grund für eine Belohnung gehabt und auch überlegt mir die TrunkBag von Marni zu kaufen. Aber ich kann mich nicht überwinden so viel Geld für eine Tasche auszugeben. Ich weiß nicht , ob mich das bzw sie mich wirklich glücklich macht.

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  5. Nicole

    Endlich die Gucci Jordaan Loafers als mein zu bezeichnen. Weiter Wünsche habe ich natürlich auch, ja, aber das ist wohl mein momentan größter Materieller Wunsch.

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