Unsere Woche in Outfits // Viel Vorfreude trotz müder Knochen, Vorsätze für das neue Jahr & vielversprechende Horoskope

18.12.2019 Mode, Outfit

In unserer Serie „Unsere Woche in Outfits“ präsentieren wir euch nicht nur ein paar Looks, in denen wir die Woche bestritten haben, sondern erzählen euch auch, was uns in den vergangenen Tagen so durch den Kopf ging. So bewegten wir uns in der letzten Woche zwischen viel Vorfreude trotz müder Knochen, Vorsätzen für das neue Jahr und vielversprechenden Horoskopen.

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Ourania

Die letzte Woche vor Weihnachten ist angebrochen! Huch! Und noch so viel zu tun! Andererseits kann ich es kaum erwarten, zu meiner Familie zu fahren. Nichts kann meine gute Laune trüben, ich freu mich wie das Krümelmonster auf seinen nächsten Keks. Dort erwarten mich natürlich noch mehr Plätzchen, Essen von Mama gekocht − es gibt nichts Besseres! Und viel Zeit um rumzuhängen und zu lesen. In meinem Vogue Jahreshoroskop für 2020 stand etwas von einer Dorfgemeinschaft auf einer griechischen Insel − ja, das sehe ich auch im nächsten Jahr auf mich zukommen! Ich bin übrigens Zwilling, ob das ein gutes oder schlechtes Sternzeichen ist, weiß ich nicht. Doch die Überschrift für Zwillinge lautet in diesem Artikel: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Das Zitat stammt ursprünglich von Erich Kästner und ich glaube, es geht um die Moral in seinem eigenen Handeln. Das finde ich gut! Man sollte überlegt Handeln und das Gute in sich selbst und anderen zutage bringen. Und überhaupt handeln, anstatt Dinge immer nur passieren zu lassen. Gutes Motto für das kommende Jahr…

Seiden-Scrunchie von Nove

Hose: Vintage Jil Sander von Neuzwei,  Blazer: Arket, Sneaker: Nike AF1, Pullover: Toteme (alt, hier in Grau), Ohrringe: Jukserei

Pullover: Acne Studios (alt), Hose: Levis 501 Vintage, Sneaker: Nike Initiator, gelbe Socken: Arket

Sneaker: Nike Initiator, gelbe Socken: Arket

Ohr-Clip: Vintage aus New York

Julia

Vergangene Woche stand ich vor dem Spiegel und begutachtete meine Haare, die in diesem Jahr so einiges durchleben mussten. Ein wenig Leid taten sie mir ja schon, weil sie durch eine impulsive Entscheidung an einem späten Abend nicht nur ordentlich kürzer geworden waren, sondern auch noch die ein oder andere Farbe über sich ergehen lassen mussten. Und obwohl mein Verhältnis zu Neujahrsvorsätzen gespalten ist, habe ich mir just in diesem Moment versprochen, im kommenden Jahr nichts als meine Haarspitzen zu schneiden, denn ehrlicherweise vermisse ich sie doch schon ordentlich, diese lange Mähne, die ich in der Vergangenheit ganz schroff als Zotteln bezeichnete. Was ich mir außerdem vorgenommen habe: Meine Wohnung ein wenig wohnlicher machen, denn zwischen Lebenswirrwarr musste sie etwas zurückstecken und ist dementsprechend noch nicht vollends eingerichtet. Zwischen den Jahren werde ich also Etsy, Ebay Kleinanzeigen, Flohmärkte und Vintage Shops nach neuen Schätzen durchforsten. Zu guter Letzt möchte ich natürlich endlich mehr acht auf mich geben und hoffe, dass ihr es mir gleich tut — ehrlicherweise glaube ich nämlich, dass es vielleicht keinen wichtigeren Vorsatz gibt, als diesen.

Organza-Bluse von Aeryne (alt), Kleid von Shrimps (alt), Schuhe von Dr. Martens, Tasche von Staud (alt), Haarreif von Henriette von Gruenberg

Trenchcoat von Pushbutton (alt), Schuhe von MM6 Maison Margiela, Tasche von Baum und Pferdgarten (coming soon), Schal von Acne Studios

Kleid von Shushu Tong (alt)

Trenchcoat von Pushbutton (alt), Schuhe von MM6 Maison Margiela, Tasche von Baum und Pferdgarten (coming soon)

Nike:

Schal: Ganni, Jeans: Closed, Sneaker: Nike p-6000

Ich sage euch was: Dieses Jahr steckt mir ganz schön tief in den Knochen und auch in meinen Augenringen, es ist nämlich wahr, sogar Schönes hinterlässt Spuren des Lebens, da kommt niemand dran vorbei. Und während sich die Stadt um uns herum außerdem langsam leert, hassliebe ich es, auch diese Woche noch arbeiten zu müssen. Einerseits geht mir das Abhaken ellenlanger To-Do-Listen so dermaßen gut rein, dass ich dafür gern auf Schlaf verzichte, weil ein Mitschleppen ins neue Jahr mir womöglich die Lampen ausknipsen würde, anderseits fände ich aber auch großen Gefallen daran, mit meinem Sohn die letzten Tage blau zu machen, tonnenweise Kekse zu futtern und den Weihnachtsbaum gleich doppelt und dreifach zu schmücken. Aber was jammere ich überhaupt: Nur noch ein paar mal schnarchen, dann düsen auch wir am Montag gen Großfamilie, bevor es später dann zum Liebsten ins Allgäu geht, samt Rodeln und Skifahren. Hach, ich könnte mich glatt an diese Vorfreude gewöhnen. Weil ich am Ende dann doch wieder traurig bin, dass alles schon wieder so schnell vorüber gegangen ist. Ihr wisst schon. Zum Glück geht es im Januar gleich spannend weiter. Bis dahin fällt mir nichts weiter ein, als: Haltet die Ohren steif und den Rücken schön gerade. 

Haarspange: KDG x Jane Wayne, Bluse: Ganni (coming soon), Rollkragen: Esprit

Brille: Miu Miu, Pullover: Filippa K, Pyjamahose: Uniqlo

Ohrringe: Jane Kønig, Cardigan: & other stories, Hose: Closed 

Pullover: Stine Goya, Hose älter, Schuhe: Eckhaus Latta x Ugg, Haarspange: KdG x JaneWayne

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